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migraeneinformation.de.


Fast Food erhöht Diabetes-Risiko [Allgemein]
11 Jan 05

Regelmäßiger Konsum soll das Risiko für Fettleibigkeit erhöhen

Häufige Besuche von Schnellrestaurants haben tatsächlich deutlich nachteilige Konsequenzen für die Gesundheit. Der regelmäßige "Genuss" von Fast Food erhöht laut einer umfangreichen amerikanischen Langzeitstudie eindeutig das Risiko für Fettleibigkeit und Altersdiabetes. Eine zweite, australische Untersuchung zeigte, dass Übergewicht die Lebensqualität von Kindern stark beeinträchtigt.

In der US-Studie beobachteten Forscher aus Boston und dem US-Staat Minnesota die Ernährungsgewohnheiten und den Gesundheitszustand von mehr als 3.000 Erwachsenen über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die Teilnehmer waren zu Beginn der Untersuchung, Mitte der achtziger Jahre, zwischen 18 und 30 Jahre alt. Veränderten sie während der 15 Jahre den Konsum von Fast Food, so wirkte sich dies direkt auf das Körpergewicht aus.

Jene Teilnehmer, die mehr als zwei Mal wöchentlich Schnellrestaurants besuchten, wogen durchschnittlich nach den 15 Jahren fast fünf Kilogramm mehr als die Personen, die seltener als einmal die Woche dort speisten. Zusätzlich stellten die Forscher bei den regelmäßigen Fast-Food-Konsumenten eine Verdoppelung der Insulin-Resistenz fest.

Insulin-Resistenz geht mit einem steigenden Blutzuckerspiegel einher und ist ein Schlüsselfaktor für die Entstehung von Diabetes mellitus Typ II, der so genannten Altersdiabetes. Der dänische Mediziner Arne Astrup von der Universität Kopenhagen kommentiert das Untersuchungsergebnis in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet": "Es wäre angemessen, die Portionen auf Normalgröße zu verkleinern, Burger aus magerem Fleisch zu verkaufen sowie Vollkornbrot, fettreduzierte Mayonnaise, mehr Gemüse, frittierte Kartoffeln mit geringerem Fettgehalt und Getränke mit weniger Zucker."

In der zweiten Studie untersuchten Mediziner aus Melbourne die Auswirkungen von Übergewicht und Fettleibigkeit auf die Lebensqualität von rund 1.500 Kindern im Grundschulalter. Die Angaben der Kinder und ihrer Eltern in den Befragungen ergaben, dass die Lebensqualität bei übergewichtigen Kindern mit zunehmendem Gewicht abnimmt. Zwar wiesen diese Kinder kaum Beeinträchtigungen in ihrem Gefühlsleben und ihren Schulleistungen auf, dafür aber deutliche Defizite in ihren körperlichen und sozialen Aktivitäten.

"Unsere Resultate deuten darauf hin, dass die gesundheitsbezogene Lebensqualität abnimmt, sobald ein Kind über dem Durchschnittsgewicht liegt, und sich mit zunehmendem Körper-Masse-Index (BMI) verschlechtert", schreiben die Forscher im "Journal of the American Medical Association" (JAMA). "Diese Abnahme war gering für übergewichtige Kinder und ausgeprägter für diejenigen, die fettleibig waren."

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Der dänische Ernährungswissenschaftler Arne Astrup entwickelt sich mehr und mehr zu einem Synonym für Fehlinformationen wenn es um Ernährung geht. Zunächst führte er eine aufwändige Metastudie über diverse Vergleichsstudien zwischen den Wirkungen von Fett- bzw. Kohlenhydrat-armen Diäten durch, bei welchem es ihm gelang, die tatsächlichen Resultate der Originalstudien ins Gegenteil zu verkehren. Nun versucht er wieder, Ziele vorzugeben, die sich aus den Forschungsresultaten nicht ableiten lassen.

So wird er in dem Artikel mit den Worten zitiert:
"Es wäre angemessen, die Portionen auf Normalgröße zu verkleinern, Burger aus magerem Fleisch zu verkaufen sowie Vollkornbrot, fettreduzierte Mayonnaise, mehr Gemüse, frittierte Kartoffeln mit geringerem Fettgehalt und Getränke mit weniger Zucker."

Mal abgesehen davon, dass der Artikel leider nicht den Begriff "Fastfood" definiert (auch bei Sushi handelt es sich letztendlich um Fastfood und auf dem Titelbild des Artikels wird eine Currywurst gezeigt), scheint man doch aus den Worten von Arne Astrup entnehmen zu können, dass in erster Linie Burger-Ketten gemeint sind.

Bleiben wir deshalb einfachheitshalber mal bei McDonalds: McDonalds verteilt in seinen Restaurants - u. a. als Reaktion auf den Supersize me-Film - seit einiger Zeit Tabellen, die Aufschluss über den Nährstoffgehalt der angebotenen Speisen geben. Wir haben auf dieser Basis einmal die Nährstoffveteilung für eine typische Supersize-me-Mahlzeit mit einem Big Mac, einer großen Pommes, 2 Portionen Ketchup und einer großen Cola nachgerechnet:

Nährstoffverteilung BigMac Menü (Groß) 
Ware Gewicht (g) Protein % Fett % Kohlenhydrate % Kalorien (Kcal) 
Big Mac 240 22,7 45 34,3 504 
Pommes 244 5,3 43,2 51,5 787 
2x Ketchup 40 4,4 1,5 94,1 48 
Cola 500 100 212 
Menü (Summe) N/A 9,6 36,6 53,8 1551 


Erlaubt man sich zum Nachtisch noch einen Milchshake, dann verändert sich das Bild wie folgt:

Nährstoffverteilung BigMac Menü (Groß) + Milchshake 
Ware Gewicht (g) Protein % Fett % Kohlenhydrate % Kalorien (Kcal) 
Big Mac 240 22,7 45 34,3 504 
Pommes 244 5,3 43,2 51,5 787 
2x Ketchup 40 4,4 1,5 94,1 48 
Cola 500 100 212 
Milchshake 240 13,1 23,5 63,4 294 
Menü (Summe) N/A 10,1 34,5 55,4 1845 


In beiden Fällen erkennt man:

Die angebotenen Menüs liegen bzgl. dem Fettgehalt nur geringfügig über den Empfehlungen der DGE oder auch anderen Ernährungswissenschaftlern wie Astrup. Bezüglich dem Kohlenhydratanteil sind sie geradezu optimal - sieht man einmal von der Tatsache ab, dass es sich gemäß DGE bzw. Astrup um die falschen Kohlenhydrate handelt.

Dagegen ist auffällig, dass die Mahlzeiten ausgesprochen hochkalorisch sind. Bei 3 Supersize-me-Mahlzeiten am Tag kann man leicht auf eine Gesamtkalorienaufnahme von mehr als 5.000 Kcal pro Tag kommen, kein Wunder dass dies - wie im Film zu sehen - zu Gewichtszunahme und einer Verschlechterung der Blutfettwerte führen muss. 

Desweiteren ist auffällig, dass die Mahlzeiten nur einen geringen Proteingehalt (<= 10%) haben. Dies mag überraschen, wenn man bedenkt, dass McDonalds als Burgerkette hauptsächlich in dem Ruf steht, Fleischprodukte zu verkaufen. Möglicherweise hat man sich zu sehr den alten Wirtshausscherz zu Herzen genommen:

"Gast betritt Gasthof und bestellt ene Frikadelle mit einem Brötchen.
Der Wirt: 'Brötchen ist schon drin.'
Der Gast erwidert: 'Ich hätte aber gern noch ein weiteres Brötchen.'
Darauf der Wirt: 'Ist auch schon drin.'"

Und schließlich ist auffällig, dass diese Mahlzeiten Unmengen an Zucker und Stärke mit hochglykämischen Index enthalten (während der Fleisch-Anteil schon homöopathischen Dosierungen entspricht), eine Tatsache, die zwar auch Arne Astrup nicht entgangen zu sein scheint, allerdings führt er dieses Problem in seiner Liste erst ganz zum Schluss auf. Stattdessen führt er primär wieder einen Feldzug gegen das Fett, obwohl Studien mit sehr Fett-reichen aber Kohlenhydrat-armen Diäten zeigen, dass das Fett für sich betrachtet keine Rolle im Rahmen der Diabetesentstehung zu spielen scheint, im Gegenteil, solche Diäten können offenbar sehr günstig auf eine bereits bestehende Insulin-Resistenz wirken.

Es ist also nichts Neues: Es werden beträchtliche Summen in ernährungswissenschaftliche Studien investiert, allein die Resultate werden meist so interpretiert, wie sie den entsprechenden Ernährungskardinälen in den Kram passen.

Eins ist allerdings sicher - und dies wird auch Herr Astrup nicht ändern können: Fastfood-Restaurants werden niemals einen nennenswerten Anteil Vollkornbrot und Gemüse verkaufen. Dann besteht eher schon die Option für LowCarb-Fastfood, zumal traditionelles Fastfood (z. B. die Wurst) schon immer eher fetthaltig war.




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