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Trinken bis zum Ertrinken [Ernährung]
21 Mai 04

Verkannt, unterschätzt und gefördert: die Wasservergiftung

Unter den Titeln "Trinken bis zum Ertrinken" und "Verkannt, unterschätzt und gefördert: die Wasservergiftung" hat sich jetzt das Europäische Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E) in seiner neuesten Ausgabe 2/2004 der Zeitschrift EU.L.E.n-Spiegel mit einer Empfehlung der DGE kritisch auseinandergesetzt, die bislang stets ungeprüft in allen Medien verbreitet wurde: "Viel Trinken ist gesund".

Dabei wird u. a. berichtet:

"Die Wasservergiftung (Hyperhydration) bzw. der Natriummangel (Hyponaträmie) sind zwei Seiten einer Medaille. Sie entstehen durch Wasserüberschuss, der einen relativen Salzmangel erzeugt. Während krankheits- und therapiebedingte Gründe für Salzverluste ... zumindest dem Arzt geläufig sind, finden beratungsbedingte Ursachen wie salzarme Kost bei gleichzeitig hoher Flüssigkeitszufuhr kaum die gebotene Aufmerksamkeit. Hohe Trinkmengen verschärfen dabei die schleichende Hyponaträmie durch salzarme Ernährung, indem sie die Natriumkonzentration des Blutes weiter verdünnen."

Und weiter:

"Das auffälligste Merkmal der Wasserintoxikation ist der Durst, der vielfach als Flüssigkeitsmangel gedeutet wird - eine ebenso häufig wie fatale Fehleinschätzung. Chronische Verläufe gehen mit Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen, Schwindelanfällen, Lethargie und Salzhunger einher. Im fortgeschrittenen Stadium setzen - vor allem bei Kindern - Krampfanfälle ein. Akute Intoxikationen (z. B. bei Marathonläufern) sind gekennzeichnet von niedrigem Blutdruck, Tachykardie, Apathie, Muskelkrämpfen, Übelkeit und Ödemen."

Als besonders bedenklich wird in dem Artikel die reichliche Zufuhr natriumarmer, hypotoner Flüssigkeiten wie Apfelschorle, natriumarmes Mineralwasser, Bier, Limonaden, Sportgetränke und verdünnter Säuglingsmilchnahrung ausgemacht, insbesondere bei gleichzeitig geringer und ggf. eiweißarmer Nahrungsaufnahme.

In der Migräneliteratur wird - an den Empfehlungen der DGE angelehnt - ebenfalls sehr häufig eine hohe Flüssigkeitszufuhr (viel Wasser) empfohlen. Sieht man einmal von einer reichlichen Flüssigkeitszufuhr bei akuten Migräneanfällen ab, so könnte "viel Trinken" als Migräneprophylaxe genau die falsche Maßnahme sein, da viele Migränepatienten ohnehin häufig hypoton und geschwächt sind. Der Natriummangel kann dann zu einer weiteren Belastung der bereits angeschlagenen Nebenniere mit einer Verschärfung von Symptomen wie Wetterfühligkeit und Stressanfälligkeit führen.

Die Artikel des EU.L.E.n-Spiegel bestätigen damit auch die Erfahrungen, die viele Langzeitanwender von Kohlenhydrat-armen Diäten bereits gemacht haben und die dem natürlichen Lebensrhythmus des Menschen eher entsprechen: Man muss nicht ständig essen und man muss nicht ständig trinken. Gegessen wird, wenn man wirklich Hunger hat und getrunken wird, wenn man wirklich Durst hat.




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