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Viele Migräne-Patienten sind mit der Therapie unzufrieden [Allgemein]
27 Apr 05

Triptane in Deutschland zu selten verschrieben

Einer aktuellen Erhebung von Professor Hartmut Göbel von der Neurologisch-verhaltensmedizinischen Schmerzklinik Kiel zufolge rangiert Deutschland, was die Verschreibung von Triptanen angeht, auf Rang zehn unter den 15 Ländern der alten Europäischen Union.

Wurden in Europa im Jahr 2004 im Mittel 256 Standarddosierungen der unterschiedlichen Triptane pro tausend Einwohner verschrieben, so waren es in Deutschland mit 142 nur etwas mehr als die Hälfte.

Spitzenreiter Norwegen komme dagegen auf 820, die Zweit- und Drittplazierten Frankreich und Schweden auf jeweils etwa 500 Standarddosierungen pro tausend Einwohner pro Jahr, so Göbel auf einer Veranstaltung von Berlin-Chemie. Nicht zu erklären sind diese Unterschiede durch eine unterschiedliche Migräne-Inzidenz, denn die beträgt weltweit ungefähr 15 Prozent bei Frauen und etwa acht Prozent bei Männern.

Göbel hat außerdem im vergangenen Jahr eine repräsentative Befragung von 1000 Migräne-Patienten in Deutschland gemacht, die belegt, daß die Unzufriedenheit unter den deutschen Migräne-Patienten ausgesprochen hoch ist. "Nur ein Drittel ist mit der Behandlung zufrieden, zwei Drittel nicht", so eine der Haupterkenntnisse des Migräne-Spezialisten.

Weitere Infos finden sich in der Ärzte Zeitung.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Werden diese auf den ersten Blick überraschenden und fast erschreckenden Resultate mit dem Gesamtschmerzmittelverbrauch in den verschiedenen Ländern in Beziehung gesetzt, dann relativieren sich die Ergebnisse jedoch erheblich. Denn ein internationales Schmerzmittelmonitoring der Fa. Böhringer-Ingelheim (Thomapyrin) brachte erst unlängst zu Tage, dass der Schmerzmittelverbrauch in einigen Ländern deutlich über dem in Deutschland liegt. Dabei fielen gerade die auch von Prof. Göbel erwähnten Länder Schweden und Frankreich aus dem Rahmen (Norwegen wird in der Thomapyrin-Statistik nicht geführt). Beispielsweise werden in Deutschland pro Kopf und Jahr 46 Kopfschmerztabletten konsumiert, in Schweden dagegen 136 und in Frankreich 126, bei beiden Ländern handelt es sich um sog. Monoanalgetika-Länder.

Die entsprechenden Berichte können z. B. hier nachgelesen werden.

Solche Zahlen lassen dann auch Raum für alternative Erklärungen. Beispielsweise ist es denkbar, dass viele Schmerzpatienten mit Kombinationspräparaten wie Thomapyrin häufig ganz gut über die Runden kommen und es folglich nicht nötig haben, auf Triptane auszuweichen. Denn wenn in Ländern wie Schweden und Frankreich nur deshalb viel häufiger Triptane als in Deutschland verschrieben werden, weil man dort viel aufgeschlossener bzgl. einer sachgerechten Verordnung bei Migräne ist, dann dürfte nicht gleichzeitig auch der sonstige Analgetika-Konsum in diesen Ländern deutlich höher sein.

Interessant mögen dazu auch die zur Thomapyrin-Studie in der Pharmazeutischen Zeitung gemachten Äußerungen von Dr. J. Michael Ribbat, niedergelassener Arzt für Neurologie, Psychiatrie und spezielle Schmerztherapie in Itzehoe, sein:

So widerlegen diese Daten laut Ribbat die Annahme, dass Coffein zu einer Gewöhnung und somit zu einem vermehrten Gebrauch von Schmerzmitteln führe.

Zudem sei bei den Monoanalgetika die schmerzlindernde Wirkung nur geringfügig von der Dosis abhängig. Dies bedeute für den Patienten, dass eine doppelte oder dreifache Dosis keine wesentliche zusätzliche Schmerzlinderung verschafft. Dies erkläre möglicherweise die Beobachtung, dass ein höherer Verbrauch an Monoanalgetika mit einem höheren Gesamtschmerzmittelverbrauch korreliert.

Dagegen sei für Kombinationsanalgetika wie Thomapyrin® die Wirkverstärkung einer weiteren Dosis belegt, so Ribbat. Sowohl bei Spannungskopfschmerz als auch bei Migräne steigere das enthaltene Coffein den schmerzlindernden Effekt um etwa 40 Prozent. Mit diesen Präparaten könnten auch stärkere Kopfschmerzen behandelt werden, für die die analgetische Potenz der Monoanalgetika eventuell nicht ausreicht, so der Mediziner. Somit könnten Kombinationsanalgetika zu dem beobachteten geringeren Pro-Kopf-Verbrauch beigetragen haben.

Des Weiteren beobachte man auch bei Schmerzmitteln, dass ein Medikament bei einigen Patienten wirkt (Responder), bei anderen dagegen nicht (Non-Responder). Klinische Befunde weisen darauf hin, dass bei mehreren, sich ergänzenden Wirkstoffen die Chance, eine Response zu erzielen, höher sei. So beträgt die Ansprechrate bei Monoanalgetika etwa 66 Prozent, bei Kombinationsanalgetika 75 Prozent. Diese höhere Rate spricht laut Ribbat für Kombinationsanalgetika als die Mittel der Wahl für die Hausapotheke, da auf diese zumeist mehrere Personen zugreifen. Auch dieser Aspekt könne zumindest teilweise den geringeren Pro-Kopf-Verbrauch in den Länder erklären, in denen Kombinationspräparate einen hohen Anteil am Gesamtmarkt ausmachen.

Hochinteressant an der Untersuchung von Prof. Göbel sind aber auch einige weitere Ergebnisse, beispielsweise:

Einer der Hauptgründe, bei Kopfschmerzen nicht zum Arzt zu gehen, ist die von jedem Dritten geäußerte Auffassung, es gebe eh nichts, was helfe. Zwei von fünf Patienten, die nicht zum Arzt gehen, glauben zudem, über die Erkrankung Migräne mehr zu wissen als ihr behandelnder Arzt.

Ob denn tatsächlich bereits 2 von 5 Patienten, die nicht zum Arzt gehen, stattdessen regelmäßig Internetforen zum Thema Migräne aufsuchen?




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