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Niedrigere Migräneprävalenz in Japan [Allgemein]
13 Okt 05

6,8% der Bevölkerung sollen unter Migräne leiden

Diverse Untersuchungen in Japan haben ergeben, dass 6,8% der japanischen Bevölkerung unter Migräne leidet. Dies ist ein niedriger Wert als in Europa oder den USA, wo üblicherweise zweistellige Zahlen genannt werden.

Frauen sollen 4 - 5 mal so häufig von Migräne betroffen sein wie Männer. Dieser Wert ist signifikant höher als in Europa oder den USA, wo ein Verhältnis von 2,5 - 3 genannt wird. Auch in Japan ergaben die Untersuchungen, dass bis zur Pubertät Jungen und Mädchen gleich häufig betroffen sind, dass sich die höhere Prävalenz von Migräne bei Frauen erst ab der Pubertät entwickelt, so dass ein Bezug zum Östrogenzyklus naheliegend ist.

Abstract:
Headache in female

Douchi T.

Department of Obstetrics and Gynecology, Faculty of Medicine, Kagoshima University.

Significant correlation is observed between the prevalence of headache (tension type headache and migraine) and such variables as gender and age. The prevalence of migraine in reproductive-aged females is 4 to 5 times higher than that in males. However, the prevalence in headache does not differ with gender before puberty. Female life stages include the pre-pubertal period, pubertal period, reproductive period (pregnancy, parturition, and puerperium), menopausal period, and postmenopausal period. During these life stages, serum estrogen levels change dynamically. Even during the menstrual cycle, serum estradiol levels change dynamically. These changes definitely differ from changes in serum testosterone levels in males. Headache or migraine during the menstrual cycle is more frequently observed during the period of menstruation. However, the prevalence of headache and migraine become lower after menopause. These findings suggest that the occurrence of headache is in part associated with the decline in serum estradiol levels.

Weitere Infos finden sich hier.

Genauer untersucht wurde die Migräne-Prävalenz in der Region Daisen.

Dabei wurden die folgenden Ergebnisse erzielt:

  • Die Prävalenz für Migräne lag insgesamt bei 6%.
  • Frauen waren 5,9 mal häufiger betroffen.
  • Als Haupttrigger wurden Müdigkeit, Stress und Schlafmangel genannt.
  • Deutlich weniger als 10% der Betroffenen hatten wegen Migräne einen Arzt konsultiert.
  • Migräniker konsumierten deutlich mehr fettige/ölige Speisen, Kaffee und Tee als Nichtbetroffene.
  • Nichtbetroffene aßen signifikant mehr Fisch als Migräniker.

Abstract:
Migraine update

Kowa H, Takeshima T, Nakashima K.

Department of Neurology, Institute of Neurological Sciences, Tottori University Faculty of Medicine.

Migraine is one of the common diseases suffering 8.4 million patients in Japan. The pathophysiology of migraine remains unclear. The genetic and basic studies of the familial hemiplegic migraine, a specific subtype of migraine with aura, have demonstrated the dysfunction of mutant brain-expressed calcium ion channel and/or the Na+/K+ ion transporter and suggested the association between cortical spreading depression (CSD) and migraine with aura. It is suggested that the CSD, neurogenic inflammation and vasodilatation caused by unknown triggers may activate the 'brainstem migraine generator' and amplified back way. In consequence, headache and/or aura will be appeared and strengthened. Our etiological data of headache in Daisen located in Western Japan clarified as follows; 1) Overall prevalence of migraine in Daisen was 6.0%. Women observed a 5.9-fold higher risk of migraine than men. 2) Fatigue, mental stress, and lack of sleep were the main headache triggers. 3) Only 7.3% of those with migraine with aura and 5.3% of those with migraine without aura had consulted a physician. 4) Migraineurs consume significantly more fatty/oily foods, coffee, and tea than nonheadache subjects of the same community. Migraineurs consume significantly fewer fish than nonheadache residents. As a conclusion, only a few Japanese migraineurs receive benefits of medical services and recent advances of headache medicine. The Japanese guideline for chronic headache treatment has declared in 2002. The International Classification of headache disorders has reedited to the 2nd edition. Public education concerning headaches is one of the most urgent issues in Japan.

Weitere Infos finden sich hier.

Schließlich setzt sich eine weitere Untersuchung mit prophylaktischen Medikamenten bei Migräne auseinander. An erster Stelle steht dabei der Calcium-Kanalblocker (vergleichbar mit Flunarizin) Lomerizin, der in Deutschland z. Z. nicht vermarktet wird.

Abstract:
Prophylactic treatment of migraine

Igarashi H.

Department of Internal Medicine, Yokohama Medical and Dental Clinic, Kanagawa Dental College.

The aim of prophylactic treatment of migraine is to reduce the frequency and severity of migraine attacks. Identifying relevant trigger factors can help reduce the frequency of migraine attacks. The headache diary is useful to identify trigger factors and pattern of headaches and to assess the efficacy of medication. Prophylactic drugs should be considered when attacks are frequent or severe and the acute treatments such as triptans or NSAIDs are not effective. Lomerizine, propranolol, valproate and amitriptyline are useful. Lomerizine is recommended as the first-line prophylactic drug because it is licensed as a preventive drug for migraine in Japan. If attacks has not improved after using a prophylactic drug for 2 months, the drug can be changed to another drug. Propranolol is particularly useful if a patient has hypertension. Amitriptyline is useful if there is associated depression and/or tension-type headache. Valproate is considered if attacks are frequent. Patients should be informed benefits and potential side-effects of the medicine.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Einige Ergebnisse sind sehr interessant. Speziell die geringere Gesamtprävalenz und auch das stärkere Missverhältnis zwischen Frauen und Männern im Vergleich zu westlichen Industrieländern ist auffällig. Für Japan werden 8,4 Millionen Betroffene bei einer Gesamtbevölkerung von 122 Millionen genannt, in Deutschland soll es allein 10 Millionen Millionen Migräniker geben. Der große Unterschied in der Migräneprävalenz zwischen Männern und Frauen in Japan (Faktor 5,9 (!) in der detailliert untersuchten Region Daisen) spricht für die Dominanz von geschlechtsspezifischen Gründen und einer untergeordneten Rolle ernährungsspezifischer Ursachen.

Interessant ist aber auch die Tatsache, dass einige Lebensstilfaktoren ermittelt wurden. Berücksichtigt man, dass Milchprodukte in Japan (auf Grund der dort sehr stark verbreiteten Milchzuckerunverträglichkeit) nicht zu den Grundnahrungsmitteln gehören, dann dürfte der Hinweis auf fettige/ölige Lebensmittel Produkte meinen, die vorwiegend in pflanzlichen Ölen gegart werden. Pflanzliche Öle dienen oft in ärmeren Bevölkerungsschichten der kostengünstigen Kalorienaufnahme. Dies bekräftigt der Hinweis, dass Migräniker deutlich weniger Fisch aßen. Man könnte deshalb auch vermuten: Migräniker aßen deutlich mehr Junk-Food als der Rest der Bevölkerung. Schade, dass gleichzeitig kein Bezug zu sozialen Schichten hergestellt wurde. Allerdings hatten bereits diverse Untersuchungen gezeigt, dass Migräne in ärmeren Schichten weltweit häufiger auftritt.

Gestützt werden könnte mit den Ergebnissen auch die Vermutung, dass ein ungünstiges Verhältnis an Omega6- zu Omega3-Fettsäuren Migräne begünstigen könnte, da pflanzliche Öle häufig sehr Omega6-lastig sind, während Fisch zu den besten Omega3-Quellen zählt.

Sollte sich die westliche Diät mit viel Zucker, Getreide, Milchprodukten, Softdrinks, Margarine und Industrieprodukten auch in Japan durchsetzen, dann ist zu vermuten, dass die Migräneprävalenz auch dort die Werte der westlichen Industrieländer annehmen wird.

Japan ist z. Z. das Land mit der höchsten Lebenserwartung weltweit. In Japan selbst gibt es wiederum einige Gegenden, wo die Lebenserwartung noch einmal deutlich höher ist als im Rest des Landes. Zur Lebenserwartung in Japan hat es einige interessante Studien gegeben, z. B.:

Abstract:
Nutritional factors on longevity and quality of life in Japan.

Shibata H.

Department of Psychology, Health Science, and Sports, College of Humanities, Obirin University.

The relationship of nutrient intakes to life expectancies in Japan since the Second World War has demonstrated that sufficient intakes of animal protein and fat are crucial for attaining longevity. In the community dwelling elderly, the higher the serum albumin was, the longer the further life expectancy in the elderly. Serum total cholesterol showed a U-shape relationship to further life expectancies in the elderly. Low serum cholesterol was deleterious for higher levels of functional capacity. Low serum cholesterol and low serum alpha-tochopherol accelerated depressive status in the community dwelling elderly. For reducing malnutrition and for improving nutritional status in undernourished elders, we carried out intervention trials. Instructions on how to prepare ideal daily meals were useful in functionally independent elders because a certain group of Japanese elderly has been stigmatized for eating meat. In frail elders provided with daily meals in a nursing home, a digestive enzyme drug was helpful for enhancing serum albumin levels.

Weitere Infos finden sich hier.

Bemerkenswert darin ist gleich der erste Satz: "The relationship of nutrient intakes to life expectancies in Japan since the Second World War has demonstrated that sufficient intakes of animal protein and fat are crucial for attaining longevity." Man könnte anmerken: Ein ausreichender Verzehr von tierischen Proteinen und Fetten ist entscheidend zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vermeidung der verbreiteten schweren Zivilisationserkrankungen wie Diabetes oder Migräne.




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