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Östrogen-Pflaster normalisiert den neuroendokrinen Status bei Status migränosus in der Pillenpause [Pharma]
26 Nov 05

Deutlich verringerte Prolaktin- und Cortisol-Reaktionen in entsprechenden Situationen festgestellt.

Die Studie beschreibt, dass Migräne in der sog. Pillenpause sehr verbreitet und häufig besonders schwer und andauernd (> 72 Stunden) ist und dabei kaum auf Medikamente anspricht (Status migränosus).

Es wurde dann wie folgt vorgegangen:
10 Migränepatientinnen mit Status migränosus wurden 48 Stunden nach Absetzen der oralen Kontrazeptiva in einem Placebo-kontrollierten Verfahren einem Stresstest mit dem Serotonin-2B-Rezeptoren-Agonisten m-CPP unterzogen. Verschiedene
Untersuchungen konnten zeigen, dass m-CPP Migräneanfälle auslösen bzw. verstärken kann. 

Anschließend wurde der Hormonstatus gemessen. Dabei zeigte sich, dass Frauen mit Status migränosus (nach Absetzen der oralen Kontrazeptivas) über fehlende/verschlechterte Prolaktin- und Cortisol-Reaktionen verfügten.

Das Anwenden eines Östrogenpflasters sorgte dann für eine rasche Normalisierung des Hormonstatus bzgl. Prolaktin und Cortisol und dies beeinflusste positiv die Dauer der Attacken, deren Schwere, die Phasen mit Erbrechen und den Schmerzmittelkonsum.

Abstract:
Estradiol supplementation modulates neuroendocrine response to M-chlorophenylpiperazine in menstrual status migrainosus triggered by oral contraception-free interval

R.E. Nappi G. Sances B. Brundu, S. De taddei, A. Sommacal, N. Ghiotto F. Polatti and G. Nappi

BACKGROUND: Migraine triggered by oral contraception (OC)-free interval is very common and may be extremely severe, long-lasting and poorly responsive to analgesics (status migrainosus). The serotoninergic (5-HT) system is crucially involved in pain threshold and it is sensitive to estradiol (E2). Therefore, we aimed to assess neuroendocrine correlates of OC status migrainosus in response to the direct central 5-HT agonist meta-chlorophenylpiperazine (m-CPP) and to test the effect of transdermal E2 supplementation of the OC-free interval. METHODS: Clinical investigative protocol, single-blinded placebo-controlled treatment. Oral m-CPP (0.5 mg/kg body weight) challenge test was performed in 10 patients with status migrainosus occurring within 48 h of the discontinuation of a monophasic pill (30 µg of ethinyl estradiol and 150 µg of desogestrel) and in six healthy women assuming the same OC as controls. In a consecutive menstrual cycle, patients with OC status migrainosus underwent to the same test after they were blindly treated with 2.0 g of percutaneous E2 gel or placebo daily during the pill-free interval. Plasma prolactin and cortisol levels and clinical characteristics of migraine attacks were evaluated. RESULTS: Women with OC-status migrainosus showed a derangement of prolactin release (F = 4.8; P < 0.01) and a lack of cortisol response (F = 5.8; P < 0.001) after m-CPP in comparison with controls. Transdermal E2 during the pill-free interval significantly restored prolactin (F = 2.8; P < 0.01) and cortisol responses (F = 18.9; P < 0.001) against placebo and positively affected the duration (P < 0.001), the number of hours in which pain intensity prohibits daily activity (P < 0.001), the episodes of vomiting (P < 0.001) and the consumption of analgesics (P < 0.001). CONCLUSIONS: Status migrainosus triggered by OC-free interval is associated with impaired prolactin and cortisol responses following m-CPP challenge. Transdermal E2 supplementation is able to restore neuroendocrine response to this specific 5-HT agent, exerting a positive clinical effect on the course of menstrually related migraine.


Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Die Studie verwendet ein komplexes Design und ist nicht leicht zu verstehen. Gleichzeitig ist es überraschend, dass in dieser Untersuchung Frauen im Status migränosus ein Mittel verabreicht wurde, welches bekanntlicherweise Migräne auslösen kann. Ob die Betroffenen immer wissen, was da mit ihnen gemacht werden soll?

Dennoch ist es begrüßenswert, dass sich die Medizin nicht nur den neurologischen sondern zunehmend auch den hormonellen Abläufen während der Migräne widmet, zumal sich menstruelle Migräne durch besondere Schwere und Dauer auszeichnet.

Und dabei wurden dann doch ein paar sehr interessante Ergebnisse erzielt:

Während dieser schweren Attacken ist u. a. die Cortisol-Reaktion stark eingeschränkt. Eine eingeschränkte Cortisol-Reaktion hat u. a. eine verringerte Stressbelastbarkeit zur Folge (die in der Untersuchung dann auch nachgewiesen wurde), gleichzeitig ist auch die Glukoneogense eingeschränkt. Letzteres hat zur Folge, dass der Körper nunmehr nicht mehr ausreichend in der Lage ist, den Blutzucker durch Eigenmaßnahmen zu stützen. Das könnte erklären, warum Betroffene vor einer Migräneattacke und Frauen vor der Menstruation häufig unter Heißhungerattacken leiden.

Gleichzeitig erklären die Ergebnisse auch, warum intravenös verabreichtes Cortisol während eines Status migränosus häufig sehr rasch für Linderung sorgen kann.

Studien dieser Art zeigen immer mehr, dass es insbesondere zwischen Östrogen und Cortisol ein direktes Zusammenwirken gibt, und zwar in beide Richtungen.




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