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migraeneinformation.de.


Unterfunktionen des vegetativen Nervensystems sind an der Entstehung von Migräne beteiligt [Allgemein]
30 Nov 05

Vergleich von kardiovaskulären vegetativen Funktionen von Migränikern mit gesunder Kontrollgruppe

Eine Studie hat 32 zufällig ausgewählte Migräniker (84% Frauen) mit 44 gesunden Kontrollen (84% Frauen) bzgl. diversen kardiovaskulären Werten und Reaktionen außerhalb von Migräneattacken (d. h. in schmerzfreien Intervallen) verglichen.

Dabei zeigten sich bei den Migränikern bzgl. kardiovaskulären Funktionen signifikante parasympathische Hyperaktivitäten und sympathische Unterfunktionen.

Abstract:
Autonomic profile of patients with migraine

Benjelloun H, Birouk N, Slaoui I, Coghlan L, Oulad Amar Bencheikh B, Jroundi I, Benomar M.

Service de cardiologie A, CHU Ibn-Sina, Rabat, Maroc.

Object. - Dysfunction of autonomic nervous system (ANS) is implicated in the genesis and persistence of migraine. The objective of this study was to compare autonomic nervous system (ANS) profile of migraineurs during headache-free periods to a group of normal subjects based on cardio-vascular reactivity. Methods. - Patients with migraine according to the criteria of IHS 2004 were selected for the study. After a 30 min resting blood pressure (BP), the following standard tests were performed: deep-breathing (DB), hand grip (HG) of 15 s and 3 min, valsalva maneuver, echo stress, (ES) and tilt test (TT). Results were compared to 44 normal subjects, age similar, 37 female, (84.1%) using the Student test, with P<0.005 as significant. Results. - Thirty-two patients (27 female (84.38%), 16-51 years, mean 40.41+/-7.8) were studied. Twenty-two patients (69%) had systolic blood pressure below 94 mmHg and 25 patients (78%) had diastolic blood pressure below 60 mmHg. Compared to normal, migraineurs exhibited a significantly higher vagal response (P<0.001) and a significantly lower alpha sympathetic response, central by using ES as well as peripheral by using HG of 3 min (P<0.001). Conclusions. - Autonomic cardiovascular reactivity of patients with migraine showed a vagal hyperactivity and a deficiency of the alpha sympathetic system. This leads to further studies with new therapeutical approaches.


Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Im Prinzip werden durch die Studie viele Behauptungen von migraeneinformation.de bestätigt: Migräniker sind offenkundig mehrheitlich in einem Zustand der vegetativen (hormonellen) Erschöpfung. Bei zusätzlichen Anforderungen (Stress) verfügen sie über eingeschränkte sympathische Reaktionsmöglichkeiten. Hierdurch dürfte es schwer werden, ein ausreichend konstantes Energieniveau - insbesondere im Gehirn (ZNS) - aufrecht zu erhalten.

Die Studie könnte damit auch erklären, warum viele Migräniker unter zahlreichen unterschiedlichen Triggern leiden. Denn im Zustand der vegetativen/hormonellen Erschöpfung kann leicht jede zusätzliche Anforderung, die sonst mit Leichtigkeit abgefedert wird, zu einem unlösbaren Problem werden.

Beispielsweise führt zusätzliche Anstrengung bei normal funktionierendem Stresssystem (vegetativen/hormonellen System) üblicherweise zu einer verstärkten Anpassung und damit Stärkung.

Dies ist bei Migränikern häufig nicht der Fall, bekommen diese doch nicht selten selbst bei durchaus üblicher sportlicher Betätigung einige Zeit nach der Anstrengung Migräne.

Ferner wurde bei Migränikern festgestellt, dass diese eine geringere Gewöhnung an einen externen Reiz im Vergleich zu Kontrollen zeigen. Diese Beobachtung ist zentraler Bestandteil der sog. "Reizverarbeitungsstörungsthese". Prof. Göbel dazu in migraene-schule.de aus:

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Gehirn unter Hochspannung

Besonders wirkungsvolle Auslöser von Migräneattacken sind plötzliche Veränderungen des normalen Lebensrhythmus. Es scheint so, als ob diese Veränderungen eine kurzzeitige Störung des normalen Informationsflusses bewirken. Es ist ein besonderes Verdienst des belgischen Migräneforschers Jean Schoenen und seiner Mitarbeiter, diese besondere Bereitschaft zu einer veränderten Reizverarbeitung durch Labormessungen im Jahre 1984 sichtbar gemacht zu haben. Es handelt sich dabei um eine spezielle Ableitung der Hirnströme, eine Elektro-Encephalographie (EEG), während der die Patienten auf bestimmte Reize achten und reagieren müssen.

Fertig machen zum Gasgeben

Was dabei unter Laborbedingungen untersucht wird, ist uns aus dem Alltag gut bekannt: Ein Autofahrer muss vor einer roten Ampel anhalten. Er hat keine Ahnung, wie lange die Ampel schon auf Rot war und weiß deshalb nicht genau, wann die Gelbphase kommen wird. Er hält sich deshalb in einer Phase mittlerer Bereitschaft und beobachtet aufmerksam, ob die Ampel umschaltet. Sobald die Ampel Gelb zeigt, weiß der Autofahrer, dass nach wenigen Sekunden Grün folgen wird und er dann die Kupplung loslassen und Gas geben muss. Der Autofahrer ist jetzt besonders konzentriert, bereitet sich innerlich auf seine Aufgabe vor und führt sie umgehend nach dem Wechsel auf Grün aus. Während der Phase der erhöhten Bereitschaft direkt vor Ausübung der Handlung muss das Gehirn besonders aktiv sein: Es muss die Handlung vorplanen, damit sie umgehend ausgeübt werden kann, und es muss eine innere Uhr berücksichtigen, um die Zeitspanne zwischen Gelb- und Grünphase abschätzen zu können.

Migräne-Patienten ticken anders

Diese besondere Bereitschaft nun lässt sich im EEG sichtbar machen. Natürlich baut man im Labor keine Straßenampeln auf. Das Prinzip aber ist das gleiche. Üblicherweise geht man z.B. so vor, dass der ans EEG angeschlossene Patient Kopfhörer und eine verschlossene Brille mit eingebauten Lämpchen aufsetzt. Dem Patienten wird gesagt, dass z.B. drei Sekunden, nachdem im Kopfhörer ein Hinweisreiz (etwa ein kurzes Klicken) zu hören ist, das Lämpchen in der Brille aufleuchtet. Sobald dieses Lichtsignal kommt, soll der Patient auf eine Taste drücken.

Um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen, wird dieser Vorgang in der Regel mindestens 30mal wiederholt. Die Pause zwischen den einzelnen Messungen ist dabei unterschiedlich lang, so dass der Patient nie genau weiß, wann der nächste Hinweisreiz kommt. Die einzelnen Messungen werden mit Hilfe eines Computers gemittelt, und die Höhe der elektrischen Spannungsverschiebung im EEG kann aufgrund der Mittelwerte sehr genau bestimmt werden.

Es zeigt sich dabei, dass das Gehirn von Migränepatienten anders auf solche Aufgaben reagiert als das Gehirn von Gesunden oder von Menschen mit anderen Kopfschmerztypen. Es bestehen zwei Auffälligkeiten:

Die Spannungsverschiebung im EEG – also die Zickzacklinien auf dem Papier oder Monitor - ist deutlich größer als bei anderen Menschen.
Während bei Gesunden die Spannungsverschiebung nach mehreren Messungen zunehmend kleiner wird, bleibt sie bei Migränepatienten hoch.
Diese Messungen sind ein wichtiger Beleg dafür, dass das Gehirn von Migränepatienten offensichtlich besonders aktiv auf Reize reagiert. Aber nicht nur das: Während bei gesunden Menschen die Aufmerksamkeit bei mehrmaliger Reizwiederholung mehr und mehr nachlässt, bleibt das Gehirn des Migränepatienten ständig in maximaler Bereitschaft. Das Gehirn kann anscheinend nicht „abschalten“ und steht im wahrsten Sinne des Wortes ständig unter „Hochspannung“. Interessanterweise kann eine erfolgreiche Behandlung der Patienten mit Medikamenten zur Migränevorbeugung - so genannten Betarezeptorenblockern - dieses veränderte elektrische Verhalten des Gehirns normalisieren.

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Interessant ist hierbei insbesondere der Schlusssatz über die Betarezeptorenblocker. Denn diese sollen ja gerade überschießende sympathische Reaktionen abblocken und damit einer dauerhaften sympathischen Erschöpfung entgegenwirken, d. h. für eine Erholung des vegetativen Nervensystems sorgen.

Wenn man die verschiedenen Ergebnisse zusammen betrachtet und eins und eins zusammenzählt, dann lässt dies nur einen Schluss zu: Bei Migräne handelt es sich nicht um eine genetisch bedingte neurologische Erkrankung genauso wenig wie es sich bei Angina Pectoris um eine genetisch bedingte Herzerkrankung handelt. Vielmehr liegt die Ursache in einer dauerhaften Überforderung des vegetativen/hormonellen Systems und einer daraus folgenden verringerten Reizverarbeitungsfähigkeit.



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