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Die Schwere einer Migräne steigt mit dem Gewicht [Allgemein]
15 Dez 05

Kein direkter Zusammenhang zwischen Body-Mass-Index (BMI) und der Migräne-Prävalenz

In einer Populations-basierten Studie wurde mittels Telefonbefragungen der Frage nachgegangen, ob es einen Zusammenhang zwischen Migräne und dem Gewicht, genauer: dem Body-Mass-Index (BMI), gibt.

Die Teilnehmer wurden in 5 BMI-Gruppen aufgeteilt:

  • Untergewicht (< 18,5),
  • Normales Gewicht (18,5 - 24,9),
  • Übergewicht (25 - 29,9),
  • Adipositas / Fettleibigkeit (30 - 34,9)
  • Lebensbedrohliches Übergewicht (> 34,9).

65% der Teilnehmer waren weiblich und mehrheitlich in mittlerem Alter (Durchschnittsalter 38,4 Jahre).

Es konnte kein Zusammenhang zwischen BMI-Gruppe und Migräne-Prävalenz hergestellt werden, allerdings zwischen Attackenfrequenz und Gewicht. So war der Prozentsatz der Teilnehmer, die zwischen 10 und 15 Kopfschmerztagen pro Monat hatten

  • 4,4% bei normalem Gewicht,
  • 5,8% bei Übergewicht,
  • 13,6% bei Fettleibigkeit,
  • 20,6% bei lebensbedrohlichem Übergewicht.

Ferner stieg auch der Anteil der Migräniker mit sehr schweren Attacken mit dem Gewicht und war bei den Teilnehmern mit lebensbedrohlichem Übergewicht doppelt so hoch wie bei den Normalgewichtigen. Eine ähnliche Beziehung konnte bzgl. Arbeitsunfähigkeit, Licht- und Geräuchempfindlichkeit hergestellt werden.

Abstract:
Obesity and migraine. A population study
Marcelo E. Bigal MD, PhD, Joshua N. Lieberman PhD, and Richard B. Lipton MD

From the Departments of Neurology (M.E.B., R.B.L.), Epidemiology and Population Health (R.B.L.), Albert Einstein College of Medicine, and Montefiore Headache Unit (M.E.B., R.B.L.), Bronx, NY, Caremark Inc. (J.N.L.), Hunt-Valley, MD, and New England Center for Headache (M.E.B.), Stamford, CT.

Abstract-- Objective: To assess the influence of body mass index (BMI) on the prevalence, attack frequency, and clinical features of migraine. Methods: In a population-based telephone interview study, the authors gathered information on headache, height, and weight. The 30,215 participants were divided into five categories, based on BMI: 1, underweight (<18.5), normal weight (18.5 to 24.9), overweight (25 to 29.9), obese (30 to 24.9), and morbidly obese (35). Migraine prevalence and modeled headache features were assessed as a function of BMI, adjusting by covariates (age, sex, marital status, income, medical treatment, depression). Results: Subjects were predominantly female (65% female) and in middle life (mean age 38.4). BMI group was not associated with the prevalence of migraine, but was associated with the frequency of headache attacks. In the normal weight group, 4.4% had 10 to 15 headache days per month, increasing to 5.8% of the overweight (odds ratio [OR] = 1.3), 13.6% of the obese (OR = 2.9), and 20.7% of the morbidly obese (OR = 5.7). The proportion of subjects with severe headache pain increased with BMI, doubling in the morbidly obese relative to the normally weighted (OR = 1.9). Similar significant associations were demonstrated with BMI category for disability, photophobia, and phonophobia. Conclusion: Though migraine prevalence is not associated with body mass index, attack frequency, severity, and clinical features of migraine increase with body mass index group.

Weitere Infos finden sich hier.




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