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Epidemiologie.

 


Inhaltsübersicht

Auf dieser Seite werden die folgenden Themen behandelt:


Erkrankungsrate in den westlichen Industrieländern

Erkrankungsrate weltweit

Erkrankungen nach sozialen Schichten

Zunahme der Erkrankungen

Migräne - nur ein Thema der Medizin?

Fundamentale Veränderungen im Ernährungsverhalten

Steigender Zuckerkonsum - stagnierender Fleischkonsum


Erkrankungsrate in den westlichen Industrieländern


Die Resultate der bislang vorliegenden epidemiologischen Studien zu Migräne müssen alle mit Vorsicht betrachtet werden, da Migräne sich nicht zweifelsfrei diagnostizieren lässt. Insbesondere für befragte Laien ist oftmals schwer zu entscheiden, ob sie denn nun unter Migräne oder unter sehr starken Spannungskopfschmerzen leiden.

Trotzdem können für die westlichen Industrieländer z. Z. wohl die folgenden Zahlen angenommen werden:

  • ca. 6% aller Männer und mehr als 15% aller Frauen erkranken an Migräne.
  • Die größte Häufigkeit besteht bei Frauen mittleren Alters.
  • Frauen (nach der Pubertät und vor der Menopause) erkranken etwa 2,5 - 3 mal so häufig an Migräne wie Männer.
  • Während des 1. Schuljahres findet sich ein leichtes Überwiegen der Kopfschmerzprävalenz bei den Jungen. Mit dem Beginn der Pubertät dagegen kehrt sich das Bild um, und es zeigt sich ein leichtes Überwiegen der Kopfschmerzprävalenz bei den Mädchen. Dieses Übergewicht steigt dann kontinuierlich und dem Stand der sexuellen Reife entsprechend bis zum 20. Lebensjahr an (Göbel, Hartmut: Die Kopfschmerzen, 2003, Seite 352, LeResche L et al.: Relationship of pain and symptoms to pubertal development in adolescents, Pain. 2005 Nov;118(1-2):201-9. Epub 2005 Oct 5.).
  • Die Kopfschmerzprävalenz steigt mit der Einschulung drastisch an. In einer finnischen Studie gaben 39% der Erstklässler an, bereits an Kopfschmerzen zu leiden (Göbel, Hartmut: Die Kopfschmerzen, 2003, Seite 351).

Schätzungen lassen vermuten, dass in den USA zurzeit ca. 30 Millionen und in Deutschland 6 - 8 Millionen Menschen an Migräne erkrankt sind.

Neben den persönlichen Belastungen für die Betroffenen lassen diese Zahlen ein wenig die gewaltigen volkswirtschaftlichen Kosten der Krankheit Migräne erahnen.



Erkrankungsrate weltweit


In den westlichen Industrieländern ist die Ausbreitung der Migränekrankheit überall ungefähr gleich. Signifikante Unterschiede sind praktisch nicht festzustellen, und wenn, dann sind diese möglicherweise auf unterschiedliche Erhebungstechniken zurückzuführen.

Dagegen zeigen Untersuchungen, dass Afrikaner und Asiaten signifikant seltener an Migräne erkranken als etwa Europäer oder Nordamerikaner. Interessanterweise ist dieser Unterschied sogar innerhalb den USA selbst messbar.

Allerdings ist zu erwarten, dass sich diese Unterschiede mit der Globalisierung des Ernährungsverhaltens und anderer kultureller Rahmenbedingungen zunehmend verwischen werden.

Zurzeit ist nämlich genauso feststellbar, dass etwa auch der tägliche Zuckerkonsum pro Kopf in Afrika und Asien (noch) hinter dem der westlichen Industrieländer hinterherhinkt.


Erkrankungen nach sozialen Schichten


In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass sich die Verbreitung von Migräne umgekehrt proportional zum Einkommen verhält.

Mit anderen Worten: Je höher das Einkommen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, an Migräne zu erkranken.

Dies könnte einerseits damit zusammenhängen, dass Menschen mit niedrigerem Einkommen häufig höheren Stressbelastungen (Geräusche, chemische Belastungen, Schmutz, Staub, Licht, Schichtarbeit usw.) ausgesetzt sind. Dem widerspricht aber, dass der in einer finnischen Studie festgestellte Anstieg an Migräneerkrankungen bei 7-jährigen Kindern ebenfalls in sozial instabileren Gegenden (mit vermutlich niedrigeren Einkommen) besonders hoch war. Die oben erwähnten höheren beruflichen Stressbelastungen können nicht für 7-jährige Kinder geltend gemacht werden.

Es ist deshalb auch hier zu vermuten, dass die in Bevölkerungsgruppen mit niedrigerem Einkommen bekanntermaßen besonders schlechte Ernährung mit einem hohen Anteil an Junk-Food eine Rolle spielt.

In einer kanadischen Studie konnte nachgewiesen werden, dass bereits kleine Kinder in Schichten mit niedrigerem Einkommen deutlich schlechter und mit viel mehr Junk-Food ernährt werden als Kinder aus sozial besser gestellten Schichten. Insbesondere der Konsum an gezuckerten Softdrinks scheint mit sinkendem Einkommen bzw. sinkender Bildung deutlich zuzunehmen.

Umgekehrt proportionale Erkrankungsraten zum Einkommen sind auch bei Diabetes nachgewiesen worden. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass in beiden Fällen (Migräne, Diabetes) gleiche Mechanismen für den aufgezeigten Zusammenhang verantwortlich sind.

Ganz unabhängig davon räumen die erwähnten Migränestudien mit einem anderen Gerücht über Migräneerkrankungen gründlich auf: Es wird nicht selten behauptet, dass Migräne in erster Linie Menschen mit einem besonders schnellen, leistungsstarken und sensiblen Gehirn befällt. Meist wird sogar behauptet, dass Migräniker deshalb so leiden müssen, weil sie besonders intelligent seien. Der Neurologe Rüdiger Schellenberg spricht gar von einem "Porsche im Kopf".

Es handelt sich bei dieser Vorstellung um ein ähnliches Gerücht wie die früher oft angenommene Beziehung zwischen (und romantische Überhöhung von) Genie und Wahnsinn: Die bislang durchgeführten Studien legen sehr deutlich nahe, dass ein Zusammenhang zwischen Gehirnleistung und Migräne nicht besteht.

Es spricht auch aus anderen Gründen Einiges dagegen. Hohe Gehirnleistung bedeutet auch gleichzeitig: Hohe Geschwindigkeit, Kapazität und Verarbeitungsleistung. Bei Computern ist es aber eindeutig so, dass ein Systemabsturz bei gleicher Arbeitsleistung um so wahrscheinlicher ist, je leistungsschwächer der Computer ist, da er dann öfter an seine Leistungsgrenzen kommt. Ein Migräneanfall scheint aber sehr viele Ähnlichkeiten mit einem Systemabsturz von Computern zu besitzen.

Erklärt man Migräne mit höherer Gehirnleistung, dann kann nur eine ggf. fehlende Filterfunktion eine Rolle spielen. Eine höhere Gehirnleistung müsste ansonsten besonders effektiv in der Lage sein, eintreffende Reize und Sinneswahrnehmungen zu verarbeiten.


Zunahme der Erkrankungen


Verschiedene vergleichende Studien haben gezeigt, dass sich Migräne als Krankheit ausbreitet, und dass immer mehr Menschen immer früher erkranken.

  • In einer Untersuchung auf der Website des amerikanischen Gesundheitsministeriums wird nachgewiesen, dass bei amerikanischen Erwachsenen chronische Migräneerkrankungen von 1980 - 1989 um fast 60% zugenommen haben.
  • Ein Vergleich der beiden großen amerikanischen Migränestudien von 1989 und 1999 kommt zu der Prognose, dass 1989 23,6 Millionen US-Amerikaner an Migräne erkrankt waren (Auftreten mindestens eines Anfalls pro Jahr), 1999 dagegen 27,9 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 20% innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren.
  • Eine finnische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Anzahl der Migräneerkrankungen unter 7-jährigen Schulkindern in der Zeit von 1974 - 1992 verdreifacht hat.
  • Die finnische Studie kommt darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass der höchste Anstieg in Gegenden mit geringerer sozialer Stabilität zu verzeichnen war.
  • Und auch in einer deutschen Untersuchung wird festgestellt, dass Kopfschmerzerkrankungen unter Kindern "während der letzten 30 Jahre deutlich zugenommen" haben. Bereits im Vorschulalter sollen 10 – 20% aller Kinder über Kopfschmerzen klagen.

Eindeutige Gründe für den bemerkenswerten Anstieg konnten die Forscher nicht finden. Beispielsweise merkt die finnische Studie an:

"Researchers do not yet know the reason for the increase. Some speculate at changes in social environment may play a role. The data show that the highest increases were found in schools located in city districts with the highest levels of social instability. For this reason, researchers believe that the community should implement programs to lesson childhood stress."

Hartmut Göbel kommentiert die Ergebnisse der Studie ihrer Bedeutung entsprechend wie folgt (Göbel, Hartmut: Die Kopfschmerzen, 2003, Seite 354):

"Die Frage, ob Kopfschmerzen in unserem Jahrhundert zugenommen haben, war bis vor kurzem nicht beantwortbar. In Finnland wurde im Jahre 1992 eine Studie zur Migräneprävalenz in nahezu allen Details so wiederholt, wie sie bereits im Jahre 1974 in der gleichen Region durchgeführt wurde. Es wurden dabei 7jährige Schulkinder untersucht.

Es zeigte sich, dass im Jahre 1992 51,5% der Kinder bereits an Kopfschmerzen gelitten haben, während im Jahre 1974 nur 14,6% der Kinder eine entsprechende Kopfschmerzproblematik angaben. Das Bestehen von häufigen Kopfschmerzen, d. h. von mindestens einer oder mehr Attacken pro Monat, wurde im Jahre 1992 von 11,7% der Kinder mit „Ja“ beantwortet, während eine entsprechende Kopfschmerzhäufigkeit im Jahre 1974 nur von 4,7% der Kinder angegeben wurde. Bei einem geschlechtsspezifischen Vergleich zeigt sich insbesondere, dass die Kopfschmerzzunahme gerade bei Jungen besonders stark zu beobachten ist.

Die Zahlen belegen dramatische Anstiege in der Kopfschmerzprävalenz im Kindesalter. Die Autoren der finnischen Studie gehen davon aus, dass eine instabile soziale Umwelt, häufige Umzüge, mangelnde Selbstbestimmung in der sozialen Gemeinschaft, Unsicherheitsgefühle in der Familie und in der Schule und die mangelnden Führungspersonen für dieses Ansteigen der Kopfschmerzprävalenz verantwortlich gemacht werden müssen.

Aus diesen Daten muss die Schlussfolgerung gezogen werden, dass sowohl pädagogische Maßnahmen als auch inhaltliche Anforderungen im Schulunterricht über-dacht werden müssen."

Da die Experten also bislang keinen Grund für den Anstieg kennen, kann es mal wieder nur die zunehmende Stressbelastung der Kinder gewesen sein.



Migräne - nur ein Thema der Medizin?


Wie wir gesehen haben: Migräne breitet sich epidemisch aus, und zwar weltweit, in allen Schichten und insbesondere auch bei Kindern.

Die Frage ist: Kann Migräne damit ein alleiniges Thema der Medizin sein?

Vergleichen wir es einmal mit Aids: Auch diese Krankheit hat sich epidemisch in den Industrieländern (und noch schlimmer in Entwicklungsländern) ausgebreitet. Wenn Sie mit Aids diagnostiziert sind, dann heißt das: Sie haben eine unheilbare Erkrankung. Es gibt möglicherweise Medikamente, die die Krankheit etwas verlangsamen können, so dass sie ggf. noch lange damit leben können, doch ein Medikament, was diese Erkrankung heilt, gibt es noch nicht.

Ähnlich sieht es mit der Prophylaxe aus: Es gibt z. Z. noch keine Impfung gegen Aids, obwohl fieberhaft daran gearbeitet wird.

Man stand also bei Aids vor einem Dilemma: Eine Krankheit breitete sich rasch aus, führte ggf. sehr schnell zum Tod und weder Behandlung noch Impfung waren in Sicht.

Aids war deshalb kein rein medizinisches Problem, sondern ein politisches. Man musste herausfinden, welche Lebensumstände dazu führten, dass man sich mit Aids anstecken konnte. Der wichtigste Lebensumstand war bald gefunden: ungeschützter Sexualverkehr.

In der Folge fand dann weltweit eine beispiellose Aufklärungskampagne statt, die allen Menschen empfahl, speziell bei lockeren Sexualkontakten nur mehr geschützten Sexualverkehr zu praktizieren. Man kann sagen: Diese Aufklärungskampagne hat in den Industrieländern gegriffen: Heute ist praktisch jedem Jugendlichen bekannt, dass man bei spontanem Sex besser Kondome verwenden sollte.

Bei Migräne ist die Situation eigentlich ganz ähnlich: Die Diagnose Migräne bedeutet gemäß Schulmedizin: unheilbar, d. h. man ist mit einem Schlag lebenslänglich Patient.

Gleichzeitig breitet sich Migräne aus. Und deshalb kann man bei Migräne nicht einfach nur die Augen verschließen und das Thema der Medizin überlassen, sondern muss ganz konkret fragen:

  • Was sind die Hauptgründe für die epidemische Ausbreitung von Migräne?

Sicherlich wird es verschiedene Gründe geben. Bei Aids wurde festgestellt, dass man sich auch bei einer ganz normalen Blutübertragung (sofern das Blut befallen war) anstecken konnte. Auch das spezifische Verhalten in der Drogenszene führte zu einer raschen Ausbreitung in dieser Bevölkerungsgruppe. Dennoch war von Anfang an klar, dass die Frage vor allem lautete:

  • Welche üblichen Verhalten führen dazu, dass sich die Krankheit so rasch ausbreitet?
  • Was also ist der Hauptmotor für die Ausbreitung der Krankheit?

Bei Aids war dies ganz klar: ungeschützter Sexualverkehr.



Fundamentale Veränderungen im Ernährungsverhalten


Vergleicht man den Anstieg der Migräne-Erkrankungen mit der im gleichen Zeitraum in den westlichen Industriestaaten stattgefundenen fundamentalen Veränderung im Ernährungsverhalten, dann liegen die Gründe eigentlich auf der Hand, zumal der Konsum an wertlosem Junk-Food in sozial schwächeren Schichten - wo Kinder oft mit Softdrinks und Fernsehen stillgestellt werden - höher ist als in der restlichen Bevölkerung und dort ist auch die Migräne-Prävalenz höher als in anderen Bevölkerungsschichten.

Denn zeitgleich mit dem Anstieg der Migräneerkrankungen haben in den westlichen Industrieländern auch andere Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht und Diabetes dramatisch zugenommen. Das Journal of Obesity Research schreibt etwa dazu:

"Our diet keeps getting sweeter, due in large part to the popularity of sugary soft drinks and other sweetened beverages, according to a new study. North Carolina researchers report that the average daily consumption of sugar and other calorie-containing sweeteners worldwide jumped 74 calories from 1962 to 2000. In the U.S., the jump in sweet calories was even greater - 83 calories per day from 1977 to 1996. Most of those extra sweet calories - 80 percent - came from sugary soft drinks and fruit drinks."

Mit anderen Worten:

Zwischen 1977 und 1996 wurden in den USA pro Kopf und Tag zusätzlich 83 Kcal über Süßungsmittel aufgenommen, 80% davon über Limonaden und Fruchtsaftgetränke. Weltweit war der Anstieg etwas geringer.

Dagegen war zwischen 1960 und 2000 in den USA ein Rückgang der täglich aufgenommenen Fettmenge von 40% der Gesamtkalorien auf 33% zu verzeichnen.

Eine genetische Ursache als wesentlicher Grund für eine Erkrankung an Migräne scheidet nach den vorliegenden Studien aus, denn es ist z. B. kaum anzunehmen, dass sich die Gene 7-jähriger Kinder in Turku/Finnland in der Zeit von 1974 - 1992 maßgeblich geändert haben.

Dagegen spricht vieles dafür, dass bei Migräne das völlig veränderte Ernährungsverhalten, sowohl bzgl. den Nährstoffen als auch den zeitlichen Abläufen (von 3x täglich zu 10x täglich) eine entscheidende Ursache für den Anstieg der Erkrankungen ist.



Quelle: Das süße Gut

Paul Lachance, Vorsitzender der Ernährungswissenschaftlichen Abteilung der Rutgers-Universität in New Jersey, schätzt, dass ausgehend von einer Diät von 2000 Kalorien pro Tag der durchschnittliche Amerikaner etwa dreihundert Kalorien aus Zucker bezieht, die der Nahrung hinzugefügt wurden. Das entspricht einer Menge von fast vierzehn Teelöffeln Zucker pro Tag. Laut Joan Gussow, Professorin für Ernährung und Erziehung am Columbia Teachers' College der Columbia-Universität in New York "haben wir eine gnadenlose Naschsucht, eine schwere Abhängigkeit von Süßem entwickelt".

Wenn man dabei berücksichtigt, dass Zucker nur einen Teil der täglichen hochglykämischen Kohlenhydratzufuhr ausmacht, dann erkennt man, wie verfahren die Situation mittlerweile ist.



Steigender Zuckerkonsum - stagnierender Fleischkonsum


Im Gegensatz zum Zuckerkonsum stagniert der Fleischkonsum seit Jahren, in den letzten Jahren ist er sogar leicht rückläufig.


Geht man geschichtlich noch weiter zurück, dann wird deutlich, dass der derzeitige Fleischkonsum in Deutschland eher gering ist.

  • Im Spätmittelalter wurden ca. 100 kg Fleisch pro Kopf und Jahr verzehrt, in einzelnen Gebieten und Jahren sogar deutlich mehr.
  • Um 1500 lag der Jahresverbrauch pro Kopf bei 140 kg.
  • Der Fleischkonsum reduzierte sich dann bis zum Ende des 19. Jahrhunderts auf 85 kg pro Kopf und Jahr.
  • Der Fleischkonsum stieg in Deutschland zwischen 1950 und 2004 von 26,2 kg auf 60,7 kg pro Kopf und Jahr. Der Höchstwert wurde 1985 mit 66,1 kg erreicht .
  • Den höchsten Fleischkonsum haben in Europa Frankreich und Spanien und gleichzeitig die niedrigsten Herzinfarktraten. In Spanien verdreifachte sich der Fleischkonsum zwischen 1960 und 1990 bei gleichzeitig rückläufigen Herzinfarktraten.
  • 1998 betrug in Deutschland der durchschnittliche Anteil des Fetts an den Nahrungskalorien nur noch 33 - 34% (zum Vergleich Frankreich: 38,5% bei deutlich niedriger Herzinfarktrate) .


 




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