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migraeneinformation.deProphylaxeErnährungKohlenhydratarme Diäten

Kohlenhydratarme Diäten.

 


Inhaltsübersicht

Auf dieser Seite werden die folgenden Themen behandelt:


Das Buch zur kohlenhydratarmen Diät bei Migräne: "Migräne" von Peter Mersch

Was ist eine kohlenhydratarme Diät?

Ketogene Diät

Kohlenhydratarme Diäten mit stark eingeschränkter Gesamtmenge an Kohlenhydraten

Anabole Diät

Diäten mit Lebensmitteln mit niedrigem glykämischen Index (niedriger glykämischer Last)

Sears- oder Zone-Diät

Nur bei Übergewicht?



Arzt: "Sie essen zu viel rohes Fleisch, zu viel Weißbrot, und Sie trinken zu viel trockene Martinis."
James Bond 007: "Hm, dann werde ich das Weißbrot weglassen, Sir."



Das Buch zur kohlenhydratarmen Diät bei Migräne: "Migräne" von Peter Mersch

Heilung ist möglich
Immer mehr Menschen leiden unter Migräne, einer Krankheit mit quälenden Kopfschmerzen und zum Teil schweren neurologischen Symptomen. Allein in Deutschland geht man von 6 bis 8 Millionen Betroffenen aus, darunter eine zunehmende Zahl kleiner Kinder.

Peter Mersch zeigt auf, dass es sich bei Migräne keineswegs - wie von der Schulmedizin behauptet - um eine unheilbare neurologische Erkrankung handelt, sondern um temporäre energetische Krisen im Gehirn, in vielen Fällen verursacht durch eine zu kohlenhydratreiche Ernährung.

Die Umstellung der Energieversorgung des Gehirns vom Kohlenhydratstoffwechsel auf den leistungsfähigeren Fettstoffwechsel war die Voraussetzung dafür, dass das Gehirn des Menschen in der Altsteinzeit wachsen konnte. Mit Einführung des Getreides im Neolithikum und dem späteren Siegeszug des Zuckers erfolgte eine immer stärkere Regression der Energieversorgung des Gehirns auf den labileren Kohlenhydratstoffwechsel, womit viele Menschen nicht zurechtkommen. Die Folge sind Unterzuckerungen und andere sporadische zerebrale Mangelsituationen, die dann zu den Migräneattacken führen.

Das Buch stellt dar, wie durch Umstellung auf eine Ernährung, die den energetischen Anforderungen des Gehirns entspricht, und andere Lebensstilmaßnahmen Migräne deutlich gebessert oder sogar geheilt werden kann.

Neuausgabe aus 2016 (mit Preisnachlass):

North Charleston, SC: CreateSpace, 2016, ISBN-13: 978-1477574256, 448 Seiten, 14,98 EUR

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Norderstedt, Books on Demand, 2016, ISBN-13 978-3-8391-2531-1, 448 Seiten, 14,99 EUR

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BoD-eBook-Edition (eBook), 2016, ASIN B01FDGILY2, 6,49 EUR

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Originalausgabe aus 2006:

Norderstedt, Books on Demand, 2006, ISBN-13 978-3-8334-4638-2, 484 Seiten, 32,80 EUR

Originalausgabe bei Amazon bestellen

Stimmen:

Carl-Peter Ehrensperger: "Das Buch hat Top-Niveau. Ich selbst habe mehr als tausend Bücher über den Zusammenhang Ernährung und Medizin/Gesundheit gelesen. Ihr Buch kommt vergleichsweise dabei auf die Podest-Plätze. Gratuliere."

Ulrike Gonder: "Ich finde, dass Sie ein wirklich kluges Buch geschrieben haben. Obwohl ich selbst unter Migräne leide, war mir so vieles nicht bekannt, dass es fast beschämend ist. Jedenfalls lese ich Ihr Buch mit großem Gewinn und möchte Ihnen vor allem Anerkennung dafür ausdrücken, dass Sie so breit und umfassend recherchiert haben - Hut ab!"

Inke Jochims: "Das Buch ist umfassend recherchiert und gut lesbar geschrieben. Wer unter Migräne leidet, sollte seinen Ansatz in Betracht ziehen."

Stefan Schaub: "Herzliche Gratulation zu Ihrem Werk, es ist ein gelungener Wurf."

Josef Stocker: "Nach einer ersten Durchsicht bin ich hellauf begeistert: Endlich ein Buch, das meine Erfahrungen voll bestätigt. Ich hatte selbst bis vor 10 Jahren unter Migräne zu leiden. Bei mir war sie eindeutig mit Kohlenhydraten in Zusammenhang zu bringen, und das fand ich über Dr. Riegler's Migränediät."


Was ist eine kohlenhydratarme Diät?


Aktuelle Ernährungsempfehlungen, z. B. der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V., sprechen von einer gesunden, ausgewogenen Ernährung, wenn der Kohlenhydratanteil 50 - 60% der aufgenommenen Kalorien beträgt. Jede Diät, die diesen Wert deutlich unterschreitet oder auch sonst den Kohlenhydratkonsum einschränkt, gilt als kohlenhydratarm bzw. kohlenhydratreduziert.

Andere übliche Begriffe für kohlenhydratarme Diäten sind Low Carb-Diät oder auch LC-Diät.

Im Folgenden sollen einige wichtige Richtungen gelistet werden.



Ketogene Diät


Wird der Kohlenhydratanteil der Nahrung drastisch eingeschränkt, dann benötigt speziell das Gehirn - ähnlich wie beim Fasten - eine andere Energieversorgung. In diesem Fall wird gespeichertes Fett in der Leber zu sog. Ketonkörpern umgewandelt, welche von verschiedenen Organen, insbesondere auch vom Gehirn, für die eigene Energieversorgung verwendet werden können. Befinden sich im Blut schließlich mehr Ketonkörper als Glukose, dann nennt man den erreichten Zustand 'Ketose'.

Man kann das Erreichen der Ketose durch Anwendung von Harnteststreifen aus der Apotheke (Ketostix) überprüfen.

Ist die Ketose Ziel der Diät, dann nennt man die Diät eine ketogene Diät. In diesem Sinne gehört die Anfangsphase der Atkins-Diät zu den ketogenen Diäten. Allerdings ist der Begriff „Ketogene Diät“ – speziell im Rahmen der Epilepsiebehandlung – üblicherweise für eine bestimmte sehr fettreiche Diät (Fettanteil an den Gesamtkalorien >= 80%) reserviert. Im Folgenden wird der Begriff „ketogene Diät“ etwas allgemeiner im obigen Sinne verwendet.

Ketogene Diäten haben sich u. a. bei Epilepsien bewährt. An einem erheblichen therapeutischen Nutzen bei Epilepsie kann es überhaupt keinen Zweifel mehr geben.

Auch bei Depressionen konnte eine günstige Wirkung der ketogenen Diät beobachtet werden (Murphy P, Likhodii S, Nylen K, Burnham WM: The antidepressant properties of the ketogenic diet. Biol Psychiatry. 2004;56: 981-983). Ferner wird sie bei Behandlung von Gehirntumoren diskutiert (durch Einschränkung der Glykolyse, von der auch Krebszellen partizipieren: Seyfried TN, Mukherjee P: Targeting energy metabolism in brain cancer: review and hypothesis. Nutr Metab (Lond). 2005; 2: 30) und es konnten Erfolge bei PCOS (Mavropoulos JC, Yancy WS, Hepburn J, Westman EC: The effects of a low-carbohydrate, ketogenic diet on the polycystic ovary syndrome: A pilot study, Nutr Metab (Lond). 2005; 2: 35) nachgewiesen werden.

Bezüglich der Wirkung der ketogenen Diät auf Migräne gibt es eindrucksvolle Fallbeispiele (z. B. Strahlman, R. Scott: Can Ketosis Help Migraine Sufferers? A Case Report. Headache: The Journal of Head and Face Pain. Volume 46 Page 182 - January 2006. doi:10.1111/j.1526-4610.2006.00321_5.x).

In einem Fall berichtet der Arzt R. Scott Strahlman in der angesehenen Fachzeitschrift "Headache" von der Migräne seiner Ehefrau.

Diese litt seit ihrer Schulzeit unter Kopfschmerzen. Während der Pubertät verschlimmerten sich die Schmerzen und wurden offiziell als Migräne diagnostiziert.

Im Erwachsenenalter verstärkte sich die Migräne weiter. Sie versuchte verschiedene Lebensstiländerungen, aber weder Diäten, Sport noch 2 Schwangerschaften brachten eine Besserung.
Unzählige Medikamente wurden im Laufe der Jahre von Neurologen verordnet. Am besten wirkten die folgenden Medikamente:

  • Imigran
  • Naramig
  • Fioricet (eine Kombination aus Butalbital, Paracetamol und Koffein. Bei Butalbi-tal handelt es sich um ein Barbiturat.)

Schließlich nahm sie alle 6 Wochen regelmäßig 18 Imigran 50mg, 9 Naramig 2,5 mg und 30 Fioricet ein. Imigran und Naramig sind beides Triptane.

Im Alter von 43 Jahren wurde im Anschluss an die 2. Schwangerschaft eine Diät begonnen, um das Übergewicht nach der Schwangerschaft zu reduzieren. Dabei wurde ein proteinreiches aber kohlenhydratarmes Diät-Pulver verabreicht. Im Rahmen der Diät durften zunächst nicht mehr als 600 - 800 Kcal pro Tag aufgenommen werden. Die Diät wurde unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt.

R. Scott Strahlman berichtet dann weiter, dass seine Ehefrau unmittelbar nach Beginn der Ketose von fast täglichen Kopfschmerzen zu völliger Schmerzfreiheit überging.

Sie hielt den Zustand der Ketose mit der gewählten Diät 7 Monate lang durch. Danach ging sie wieder zu normaler Diät über und erweitert seit dem ihre Nahrung sukzessive um Trigger-Nahrung wie Alkohol oder Schokolade. Trotzdem hat sie seit über 14 Monaten keinen Migräneanfall mehr erlebt.

R. Scott Strahlman schließt daraus, dass die Ketose seine Frau geheilt hat. Er merkt an, dass die Intention seines Briefes an "Headache" war, die Forschung bezüglich der Wirkung von ketogenen Diäten auf Migräne anzuregen.

Denn leider gibt es aus unerfindlichen Gründen keinerlei Studien zum Thema.

Dabei ist eine positive Migräne-Wirkung der ketogenen Diät mehr als nahe liegend und eine Anwendung der Diät drängt sich bei Migräne geradezu auf:

  • Die ketogene Diät wirkt nachweislich bei Epilepsie.
  • Zwischen Epilepsie und Migräne bestehen große Ähnlichkeiten . Einige Autoren (z. B. Oliver Sacks) sind gar der Ansicht, dass es sich bei Migräne um einen Spezialfall der Epilepsie handelt.
  • Verschiedene Antiepileptika wie Valproinsäure, Topiramat, Gabapentin gehören zu den leistungsstärksten bekannten Migräne-Prophylaktika.

Bei der Anwendung der ketogenen Diät wird meist darauf geachtet, dass der Fettanteil der Nahrung recht hoch ist. Werden die eingesparten Kohlenhydrate im Wesentlichen gegen Proteine und nicht gegen Fett ausgetauscht, ist es für einige Personen kaum möglich, den Zustand der Ketose zu erreichen. Dagegen kann eine geringe Kalorienaufnahme günstig wirken, wie auch das obige Fallbeispiel von Strahlman zeigt, da dann die Fettkalorien aus dem Körperfett kommen (letztendlich ist die Diät hierdurch fettreich).

Die Anwendung einer ketogenen Diät sollte unbedingt mit Ihrem Arzt abgesprochen werden. Auch ist eine regelmäßige Überprüfung der Blutwerte zu empfehlen. Ein sehr schneller und radikaler Einstieg kann zu Beginn zu starken Stressreaktionen und Hypoglykämien führen und sollte deshalb nach Möglichkeit vermieden werden. Ferner sollte eine ketogene Diät bei vorhandenen Autoimmun-Erkrankungen nur mit ständiger ärztlicher Begleitung durchgeführt werden. Eine Kombination der ketogenen Diät mit Antiepileptika (zum Beispiel Valproinsäure, Topiramat) empfiehlt sich nicht.

Hier soll nicht suggeriert werden, dass eine ketogene Diät langfristig ungesund ist. Auch muss sie nicht langweilig sein (Platte, Petra und Korenke, Christoph: Epilepsie: Neue Chancen mit der ketogenen Diät, 2005). Aber es gibt verschiedene Stoffwechseltypen, die auf solche Diäten ungünstig reagieren. Außerdem besteht bei Diäten mit eingeschränkter Nahrungsvielfalt immer die Gefahr einer zu einseitigen Ernährung (zum Beispiel nur Salami).



Kohlenhydratarme Diäten mit stark eingeschränkter Gesamtmenge an Kohlenhydraten


Einige Diäten schränken die täglich zugelassene Menge an Kohlenhydraten stark ein, ohne gleichzeitig den Zustand der Ketose anzustreben.

Die Lutz-Diät nennt zum Beispiel eine Obergrenze von 6 BE = 72 g Kohlenhydrate pro Tag. Diese Grenze muss in den meisten Fällen nicht sklavisch eingehalten werden, schwankende Muster sind durchaus erlaubt (z. B. 100 g am Montag, 30 g am Dienstag) und auf Dauer sogar wünschenswert.

Gemäß Wolfgang Lutz ("Leben ohne Brot") braucht das Gehirn pro Tag durchschnittlich 150 g Glucose und sonstige Organe 75 g, also zusammen etwa 225 g Glucose in 24 Stunden. Dies ergibt einen Glucose-Bedarf von 9,4 g pro Stunde.

Lutz empfiehlt, nur so viele Kohlenhydrate zu essen, wie man unmittelbar während der Verdauung auch wieder verbrauchen kann. Alles darüber hinaus ist gemäß seiner Vorstellung von Nachteil, weil es mittels Insulin in Fett umgewandelt wird.

Nimmt man eine tägliche Verdauungszeit von 8 Stunden für 3 Mahlzeiten an , so ergibt sich ein sinnvoller täglicher Glucose-Bedarf von 8 x 9,4 g = ungefähr 72 g Kohlenhydrate = 6 Broteinheiten (BE).

Diese Rechnung ergibt also eine optimale Menge an täglich aufgenommenen Kohlenhydraten von 6 BE.

Gleichzeitig wird dabei auf einen auch für die Krankheit Migräne entscheidenden Punkt aufmerksam gemacht: Bei dieser Form der LowCarb-Diät ist die Gesamtmenge der täglich aufgenommenen Kohlenhydrate üblicherweise niedriger als der Gesamtbedarf des Körpers, sogar deutlich niedriger als der des Gehirns. Die restlichen Kohlenhydrate müssen also entweder durch den Stoffwechsel selbst produziert werden oder die Energieversorgung muss wie bei der ketogenen Diät teilweise über Ketonkörper sichergestellt werden. Kohlenhydratarme Diäten mit einer stark eingeschränkten Gesamtmenge an täglich aufgenommenen Kohlenhydraten führen also zwangsläufig zu einer fundamentalen Stoffwechselumstellung im Körper, wobei sie unter anderem die Ketolyse-Fähigkeit des Gehirns reaktivieren.

Gemäß der obigen Rechnung von Lutz kann sogar gefolgert werden: Während den Mahlzeiten werden nur so viele Kohlenhydrate verzehrt, wie auch unmittelbar in den darauffolgenden Verdauungsphasen energetisch verwertet werden können. Außerhalb der Verdauungsphasen ist die Diät dagegen strikt ketogen.

Es kann ratsam sein, einmal kurzzeitig zu verifizieren, ob man tatsächlich in den Zustand der Ketose gelangen kann. Denn andernfalls besteht die Gefahr, dass lediglich die Cortisolausschüttung zur Produktion von Glukose angekurbelt wird und dies ist auf Dauer zu vermeiden.

Typische Vertreter von Diäten mit Obergrenzen bzgl. der täglich aufgenommenen Menge an Kohlenhydraten (ohne den Zustand der Ketose bewusst anzustreben) sind die Lutz-Diät, die Optimale Diät von Jan Kwasniewski, aber auch die Atkins-Diät ab Phase 3.

Kohlenhydratarme Diäten mit einer täglichen maximalen Kohlenhydratmenge von 30 - 75g können von gesunden Menschen ohne spezielle Stoffwechselerkrankungen lebenslänglich durchgehalten werden, ohne dass irgendwelche gesundheitlichen Probleme zu erwarten sind. Auf Grund des hohen Anteils tierischer Lebensmittel sind solche Diäten in der Regel sehr nährstoffreich und z. B. bzgl. Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen vegetarischen Diäten weit überlegen. Bei sehr hohen körperlichen Anforderungen (zum Beispiel einem sportlichen Wettkampf) kann es Sinn machen, die Kohlenhydratzufuhr entsprechend anzuheben.

Auf der Website zur LOGI-Methode für Nicolai Worm dazu aus:

"Neue Studien belegen: Eine Kost mit rund 30 Prozent Eiweiß und rund 60 Prozent Fett, die überwiegend aus tierischen Lebensmitteln stammen, verbessert die Blutfettwerte deutlich und senkt den Insulinspiegel, wenn die Kohlenhydrate auf etwa zehn Prozent der Energiezufuhr reduziert werden."

Die Anwendung einer Diät mit fester (niedriger) Limitation der täglichen Kohlenhydratzufuhr sollte unbedingt mit Ihrem Arzt abgesprochen werden, dies insbesondere dann, wenn Sie unter weiteren Gesundheitsstörungen wie Autoimmun-Erkrankungen leiden bzw. wenn Sie gleichzeitig Medikamente wie Antiepileptika einnehmen. Vor Aufnahme der Diät ist die Erstellung eines Blutbildes empfehlenswert, denn durch die Diät bessern sich sehr häufig kritische Blutwerte wie HDL/LDL-Verhältnis, Triglyceride, Harnsäure. Bei einer späteren Blutabnahme könnten Sie den Erfolg also auch in dieser Hinsicht überprüfen. Ein sehr schneller und radikaler Einstieg kann zu Beginn zu starken Stressreaktionen und Hypoglykämien führen und sollte deshalb nach Möglichkeit vermieden werden.


Anabole Diät


Die Anabole Diät ist eine Diät, die speziell für Bodybuilder entwickelt wurde. Hier ist das Ziel: Muskeln aufbauen, Fett abbauen. Sie ist auch unter dem Namen High Fat-Diät oder nach ihrem Entwickler DiPasquale-Diät bekannt.

Die Anabole Diät kennt sog. Aufladetage. Im Prinzip entspricht sie damit auch dem seit Generationen gewohnten Wochenrhythmus: Montags bis Freitags wird sehr kohlenhydratarm gelebt (ketogen), die Nahrung besteht im Wesentlichen aus Proteinen und sehr viel Fett.

Am Wochenende darf dann geschlemmt werden. Kohlenhydratreiche Mahlzeiten (selbst Eis und Kuchen) sind dann erlaubt. Diese Kohlenhydrate werden gemäß dieser Diät dann aber nicht in die Fettzellen gespeist, sondern sie dienen dazu, die Muskeln mit Glykogen anzureichern.

Auch unmittelbar vor Wettkämpfen erfolgt dann noch ein weiteres Aufladen. Durch die Glykogen-Anreicherung führt dies dann zu dem von Bodybuildern angestrebten Effekt, dass die Muskeln wie aufgepumpt aussehen.

Bei der anabolen Diät wechseln folglich längere ketogene (= anabole) Phasen mit kürzeren Phasen zum Aufladen der Glykogenspeicher ab. Arndt und Korte merken dazu an (Arndt, Klaus und Korte, Stephan: Die Anabole Diät - Ketogene Ernährung für Bodybuilder, 3. Auflage, 2001, Seite 57):

"Die Anabole Diät kann auch als 'antikatabole Diät' bezeichnet werden. Sie ermöglicht Ihnen, gleichzeitig mehr Muskelmasse aufzubauen und den Abbau von Muskelmasse durch Cortisol und die damit verbundenen katabolen Zustände zu verringern. Ein Vorteil, der Ihnen eine fettarme, kohlenhydratreiche Ernährung nicht bieten kann. Bei der herkömmlichen Ernährung können Sie die anabolen Hormone nicht steuern, sondern sind ihren täglichen Schwankungen unterworfen. Nach jeder Mahlzeit produziert ihre Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin, die Wachstumshormonausschüttung wird für einige Zeit gehemmt."

Die anabole Diät sollten Sie im Rahmen von Migräne nur dann anwenden, wenn Sie gleichzeitig einen gezielten Muskelaufbau durchführen möchten. Für diese Diät gelten die gleichen Hinweise bezüglich einer ärztlichen Überwachung wie bei der ketogenen Diät.



Diäten mit Lebensmitteln mit niedrigem glykämischen Index (niedriger glykämischer Last)


Manche Lebensmittel lassen den Blutzucker sehr schnell ansteigen. Entsprechend schnell muss der Körper mit einer hohen Menge an Insulin gegenregulieren. Es wird vermutet, dass dies bei regelmäßigem Konsum langfristig zu Unterzuckerungen, aber auch zu Insulinerschöpfungen und Diabetes führen kann. Mittlerweile ist der Zuckerkonsum selbst bei kleinen Kindern so hoch, dass bereits vereinzelt Kinder in Kindergärten unter Altersdiabetes leiden.

Der glykämische Index (GI) ist eine Maßzahl für die Wirkung eines Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel. Ein hoher glykämischer Index bedeutet, dass die im Lebensmittel enthaltenen Kohlenhydrate vergleichsweise schnell verdaut werden (leicht resorbierbar sind) und ins Blut gelangen, so dass der Blutzuckerspiegel rasch ansteigt. Ein Lebensmittel mit einem geringen glykämischen Index bewirkt dagegen nur einen langsamen und auch insgesamt geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels. Der Körper produziert darauf hin pro Zeiteinheit weniger Insulin.

Berücksichtigt man die bei Migränikern gemessene geringere Insulin-Sensitivität , dann ist davon auszugehen, dass Migräniker auf Lebensmittel mit mittlerem oder hohem glykämischen Index ungünstig reagieren, da sie für das gleiche Lebensmittel noch mehr Insulin ausschütten müssten als Gesunde, um es einwandfrei verstoffwechseln zu können (Rainero I et al, Insulin sensitivity is impaired in patients with migraine, Cephalalgia, 2005 Aug;25(8):593-7).

Der glykämische Index eines Lebensmittels wird ermittelt, in dem bei Testpersonen zwei Stunden nach einer Mahlzeit der Blutzuckerverlauf gemessen wird. Hierzu erhalten die Teilnehmer das Lebensmittel, dessen glykämischer Index festgestellt werden soll, in einer Menge, die genau 50 Gramm Kohlenhydrate enthält. Nach der Mahlzeit wird der Blutzuckerspiegel regelmäßig gemessen und protokolliert: Es entsteht eine Blutzuckerkurve.

Die Fläche unter der Blutzuckerkurve wird berechnet und in Beziehung zu der Fläche gesetzt, die sich nach der Aufnahme von 50 g Traubenzucker (Glucose) ergibt. Ein glykämischer Index von 80 besagt demnach, dass der Blutzuckeranstieg 80 Prozent des Anstiegs nach der Aufnahme von 50 g Glucose beträgt. Ein glykämischer Index von unter 50 wird im Allgemeinen als niedrig und ein glykämischer Index von über 70 als hoch eingestuft.

Die Messungen werden stets für verschiedene Personen durchgeführt und dann gemittelt, da unterschiedliche Personen bei dem gleichen Lebensmittel unterschiedliche Blutzuckerreaktionen aufweisen können.

Der glykämische Index stellt lediglich die Blutzuckerreaktion eines Lebensmittels mit 50 g Kohlenhydraten einer solchen bei 50 g Glucose gegenüber und sagt nichts darüber aus, wie die Person insgesamt auf das Kohlenhydratangebot reagiert. Bei Migränikern wurde festgestellt, dass diese auf 50 g Glucose zwei Stunden postprandial mit einem viel stärkeren Blutzuckeranstieg reagieren als gesunde Kontrollpersonen, folglich ist die Blutzuckerfläche bei 50 g Glucose für Migräniker größer. Da anzunehmen ist, dass Migräniker auf kohlenhydratarme Lebensmittel bzw. Lebensmittel mit „langsamen“ Kohlenhydraten mit einer normalen flachen Blutzuckerkurve reagieren, werden Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index bei Migränikern einen noch niedrigeren glykämischen Index als bei gesunden Kontrollpersonen haben.

Da sich der glykämische Index immer auf die Menge eines Lebensmittels bezieht, die 50 Gramm Kohlenhydrate enthält, ist der glykämische Index allein noch nicht sehr aussagekräftig. Bei Möhren entsprechen 50 g Kohlenhydrate einer Portion von 670 g, was deutlich mehr ist, als man üblicherweise in einer Portion zu sich nehmen würde. Bei Fleisch, Fisch oder Eiern müssten sogar Tonnen verzehrt werden, um auf 50 g Kohlenhydrate zu kommen. Um übliche Portionsmengen zu berücksichtigen, wurde der Begriff der glykämischen Last (GL) eingeführt. Zur Berechnung der glykämischen Last wird der glykämische Index mit der Kohlenhydratmenge einer Portion multipliziert. Eine Portion von 80 Gramm gekochten Karotten hat beispielsweise nur mehr eine glykämische Last von 3 im Vergleich zu einem glykämischen Index von 47. Die glykämische Last ist immer abhängig von der Portionsgröße, eine doppelt so große Portion eines Lebensmittels hat dementsprechend auch eine doppelt so hohe glykämische Last. Als niedrig gilt eine glykämische Last, wenn sie unter 10 liegt. Von einer hohen glykämischen Last spricht man bei Werten über 20.

Die folgende Tabelle enthält den glykämischen Index und die glykämische Last von ausgesuchten Lebensmitteln in üblichen Portionsmengen. Im Internet und in Büchern finden sich zum Teil umfangreiche Listen mit einer großen Auswahl an Lebensmitteln.

Glykämischer Index / glykämische Last 
Lebensmittel GI Portion (Gramm) GL 
Äpfel 38 120 
Baguette 95 30 15 
Bananen 52 120 12 
Bohnen (grün) 38 150 12 
Cornflakes 81 30 21 
Croissant 67 57 17 
Erdbeeren 40 120 
Haferflocken-Porridge 58 250 13 
Karotten (gekocht) 47 80 
Kartoffeln (gekocht) 50 150 14 
Kartoffelpüree 74 150 15 
Kirschen 22 120 
Linsen 29 150 
Müsli natur 49 30 10 
Orangen 42 120 
Reis (Langkorn) 58 150 23 
Reis (Parboiled) 47 150 17 
Roggen-Knäckebrot 64 25 11 
Roggenvollkornbrot 58 30 
Spaghetti 42 180 20 


Diäten, die über den glykämischen Index argumentieren und nur Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zulassen, sind z. B. die Montignac-Methode, aber auch die GLYX-Diät. Auch die Strunz-Diät kann in diese Richtung interpretiert werden. Vielfach werden diese Diäten auch Low Glycemic Index-Diäten genannt. In diesem Sinn muss deshalb auch die LOGI-Methode diesen Diäten zugerechnet werden, obwohl diese bezüglich der Menge der empfohlenen Kohlenhydrate etwas restriktiver ist und sich darüber hinaus explizit an der glykämischen Last ausrichtet.

Unter den Migräne-Diäten fällt die Dr. Riegler-Diät in diese Gruppe.

Günstige Effekte von Low-Glycemic-Index-Diäten auf Stoffwechselerkrankungen konnten in zahlreichen Studien nachgewiesen werden. Selbst bei Epilepsie scheinen mit solchen Diäten Erfolge möglich zu sein (Pfeifer HH, Thiele EA: Low-glycemic-index treatment: a liberalized ketogenic diet for treatment of intractable epilepsy. Neurology. 2005 Dec 13;65(11):1810-2).

Einen hohen glykämischen Index und je nach verzehrter Menge auch eine hohe glykämische Last haben zuckerreiche Produkte, aber auch die meisten stärkehaltigen Lebensmittel wie Weißmehl und Vollkornmehl.

Ein Problem von Low-Glycemic-Index-Diäten stellt die Interpretation der Daten dar. Der glykämische Index eines Lebensmittels sinkt nämlich sehr stark, wenn die Koh-lenhydrate zusammen mit Fett aufgenommen werden. So hat ein Stück Obstkuchen etwa einen hohen Wert, ein Stück Obstkuchen mit reichlich Schlagsahne einen deutlich niedrigeren Wert. Auch Speiseeis hat auf Grund der enthaltenen Sahne einen deutlich niedrigeren Wert als etwa Vollkorn, bei Spaghetti sorgen unter anderem die darin enthaltenen Eier für den gleichen Effekt.

Auf der anderen Seite scheinen bestimmte Nahrungsmittel und Nahrungszusammensetzungen, die Eiweiß und Kohlenhydrate kombinieren, zu einem besonders steilen Anstieg der Insulinkurve zu führen. Werden die Kohlenhydrate und Proteine dagegen getrennt aufgenommen, so führen sie selbst dann nicht zu einem derart steilen Anstieg des Insulinspiegels, wenn sie vergleichsweise hochglykämisch sind. Möglicherweise liegt die Ursache darin, dass Insulin sowohl für die Regulierung des Blutzuckerspiegels nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten als auch für die Zuführung von Proteinen in die Zellen benötigt wird. Anhänger der Hay’schen Trennkost sehen dies als einen Beleg dafür an, dass die Trennkost physiologisch sinnvoll ist.

Auf Grund der bereits erwähnten verringerten Insulin-Sensitivität von Migränikern empfiehlt sich für diese Personengruppe unmittelbar eine Diät, in der nur Kohlenhydrate mit ausreichend niedrigem glykämischen Index zugelassen sind. Für manche Migräniker mag ein Verzicht auf Zucker und Weißmehl und eine Umstellung auf ballaststoffreichere und damit etwas niedrig-glykämischere Lebensmittel wie Müsli oder Vollkornbrot (eine Verträglichkeit vorausgesetzt) ausreichend sein, für andere Migräne-Betroffene ist aber der glykämischer Index auch dieser Speisen noch viel zu hoch.

Sollte eine solche Diät nicht zum Erfolg führen, dann kann die Kohlenhydratzufuhr sukzessive weiter eingeschränkt werden, zunächst auf ein festes tägliches Limit (z. B. 72 g Kohlenhydrate wie bei der Lutz-Diät oder auch etwas mehr). Wenn das immer noch nicht ausreicht, dann kann auch eine strikte ketogene Diät versucht werden, wobei in beiden Fällen die entsprechenden Hinweise zu beachten sind.

An dieser Stelle soll auf einen wesentlichen Unterschied zwischen den verschiedenen Low-Carb-Diäten aufmerksam gemacht werden:

  • Low-Glycemic-Index-Diäten haben primär das Ziel, den Blutzuckerspiegel nicht zu stark schwanken zu lassen. Sie sind damit ein wenig mit den Empfehlungen der Neurologen zu vergleichen, keine Mahlzeiten auszulassen und stattdesen regelmäßig über den Tag kleinere kohlenhydratreiche Mahlzeiten zu verzehren. Bei diesen Diäten geht es folglich primär um den Kohlenhydratstoffwechsel, der zu optimieren ist.
  • Ketogene Diäten, aber auch Diäten mit einer starken Einschränkung der täglich aufzunehmenden Kohlenhydratmenge wie zum Beispiel die Lutz-Diät, führen dagegen zu einer fundamentalen Stoffwechselumstellung, in dem sie den Fettstoffwechsel ins Zentrum stellen. Der Kohlenhydratstoffwechsel – sofern überhaupt noch erforderlich – wird auschließlich auf eine unterstützende Funktion reduziert. In diesem Zusammenhang ist es dann folglich auch nur von sekundärer Bedeutung, ob die wenigen noch aufgenommenen Kohlenhydrate einen niedrigen glykämischen Index haben oder nicht.


Sears- oder Zone-Diät


Die Sears- bzw. Zone-Diät geht auf den amerikanischen Biochemiker Dr. Barry Sears zurück. Bei ihr kommt es darauf an, dass bei jeder einzelnen Mahlzeit ein für den Körper angeblich optimales Verhältnis an Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten eingehalten wird. Dieses Verhältnis wird mit 30:30:40 angegeben. Hält man dieses Verhältnis ein, befindet man sich in der optimalen "Zone". Ferner sollen über den Tag bevorzugt 5 - 6 kleinere Mahlzeiten zu sich genommen werden.

Mit 40% Kohlenhydraten an der Gesamtkalorienmenge gehört diese Diät nur zu den kohlenhydratreduzierten Diäten.

Die feste Einhaltung von Mahlzeiten mit einem fixen Verhältnis an Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten dürfte in der Praxis Schwierigkeiten bereiten. Ferner ist auch häufiges regelmäßiges Essen nicht immer durchführbar.

Bezüglich Migräne gibt es kaum Erfahrungen mit der Sears-Diät. Da aber die Diät durch den verringerten Anteil an Kohlenhydraten, den relativ hohen Proteinanteil und die häufigen kleinen Mahlzeiten im Vergleich zu herkömmlichen Diäten automatisch für eine Stabilisierung des Blutzuckerspiegels und der Hormonlage sorgen wird, kann ein Versuch durchaus Sinn machen.

Nachteilig dürfte in jedem Fall sein, dass die Diät durch die geforderte Regelmäßigkeit und dem doch immer noch recht hohen Kohlenhydratanteil keinen Beitrag zur Reaktivierung der Ketolyse-Fähigkeit des Gehirns leistet.


Nur bei Übergewicht?


Die meisten kohlenhydratarmen Diäten wenden sich vorwiegend an Übergewichtige. Umgekehrt scheinen die meisten Menschen sich nur dann für Diäten zu interessieren, wenn es ums Gewicht geht, denn Diät wird mit Abnehmen gleichgesetzt. Warum sollte man also eine Diät einhalten, wenn man primär gar nicht abnehmen will, sondern z. B. lediglich unter fürchterlichen Schmerzen leidet? Viele Menschen nehmen auch deshalb eine unbewusste Abwehrhaltung ein, weil sie befürchten, neben den durch die Krankheit ausgelösten Einschränkungen weitere Abstriche bei der Lebensfreude machen zu müssen.

Dabei wird völlig übersehen, dass Übergewicht nur die bekannteste und am wenigsten übersehbare Fehlsteuerung bei falscher Ernährung ist. Schon seit Jahrzehnten weisen zahlreiche Ärzte darauf hin, dass sich unter kohlenhydratarmen Diäten nicht nur das Gewicht (und zwar sowohl Übergewicht wie Untergewicht) bessern kann, sondern dass diese auf eine ganze Reihe z. T. sehr schwerer Erkrankungen günstig wirken können.



Die Kohlenhydrat-arme Diät hat den Disney-Konzern erreicht: Szene aus Lizzie McGuire: Popstar auf Umwegen [Video VHS] [DVD]



 




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Jessica Biel: Paparazzi machen Migräne und Bauchweh
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