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migraeneinformation.deUrsachenBefall mit Mikroorganismen

Befall mit Mikroorganismen.

 


Inhaltsübersicht

Auf dieser Seite werden die folgenden Themen behandelt:


Giftquelle im Darm

Übersäuerung durch Bakterien/Pilze

Kohlenhydrat-Intoleranzen

FX Mayr-Diät

Low Carb


Giftquelle im Darm


Viele Probleme können auch durch im Darm lebende "feindliche" Bakterien und Pilze verursacht werden, die nur darauf warten, dass teilweise unverdaute Nahrung in den Darm gelangt, von der sie leben können. Anschließend stoßen die Bakterien/Pilze Stoffwechselprodukte aus (wie das jedes Lebewesen tut), die für den menschlichen Organismus hochgiftig sein können. Im Rahmen von Gärungsprozessen (ähnlich wie bei der Alkoholgärung durch Hefen) kommt es darüber hinaus zu einer starken Kohlendioxyd-Bildung, die für schmerzhafte Blähungen sorgen kann.

Manchmal können sogar gerade Stoffe oder Lebensmittel, die den Lebensraum der Bakterien bzw. Pilze einschränken - und dann zu deren massenhaften Absterben führen - Probleme hervorrufen. Der Auslöser ist dann nicht das entsprechende Lebensmittel, welches als allergisch eingestuft wird, obwohl es eigentlich eher heilend wirkt, sondern die beim Absterben durch die Bakterien/Pilze ausgestoßenen Giftstoffe (Jarisch-Herxheimer-Reaktion).

Mit anderen Worten: Giftstoffe müssen nicht notwendigerweise durch die Nahrung aufgenommen werden. Oft ist es so, dass diese erst im Darm durch darin wohnende Mikroorganismen produziert werden.

In der Regel leben diese feindlichen Bakterien und Pilze von Kohlenhydraten.

Das fängt schon in der Mundhöhle, der ersten Instanz des menschlichen Verdauungstraktes an:

Bakterien sitzen an und auf den Zähnen, stürzen sich auf Zucker, Honig oder eingespeichelte Brotkrümel und stoßen anschließend Säure (Milchsäure) aus, die dann den Zahnschmelz angreift. Es ist also nicht der Zucker selbst, der die Zähne schädigt, sondern die Stoffwechselprodukte von an den Zähnen lebenden Bakterien. Und aus gleichem Grunde ist es nicht der Zucker selbst, der ein Problem für den Darm darstellt, sondern die Stoffwechselprodukte der im Darm vom Zucker lebenden Bakterien und Pilze.

Die meisten Menschen messen diesen Tatsachen der Zahnmedizin nicht mehr viel Bedeutung zu, denn durch regelmäßiges Zähneputzen, Fluorcremes, die den Zahnschmelz unempfindlicher gegen die Säuren machen, und natürlich die Reparaturleistungen des Zahnarztes kann man heute in der Regel das Schlimmste verhindern. Nur 200 Jahre zurückgedacht hätte die heute übliche Form der Ernährung aber unweigerlich zu einem frühzeitigen Zahnverlust bei einem größeren Teil der Bevölkerung geführt.



Übersäuerung durch Bakterien/Pilze


Wie das Beispiel mit den Zähnen zeigt, sind die Stoffwechselprodukte der feindlichen Bakterien/Pilze häufig nicht nur giftig, sondern vor allem auch sauer: Die Bakterien und Pilze leben vom Zucker und wandeln diesen u. a. in Säure um. Aus dem gleichen Grund wird Milch bei der Yoghurt-Herstellung sauer.

Langfristig kann dies zu einer schleichenden Übersäuerung des Organismus führen.

Häufig wird sauren Speisen wie Yoghurt eine basische Wirkung im Körper nachgesagt. Einige Heilpraktiker behaupten, dass Sauermilchprodukte mit bestimmten Bakterien einer Übersäuerung des Körpers entgegenwirken können. Es ist anzunehmen, dass diese Wirkung vor allem dadurch entsteht, dass geeignete Produkte den Lebensraum feindlicher Bakterien und Pilze einschränken können, in dem sie den Darm mit physiologisch günstigeren Bakterien überwuchern lassen.


Kohlenhydrat-Intoleranzen


Dieser Begriff darf in diesem Zusammenhang nicht mit dem sonst auf dieser Website verwendeten Begriff der Glukose- oder Kohlenhydrat-Intoleranz verwechselt werden. Hier ist etwas ganz anderes gemeint.

Viele der im Darm existierenden Mikroorganismen leben von bestimmten Kohlenhydraten. Je nachdem bereiten eher Laktose (Milchzucker), Fructose (Fruchtzucker) oder die komplexen Kohlenhydrate Probleme.

Deshalb haben die einen eine so genannte Laktose-Intoleranz, bei den anderen ist es eher die Fructose (Fructosemalabsorption) und Dritte haben besondere Probleme bei ballaststoffreichen Lebensmitteln wie zum Beispiel Vollkorn, bei deren Verzehr viele Ballaststoffe in den Darm gelangen (Ballaststoffe = für den Menschen unverdaulich, für bestimmte Mikroorganismen aber doch), die dann ein Fressen für spezialisierte Bakterien/Pilze sein können, so dass sich eine Intoleranz gegenüber komplexen Kohlenhydraten entwickelt.

Ohne "feindliche" Bakterien/Pilze im Darm wäre es beispielsweise völlig egal, ob man Milchzucker verdauen kann oder nicht, denn alles, was nicht verdaut werden kann, wird normalerweise als unverdaute Ballaststoffe wieder ausgeschieden. Erst die im Darm von diesen Ballaststoffen lebenden Bakterien oder Pilze und deren Stoffwechselprodukte bereiten dann die Probleme.


FX Mayr-Diät


Die obigen Ausführungen sind letztendlich auch der Grund, warum beispielsweise die FX Mayr-Diät in der Migräne-Klinik in Königsstein als therapeutisches Mittel bei chronischer Migräne angewendet wird.

Denn die FX Mayr-Diät beruht auf den folgenden Grundgedanken:

  • Reinigung des Darms (Ausspülen der feindlichen Bakterien/Pilze)
  • Zunächst ballaststofffreie Nahrung, die durch langes Einspeicheln und Kauen möglichst vollständig im Mund vorverdaut wird, so dass möglichst keine unverdaute Nahrung mehr in den Darm dringen kann.

Ziel ist es folglich, die feindlichen Bakterien und Pilze im Darm auszuhungern und auszuspülen und hierdurch die Belastung für den Körper zu reduzieren.



Low Carb


Wirkungsvoller bei solchen Problemen sind aber in der Regel Low Carb-Diäten:

  • Bei Candida-Erkrankungen gehören kohlenhydratarme Anti-Pilzdiäten zum Behandlungskonzept.
  • Bei Reizdarm, Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa, z. T. also bei schweren Endformen solcher durch Bakterien- bzw. Pilzbefall verursachten Störungen, haben sich Diäten wie die Lutz-Diät oder die Specific Carbohydrate Diet (SCD) von Elaine Gottschall bewährt. Die Crohn V-Studie der DCCV (Deutsche Crohn Colitis-Vereinigung) hat z. B. ergeben, dass selbst eine deutlich abgeschwächte Lutz-Diät mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer längeren Symptomfreiheit führen kann. Eine Zucker-freie und Ballaststoff-reiche Diät zeigte dagegen keinerlei Symptomverbesserungen.


 




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