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migraeneinformation.deUrsachenUnterzuckerungMigräne in der Entspannungsphase

Migräne in der Entspannungsphase.

 


Inhaltsübersicht



Reizverarbeitungsstörung oder energetische Störung?

Was passiert in der Entspannungsphase nach Anstrengung?

Corticosteroide

Migräne und Corticosteroide


Reizverarbeitungsstörung oder energetische Störung?


Die Medizin nimmt heute mehrheitlich an, dass es sich bei Migräne um eine (ggf. angeborene) Reizverarbeitungsstörung im Gehirn handelt.

Beispielsweise führt Medizinfo dazu aus:

"Wie kommt es zu den Gleichgewichtsstörungen im Hirn, die ja letztlich zu den Schmerzen führen? Der Hirnstamm von Migräne-Patienten ist übersensitiv. Sie haben eine Reizverarbeitungsstörung. Die Patienten können mit externen Reizen, wie Licht, Geruch oder akustischen Reizen nicht adäquat umgehen, meist auch nicht mit internen Reizen wie Gefühlen und Gedanken. Von Kindheit an stimulieren sie ihr Gehirn mit solchen Reizen und überfluten dabei total das Hirn. Es kommt zu einer Überforderung, zu einer Reizüberflutung. Der jetzt auf den PET-Bildern gefundene Migräne-Generator im Hirnstamm wird aktiviert und die Migräne-Attacke wird ausgelöst."

Weitere Ausführungen zu den Vorstellungen der Medizin über die Ursachen der Migräne finden sich im Kapitel  Medizinische Erläuterungen und Migränegenerator.

Obwohl es sich hierbei um die zurzeit vorherrschende Meinung der Medizin bzgl. den Ursachen der Migräne handelt, hat diese Argumentation eine ganz offensichtliche Schwäche: Sehr viele Migränepatienten (vermutlich die Mehrheit) bekommen Migräne vorwiegend nicht in Phasen hoher Reizbelastung, sondern in der Entspannungsphase: Nach dem Sport oder anderen körperlichen Anstrengungen wie z. B. Wandern, Sauna oder Sex, nach beruflicher Tätigkeit am Abend, am Wochenende, zu Urlaubsbeginn, mitten in der Nacht (oft beginnt die Migräne dabei in REM-Schlaf-Phasen, wie polysomnographische Untersuchungen zeigen, häufig wachen Betroffene mitten in Alpträumen auf), nach zu viel Schlaf usw.. Rein körperlich betrachtet muss die weibliche Menstruation im Prinzip auch zur Entspannungsphase gezählt werden.

Hartmut Göbel führt dazu aus (Göbel, Hartmut: Die Kopfschmerzen, 2003, Seite 186 f):

"Der Tag mit der größten Migränefrequenz ist der Samstag. … Der zweithäufigste Tag in der Woche mit Migräneattacken ist der Sonntag. …

Aus dieser Verteilung wird nochmals deutlich, dass das Vorurteil, Migräne würde vorwiegend zu einer Vermeidung von Arbeit von den Patienten angegeben, nicht aufrechterhalten werden kann. Im Gegenteil, gerade das Wochenende und die Freizeit sind die Zeitabschnitte, die in erster Linie unter der Migräne leiden."


Auch innertäglich ergibt sich ein ähnliches Bild: Am häufigsten beginnen Migräneattacken zu den folgenden Tageszeiten (Göbel, Hartmut: Die Kopfschmerzen, 2003, Seite 187):

  • morgens zwischen 06:00 Uhr und 09:00 Uhr,
  • nachmittags zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr,
  • abends zwischen 18:00 Uhr und 24:00 Uhr.

Sie können also auch unter diesem Aspekt keineswegs besonders hohen Reizbelastungen zugeordnet werden.

Daraus folgt: Die Medizin hat zur Zeit überhaupt kein Erklärungsmuster für die überwiegende Mehrzahl aller Migräneattacken.

Das Problem hierbei ist, dass weite Teile der Medizin sich zu stark auf die neurologischen Phänomene der Migräne konzentrieren und dabei die vegetativen, hormonellen und energetischen Abläufe weitestgehend ignorieren.

Wie im Abschnitt Erste Anzeichen aufgeführt wird, sind

  • Starke Müdigkeit
  • Sprachstörungen
  • Starkes und häufiges Gähnen, unabhängig von Müdigkeit
  • Heißhunger, insbesondere auf Süßes, z. B. Schokolade

typische frühe Anzeichen eines aufkommenden Migräneanfalls. Genau diese Anzeichen gelten aber auch als die klassischen Warnzeichen für Unterzuckerungen. In jedem Fall weisen sie auf energetische Probleme (Blutzucker, Sauerstoff) im Gehirn hin.



Was passiert in der Entspannungsphase nach Anstrengung?


Wie wir dargestellt haben, unterscheidet das vegetative (autonome) Nervensystem grob zwischen 2 Zuständen:

  • Entspannung
    Hier regiert der Parasympathicus.
  • Anspannung
    In dieser Phase regiert der Sympathicus.

Beide Phasen werden durch eine ganze Reihe von Hormonen unterstützt. Beispielsweise kommt es während der Anspannungsphase zu einer verstärkten Ausschüttung von sog. Katecholaminen, insbesondere Adrenalin und Noradrenalin und parallel dazu über einen anderen Mechanismus von Cortisol. Wenn Sie beispielsweise eine Bergwanderung machen und dabei Ihr Puls und Ihr Blutdruck gehörig steigen, so liegt dies an der erhöhten Ausschüttung der Katecholamine. Die eventuell erhöhten Cortisolspiegel sorgen dabei zusätzlich dafür, dass ausreichend Glukose für die höheren Anforderungen bereitgestellt wird, während gleichzeitig die Lipolyse aktiviert ist und Ihre Körperorgane mit Fettsäuren versorgt.

Die in der Migräneprophylaxe bewährten Betablocker sorgen umgekehrt dafür, dass die Wirkungen von Adrenalin und Noradrenalin abgeschwächt werden. Konkret kann das z. B. bedeuten, dass Blutdruck und Puls nicht so hoch steigen, wie sie das ohne Medikament tun würden. Ferner wird nicht soviel Blutzucker bereitgestellt wie ohne Medikament. Aus diesem Grund werden Betablocker nicht empfohlen, wenn häufig sehr hohe körperliche (z. B. bei Sportlern) oder geistige Leistungen abgerufen werden müssen.

Hat man eine Anspannungsphase beendet und z. B. bei einer Bergwanderung das Ziel erreicht, so schaltet der Körper auf Entspannung um. Dies führt automatisch zu niedrigeren Katecholamin-Ausschüttungen. Dabei kann der Körper wesentlich darauf Einfluss nehmen, was als Ziel zu verstehen ist. Haben Sie zum Beispiel im Rahmen einer Bergwanderung den Gipfel erreicht, so wird die dann einsetzende Entspannung viel größer sein, wenn auf dem Gipfel eine Bergbahn ist, die Sie ohne Anstrengung ins Tal zurück führen könnte, als wenn Sie die ganze Strecke auch wieder zu Fuß herunter müssten.

Wenn nun der Blutzuckerspiegel sinkt, wie dies bei chronisch labilen Blutzuckerspiegeln üblich ist, dann hat der Körper nicht mehr die Mittel, um den Blutzuckerspiegel wieder anzuheben, denn die Adrenalin- und Cortisolspiegel sind erniedrigt, die Glukoneogenese zur Produktion von Glukose aus Körpermasse ist vermindert.

Die vegetativen und hormonellen Steuerungsorgane müssten in dieser Phase das machen, was sie bei einer drohenden Hypoglykämie immer machen: Massive körperliche Aktivierung über den Sympathicus und Ausschüttung von Adrenalin.

Allerdings befindet sich die Person ja gerade in der Entspannungsphase nach der Anstrengung. Es dürfte einleuchten, dass diese Situation für die "Betriebssystemfunktionen" des Menschen einen Konflikt darstellt, der nur sehr schwer zu bewältigen ist. Bei häufigem Auftreten können solche Konflikte zu Störungen im Gleichgewicht zwischen Sympathicus und Parasympathicus und damit zur vegetativen Dystonie und zur sympathischen Erschöpfung führen.

Und tatsächlich konnte eine Studie nachweisen, dass bei Migränikern mit so genannter Aufwachmigräne die Katecholamin-Spiegel in den 3 Stunden vor dem Aufwachen im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen signifikant erhöht sind, während andere wesentliche Stoffwechselparameter wie Blutzucker, Insulin, Tryptophan (Serotonin) keine Auffälligkeiten zeigen. Dies deutet darauf hin, dass der Blutzuckerspiegel von Migränikern mit Aufwachmigräne wesentlich durch eine sympathische Aktivierung gestützt wird – und dies mitten in der Entspannungsphase.

All das spricht sehr deutlich dafür, dass es sich bei Migräne in erster Linie nicht um ein neurologisches, sondern um ein energetisches (hormonelles, vegetatives) Problem mit neurologischen Auswirkungen handelt.



Corticosteroide


Die Nebennierenrinde ist eine lebensnotwendige Hormondrüse, die insbesondere die Corticoide produziert, die in zwei Gruppen eingeteilt werden: Gluco- und Mineralocorticoide.

Glucocorticoide beeinflussen den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, Mineralocorticoide dagegen den Mineralstoffwechsel.

Alle Nebennierenhormone sind Stresshormone, die den Körper befähigen, auf innere und äußere Beanspruchungen optimal zu reagieren.

Cortisol (= Hydrocortison) ist das wichtigste der natürlichen Glucocorticoide. Seine Produktion und Freisetzung wird über abgestimmte Regelkreise mit besonderer Beteiligung von Hypothalamus und Hypophyse kontrolliert. Die Ausschüttung zeigt eine ausgeprägte Biorhythmik. Die höchsten Blutspiegel werden am frühen Vormittag erreicht, die niedrigsten zwischen Mitternacht und 4 Uhr nachts. Eine gesunde Nebenniere produziert pro Tag 15 – 60 mg Cortisol. In Stresssituationen können bis zu 240 mg Cortisol ausgeschüttet werden.

Die Glucocorticoide fördern den Abbau von Eiweiß und die Umwandlung in Glukose. Sie sind wichtiger Bestandteil der sog. Glukoneogenese und bewirken eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Ferner hält Cortisol Natrium im Körper zurück und verstärkt die Ausscheidung von Kalium und Calcium.

Neben den natürlichen Glukocorticoiden gibt es auch künstlich hergestellte Wirkstoffe mit ähnlicher Funktion und z. T. deutlich höherer Halbwertszeit. Diese werden unter dem Begriff Kortison zusammengefasst. Beispiele sind Prednison und Prednisolon.

Bei anhaltendem Stress (= dauerhaft erhöhter Cortisol-Ausschüttung) und bei therapeutischer Gabe höherer Dosen von Kortison können weitere Effekte entstehen wie: Blockade von entzündlichen Vorgängen unabhängig von der Ursache, Unterdrückung der Bildung von Bindegewebe, eine immunsuppressive Wirkung, Verbesserung des Kreislaufes im Schock u.v.a.m..



Migräne und Corticosteroide


Corticosteroide gehören zu den wirksamsten Mitteln, um hartnäckige Migräneattacken zu beenden. Bei der Terminierung von Wiederholungskopfschmerz, langwierigen Migräneepisoden und Status Migraenosus gehören sie zur Standardbehandlung. Dabei kann angenommen werden, dass die Blutzucker-stabilisierende Eigenschaft zu den entscheidenden Wirkungsmechanismen dieser Behandlung zählt.

Wie bereits ausgeführt, lässt sich darüber umgekehrt auch die gehäufte Migränebereitschaft in der Entspannungsphase erklären. Migräneattacken treten ganz oft nach dem Stress auf, genau dann, wenn der natürliche Cortisol-Spiegel zurückgefahren wird. Zusammen mit einer bereits vorhandenen energetischen Erschöpfung und der fehlenden Nahrungsaufnahme, das heißt einer verminderten Glukosebereitstellung aus dem Darm, kann in dieser Zeit der Blutzuckerspiegel besonders rasch abfallen und dann eine starke sympathische Gegensteuerung mit der Ausschüttung von Adrenalin erforderlich machen. Die vom Hypothalamus initiierte Anweisung für diese Gegensteuerung wird umso stärker ausfallen, je erschöpfter die Nebenniere und je stumpfer deren Reaktion bereits ist.



 




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