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arvi
1.200 Beiträge

So, 31 Mai 2015 21:02
 arvis Erfolg

Liebe Leute,

Meine Erfolgsgeschichte darf ja nicht fehlen, deshalb fasse ich sie in diesem Thread noch mal zusammen:
Ich bin vor über drei Jahren gestartet mit einem BMI von 32, der ich im Verlaufe der Jahre zuvor entwickelt hat. Ich bin jetzt 54 Jahre alt und im Alter von 38 Jahren hatte ich zum ersten Mal Migräneattacken, die sich im Laufe der Zeit zu sehr schweren Attacken entwickelten. Möglicherweise hatte ich auch die Jahre zuvor immer mal leichter Attacken mit leichtem Unwohlsein und Übelkeit am Wochenende und ich litt an häufigen Bauchschmerzen als kleines Kind, weshalb mir der Blinddarm mit zwei Jahren entfernt wurde, was die Bauchschmerzattacken aber nicht löste. Der Hausarzt war dann ratlos und diagnostierte bei mir schon im Alter von 10 JahreÜn ein angebliches Gallenleiden, weshalb ich eine streng fettarme Diät einhalten sollte. In der Pubertät entwickelte ich dann so mein eigenes Essregime und kam als junge Frau dann auf vegetarische Kost, was ich zumindest besser vertrug als die übliche Ernährung. Später nahm ich dann unter der üblichen Mischkost immer mehr zu und entwickle dann mit Ca. 38 Jahren die manifeste Migräne mit in den nächsten Jahren auch schweren Auraattacken bis hin zum Status mit tagelanger Dauer. Triptane sprachen immer weniger an. Parallel dazu habe ich auch eine Schmerzstörung der Muskulatur entwickelt, die intensiv mit orthopädische und krankengymnastischer Behandlung mehrere Stunden pro Woche behandelt wurde, die zwar meine Fehlhaltungen ausglich, aber auf die Kopfschmerzen keine Wirkung hatte. Später bekam ich auch noch eine Korrekturschiene vom Zahnarzt wegen. angeblichem Fehlbiß, die sich aber auf die Kopfschmerzen auch nicht wirklich auswirkte.
Eine erste Besserung der Migräneattackenfrequenz ergab sich mit regelmäßigem Ausdauertraining circa 3-4 mal pro Woche über 2-4 Stunden Dauer. Mein Körper wurde zwar äußerlich schlanker, aber ich nahm an Gewicht nichts ab.
Seit meiner Jugend hatte ich chronische Achillessehnenbeschwerden, auch immer massiver wurden. Im Ultraschall diagnostizierte ein darauf spezialisierter Sport-Orthopäde eine massive Entzündung, Verdickung und Verkalkung der Sehne mit eingesproßten Blutgefäßen auf beiden Seiten und stellte die Operationsindikation. Es Sollte mit einigen Monaten Abstand auf beiden Seiten nacheinander operiert werden. Dabei sollte die Sehne durchtrennt, die Entzündungen und die Verkalkungen bereinigt werden. Mit einem langwierigeren Heilungsprozeß war zu rechnen.
In dieser Zeit vor einigen Jahren entwickelte ich immer mehr eine Tendenz zu langwierigen langandauernden Infekten der Atemwege und langwierigen sehr unangenehmen Abszessen. Eine Abwehrschwäche war zu vermuten und da sich meine behandelnde Ärzte darauf keinen Reim machen konnten, schickt sie mich in die Deutsche Klinik für Diagnostik. Dort wurde ein grenzwertiger Nüchternblutzucker bei 118 mg/dl festgestellt bei HbA1c von 6,1 und einem Grenzwertigen Glucosebelastungstest.. Zusammen mit meinem Übergewicht, einem erhöhten systolischen und diastolischen Blutdruck ergab sich das Bild eines metabolischen Syndroms. Da ich trotz dem ganzen regelmäßigen Kraft-und Ausdauersport mit dem Blutzucker auf der Grenze lag und auch der Blutdruck erhöht war, sollte ich Metformin plus 2 Medikamente zur Blutdrucksenkung einnehmen.
An diesem Punkt begann ich, mich an die bereits gelesenen Bücher von Wolfgang Lutz und Peter Mersch zu erinnern und Von heute auf morgen radikal mit der Kohlenhydratarmen Ernährung.
Was habe ich in den drei Jahren erreicht?
-erhebliche Reduktion der Migräneattacken. Wenn nochmal was kommt, spricht es wieder sehr schnell auf Ibuprofen oder Ascotop an und ich muß meist nicht nachschieben, was zuvor immer häufiger der Fall war, sodass ich mir mittlerweile ein Langzeitpräparat hingelegt hatte, das ich aber zwischenzeitlich mangels Nutzung entsorgt habe. Manchmal verschwindet ein kleiner Anfall auch mit Kaffee oder ich muss gar nichts machen.
- problemlose Gewichtsabnahme von über 20 kg bis auf einen BMI von 27. Ich bekomme viele Komplimente über mein gutes jugendliches verschlanktes Aussehen. Mein Körper ist recht straff und muskulös und ich habe kaum Falten. Auch der Anteil der grauen Haare scheint zurückgegangen zu sein.
- keine Abzesse mehr und nur noch sehr selten Infekte, die schnell wieder verschwinden
- Normalisierung von Blutzucker und Blutdruck ohne Medikamente, kein metabolisches Syndrom mehr. Ich bin wieder insulinsensitiv und nicht mehr resistent. Nur der diastolische Blutdruck ist hin und wieder unter Anspannung noch etwas erhöht. Der systolische Blutdruck ist häufig unter 120 und damit optimal.
- während ich zuvor wegen der Schmerzen an den Achillessehne kaum noch laufen konnte, kann ich nun problemlos kilometerweit durch den Wald joggen ohne Beschwerden. Die Sehnen sind zwar immer noch am Ansatz etwas verdickt, ich habe jedoch keine Beschwerden mehr und somit entfiel die Operations Indikation. Da ich hier seit meiner Jugendzeit Probleme hatte, empfinde ich dies auch wie ein Wunder.
- Rückgang der Verdauungsbeschwerden. Ich merke es immer, wenn ich mal Kartoffeln esse, wie diese mir wie über Stunden Steine im Bauch liegen. Deshalb hatte der Hausarzt als Kind vor vielen Jahrzehnten bei mir das Gallenleiden diagnostiziert und mir Fett verboten. Ich Vertrage heute Fett völlig problemlos, wenn ich auf die Kartoffelbeilage verzichte.
- meine Schmerzen im Bewegungsapparat sind nahezu völlig verschwunden. Ein Krankengymnast meinte dazu einmal, ich sei knapp an der Fibromyalgie vorbeigeschrammt, was ich meinem erheblichen Engagement bei den Übungen zu verdanken habe. Ich vermute heute, dass es da einen Zusammenhang gab mit einer kohlenhydratbedingten Östrogendominanz. Auf dieses Konto schiebe ich auch die Entwicklung eines schweren Uterus myomatosus ab Mitte 30 mit über die Jahre dadurch bedingten heftigsten und schwersten Dauerblutungen mit extremen Schmerzen , die mir keine Alternative mehr ließen, als das Organ kurz vor meinem 40. Lebensjahr entfernen zu lassen.
- erhebliche Besserung meines hyperreagiblen Bronchialsystems, weshalb ich schon über Jahre Cortison Sprühen und Säureblocker regelmäßig einnehmen mußte wegen Reflux. Diese Medikamente konnte ich doch erheblich reduzieren, sodass ich sie nur noch hin und wieder bei Bedarf nehmen muß.
Ich hoffe, dass dies den einen oder die andere motivieren kann, hier dran zu bleiben. Wenn mir noch was einfällt werde ich ergänzen.

Liebe Grüße und nochmals vielen herzlichen Dank an Peter Mersch
arvi


Editiert: So, 31 Mai 2015 21:11 von arvi
Editiert: So, 31 Mai 2015 21:22 von arvi
Editiert: Mo, 01 Jun 2015 19:36 von arvi
Editiert: Mo, 01 Jun 2015 19:39 von arvi
Editiert: Mo, 01 Jun 2015 23:13 von arvi

  
arvi
1.200 Beiträge

Mo, 01 Jun 2015 07:07
 re: arvis Erfolg

Ergänzung zum Erfolg:
- meine chronischen Verdauungsbeschwerden sind verschunden, d.h. die Neigung zum Reizdarm mit Durchfall und Ausscheidung unverdauter Nahrungsbestandteile, weshalb mir ein Gastroenterologe Pankreasenzyme verordnet hatte. Brauche ich jetzt nicht mehr.
Esse ich auch keine Milchprodukte, habe ich neben jetzt reizlosem Darm sogar recht festen Stuhl bis zu einer leichten Verstopfung, was ich seit Jahrzehnten nicht mehr kannte. Ich experimentiere zur Zeit deshalb mit resistenter Stärke, wobei mir noch unklar ist, ob mir das gut tut, weil ich neben weichem großvolumigem Stuhl mit Blähungen reagiere. Gewöhnungseffekt zu erwarten?
- wenn ich wieder zusätzlich Kartoffeln zur Hauptmahlzeit esse, merke ich eine zeitlang später innere Unruhe und verstärkte innere Anspannung. Vor der Ernährungsumstellung neigte ich immer mal zu Herzrasen, Schweißausbrüchen bis hin zu leichten Panikattacken. Mit der Low Carb-Ernährung bin ich viel ruhiger und in mir stabiler geworden. Da auch Migräne wieder häufiger wurde und die Kartoffeln mir wie Steine m Magen lagen, habe ich sie wieder gestrichen. Hin und wieder ein Glas Wein zum Essen oder eine Banane macht mir nichts aus.

Viele Grüße
arvi


Editiert: Mo, 01 Jun 2015 07:09 von arvi

  
arvi
1.200 Beiträge

Do, 11 Jun 2015 22:35
 re: arvis Erfolg

Aktuelle Laborkontrolle vom 9.6.15: Gesamtcholesterin 167 mg/dl bei einem LDL/HDL - Quotienten von 1,7 (Normwert bis 3 ), Triglyceride 77 mg/dl bei Normwert bis 200, Nüchtern-BZ 89 mg/dl und HbA1c bei 5,6.
Es wird deutlich, dass Low Carb mit recht hohem Fettanteil bei mir ideale Blutfettwerte bewirkt hat und sich mein vormals auf 118 mg/dl erhöhter Nüchtern-BZ bei Grenzwertigem Glucosetoleranztest sehr schön normalisiert hat und dieses Ergebnis wurde nun mehrfach bestätigt. Ich habe neulich auch in einem medizinischen Fachartikel gelesen, dass sich die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse wieder erholen und regenerieren können, was die Heilung vom beginnenden Diabetes bedeuten würde.

Viele Grüße
arvi


  
arvi
1.200 Beiträge

Do, 30 Jul 2015 21:57
 re: arvis Erfolg

Sehr erfreulich fand ich meinen aktuellen augenärztlichen Gefäßbefund: alles prima, keinerlei Schäden an den Gefäßen um den Sehnerv. Hier zeigen sich meist die ersten Hinweise auf eine beginnende Arteriosklerose und es lassen sich direkte Rückschlüsse auf den Zustand der Hirngefäße ziehen. Es zeigen sich hier ggf. auch die ersten Auswirkungen von Diabetes und Bluthochdruck.

Auch Dreieinhalb Jahre Low Carb hat meinen Gefäßen bisher nicht geschadet.

Viele Grüße
arvi


  
arvi
1.200 Beiträge

Do, 13 Aug 2015 21:53
 re: arvis Erfolg

Nun möchte ich auch berichten, dass meine Blutdruckwerte ganz schön im Abwärtstrend sind. Ich habe gerade eben 103/74 gemessen, der absolute Tiefstwert!

Ich hatte vor einigen Wochen noch erhöhte diastolische Werte hier beklagt. Der Blutdruck geht zwar immer noch mal über die 90, es gibt aber immer mehr niedrige Werte und oben nun den tiefsten Wert seit Jahren.

Was habe ich gemacht? Täglich Arginin und Ornithin als NEM sowie intermittierendes Fasten mit Kokosöl-und MCT-Öl im ( schwachen) Morgenkaffee.

Den Säurereflux habe ich mit Betain-HCl endgültig wohl in den Griff bekommen wie schon in einem anderen Thread beschrieben.es hatte sich mit Low Carb auch schon deutlich gebessert.

Liebe Grüße an alle!
arvi


  
arvi
1.200 Beiträge

Sa, 28 Nov 2015 18:07
 re: arvis Erfolg

Liebe Leute,

Hier ein Update. Ich habe in der Zwischenzeit einen Aufenthalt in Nordamerika hinter mich gebracht. Es ging mir zunächst sehr gut trotz der Zeitverschiebung und ich muß den New Yorkern ein großes Kompliment machen bezüglich ihrer Low Carb-Kenntnisse. Es ist dort zwar schweineteuer, aber nahezu alle Restaurants kannten sich sehr gut aus und servierten beste Low Carb-Menüs. Ich bin mit zwei Mahlzeiten am Tag ausgekommen und es ging mir blendend.
Eine Schiffsreise entlang der Ostküste und da habe ich hin und wieder kleine Portionen Reis zum Essen genommen. Ich vermute auch mal, dass die Saucen kohlenhydratlastig waren. Und ich habe dann doch dem üppigen Angebot nicht widerstehen können und 3-4x am Tag gegessen. Dies habe ich dann mit der schwersten Migränephase seit über 3 Jahren bezahlt. Anfälle mit Erbrechen, wobei Ascotop nasal sehr schnell unterbrechen konnte. Die Anfälle kehrten aber wieder bis zum Status, den ich dann zuhause noch mit mittelhoch dosiertem Cortison unterbrechen mußte. Hier funktioniert wohl auch, Cortison oral einnehmen. Danach schwang es noch etwas nach und jetzt bin ich wieder seit einigen Wochen stabil und hin und wieder nur ganz leichten Attacken, die mit Kaffee verschwinden.
Das war mal eine Erfahrung, die für mich sehr eindeutig nochmal den Zusammenhang mit der Ernährung dargestellt hat. Ich muß wohl auch weiterhin ziemlich kohlenhydratarm leben und esse hin und wieder nach Gefühl mal etwas Obst, Nüsse oder hochprozentige Kakaoschokolade als kohlenhydratlastigere Ergänzung.
Vermutlich muß ich auf solchen Schiffen auf intermittierendes Fasten übergehen, was dann bei der Essensfülle natürlich schwer fällt. Eine frühere Schiffsreise hatte ich nämlich mal mit IF problemlos überstanden.
Durch Betain-HCl mit Pepsin habe ich meinen Säurereflux völlig beseitigt und vertrage jetzt problemlos wieder Milchprodukte wie fetten Quark. Das war eine sehr gute Sache für mich, den Säureblocker vollständig auch als Bedarfsmedikation abzusetzen und auf Magenansäuerung umstellen.

Liebe Grüße an alle und dass Ihr auch baldmöglichst Euren Weg findet!
arvi


Editiert: Sa, 28 Nov 2015 18:10 von arvi

  
arvi
1.200 Beiträge

Do, 17 Dez 2015 07:25
 re: arvis Erfolg

Ich habe jetzt den Weg gefunden, die Auswirkungen von Stress und sitzender Tätigkeit mit Bewegungsmangel auszugleichen: täglich abends eine halbe Stunde moderates Ausdauertraining z.B, auf dem Crosstrainer. Nicht mehr und nicht weniger. Dann komme ich gerade noch in die Fettverbrennung ohne mich zu überlasten, schlafe nachts gut und bleibe auch bei hoher Belatung tagsüber nachts migränefrei.
Ich hatte ja schon immer mal berichtet, dass ich gemacht habe, dass ich bei Stress aus Fettverbrennung rausfliege trotz LCHF. Darauf bin ich durch eine Messung aufmerksam geworden, die ich zunächst gar nicht einordnen konnte: trotz konsequenter Low Carb Ernährung bescheinigte mir eine Messung der Ausatemluft Energiegewinnung zu über 90 % über die Kohlenhydrat Verbrennung. Das war nach einiger stressiger Hektik, die dem vorausging. Daher auch meine Hypothese, dass der Körper unter Stress ohne hin auf die schnellere Kohlenhydrat Verbrennung umschaltet, das heißt unter Kohlenhydrat Mangel eben auf die Gluconeogenese. Auch wenn man sich noch so konsequent Kohlenhydratarm ernährt. Eine Lösung ist das moderate Belastungstraining. für mich ist eine halbe Stunde gerade ausreichend und stimmig. Wenn ich mehr mache oder intensiver trainiere, laufe ich Gefahr in einen Energiemangel hinein zu geraten und einen Anfall zu provozieren. Letzt endlich muss man sich hier auf sein Gefühl verlassen. Auf jeden Fall glaube ich, hier eine Lösung gefunden zu haben.
Weiterhin erlebe ich als hilfreich: ordentlich konsequent Salzen z.B. Auch mit Pan-Salz, das auch Magnesium-und Kaliumsalze enthält, Melatonin zur Nacht evtl. mit Baldrian, Hopfen u.dgl. und/ oder abendliche Blueblockerbrille und/ oder Spaziergänge an Tageslicht, Migravent oder Migra3 als NEM
Wichtig ist aber, dass die Muskeln nach einem anstrengenden Tag noch was zu arbeiten bekommen, auch wenn das noch so schwerfällt, weil sie mir dann fast weh tun. Aber nach einer halben Stunde ist diese Unannehmlichkeit vorbei und sie laufen sozusagen rund, ich fühle mich wieder energiegeladen. Ich denke, mein Körper kann dann wieder Fette verwerten und es sind einige im Stoffwechsel mobilisiert, sodass ich auch genug Energie für die Nacht habe.

Viele Grüße
arvi


Editiert: Do, 17 Dez 2015 07:37 von arvi

  
arvi
1.200 Beiträge

Fr, 29 Jan 2016 07:17
 re: arvis Erfolg

Ich möchte weiter berichten, dass ich unter konsequent fettreicher ketogener kohlenhydratarmer Ernährung seit Wochen wieder stabil bin. Die Rückfälle waren eindeutig bedingt durch Zuviel KH und zu wenig Fett im Urlaub.
Mittlerweile habe ich gemerkt wie extrem empfindlich ich nach 4 Jahren Ernährungsumstellung weiterhin z.B. auf Zucker reagiere. So habe ich Papain-Bromelain-Präparat als NEM von der Gynäkologin gegen Wechseljahresbeschwerden verordnet bekommen. Die Tabletten muß man kann 1 h vor dem Essen einnehmen und sie haben einen Zuckerüberzug. Ich merke es nach der Nüchtern-Einnahme, dass ich zunächst Hunger kriege, dann leichte Kopfschmerzen und mich insgesamt nicht mehr wohl fühle. Alles Unterzuckerungssymptome, obwohl der KH-Gehalt nur verschwindend gering ist. Aber das schreibt auch Frau Barkawi.
Auch fetter Quark und sonstige Milchprodukte sind nicht so ideal. Am besten komme ich mit Fleisch und fetten Fischen plus evtl. Gemüse/Salat zurecht. Dann fühle ich mich am wohlsten. Ich bin dann auch sehr stabil was Stress angeht.
Vermutlich ist mein Stoffwechsel schon so geschädigt nach jahrzehntelanger KH-Ernährung, dass ich nur mit ausgeprägter Konsequenz in der Ernährung stabil bleiben kann.

Liebe Grüße
arvi


Editiert: Fr, 29 Jan 2016 07:23 von arvi

  
arvi
1.200 Beiträge

Sa, 01 Okt 2016 12:40
 re: arvis Erfolg

Liebe Leute,

Meine Blutgefäße und mein Herz sind nach 4 einhalb Jahren Low Carb weiterhin sehr gesund und haben keine Ablagerungen mit meinen fast 56 Jahren. Meine Stoffwechselwerte sind ideal. Mein Blutdruck ist zwar hochnnormal, aber noch nicht medikamentös behandlungsbedürftig, weil die übrigen Werte so gut sind.
Mein hyperreagibles Bronchialsystem reagierte ausgeprägt heftig bei einem Infekt und hier hat Dr. Wolfgang Lutz beschrieben, dass sich das unter dem funktionsfähigeren Immunsystem verschlimmern kann. In diesem Zusammenhang hatte ich dann mal wieder einige heftigere Migräneattacken, die ich auch infektallergisch einordnen würde. Hier bin ich dabei, auszuprobieren z.B. über kurzfristigen Einsatz von niedrig dosiertem Cortison gegenzusteuern, was auch ganz gut geklappt hat.

Viele Grüße
arvi


  
arvi
1.200 Beiträge

Fr, 24 Feb 2017 07:48
 re: arvis Erfolg

Ich habe jetzt eine weitere Verbesserung erzielt durch Intermittierendes Fasten, das ich jetzt seit ca. 4 -5 Wochen mache. Dank an annegri oder wer hier sonst den Hinweis dazu gab. Ich faste nahezu täglich 16 bis 24 h, ansonsten weiter Low Carb mit kleinen Sünden wie Tiramisu beim Italiener. Ingwertee für den Magen und Matetee haben sich in der Fastenzeit sehr bewährt. Ich habe jetzt keine Probleme mehr, das IF durchzuhalten, was bei meinem letzten diesbezüglichen Versuch noch anders war. Damals hatte ich noch mehr körperliche Stressreaktionen.
Mein Blutdruck hat sich völlig normalisiert und ich konnte die Blutdrucksenker, die ich kurzzeitig genommen hatte, wieder absetzen. Parallel dazu seit 4 Wochen keinerlei Migräneanfälle, sondern Wohlbefinden. Interessanterweise verliere ich trotz der insgesamt reduzierten Kalorienmenge nichts an Gewicht. Ich friere auch nicht, sondern mir ist immer warm. Ich reiße immer das Fenster auf, worüber sich dann mein Mann beschwert. Ich habe kaum Hunger.
Ich mache zur Krebsvorsorge alle 5 Jahre eine Magen- und Darmspiegelung. Da ergab sich im Januar noch eine Refluxösophagitis Grad 1 und eine Gastritis. Die Beschwerden des Säurerefluxes sind mit IF und Ingwertee fast verschwunden, auch da brauche ich keine Medikamente. Auch keine Darmadenome, die ich vor über 10 Jahren mal als Krebsvorstufen hatte.
Ich mache weiter regelmäßig körperliches Training: Kraft und Ausdauer, wobei ich mich Richtung High Intensity bewege, weil das weniger Zeit beansprucht und effektiver sein soll. Mit einem niedrigen Ruhepuls habe ich mittlerweile eine sehr gute weit alterüberdurchschnittliche Fitneß erreicht (früher war ich immer ein Hochpulser). Auch meine chronischen Bronchialreizungen sind abgeklungen und ich kann jetzt richtig frei atmen und viel Luft einsaugen, was mir auch das Gefühl von Kraft und Leistungsfähigkeit gibt. Wie gesagt hatte ich die chronische Bronchtis seit meiner Jugend und noch letzten Herbst mußte ich noch einen Bronchialinfekt überstehen, was das sonst immer wieder verschlimmert hätte.
Auch meine chronischen Blasenentzündungen sind verschwunden. Kein Restharn in der Blase mehr laut Urologe. Ich konnte das Angocin absetzen, das trotz der guten Wirkung dieses pflanzlichen Präparates wegen dem Zuckerüberzug nicht so ideal für mich war. Ich habe nach der Einnahme immer Hunger gespürt. Bei Tabletten ohne Zuckerüberzug ist das eindeutig nicht so. Deshalb meine inständige Bitte an die Industrie, nur Medikamente ohne Zucker herzustellen.

Es sieht so aus, als sei ich doch allmählich völlig gesund geworden.


Liebe Grüße
arvi


Editiert: Fr, 24 Feb 2017 08:00 von arvi

  
arvi
1.200 Beiträge

Sa, 18 Nov 2017 20:22
 re: arvis Erfolg

Liebe Leute,

nach einer Verschlechterung von Kopfschmerzen mit nahezu täglichen Beschwerden morgens, allerdings beide Stirnseiten betroffen, geht es mir nun wieder viel besser. Es wurde bei mir eine Schlafapnoe festgestellt, die nächtliche Sauerstoffuntersättigungen bewirkt und massiven Stress, der den Blutdruck in die Höhe treibt und Kopfschmerzen verursacht. Ich übe nach Buteyko Atemtechniken und halte den Mund möglichst immer geschlossen, wenn ich nicht gerade esse oder spreche. Dadurch schlafe ich nachts erholsamer und hoffe, dass ich das Problem damit beheben kann. Auch bin ich jetzt tagsüber entspannter und viel weniger stressanfällig, habe auch keine Hungerlöcher mehr.
Zudem wurde eine Darmdysbiose festgestellt, die ich mit speziellen Aufbaupräparaten behandele. Ich habe den Eindruck, dass ich auch dadurch stabiler und weniger stressanfällig werde.
Jedenfalls bin ich völlig keto-adaptiert und kann so lange auf Nahrung verzichten wie ich will. Ich denke, meine Fettverbrennung zur Energiegewinnung läuft völlig problemlos. Das ist auch nicht mehr der Punkt bei mir.
Ich bin froh, dass ich mein Atemproblem erkannt habe und hoffe, es mit Buteyko zu lösen. Möglicherweise liegt hier auch ein hoher Anteil an meinen Kopfschmerzen. Auch das Darmproblem ist erkannt und es geht mir da auch immer besser. Beide Störungen können auch Migräne triggern. Letztere hatte ich schon einige Wochen nicht mehr.
Übrigens bin ich auch überempfindlich gegen bestimmte Nahrungsstoffe, die ich versuche zu meiden. Dazu gehören auch viele Nüsse, Eier und Leinsamen, auch Casein. Milchprodukte soll ich nur alle 3-4Tage essen. Bei anderen Nahrungsmitteln mache ich monatelange Auslaßversuche, um das Immunsystem zu beruhigen. Wenn sich mein Darm weiter stabilisiert, werden diese Intoleranzen vermutlich auch besser.
Übrigens muß ich die butyratbildenden Darmbakterien mit Fructo-Oligo-Galactosacchariden u.ä. füttern, um sie zu mehren. Das sind zwar Kohlenhydrate, aber wir können sie nicht gut verstoffwechseln. Die Darmbakterien wandeln die wohl in Fettsäuren um. Auch ganz interessant.
So, dies für die Interessierten im Forum zu dem Thema, was sonst noch Kopfschmerzen und Migräne auslösen kann.
Die Keto-Adaption ist bei mir vollständig da, das kann nicht mehr mein Problem sein.

Viele Grüße
arvi


  
arvi
1.200 Beiträge

Sa, 18 Nov 2017 20:56
 re: arvis Erfolg

Liebe Leute,

nach einer Verschlechterung von Kopfschmerzen mit nahezu täglichen Beschwerden morgens, allerdings beide Stirnseiten betroffen, geht es mir nun wieder viel besser. Es wurde bei mir eine Schlafapnoe festgestellt, die nächtliche Sauerstoffuntersättigungen bewirkt und massiven Stress, der den Blutdruck in die Höhe treibt und Kopfschmerzen verursacht. Ich übe nach Buteyko Atemtechniken und halte den Mund möglichst immer geschlossen, wenn ich nicht gerade esse oder spreche. Dadurch schlafe ich nachts erholsamer und hoffe, dass ich das Problem damit beheben kann. Auch bin ich jetzt tagsüber entspannter und viel weniger stressanfällig, habe auch keine Hungerlöcher mehr.
Zudem wurde eine Darmdysbiose festgestellt, die ich mit speziellen Aufbaupräparaten behandele. Ich habe den Eindruck, dass ich auch dadurch stabiler und weniger stressanfällig werde.
Jedenfalls bin ich völlig keto-adaptiert und kann so lange auf Nahrung verzichten wie ich will. Ich denke, meine Fettverbrennung zur Energiegewinnung läuft völlig problemlos. Das ist auch nicht mehr der Punkt bei mir.
Ich bin froh, dass ich mein Atemproblem erkannt habe und hoffe, es mit Buteyko zu lösen. Möglicherweise liegt hier auch ein hoher Anteil an meinen Kopfschmerzen. Auch das Darmproblem ist erkannt und es geht mir da auch immer besser. Beide Störungen können auch Migräne triggern. Letztere hatte ich schon einige Wochen nicht mehr.
Übrigens bin ich auch überempfindlich gegen bestimmte Nahrungsstoffe, die ich versuche zu meiden. Dazu gehören auch viele Nüsse, Eier und Leinsamen, auch Casein. Milchprodukte soll ich nur alle 3-4Tage essen. Bei anderen Nahrungsmitteln mache ich monatelange Auslaßversuche, um das Immunsystem zu beruhigen. Wenn sich mein Darm weiter stabilisiert, werden diese Intoleranzen vermutlich auch besser.
Übrigens muß ich die butyratbildenden Darmbakterien mit Fructo-Oligo-Galactosacchariden u.ä. füttern, um sie zu mehren. Das sind zwar Kohlenhydrate, aber wir können sie nicht gut verstoffwechseln. Die Darmbakterien wandeln die wohl in Fettsäuren um. Auch ganz interessant.
So, dies für die Interessierten im Forum zu dem Thema, was sonst noch Kopfschmerzen und Migräne auslösen kann.
Die Keto-Adaption ist bei mir vollständig da, das kann nicht mehr mein Problem sein.

Viele Grüße
arvi


  
arvi
1.200 Beiträge

Fr, 22 Dez 2017 17:48
 re: arvis Erfolg

Nach Blutdruckeinstellung mit Candesartan und Diuretikum sowie Behandlung meiner Schlafapnoe durch Buteyko-Atmung sowie Gewichtsabnahme von bislang 4 kg durch Intermittierendes Fasten hatte ich nun 3 Monate keine Migräne mehr. Das Fasten macht mir nichts mehr aus und löst auch keine Stressreaktion mehr aus wie früher. Ich hoffe, den BMI von 25 in absehbarer Zeit zu erreichen und dann von der Schlafapnoe befreit zu sein wie mein Mann, der nach 10 kg Gewichtsverlust auf BMI 25 keine Atemmaske mehr benötigt und diesbezüglich gesund ist.
Ich habe meine Darmdysbiose saniert. Von da keine Beschwerden mehr und auch keine Harnwegsinfekte mehr seit vielen Monaten.
Ich benötige allerdings nur noch sehr wenig Nahrung, orientiere mich weiter an Low Carb, ergänzt mit Hülsenfrüchten und Darmbakterienfreundlicher Kost wie bestimmte Kartoffelspeisen, grüne Bananen, nicht erhitztes Sauerkraut, Soja- die Nahrungsmittel, auf die ich keine IgG- Antikörper habe. Auch Milchprodukte habe ich sehr eingeschränkt.
Damit geht es mir gut und ich habe wieder viel Energie. Endlich komme ich auch im Sport mit dem Muskelaufbau wieder weiter. Plötzlich kann ich auf dem Crosstrainer auf höchster Stufe eine Stunde treten, während ich zuvor über Jahre im mittleren Bereich stagnierte. Ich habe jetzt sogar mit Kampfsport-Training angefangen und toleriere die körperliche Belastung trotz meinen fast 57 Jahren erstaunlich gut. Ich finde das für mich einen tollen Erfolg, zumal ich vor 15-20 Jahren noch schwere muskuläre Dysbalancen mit entsprechenden Schmerzen und Einschränkungen hatte. Heute bin ich schmerzfrei im Bewegungsapparat.
Ich denke, Low Carb mit den oben beschriebenen Darmbakterienfreundlichen Kohlenhydraten (u.a. resistente Stärke) ist für mich langfristig der beste Weg.

Viele liebe Grüße und allen schöne Weihnachten
arvi


Editiert: Fr, 22 Dez 2017 17:54 von arvi

  
arvi
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Fr, 24 Aug 2018 22:03
 re: arvis Erfolg

Liebe Leute,

Ich bin jetzt seit vielen Wochen ohne Migräneattacke und hatte auch keine in einem Urlaub mit viel Sonne in Südfrankreich. Davor gab es im Frühjahr mal eine kurze Phase mit Attacken. Der ganze Winter blieb auch über ca. ein halbes Jahr anfallsfrei.
Ich esse jetzt wieder mehr Kohlenhydrate und versuche nach Gefühl meine Grenze auszutesten. Mit etwas mehr KH habe ich einfach mehr Kraft und Energie, schlafe nachts besser und brauche dazu kein Melatonin mehr.
Ich habe noch schwer mit Schweißausbrüchen in den Wechseljahren zu tun und mein Blutdruck neigt immer mal zu Höhenflügen. Ich hoffe, dass sich das noch stabilisiert.

Viele Grüße
arvi


  



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