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THEMA
Susa
116 Beiträge

Fr, 20 Nov 2015 20:28
 Neuvorstellung

Hallo,
seit einigen Monaten verfolge ich eure Beiträge als stiller Leser und habe nun entschieden meine Migränegeschichte hier vorzustellen. Ich bin 50 Jahre alt und bekam mit ca 30 Jahren meine ersten leichten Anfälle. Vor dieser Zeit hatte ich einige Hormonbehandlungen und OPs wegen Endometriose hinter mir. Einige Jahre wußte ich nicht genau welche Schmerzen und Symptome mich immerwieder heimsuchen. Diagnostiziert wurden Nasennebenhöhlenentzündungen, Verspannungen usw. Nach einiger Zeit kam ich zu einer Wald-und Wiesenärztin die auch Homöpathie im Programm hatte. Nach Einnahme eines Konstitutionsmittel bekam ich noch ein paarmal Kopfschmerzen danach nichts mehr ca. 2 Jahre. Wegen meiner Endometriose hatte ich die Diagnose "Sterilität" und mußte deshalb länger die Pille nehmen. Nach Absetzen dieser wurde ich schwanger und habe nun zwei gesunde Kinder. Zwischen den Schwangerschaften meldete sich wieder die Migräne und nach der zweiten Schwangerschaft ging es stetig mit den Migränetagen nach oben. Vor ca. zwei Jahren ging es bei mir mit den Wechseljahren los, seit diesem Zeitpunkt verschlechterte sich meine Migräne heftig. Über das Internet bin ich auf Peters Buch gestoßen und habe es auch komplett gelesen, das war vor zwei Jahren. Danach habe ich einen Versuch mit Low carb unternommen und hatte auch schon kleine Erfolge. Aufgrung einer sehr schwierigen familiären Situation habe ich die Diät wieder abgebrochen. Jetzt seit knapp 4 Monaten ernähre ich mich wieder kohlehydratarm und muß leider festellen, daß sich meine Migräne weiter verschlechtert hat. Ich habe die Beiträge von Tinchen verfolgt und muß feststellen, daß es mir ähnlich geht. Auch meine ich, daß es mit den Wechseljahren stark zusammenhängt, meine Frage hat jemand Erfahrung mit Hormonersatztherapie und Migräne? Ich glaube aber auch, daß ich noch zuviel Kohlenhydrate zu mir nehme, manchmal mehr als 70g Fett und Eiweiß eher ausgeglichen. Meine berufliche Situation ist seit ca. einem Jahr sehr stressig und ich habe häufig das Gefühl nur zu funktionieren. Auch habe ich seit der Essensumstellung viele Infekte. Sportlich aktiv bin ich durch meinen Hund, täglich flotte Waldspaziergänge.
Es wäre schön wenn ihr für mich Tipps und Ratschläge parat habt.

LG Susa


  
ovil11
32 Beiträge

Sa, 21 Nov 2015 11:54
 re: Neuvorstellung

Hallo Susa,

herzlich willkommen!

Wenn man nicht gerade eine kerngesunde 20jährige LeistungssportlerIn ist, die sich seit mind. 5 Jahren immer mal wieder stabil in Ketose befindet, dürften 70g Carbs pro Tag für den Insulinstoffwechsel wohl sicher bedeuten (wie das Sprichwort sagt): Zu wenig zum leben, zu viel zum sterben. Das würde aus meiner Sicht deinen nicht so guten Zustand erklären.

Ich bezweifle sehr, dass du mit 70g Carbs/Tag überhaupt in Ketogenese bist; erst recht wohl nicht in Ketolyse. Das würde bedeuten: War dein Gehirn durch die mit kohlehydratreicher Ernährung einhergehenden Blutzuckerschwankungen in der von Peter beschriebenen, teilweise auftretenden Mangelsituation, so dürfte es jetzt eher in einer Art dauerhaften Mangelsituation sein - mit den entsprechenden Folgen.

Mein Tipp: Bestell dir Ketostix (die gibts bei amazon und wohl auch in den meisten online-apotheken) und teste mal, ob du überhaupt Ketonkörper im Urin hast, also in Ketogenese bist. Schlagen die Stix positiv an, liege ich hier falsch. Schlagen sie negativ an, solltest du erst einmal auf 20g Carbs pro Tag runter und rauf mit den Fetten. Dann dürfte es i.d.R. auch noch mal ein paar Tage dauern bis die Ketogenese einsetzt. Woche für Woche kannst du dann ganz behutsam die Menge der Carbs um einige Gramm steigern. Die Ketostix helfen dir, zu prüfen, wieviel du noch gut verträgst ohne aus der Ketogenese zu fallen. In dieser Phase gewöhnt sich auch dein Gehirn dann ganz allmählich daran, die für die Energiegewinnung aus Ketonkörpern nötigen Botenstoffe herzustellen (Ketolyse). So sollten dann in den kommenden Monaten die hier so oft von Forumsmitgliedern geschilderten ersten Verbesserungen eintreten, wobei es heißt, dass der gesamte Prozess durchaus 1-5 Jahre dauern kann.

Liebe Grüße
Flo


Editiert: Sa, 21 Nov 2015 12:12 von ovil11
Editiert: Sa, 21 Nov 2015 12:36 von ovil11

  
Susa
116 Beiträge

Sa, 21 Nov 2015 13:57
 re: Neuvorstellung

Hallo Flo,

danke für deine rasche Antwort. So etwas ähnliches habe ich mir bereits gedacht. Ich hatte halt die Hoffnung, daß es mit ca. 70g Carbs klappen könnte. Einige im Forum hatten damit auch schon Erfolge. Ketostix habe ich schon seit ca. einer Woche, zeigen natürlich nichts an. Im Moment bin ich seit ein paar Tagen bei ca. 5og Carbs pro Tag mehr geht gerade nicht, da ich schon seit 3 Wochen mit einem grippalen Infekt zu kämpfen habe. Wenn ich wieder fitter bin werde ich die Kohlenhydrate weiter reduzieren. Ich glaube ich trinke auch zuviel Kaffee, ca 5 - 6 Tassen am Tag, fällt mir sehr schwer darauf zu verzichten, bzw. ihn einzuschränken.
Im Forum habe ich bei jemand mal den Tipp eines Kokosnussabentrunks gelesen, hätte gern das Rezept, da ich nicht mehr weiß wo ich suchen soll.

Lg Susa


  
ovil11
32 Beiträge

Sa, 21 Nov 2015 17:47
 re: Neuvorstellung

Hi Susa,

Kaffee trinke ich auch recht viel; das war bei mir nicht das Problem; eher Milchprodukte. Habe zu Anfang mein Eiweißpulver in Milch eingerührt, Milch in den Kaffee etc. - ein kleines Glas Milch enthält aber schon fast 10 Gramm Carbs. Deshalb verwende ich jetzt Mandelmilch ungesüßt, welche fast keine Carbs enthält und trinke Kaffee mit Schlagsahne je fetthaltiger desto leckerer.

Moderater Ausdauersport wie z.B. lange Spaziergänge etc. kann auch helfen, in Ketogenese zu kommen.

Kokusöl und noch besser MCT-Öl haben eine die Ketogenese anregende Wirkung, weil sie wohl vom Körper kaum oder gar nicht eingelagert werden können, sich also zur Energiegewinnung geradzu anbieten.

Die Umstellung vom Insulinstoffwechsel in den Fettstoffwechsel ist aber für den Körper erst mal nicht so easy, muss trainiert werden, wird aber mit der Zeit leichter vollzogen. Was der Körper dazu nach meiner Erfahrung vor allem braucht, ist folgende Ausgangslage: Massenhaft Fette vorhanden, keine Carbs in Sicht und der Mensch ist in Bewegung. Denn im Ruhezustand neigt der Körper doch eher dazu, erst mal alles runterzufahren und abzuwarten.

Je länger du in Ketogenese bzw. immer mal wieder in Ketogenese bist, desto mehr Carbs verträgst du ohne gleich aus dem Fettstoffwechsel zu fallen. Bei mir war am Anfang 20g/Tag das Limit. Selbst nach vier Wochen kam ich nach einem Rausfall mit den 30g, die ich in der Ketogenese damals noch vertrug, nicht mehr wieder rein und musste wieder zu meiner ursprünglichen Dosis zurück und habe so insgesamt 6 Tage gebraucht bis die Stix wieder Ketonkörper anzeigten. Jetzt, nach vier Monaten bin ich geschätzt bei mind. 40g/Tag ohne Probleme. Wenn ich mal aus der Ketogenese falle, bin ich am nächsten Tag wieder drin, was mir ernährungsmäßig deutlich mehr Freiheit gibt. Migräne habe ich aber immer noch häufig, wahrscheinlich weil die Ketolysefähigkeit, die ich mir durch fünf Jahrzehnte Carb-Ernährung abgewöhnt habe, nur allmählich wieder erlernt wird. Allerdings sind meine Anfälle im Durchschnitt harmloser/leichter geworden. Auch gibt es heute Situationen z.B. nach intensivem Sport, in denen ich früher definitv einen Anfall bekommen hätte, heute aber ohne durchkomme.

Mein Tipp an dich wäre: Wenn du in Ketogenese kommen willst, dann mach es gleich richtig. Je konsequenter du da alles einhälst, desto schneller klappt es auch. Bis dahin würde ich dir aber raten, die Carb-Einfuhr auf eine Menge hochzufahren, die zumindest ausreicht, dein Gehirn über den bei dir offensichtlich aktiven Glukose-Stoffwechsel ausreichend zu versorgen; also kein Zucker oder Weißmehl, sondern kleine Mengen nachhaltiger Carbs, gerne auch am Abend - falls du zu morgendlicher Migräne neigst.

Auf Dauer halte ich den LCHF-Weg aber für den viel besseren Weg.

LG
Flo


  
Susa
116 Beiträge

Sa, 21 Nov 2015 21:00
 re: Neuvorstellung

Hallo Flo,

Ketostix haben leicht rosa angezeigt, glaube ich zumindest. Das mit dem fett mache ich glaube ich richtig, Butter, Olivenöl, Sahne, Leinöl usw. Kokofett mag ich nach einer gewissen Zeit nicht mehr.
Aber wegen den Carbs bin ich jetzt verwirrt, würdest du mir raten wieder hochzufahren, oder eher nur abends mehr zu essen? MCP Öl ist zum entgiften, ist das richtig?
Vielen Dank für deine Tips, wie siehts bei dir mit der Anzahl der Migränetage aus?

LG Susa


  
ovil11
32 Beiträge

So, 22 Nov 2015 09:59
 re: Neuvorstellung

Hallo Susa,

11-13 Triptane/Monat (Aug-Okt) Stirnrunzeln

Meine Stix werden in jedem Fall ein bisschen dunkler, bleiben aber im Hautfarbenton wenn sie negativ ausschlagen. Schlagen sie positiv aus, ist der Farbwechsel zu pink- oder fliederfarben meist recht deutlich. Auch werden die Stix nach den 15 Sekunden, wenn ich messe, innerhalb einer Minute noch dunkler und violetter.

Ich rate dir auf jeden Fall die Carbs soweit zu reduzieren, bis deine Stix deutlich und konstant Ketonkörper anzeigen. Ketonkörper im Blut sind schließlich die Voraussetzung für alle weiteren positiven Entwicklungen der auf dieser Seite empfohlenen Methode.

Nur weil du geschrieben hast, dass es aus bestimmten Gründen derzeit bei dir nicht unter 70g Carbs pro Tag ginge, empfahl ich dir, bis zu dem Tag, an dem du mit wirklich wenig Carbs anfängst, die Carbmenge provisorisch zu erhöhen. Dies damit kein Mangel entsteht solange noch keine Ketonkörper im Blut sind und das Gehirn damit beginnen kann, wieder zu lernen, wie es diese zur Energiegewinnung nutzen kann. Ab dem Moment, wo du auf weniger Carbs umstellst, wird natürlich erst mal ein gewisser Mangel entstehen. Aber der ist unvermeidlich, um den ganzen Prozess in Gang zu bringen. Deswegen ist die Umstellung in der/den ersten Wochen manchmal auch mit einer kurzzeitigen Verschlechterung für die Migräneleidenden verbunden. Aber in der Aussicht, das Problem dafür langfristig ganz in Griff zu bekommen, nimmt man das dann halt in Kauf.

LG
Flo


  
Susa
116 Beiträge

So, 22 Nov 2015 18:21
 re: Neuvorstellung

Hi Flo,

danke für die Rückmeldung.

LG
Susa


  
ovil11
32 Beiträge

Mo, 23 Nov 2015 08:35
 re: Neuvorstellung


MCP Öl ist zum entgiften, ist das richtig?


MCT (besonders in Kokosöl enthalten oder noch konzentrierter als MCT-Öl) hat viele sehr nützliche Wirkungsweisen, siehe Link:

http://superfood-gesund.de/kokosoel/

LG
Flo


  
Susa
116 Beiträge

Di, 24 Nov 2015 19:28
 re: Neuvorstellung

Hallo,

wollte weiter berichten. Habe Carbs weiter reduziert 50 g und mir geht es gar nicht so schlecht dabei. Migräne habe ich jetzt seit 4 Tagen keine, das ist im Moment echt beachtlich für mich. Ketostix minimal rosa, vielleicht auch nicht. Ich werde weiter berichten.

LG Susa


  
Susa
116 Beiträge

Di, 24 Nov 2015 19:29
 re: Neuvorstellung

Hallo,

wollte weiter berichten. Habe Carbs weiter reduziert 50 g und mir geht es gar nicht so schlecht dabei. Migräne habe ich jetzt seit 4 Tagen keine, das ist im Moment echt beachtlich für mich. Ketostix minimal rosa, vielleicht auch nicht. Ich werde weiter berichten.

LG Susa


  
Susa
116 Beiträge

Di, 24 Nov 2015 19:34
 re: Neuvorstellung

Hallo,

wollte weiter berichten. Habe Carbs weiter reduziert 50 g und mir geht es gar nicht so schlecht dabei. Migräne habe ich jetzt seit 4 Tagen keine, das ist im Moment echt beachtlich für mich. Ketostix minimal rosa, vielleicht auch nicht. Ich werde weiter berichten.

LG Susa


  
muri
384 Beiträge

Mi, 25 Nov 2015 10:31


muri
 re: Neuvorstellung

Hallo Susa,

bei mir wurde mit Beginn der Wechseljahre die Migräne auch immer schlimmer. Habe es auch mit Low Carb versucht, was aber kaum Verbesserung brachte.
Seit einem Jahr nehme ich Progesteron Creme und seitdem fühle ich mich sehr gut. Migräne ist von 10-12 mal pro Monat auf 3-5 mal zurückgegangen.
Ich bin damit sehr zufrieden.

LG
Muri


  
Susa
116 Beiträge

Mi, 25 Nov 2015 10:46
 re: Neuvorstellung

Hallo Muri,

danke für deine Info. Mit Progeesteroncreme kenne ich mich nur wenig aus. Ist sie frei verkäuflich, ?

LG Susa


  
muri
384 Beiträge

Mi, 25 Nov 2015 11:05


muri
 re: Neuvorstellung

Ja, ich bestelle sie bei Biovea.

Hier in den Apotheken bekommst du sie nur auf Rezept.Ich habe vorher mit meiner Frauenärtzin drüber gesprochen und sie hat den Versuch unterstützt und mir die Creme auch erstmal verschrieben.


  
Susa
116 Beiträge

Mi, 25 Nov 2015 19:28
 re: Neuvorstellung

Hallo Muri

Danke für die Infos. Über Progeesteroncreme habe ich im Forum immer wieder mal gelesen, es gibt wohl einige Erfolge damit. Habe demnächst einen frauenarzttermin, werde es ansprechen.

LG Susa


  
Susa
116 Beiträge

Di, 01 Dez 2015 20:45
 re: Neuvorstellung

Hallo Leute,

vor knapp zwei Wochen habe ich mich hier im Forum vorgestellt und schon einige hilfreiche Tipps von Euch erhalten. Habe meine KH jetzt auf 50g runtergeschraubt, was zum größten Teil kein Problem darstellt. Die Ketostix zeigen nach wie vor minimal rosa an, wohl noch zuviel KH.
Migränetage hatte ich in diesem Monat 13, echt viel aber interessant zu beobachten ist, daß in der zweiten Hälfte ich nur 4 Triptane nehmen mußte. Das ist die Zeit in der ich die Kohlenhydrate reduziert habe. Ich denke ich versuche in nächster Zeit noch langsam weiter runterzuschrauben aber durch meine Infekte bin ich nicht besonders fit, ich glaube dies könnte in direkten Zusammenhang mit der Ernährungsumstellung stehen . Allerdings ist hier in Bayern ein hartnäckiger Virus unterwegs der die Leute lange mit Husten quält. Eine weitere Baustelle ist mein Stess bei der Arbeit, der sicherlich einige Migräneanfälle trickert. Seit Monaten sind wir arbeitstechnisch unterbesetzt, sodaß es für mich problematisch ist an diesem Punkt effektiv etwas zu ändern.
Im Januar habe ich einen Frauenarzttermin, da werde ich das Thema Progesteroncreme ansprechen. Ich möchte auch gerne einen Hormonstatus machen lassen, muß ich den eigentlich selber zahlen (vor zwei Jahren war das so)?
Migravent nehme ich seit ungefähr 4 Wochen, aber ich muß sagen, daß ich immerwieder wegen Magenschmerzen unterbrechen muß. Die Sache mit der Entgiftung werde ich in späterer Zukunft auch angehen, habe früher gute Erfahrungen mit "Ölziehen" gemacht, kennt das jemand.
Ich werde weiter berichten wie es mir geht und hoffe natürlich das es klappt.

Danke Euch allen


  
Susa
116 Beiträge

Mo, 28 Dez 2015 18:12
 re: Neuvorstellung

Hallo miteinander!

wollte mich wieder mal melden. IN DEN LETZTEN WOCHEN war ich sehr konsequent und hatte auch tatsächlich weniger Migräne zu verzeichnen. Aber jetzt zu Feiertagen ist es passiert, Kohlenhydrate ohne Ende. Ich konnte nicht wiederstehen. Die Migräne hat mich eingeholt. Nach den Sündentagen werde ich wieder konsequent sein.
Mit dem Ölziehen habe ich jetzt begonnen, ist aufwendig.
Wenns was bringt, werde ich berichten.

Lg Susa


  
Susa
116 Beiträge

Mo, 28 Dez 2015 19:01
 re: Neuvorstellung

Hallo miteinander!

wollte mich wieder mal melden. IN DEN LETZTEN WOCHEN war ich sehr konsequent und hatte auch tatsächlich weniger Migräne zu verzeichnen. Aber jetzt zu Feiertagen ist es passiert, Kohlenhydrate ohne Ende. Ich konnte nicht wiederstehen. Die Migräne hat mich eingeholt. Nach den Sündentagen werde ich wieder konsequent sein.
Mit dem Ölziehen habe ich jetzt begonnen, ist aufwendig.
Wenns was bringt, werde ich berichten.

Lg Susa


  
Susa
116 Beiträge

Mo, 04 Jan 2016 19:49
 re: Neuvorstellung

hallo alle miteinander,

erst mal ein gesundes neues Jahr. Wie bereits erwähnt habe ich mich über die Feiertage in Kohlenhydraten gebadet und bin natürlich komplett aus der Ketose gefallen. Die Migräne hat wieder angeklopft.
Zum Jahreswechsel wurde mein Sohn sehr krank und wir waren einigemale in der Notaufnahme. Schlaf bekam ich wenig und Sorgen machte ich mir viel.In solchen Zeiten habe ich wirklich viel Kopfschmerzen und kann schlecht abschalten.
Ich glaube schon, daß es soetwas wie eine Migränepersönlichkeit gibt (Perfektionismus und sich sorgen usw.). Gleichzeitig könnte ich die ganze Zeit essen und habe Heißhungeratacken auf alles mögliche. Bin ich ausgeglichener, so schein das mit der Ketose besser zu funktionieren. Viele von euch schreiben, daß sie für sich in Streßsituationen ernährungstechnisch dagegensteuern können und haben ein Gespühr was ihnen guttut. Das kann ich von mir leider nicht behaupten. Na da hab ich wohl noch viel zu experimentieren.

LG Susa


  
apju
54 Beiträge

So, 07 Feb 2016 18:51
 re: Neuvorstellung

Hallo Susa,

wie viele Leute mit Migräne soll ich Dir vorbeischicken, bei denen Du vergeblich nach irgendeiner übereinstimmenden "Migränepersönlichkeit" suchen wirst?

Die Theorie ist so was von out; sie bringt mich auch immer wieder auf die Palme, denn sie suggeriert: Selbst schuld! Und das vor allem von Ärzten, die Null Komma null Ausbildung in Psychologie haben.

Und das sind wir nicht, also selbst schuld. Definitiv nicht.

Auch gut: "Stress". Meine Migräne verschlimmerte sich, als ich wieder nach Hause zog nach dem Tod meines Vaters. Die Gegend hier ist wettertechnisch nichts für Migräniker. Die Wechseljahre schritten voran. Was bekam ich aber zu hören? Stress! Der war allerdings massiv gesunken vor 5 Jahren. Inzwischen fühle ich mich durch die Migräne zunehmend gestresst. Aber der Stress ist nicht die Erklärung für die Zunahme der Migräne.

Ich habe das Sammelsurium an beliebten Erklärungen und "Diagnosen" bei mehreren chronischen Geschichten durchgemacht. Magenbeschwerden? Stress etc. pp. (einschließlich einer "Hypochondrie" auf einer Arztrechnung!!!!) Tatsächlich: LI, FM, HI.
Akne? Stress, Süßigkeiten - tatsächlich geradezu absurder Zinkmangel und Zinkaufnahmeproblematik bei gleichzeitigem AGS late onset.
Die ganze Palette einer latenten Schilddrüsenunterfunktion? Natürlich Stress, was sonst. - tatsächlich aber Hashimoto und mit Hormongabe ist alles verschwunden.

Ich könnte ein Buch schreiben...

Geht mir weg mit den Psychoschubladen!

Was wollte ich noch schreiben? Ah ja, aus dem anderen Thread: Hast du mal Magnesiumgabe transdermal ausprobiert? Magnesiumöl und Fußbäder? Gibt wunderbare Haut und man schläft danach gut (ich bin nur nicht konsequent bei der Behandlung)


LG
apju

Noch zu den Magenbeschwerden vergangener Zeiten: Zum Schluss habe ich sogar noch den "Reizmagen" als Diagnose mitgemacht, angefangen hatte ich ja mit "vegetativer Dystonie". Meine Meinung zur Diagnose "Reizmagen" und "Reizdarm" heute: in den allermeisten Fälle sollte sich ein Arzt, der zu einer solchen Diagnose kommt, den Zettel an die Stirn kleben: "Ich bin blöd" oder "Ich bin zu bequem, mal ne ordentliche Diagnostik zu machen". Bei mir hat es fast 20 Jahre gedauert, bis die Nahrungsunverträglichkeiten entdeckt wurden (o.k., bin auch blöd, man hätte eher drauf kommen können. Leider war das aber da noch nicht so toll mit Internet und so)


Editiert: So, 07 Feb 2016 18:54 von apju
Editiert: So, 07 Feb 2016 18:54 von apju

  

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