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THEMA
toni
15 Beiträge

Mi, 09 Mär 2016 12:00
 Kindliche Migräne

Hallo an alle!

Mein Sohn hat seit 10 Tagen durchgehend Migräne. Er ist aber erst 7. Die Kinderärztin kann nicht weiter helfen. Ruhe, regelmäßge Mahlzeiten, weniger TV. Das Übliche.

Seit ich im Januar die Süßigkeiten reduziert habe, wurde es immer schlimmer. Gestern habe ich ihm stündlich Blutzucker gemessen. Scheint normal zu sein.

Direkt nach der Mahlzeit 148 mg/dL
1. Std. später 110 mg/dL
2. Std. später 110 mg/dL
3. Std. später 96 mg/dL
4. Std. später 86 mg/dL

Vorher hat er nichts außer KH gegessen. Kein Gemüse, kein Fleisch, keine Wurst, kein Käse, keine Eier, kein Fisch, keine Milchprodukte. Nur Nudeln und etwas Süßes nach der Mahlzeit. Seit 14 Tagen bekommt er nur noch mein Eiweßbrot (halbe Scheibe), Frischkäse, Salate, Gemüse und Fleisch. Es ist nach wie vor ein Kampf.

Wo liegt mein Denkfehler? An KH bekommt er ca. 5-6 Vollkornnudeln zum Mittagessen + Vollkorntoast zum FS. Dazu eben Frischkäse, Fleisch. Aber er ist schlapp, weiß im Gesicht, friert und ist sehr leise. Ganz untypisch für unseren eher sportlichen Sohn.
Darf man bei einem so kleinen Kind die KH ganz streichen? Für `ne Zeit lang? Ihm geht es dreckig... und mir mit ihm auch, weil ich nicht helfen kann.

Gestern hat er zur Probe 2 Kinderriegel (Schoko) gegessen. Genau 2 Std. später lag er flach. Also von Süßigkeiten und Sport wird es schlimmer.

LG
toni


  
Jewel2
424 Beiträge

Mi, 09 Mär 2016 14:04
 re: Kindliche Migräne

Hallo toni,
oh je, der arme Kleine, das ist schlimm. Mein Bruder hatte als Kleinkind Cluster-Kopfschmerz-Anfälle, das war immer die Hölle für ihn.
Spontan sind mir ein paar Ideen eingefallen: Kann man mit der Hausärztin mal Kortison-Gabe diskutieren, um den Anfall zu unterbrechen? Wenn Du hier im Forum mit der Suchfunktion suchst (Du musst angemeldet sein, dann ist eine Forumssuche möglich), findest Du dazu sicher einiges. Ich weiß aber nicht, wie das bei Kindern ist.
Hier im Forum gibt es jemanden, bei dem Kinderriegel Migräne auslösen, da scheint etwas drin zu sein.
Und recherchier doch mal die GAPS-Diät von Natasha Campbell-McBride (Website, Buch bei amazon, auch schon ins Deutsche übersetzt). Sie behandelt Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten und hat festgestellt, dass diese Kinder sehr oft einen geschädigten Darm haben. Alle diese Kinder wollten in der Regel ausschließlich Kohlenhydrate zu sich nehmen, jegliche andere Nahrung wurde verweigert. Hat Dein Kind Verdauungsprobleme?
Ist das Eiweißbrot aus Gluten? Das könnte auch ein Problem sein.
So, ich habe leider grad nicht mehr Zeit, aber wenn Du noch Fragen hast, ich schaue heute Abend wieder rein und vielleicht fällt auch jemand anderem noch etwas ein.
Alles Gute für den Kleinen!
Jewel


  
annigri
1.115 Beiträge

Mi, 09 Mär 2016 14:59
 re: Kindliche Migräne

Ach das tut mir sooooo leid!!!! Der Arme :-(((

Kennst du die Sendung "Die Ernährungs-Docs" vom NDR? Findest du im Netz. Da sind alle Sendung einsehbar. Bei einer Sendung ging es um Kindermigräne. Ich glaube die haben auch lchf empfohlen.

Eiweissbrot würde ich weglassen. Ist nur Scheiss drin (sorry)...Gluten, Soja...

Zucker und künstliche Süssigkeiten evtl mal ganz streichen. Du könntest mit Xylith backen.

wenn er erst seit 2 Wochen lc isst und vorher nur kh, könnte das azch ein Entzug sein.

Aber dass die Ärzte nix machen, versteh ich nicht....


  
toni
15 Beiträge

Do, 10 Mär 2016 12:00
 re: Kindliche Migräne

Hallo, an alle!
Vielen herzlichen Dank für die Tipps. Ich habe mir die NDR-Sendung nochmal angeschaut. Da wird empfohlen, mehr Fisch und Quark mit Früchten zu essen. Weniger KH. Das ist eine gewaltige Herausforderung, da mein Kind alles verweigert. Was kann man denn zum Frühstück essen?

Von der GAPS-Diät habe ich noch nicht gehört. Werde mich reinlesen. Bisher hatte unser Sohn keinerlei Verdauungsprobleme. Wie kann man denn feststellen, ob das Kind Darmprobleme hat?

Er leidet nun seit 11 Tagen. Keine Tablette hilft. Die Kinderärztin verweist uns auf den Augenarzt und den Neurologen. Der Letztere gibt uns erst in 5 Wochen einen Termin und meint, dass er doch kein Wunderheiler sei. Diese Hilflosigkeit macht mich fertig. Kein Arzt will damit was zu tun haben...

Seit gestern gibt es null KH und null Zucker. Allerdings mangelt es an Alternativen.
Heute ist mir eingefallen, dass er Tabletten nimmt, die Laktose enthalten. Werden wir mal weg lassen.

Wer noch Ideen hat, her damit. Vielleicht habe ich etwas übersehen oder vergessen.

LG
toni


  
Leni
43 Beiträge

Do, 10 Mär 2016 17:45
 re: Kindliche Migräne

Hallo toni,
du schreibst, dass dein 7jähriger Sohn seit 14 Tagen keine KH bekommt und seit 11 Tagen Migräne hat.

Das bedeutet doch, dass er diesen radikalen Umstieg nicht verkraftet. Von nahezu 100% KH auf beinahe 0% sind vielleicht für ein Kind doch zu heftig.
Man darf ein Kind nicht mit einem Erwachsenen gleichsetzen.

Hast du die Süßigkeiten wegen der Migräne reduziert oder wegen des Blutzuckerspiegels?

Dass du dich so bemühst und von der Kinderärztin und dem Neurologen nicht wirklich ernst genommen wirst, ist echt ungeheuerlich. Ich würde eine Wartezeit von 5 Wochen nicht in Kauf nehmen, sondern einen ambulanten Termin bei Dr. Charly Gaul ausmachen. In der Migräneklinik in Königstein bietet er eine Spezialsprechstunde für Kinder mit Migräne an. Ist zwar privat, aber wurscht, wenn es ums eigene Kind geht.
Das ist auf jeden Fall kein Zustand so lange am Stück Migräne zu haben!
Ich würde in dieser Krise doch einen moderaten KH-Anteil wiedereinführen, damit die Migräne erstmal aufhört. Und dann, wenn es ihm besser geht, das Konzept der "Ernährungsdocs".... Und ich hasse Quark, aber das Rezept, das du angesprochen hast, schmeckt echt gut, hätte ich auch nicht gedacht. Ich esse es täglich...
LG Leni


  
Aprikose
1.020 Beiträge

Do, 10 Mär 2016 20:20
 re: Kindliche Migräne

Liebe Toni,

ich sehe das so wie Leni. Der Übergang war vermutlich zu heftig. Ich würde also auch versuchen, mit den KH wieder etwas höher zu gehen.

Den Tipp mit der Migräneklinik Königstein finde ich super, falls Du zu weit weg wohnst, gibt es vielleicht auch noch andere Möglichkeiten. Ich habe mal einen Film über die einzige deutsche Migränestation speziell für Kinder und Jugendliche gesehen, könnte irgendwo Raum Düsseldorf/Köln gewesen sein. Falls Du es nicht im Internet findest, melde Dich nochmal, ich glaube, ich habe es aufgenommen.

Das Verhalten der Ärzte geht überhaupt nicht. Die Kinderärztin muss etwas tun, und wenn sie sich nicht auskennt, muss sie sich informieren. Geh nochmal hin und sei hartnäckig! Sie kann sich von Spezialisten beraten lassen. Das macht mein Hausarzt auch, bzw. wenn ich ein akutes Problem habe, das er nicht selbst behandeln kann, ruft er direkt beim Facharzt an und sagt, dass ich zeitnah einen Termin brauche. Meiner Meinung nach sollte man diesen Zustand schnell beenden, Dein Kind ist noch soooo klein und 11 Tage viel zu lang. Ob Cortison bei Kindern eine Möglichkeit ist, weiß ich nicht, aber das ist bei mir immer die letzte Rettung gewesen.

Alles andere, also GAPS, Laktose etc, kann man dann anschließend noch genauer betrachten. Jetzt erstmal diesen Zustand beenden!

Schnellste Besserung und alles Gute!

Aprikose


  
toni
15 Beiträge

Fr, 11 Mär 2016 11:17
 re: Kindliche Migräne

Vielen herzlichen Dank für die Tipps und Fragen.

Ich habe mich in der Beschreibung etwas ungenau ausgedrückt. Wir haben das Ganze natürlich nicht so radikal durchgezogen. Die Situation war schon Ende des letzten Jahres so, dass wir handeln mussten. Unser Kind aß nichts mehr außer KH und Obst. Danach war er aber stets so aufgedreht, dass er abends nicht mehr einschlafen konnte. Die Lehrer hatten sich beschwert, dass er zappelig sei. Also haben wir erst Vollkorntoast, statt Buttertoast eingeführt. Dann weniger Süßigkeiten, abends keine Trauben mehr. Danach kamen die Kopfschmerzen, ab und zu. Besonders nach Süßem, Nudeln und Sport. Also bekam er mehr Salat und Fleisch und weniger KH. Süßigkeiten nur nach dem Mittagessen. Kein totaler Entzug. Jetzt seit 12 Tagen diese Schmerzen. Und nur gestern gab es kein Zucker und keine KH. Einfach aus Verzweiflung, weil er sich so schlecht fühlte.

Heute gehe ich mit ihm zur Kinderärztin. Habe auf dem Termin bestanden. Und wenn sie nicht weiter helfen kann, wird er eingewiesen.

Ich habe alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Habe alle "guten Ratschläge" der Ernährungswissenschaft befolgt. Regelmäßige, kohlenhydratreiche Mahlzeiten, viel Obst, keine süßen Getränke, nur Wasser und gesunde Apfelschorle. Viel Bewegung, ausreichend Schlaf, regelmäßiger Tagesablauf. Und da er zwar fast kein Gemüse, dafür aber "tonnenweise" Obst gegessen hat, war die Frage nach den Vitaminen schnell beantwortet. Nur habe ich damit unbewußt eine KH-Abhängigkeit unterstützt und jetzt kommt das arme Kind da nicht mehr raus.

Wir gehen jetzt erstmal zum Arzt...


  
annigri
1.115 Beiträge

Fr, 11 Mär 2016 13:31
 re: Kindliche Migräne

Ich drück alle Daumen, daas ihm geholfen wird. Und mach dir bitte keine Vorwürfe!!!! Wer weiss was der Auslöser ist. Ich hoffe nur, dass es gefunden wird.

Lg Anja


  
Lynn
393 Beiträge

Sa, 12 Mär 2016 19:19
 re: Kindliche Migräne

Hallo Toni, du hast gar nichts falsch gemacht. Im gegenteil du hast dich sehr bemüht deinem Kind zu helfen. Man weiß im Vorhineinen nie, ob etwas hilft oder nicht. Da muss man oft (vorsichtig) herumprobieren.
Wichtig ist, dass jetzt mal der Anfall beendet wird, hoffentlich ist das schon passiert. Dann kann man sich in Ruhe mal gedanken über die ernährung machen.


  
toni
15 Beiträge

Fr, 15 Apr 2016 09:39
 re: Kindliche Migräne

Hallo, liebe Forumnutzer!

Es ist inzwischen über einen Monat her. Unser Sohn wurde in der Kinderklinik durchgecheckt. Alle gängigen Diagnosen erhalten. Z.B. Stress, zu viel TV, kein Tagesrhythmus, zu wenig getrunken usw. Und das nach dem sie (mehrere Ärzte) das Kind etwa 2 Min gesehen haben. Verzweiflung und Wut. Mehr kann ich dazu nicht schreiben.

Im Blut wurde zu wenig Sauerstoff festgestellt. Und er sieht schlecht. Brille haben wir bestellt. Auf die Blutergebnisse wollte man nicht weiter eingehen, da die Kurzsichtigkeit alles erkläre. Mit unveränderten Schmerzen wurde er entlassen.

Jetzt geht es ihm besser. Ich wende einige Tricks an, um ihm mehr Eisen (ich vermute sein Sauerstoffmangel kommt von zu wenig Eisen) und Vitamine zu geben. Z.B. gibt es vor dem Essen nur ein Salat. Vorher blieb er stehen, weil die Kinder erst Nudeln gegessen haben, dann waren sie - angeblich Großes Grinsen - satt. Gemüse püriere ich klein und koche es. Das ist dann die Soße und sie merken es nicht. In die Schule nimmt er ein Vollkorntoast und gaanz viel Gemüse. Usw. Es bleibt schwierig und alles außer KH wird abgelehnt.

Ich vermute, die Kurzsichtigkeit erklärt nicht alles, denn die Lesebrille wurde nach mehreren Augenarztbesuchen erst jetzt bestellt. Ich vermute, seine Essgewohnheiten hatten zu einer akuten Mangelsituation geführt und der Körper konnte bei der hohen sportlichen Aktivität nicht mehr funktionieren. Das ständig verfügbare Essen (Bäcker, Schulautomaten mit Süßigkeiten, Pommes-Buden) macht die Sache nicht leichter.

Aber es geht ihm besser und ich trickse weiter in der Küche. Ich bin mir sicher, dass dieser Weg der richtige ist.

Danke für die Unterstützung.
Lg
toni


  
annigri
1.115 Beiträge

Fr, 15 Apr 2016 10:33
 re: Kindliche Migräne

Gott sei dank geht's ihm besser!!!!

vielleicht war es ja wirklich der von dir vermutete nährstoffmangel. wenn es mit deinen tricks klappt, musst du garnicht so die kh runterfahren.

lg anja


  
Leni
43 Beiträge

Fr, 15 Apr 2016 14:51
 re: Kindliche Migräne

Hallo toni,
wenn du von einem Arzt ernst genommen werden willst, dann musst du zu jemandem gehen, der sich darauf spezialisiert hat. Ich würde daher noch mal darüber nachdenken, einen Termin bei Dr.Gauly auszumachen. Eine Bekannte von mir war bei ihm und ihr konnte er weiterhelfen.
Alles Liebe und Gute!
Leni


  
toni
15 Beiträge

Sa, 16 Apr 2016 09:06
 re: Kindliche Migräne

Leni, vielen Dank für den Tipp mit dem Hr. Dr. Gaul!

Verzeih mir meine Skepsis, aber ich war in der Migräneklinik Königstein 3 Wochen lang. Es hat absolut gar nichts gebracht. Die Standardsätze wie "Weniger Stress, regelmäßige Mahlzeiten und viel Trinken" waren die gängigen Ratschläge. Ich habe alles befolgt. Ohne Erfolg. Ich bin mit Schmerzen rein und mit Schmerzen raus.
Ich werde den Namen aber im Hinterkopf behalten und bei Bedarf es ausprobieren. Vielleicht ist dieser Dr. eine angenehm positive Ausnahme.

Darf ich fragen wie genau Deiner Bekannten geholfen wurde?

LG
toni


  
arvi
1.206 Beiträge

So, 17 Apr 2016 12:30
 re: Kindliche Migräne

Liebe Toni,

Es gibt da zunehmend Hinweise auf Zusammenhänge zwischen mangelndem Tageslicht und Kurzsichtigkeitsentwicklung in der Kindheit, z.B.:

http://www.tagesspiegel.de/wissen/kurzsichtigkeit-mehr-licht...85512.html

Tageslicht hebt auch den Serotoninspiegel und damit kann nachts mehr Melatonin für einen erholsamen Schlaf gebildet werden. Dies wirkt auch der Migräne entgegen. Das Licht sollte dann zumindest eine halbe Stunde morgens am besten nach dem Aufstehen einwirken.

Man sieht, dass es sich hier um Probleme unserer "modernen" zivilisatorischen Lebensbedingungen handelt und viele von uns eben noch körperlich Bedürfnisse nach steinzeitlichen Lebensbedingungen haben. Die Ernährung ist ein Teil davon, aber es gibt noch mehr Aspekte.

Viele Grüße
arvi


  
Leni
43 Beiträge

So, 17 Apr 2016 15:44

 Augenzwinkern
 re: Kindliche Migräne

Liebe Toni,

ich kann deine Bedenken sehr gut verstehen. Ich war auch schon in einer Migräneklinik (Kiel).
Ich hatte das auch nur als Tipp gemeint, da sich die meisten Ärzte mit kindlicher Migräne nicht auskennen. Dr. Gaul arbeitet ja auch in einer eigenen Praxis bei der Klinik und war vorher Leiter im Westdeutschen Kopfschmerzzentrum in Essen. Ich hatte das nur so verstanden, dass du jemanden suchst, der sich mit Migräne bei Kindern auskennt. Es war auch nur als Info gemeint. Nix für ungut!
LG Leni


  
toni
15 Beiträge

Mi, 20 Apr 2016 12:14
 re: Kindliche Migräne

Hallo, Leni!

War auch nicht bös` gemeint. Entschuldige, wenn`s so rüber kam. Bin für Tipps sehr dankbar.

LG
toni


  
Peter
1.644 Beiträge

So, 24 Apr 2016 19:10


Peter
 re: Kindliche Migräne

Aber es geht ihm besser und ich trickse weiter in der Küche. Ich bin mir sicher, dass dieser Weg der richtige ist.


Ich kann dir da nur die Daumen drücken. Der Weg ist meiner Meinung nach richtig, aber es ist ja fast wie der Versuch, ein Kind aus einer Kohlenhydratsucht zu befreien. Da ist mit Widerstand zu rechnen. Vielleicht kannst du anfänglich bei den Nachtischen z. B. etwas mit Stevia mogeln.

In meiner Familie war das auch ein ständiges Thema, zumal Eltern heute nur noch einen begrenzten Einfluss auf die Ernährung ihrer Kinder haben.

LG Peter


"Obwohl die Ärzte ihn behandelten, wurde er gesund." (Leo Tolstoi)

  
Natili
6 Beiträge

So, 15 Mai 2016 12:47

 Augenzwinkern
 re: Kindliche Migräne

Hallo,
Meine Tochter und mein Sohn litten auch an kindlicher Migräne.
Meine Tochter hat es mit Medikamenten in den Griff bekommen und bei meinem Sohn bin ich durch dieses Forum hier auf die Kohlehydrate aufmerksam geworden.
Ich bin mit ihm nur mit K-tüte aus dem Haus gegangen, so schlimm war es. Ich wußte nie, wann es soweit war.
Die Umstellung ging bei uns langsam, ich habe immer öfter "vergessen" seine nougatkissen einzukaufen ;)
Irgendwann hat er dann selbst gemerkt, dass es ihm ohne KH besser ging.

Nebenher hatte er aber auch die Schule gewechselt, da er in der alten Klasse gemobbt wurde, was wir zuerst nicht bemerkt hatten und die Schule bis zum Schluss geleugnet hatte.
Danach hörten die häufigen Anfälle auf. Jetzt hat er nur noch 1-2 mal im Monat einen, das Brechen ist fast ganz weg.

Mein Fazit: das soziale Umfeld ist auch ein entscheidender Faktor.

Jetzt ist mein Sohn fast 17 und muss selbst wissen, was ihm hilft. Ich habe ihm alles mitgegeben, was ich nur konnte. ... Er isst recht selten KH ... Von sich aus.

Mütter können nur was falsch machen, wenn sie gar nichts tun. Du machst das, was Du für richtig hälst und das ist gut so!

Die Neurologen hier bei uns gefielen mir gar nicht.... Wenn man überhaupt einen Termin bekam...
6 Monate Wartezeit ist normal
Ich habe also nur abklären lassen, dass keine schlimmere
Ursache vorliegt und dann so weitergemacht, wie ich es für richtig hielt... Wir hatten so ziemlich dieselben guten Ratschläge wie du bekommen... Sehr hilfreich x(
Mühsam haben wir die Ernährung umgestellt, immer so, dass es ihm gut ging.
(Allerdings testet er jetzt altersentsprechend neu Augenzwinkern )

Ich hoffe, Euch geht es mittlerweile wieder besser!

LG


Editiert: So, 15 Mai 2016 12:52 von Natili
Editiert: So, 15 Mai 2016 12:53 von Natili

  



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