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THEMA
EvaM
127 Beiträge

Fr, 30 Sep 2016 17:58
 Chronischer Erschöfpung

Hallo zusammen,
ich bin gerade mal wieder am verzweifeln und dachte ich frage mal in die Runde ob ihr vllt eine Idee habt.

Ich fühle mich ja schon seit Jahren ständig müde und erschöpft und weiß immer noch nicht genau wo es jetzt herkommt. Stress habe ich im Moment wenig, eher bin ich unterfordert. Meine SD-Werte sind ideal (Ft3 im oberen drittel, fT4 im unteren. Ich fühle mich nicht depressiv. Ich würde gerne was unternehmen und wieder mehr arbeiten aber ich bin einfach zu schlapp und müde. Vitamin D dürfte in Ordnung sein, da ich letzten Winter und im Frühjahr Dekristol genommen habe und im Sommer viel Sonne getankt habe. Meine Hormone sind auch in Ordnung, Cortisol ist zwar im Normalbereich aber nicht wirklich hoch.
Abgesehen von meinen stark verspannten Muskeln kann es natürlich auch psychosomatisch bedingt sein, aber sonst fällt mir nix mehr ein.

Hat vllt jemand noch eine Idee was ich noch ausprobieren könnte? Vllt sollte ich mal mein Essen wieder wiegen und schauen ob ich noch genug KH esse?

Vg
Eva


  
Jewel2
423 Beiträge

Fr, 30 Sep 2016 19:48
 re: Chronischer Erschöfpung

Hallo Eva,
mir geht es ähnlich wie Dir, ich haben neben der Migräne auch seit ca. 10 Jahren chronische Erschöpfung, meinen ständigen Verspannungen und Ganzkörperschmerzen hat ein Arzt dann mal die Diagnose Fibromyalgie verpasst. Ich habe eine minimale Schilddrüsenunterfunktion, aber die Werte sind inzwischen auch gut. Letztlich bin ich jahrelang von Arzt zu Arzt zu HP, habe auch allein diverse Dinge ausprobiert, und werde eigentlich von Jahr zu Jahr kränker. Nach drei Jahren Psychotherapie und einer Coaching-Ausbildung habe ich schon vor etlichen Jahren vieles in meinem Leben verändert. Inzwischen ist es so, dass mein Leben wunderbar wäre, mein einziges Problem ist, dass ich nicht gesund bin. Ich habe auch wenig bis keinen Stress, außer den, der durch meine Krankheit entsteht.
Ich habe diverse Ernährungsformen ausprobiert, Unmengen Geld für NEM ausgegeben, Homöopathie, Akupunktur etc. Inzwischen bin ich der Meinung, es liegt an den Genen. Ich bin über einen Blog (das Migräneprojekt) darin bestätigt worden, dass ich damit auf der richtigen Spur sein könnte. Wenn Du da mal reinschaust unter dem Stichwort "Methylierung" oder "Gentest", vielleicht spricht Dich das an. Allerdings, selbst wenn ich damit richtig liegen sollte (und ich scheue einen Gentest, noch dazu gibt es das momentan nur in den USA, wo ja der Datenschutz nicht wirklich existent ist), und selbst wenn ich dann meine Theorie bestätig sehe, weiß ich immer noch nicht, wie ich dann therapeutisch ansetzen könnte. Falls Dich das näher interessiert, kannst Du mir gern eine PN schreiben.
Ich habe natürlich auch diverse Traumata (darum ging es doch grad auch in einem Post), aber ich bin immer wieder fasziniert bzw. neidvoll, dass man diese gezielt bearbeiten können soll und sich diese dann auflösen. Bei mir hat das leider nie geklappt, es war eher so, dass sich im Lauf der Jahre und einem geschärften Bewusstsein Dinge zum Guten geändert haben. Kürzlich hatte ich die interessante Erfahrung, dass sich in den Zellen gespeicherte Emotionen auch im Lauf eines intensiven Yoga-Seminars lösen können. Ist mir schon zweimal passiert. Aber das war nichts, dass ich bewusst herbeigeführt habe.
Ging es Dir denn mit mehr KH besser?
Ich starte übrigens grad bei einer neuen Ärztin einen erneuten Versuch; wenn ich Erfolge sehe, melde ich mich Großes Grinsen Mein letzter Sommer war derart besch...., ich hatte seit Mitte Juni fast keinen Tag mehr, wo es mir halbwegs gut ging. So kann das nicht bleiben.
lg
Jewel


  
arvi
1.200 Beiträge

Sa, 01 Okt 2016 09:25
 re: Chronischer Erschöfpung

Liebe Eva, liebe Jewel,

Ich esse in der letzten Zeit etwas mehr KH zusätzlich z.B. als Banane, Apfel, gute kakaohaltige Schokolade, kohlenhydratarmes Paläomüsli und habe das Gefühl, dass ich dann mehr Energie habe und Kraft in den Muskeln. Ich habe jetzt einen Fitneßtracker und sehe zu, dass ich jeden Tag mind. 100% schaffe. Am letzten Wochenende hätte ich sogar mal über 400 %. Gestern hatte ich ein Belastungstest-EKG und da war der Arzt enttäuscht, dass ich bei meinen sportlichen Aktivitäten nicht mehr Watt geschafft habe. Allerdings lag ich durchaus in der Norm meines Alters. Ich merke, dass ich Anlaufzeit brauche und dann allmählich die Leistung steigern kann z.B. auf dem Crosstrainer. Möglicherweise, weil die KH-Speicher in den Muskeln weitgehend geleert sind und die Fettverbrennung ihre Zeit braucht bis sie so richtig angelaufen ist?
Es gibt Fitneßtrainer, die sagen, dass man ohne KH die Muskeln nicht richtig aufbauen kann. Ich weiß nicht, ob das stimmt und versuche nun nach Gefühl meine passende KH-Zufuhr zu finden. Wenn man davon zuviel isst, nimmt man an Gewicht zu trotz viel Training- wie dies mein Mann mit den Oats erfahren mußte, die er dann schnell wieder sein gelassen hat.

Liebe Grüße
arvi


Editiert: Sa, 01 Okt 2016 09:29 von arvi

  
EvaM
127 Beiträge

Sa, 01 Okt 2016 20:18
 re: Chronische Erschöpfung

Hallo ihr Beiden,
vielen dank für Eure Antworten. Ich werde erstmal wieder alles was ich esse abwiegen und bei FDDB eintragen um zu sehen wieviel KH, Fett und Eiweiß ich überhaupt esse. Dann werde ich damit mal ein bißchen rumspielen. Und ich habe mir Collagen Protein Pulver bestellt,mal sehen ob das was hilft.

Wenn die Erkältung vorbei ist werde ich versuchen wieder regelmäßig schwimmen zu gehen. Ansonsten ist an Sport nicht zu denken. An schlechten Tagen schaffe ich es gerade so 1 Stockwerk Treppen zu laufen, dann tun mir die Beine weh ich bin am keuchen.

VG
Eva

P.S. Jewel: die PN kommt noch


Editiert: Sa, 01 Okt 2016 20:54 von EvaM

  
arvi
1.200 Beiträge

So, 02 Okt 2016 09:08
 re: Chronische Erschöpfung

Liebe Eva,

Ohne regelmäßigen Sport ginge es bei mir gar nicht. Die Fettverbrennung kommt auch sonst zum Erliegen. Bei mir ist es sicherauch das viele Sitzen, das sehr ungünstig ist. Ich lese jetzt von Dr. Kelly Starrett: " Sitzen ist das neue Rauchen". Da wird deutlich wie schädlich das ist und es läßt sich auch nicht durch sonstigen Sport ausgleichen genausowenig wie das Rauchen.

Liebe Jewel,

Bei der Diagnose "Fibromyalgie" würde ich auch immer das Problem mit Fehlhaltungen überdenken. Ich habe das schon vor einigen Jahren durch und schwer an meiner Haltung gearbeitet. Durch das viele Sitzen muß ich auch ständig wieder gegensteuern. Dr. Kelly Starrett beschreibt auch sehr eindrücklich, welche Last da auf der Halswirbelsäle liegt und wie es zu allen möglich Verspannungen und Schmerzen, auch Kopfschmerzen kommen kann. Er beschreibt sogar eine erhöhte Schlaganfallgefährdung(!) neben der uns schon bekannten Migräne durch Fehlhaltung. Im Buch kriegt man viele gute Tipps. Ich habe meine Schmerzen und Verspannungen in der BWS, die ich immer nach so wöchentlichen Sitzmarathons habe, gerade ganz gut auflösen können.

Viele Grüße
arvi


  
Jewel2
423 Beiträge

So, 02 Okt 2016 13:52
 re: Chronische Erschöpfung

Liebe arvi,
interessant, dass Du das auch kennst. Am schlimmsten ist für mich die Arbeit am Computer mit der Maus. Da habe ich schon vieles ausprobiert, aber letztlich keine Lösung gefunden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mir vom Ganzkörperschmerz her gut geht, wenn ich mich genug bewegen kann. Ich mache Jazzdance, Yoga, trainiere am Crosstrainer, und habe kürzlich auch begonnen, HIIT zu versuchen. Solange das klappt, bleiben zumindest diese Schmerzen im grünen Bereich. Wenn allerdings die Migräne mich 3 Tage flach legt und dann ein oder zwei Tage später der nächste Anfall kommt, so, wie diesen Sommer, dann beginnt ein böser Teufelskreis. Und da wieder rauszukommen ist jedes Mal wieder anstrengend. "Sitzen ist das neue Rauchen" werde ich mir kaufen. Und ich wollte mir noch DVDs von Mark Lauren zulegen. Und jetzt gehe ich sofort auf den Crosstrainer Großes Grinsen
Liebe Grüße
Jewel


  
arvi
1.200 Beiträge

So, 02 Okt 2016 19:54
 re: Chronische Erschöpfung

Liebe Jewel,

Mir sind durch Kelly Starrett nochmal die Augen geöffnet worden! Langes Sitzen läßt sich nicht durch noch so ausgefeilte Workouts ausgleichen, man muß einfach in Bewegung kommen unter Beachtung der korrekten Haltung. Das bedeutet, mindestens alle 20 bis 30 Minuten aufstehen und über 2 Bis 3 Minuten Bewegung. Und zu arbeitsfreien Zeiten Ausdauer trainieren und sich über längere Zeit bewegen. Wichtig ist auch, dass der Körper ausbalanciert wird und nicht fehlbelastet wird. Da finde ich die Anleitungen von Kelly Starrett sehr gelungen.
Langes Sitzen stoppt die Fettverbrennung und was das heißt wissen wir mittlerweile alle zur Genüge.

Liebe Grüße
arvi


  
Peter
1.644 Beiträge

Mi, 05 Okt 2016 16:59


Peter
 re: Chronische Erschöpfung

Und ich habe mir Collagen Protein Pulver bestellt,mal sehen ob das was hilft.


Ich persönlich ziehe Molkenproteinpulver vor (bessere Wirkung). Von Milchprodukten bekomme ich leicht Muskelverspannungen (bis hin zum Hexenschuss) und andere Symptome, Molkenproteine scheinen meine Muskeln dagegen eher zu entspannen.

Ich mische mir häufiger das folgende Getränk:
1. Ca. 250 ml Wasser (ich nehme meist Wasser aus der Flasche, das einen nennenswerten Anteil an Mineralstoffen enthält, z. B. Evian, Elisabethenquelle, .... Nur wenige Mineralstoffe enthalten Volvic und Vio. Es mag sein, dass das auch funktioniert, habe ich jedoch noch nicht versucht (gewagt)).
2. 20-30g Molkenprotein ohne Zusätze und Süßstoffe. Ich verwende das hier.
3. Ein gehäufter Teelöffel Collagen-Pulver
Ich verwende das hier.
4. Ein Messlöffel Magnesiumcitrat. Ich verwende das hier.
5. Eine Scheibe Ananas aus einer großen Dose Ananas natursüß (d.h. ohne Zucker) (REWE, Edeka, ...). Es gehen auch ein geschälter Apfel (schmeckt sogar besser) oder diverse Beerensorten, ich persönlich fühle mich aber mit der Ananasscheibe besser.
6. Ein Esslöffel Mascarpone. Alternativ: 1 Schuss Sahne/Kochsahne.
7. 1 Pille Abtei Kieselerde + 1 Pille Abtei Biotin 10mg (Rossmann). Manchmal noch eine Vitamin-D-Pille.
8. 1 Messerspitze Meersalz.
9. Optional können weitere Pillen (z. B. Mineralstoffe) zugefügt werden. Nicht empfehlenswert sind nach meinem Dafürhalten Thomapyrin (schmeckt nicht), Multivitamine (schmeckt nicht), Antibabypille (keine Ahnung).

Dies alles im Mixer zerkleinern und gut durchmischen (ggf. in 2 Vorgängen).

Bei Erschöpfung kann auch immer ein Proteinmangel oder eine Proteinunverträglichkeit vorliegen, denn schließlich müssen auch alle Hormone des Organismus am Ende aus Proteinen zusammengebaut werden. Problematisch kann auch eine Ernährung sein, bei der es zu einer Unterversorgung bei einer oder mehreren essentiellen Aminosäuren kommt. Dann kann der gesamte Proteinstoffwechsel gestört sein. Für solche Fälle können entsprechende Proteinpulver sehr hilfreich sein.

LG Peter


"Obwohl die Ärzte ihn behandelten, wurde er gesund." (Leo Tolstoi)

Editiert: Mi, 05 Okt 2016 17:03 von Peter
Editiert: Mi, 05 Okt 2016 17:05 von Peter
Editiert: Mi, 05 Okt 2016 17:53 von Peter
Editiert: Mi, 05 Okt 2016 17:54 von Peter

  
EvaM
127 Beiträge

Do, 06 Okt 2016 21:09
 re: Chronische Erschöpfung

Hallo Peter,
danke für das schräge Rezept.

Das es auch eine Proteinunverträglichkeit geben kann wußte ich auch noch nicht.

Und bei welcher Ernährungsweise bekommt man zu wenig Aminosäuren?
Ich richte mich grob nach LCHF mit um die 70g KH, viel Fett und dann nach Jaminets auch Süßkartoffel und Reis. MiPros lasse ich so gut es geht weg. Fleisch esse ich z.Zt auch nicht viel, dafür viel Gemüse. Ich werde mal mein Essen noch eine Weile abwiegen und sehen was da so raus kommt.

Gruß
Eva


  
Jewel2
423 Beiträge

Mo, 10 Okt 2016 16:30
 re: Chronische Erschöpfung

Hallo Peter,
das ist ein sehr inspirierendes Rezept!

Hallo Eva,
ich hatte mal einen Mangel an verschiedenen Aminosäuren nach vielen Jahren vegetarischer, teil auch veganer Ernährung mit Schwerpunkt Nudeln, Gemüse, Brot, Obst, Käse. Da gab es noch nicht so viele Vegetarier damals und viele der heutigen "Fleischersatzprodukte", die Pflanzenprotein enthalten, gab es noch nicht.

Übrigens habe ich mal wieder einen Kalium-Mangel. Der Kalium-Wert im Vollblut war in der Norm, aber hämatokrit-korreliert war 10 % unter Sollwert. Das hatte ich schon öfter und immer mit folgenden Symptomen: Erschöpfung, Energielosigkeit, Muskelschwäche, gelegentlich Herzrasen, generell das Gefühl, dass das Herz seine Arbeit nicht mehr so richtig packt, Muskelkrämpfe. Seit ich wieder Kalium nehme, spüre ich eine deutliche Verbesserung.
Vielleicht kann damit jemand was anfangen. Eva, wurde das bei Dir schon mal gemessen?

LG
Jewel


  
EvaM
127 Beiträge

Mo, 10 Okt 2016 19:58
 re: Chronische Erschöpfung

Hallo Jewel,

Kalium wurde bei mir schon gemessen und es war in der Norm, aber das war wahrscheinlich nicht hämatokrit-korreliert. Was heißt das eigentlich? Und wie wird das gemessen?

Die Symptome die du beschreibst hab ich auch, das würde also passen.

Gruß
Eva


  
Jewel2
423 Beiträge

Di, 11 Okt 2016 16:19
 re: Chronische Erschöpfung

Hallo Eva,
vielleicht hilft Dir das hier weiter: http://www.ganzimmun.de/service/befunde/?get_file=1399
Bei mir hat die Ärztin bei der Blutabnahme vom Labor beide Werte angefordert und mir dann erklärt, es wäre gut, wenn das 10 % + stehen würde, wenn ich mich richtig erinnere.
Ich spüre auch einen deutlichen Unterschied zu meinem sehr schlechten Zustand in den letzten Monaten. Kalium ist etwas, das wohl oft nicht beachtet wird, weil alle immer nur nach Magnesium schauen.... Bei low-carb kommt es wohl öfter mal zu einer Kalium-Unterversorgung. Ich habe hier im Forum schon einiges dazu geschrieben. Auf gut Glück sollte man es aber nicht nehmen, da zu viel davon gefährlich sein soll.
lg
Jewel


  
EvaM
127 Beiträge

Di, 11 Okt 2016 19:16
 re: Chronische Erschöpfung

Danke Jewel, werde es mir mal genauer anschauen.

Ich hab hier auch noch einen Speicheltest für die Hormone rumliegen. Das kostet allerdings wieder einiges an Geld und den Arzt dazu muß ich auch privat bezahlen. Da ist dann gleich mein ganzes Monatseinkommen auf einmal weg.
Aber wenns hilft.... mal sehen.

Gruß
Eva


  
Peter
1.644 Beiträge

Mi, 12 Okt 2016 00:41


Peter
 re: Chronische Erschöpfung

Kalium ist etwas, das wohl oft nicht beachtet wird, weil alle immer nur nach Magnesium schauen.... Bei low-carb kommt es wohl öfter mal zu einer Kalium-Unterversorgung.


Hallo Jewel, ich hatte an anderer Stelle auch mal darauf hingewiesen, z. B. hier. Meist wird tatsächlich nur auf Magnesium geachtet, insbesondere bei Muskelkrämpfen, dabei kann es genauso gut am Kalium liegen. Bei mir wirkte früher, als ich unter Low Carb noch häufig unter Wadenkrämpfen litt, Kalium jedenfalls besser als Magnesium. Noch besser wirken bei mir interessanterweise Aminosäuren (Eiweiße).

Ich vermute allerdings, dass bei Vielen das Problem durch eine eher fleischarme, milchproduktreiche Ernährung verstärkt wird. Wer z. B. Fleisch durch Käse ersetzt, verändert u.a. die Mineralstoffzufuhr.

LG Peter


"Obwohl die Ärzte ihn behandelten, wurde er gesund." (Leo Tolstoi)

  
Peter
1.644 Beiträge

Mi, 12 Okt 2016 01:02


Peter
 re: Chronische Erschöpfung

Hallo Eva

danke für das schräge Rezept.


Das Rezept ist nicht schräg, sondern männlich ;-) . Dwayne Johnson würde darüber bestenfalls milde lächeln.

Das es auch eine Proteinunverträglichkeit geben kann wußte ich auch noch nicht.


Ja gibt es, es gibt sogar ausgesprochene Eiweißallergien. Milcheiweiß setzt sich im Wesentlichen aus Casein und den Molkenproteinen zusammen. Für Milcheiweißunverträglichkeiten ist zumeist das Casein verantwortlich, obwohl es der Hauptbestandteil in der Milch ist (und im Käse praktisch allein vorhanden ist).

Kuhmilcheiweißunverträglichkeiten sind bei Säuglingen weit verbreitet. Häufig wird dann empfohlen, auf Ziegen- oder Schafsmilch auszuweichen. Daneben konnten viele Unverträglichkeiten durch Hydrolysierung der Aminosäurenverbindungen (selbst bei Kuhmilch) vermieden werden. Einige Hersteller von Säuglingsnahrung sind diesen Weg gegangen. Viele Proteinpulverprodukte (für Sportler etc.) sind ganz oder teilweise hydrolysiert.

Siehe: http://www.milch-guide.de/gesundheit/milcheiweiss.html
(einiges in dem Artikel ist allerdings sachlich falsch).

Ich kann für mich nur sagen, dass ich Casein nur in kleinen Mengen und eher unregelmäßig gegessen gut vertrage.

Und bei welcher Ernährungsweise bekommt man zu wenig Aminosäuren?
Ich richte mich grob nach LCHF mit um die 70g KH, viel Fett und dann nach Jaminets auch Süßkartoffel und Reis. MiPros lasse ich so gut es geht weg. Fleisch esse ich z.Zt auch nicht viel, dafür viel Gemüse. Ich werde mal mein Essen noch eine Weile abwiegen und sehen was da so raus kommt.


Das ist für mich schwer zu beurteilen. Was ist denn mit Eiern und Fisch? Auf den ersten Blick hört sich die Ernährung ziemlich proteinarm an, und das kann (muss aber nicht) bei Erschöpfung der falsche Weg sein.

LG Peter


"Obwohl die Ärzte ihn behandelten, wurde er gesund." (Leo Tolstoi)

Editiert: Mi, 12 Okt 2016 02:17 von Peter

  
Peter
1.644 Beiträge

Mi, 12 Okt 2016 02:02


Peter
 re: Chronische Erschöpfung

Anbei eine Variante, die richtig Low-Carb ist:

1. Ca. 250 ml Wasser (wie im anderen Rezept).
2. 20-30g Molkenprotein ohne Zusätze und Süßstoffe.
3. Ein Messlöffel Magnesiumcitrat.
4. Ein leicht gehäufter Esslöffel Apfel-Pektin Flocken. Ich nehme das hier. Manchmal werden solche Produkte zum Abnehmen beworben. Das halte ich für Unsinn. Ich verwende es eigentlich aus 3 Gründen: a) gibt dem High-Protein-Smoothie eine angenehme, leicht säuerliche Geschmacksnote, b) enthält Ballaststoffe, c) soll insgesamt gut für den Darm sein. Der Kohlenhydratanteil beträgt weniger als 40%. Ein leicht gehäufter Esslöffel wiegt bei mir 8-10 g. Der Löffel enthält somit maximal 4 g KH.
5. Ein Esslöffel Mascarpone. Alternativ: 1 Schuss Sahne/Kochsahne.
6. Pillen und Zusätze wie im anderen Rezept.
7. Ggf. ein Süßungsmittel nach Wahl. Beispiele: 1 Tüte Dr. Oetker Bourbon Vanille Zucker (= 8 g KH) oder 3 Tropfen Sucralose + Vanillepulver bzw. Zimt (= 0 g KH) oder 5 Tropfen Stevia Vanille (= 0 g KH).

Im Handel gibt es jede Menge weitere Aromaprodukte (z. B. Myprotein Flavdrops Vanilla (Sucralose) oder Myprotein Flavdrops Natural Banana Stevia (Stevia)). Die meisten habe ich noch nicht probiert, da ich viele Süß- und Aromastoffe bei regelmäßigem Konsum eher schlecht vertrage. Dies ist auch der Grund, warum ich nur Molkenproteine ohne Aromen und Süßstoffe verwende. Im Rahmen einer Low-Carb-Ernährung ist es wichtig, auch den Geschmack anzupassen, deshalb ist von dauerhaftem starken Süßen gleich welcher Art abzuraten.

Bei Migräne sollte man generell einen Bogen um künstliche Produkte machen, insbesondere dann, wenn sie täglich eingenommen werden.

LG Peter

(Vielleicht sollte ich die "Rezepte" im Rezeptteil unterbringen).


"Obwohl die Ärzte ihn behandelten, wurde er gesund." (Leo Tolstoi)

  
EvaM
127 Beiträge

Fr, 28 Okt 2016 13:54
 re: Chronische Erschöpfung


Übrigens habe ich mal wieder einen Kalium-Mangel. Der Kalium-Wert im Vollblut war in der Norm, aber hämatokrit-korreliert war 10 % unter Sollwert. Das hatte ich schon öfter und immer mit folgenden Symptomen: Erschöpfung, Energielosigkeit, Muskelschwäche, gelegentlich Herzrasen, generell das Gefühl, dass das Herz seine Arbeit nicht mehr so richtig packt, Muskelkrämpfe. Seit ich wieder Kalium nehme, spüre ich eine deutliche Verbesserung.
Vielleicht kann damit jemand was anfangen. Eva, wurde das bei Dir schon mal gemessen?

LG
Jewel


Hallo Jewel,
ich habe jetzt endlich den Bericht aus der Klinik bekommen mitsamt meinen Blutwerten vom August. Und siehe da: Kalium 3,6 (3,6-5,1 mmol/l)
Danke für den Tipp, da mal genauer hinzuschauen. Ich denke bei dem Wert kann ich etwas mit Tabletten nachhelfen.
Ich habe mir schon ein Mineralwasser mit mehr Kalium gekauft, aber da ist leider auch Fluor drin. Wußte nicht das das da jetzt auch zugesetzt wird. Da will wohl jemand dafür sorgen das bestimmte Leute noch mehr Geld verdienen.

Gruß
Eva


Editiert: Fr, 28 Okt 2016 13:55 von EvaM

  
Josefa
11 Beiträge

Fr, 28 Okt 2016 14:55
 re: Chronische Erschöpfung

Hallo zusammen,

ich bin auch sehr erschöpft und es wurde gerade ein extrem niedriger Eisenwert festgestellt.

Ansonsten zur Hormonhypothese bei Migräne, was ich bei mir auch annehme und mich in Behandlung von Dr Selz begeben habe (von dem Buch habt Ihr sicher schon gehört). Er geht auch von Proesteronmangel aus und behandelt mit bioidentischen Progesteron, meist mit Creme. Er geht davon aus, wenn ich alles richtig verstanden hab, dass Schwermetalle (Amalgan) die Progesteronproduktion behindern können u empfiehlt Entfernung von Amalgan + unbedingt auch Ausleitung. Ansonsten wirkt die Prohesteroncreme oft nicht durchgreifend.

Er sucht insgesamt nach Ursachen für Migräne statt der herkömmlichen Symptombehandlung, die wir ja von Schulmdizinern kennen. Amalgan, d.h. Neben anderen Quecksilber wird auch als Ursache für Fybromyalgie, MS u Hashimoto vermutet.

Hat diverse Blutuntersuchungen gemacht (Nährstoffe, kleines Blutbilf, Leberwerte...). Bei mir ist neben Eisen, Kupfer, Mangan u Vit D (obwohl im letzten Jahr bereits hochdosiert behandelt) erniedrigt. Was das bedeutet, weiß ich noch nicht.
Auch erhöhtes Cholesterin kann mit Progesteronmangel zusammen fallen; als Versuch des Körpers über Cholesterin Mangel auszugleichen. Hab das nicht so ganz verstanden.
P-Mangel kann auch nach den Wechseljahren vorliegen.

Viele Grüße
Josefa


  
Josefa
11 Beiträge

Fr, 28 Okt 2016 14:56
 re: Chronische Erschöpfung

Hallo zusammen,

ich bin auch sehr erschöpft und es wurde gerade ein extrem niedriger Eisenwert festgestellt.

Ansonsten zur Hormonhypothese bei Migräne, was ich bei mir auch annehme und mich in Behandlung von Dr Selz begeben habe (von dem Buch habt Ihr sicher schon gehört). Er geht auch von Proesteronmangel aus und behandelt mit bioidentischen Progesteron, meist mit Creme. Er geht davon aus, wenn ich alles richtig verstanden hab, dass Schwermetalle (Amalgan) die Progesteronproduktion behindern können u empfiehlt Entfernung von Amalgan + unbedingt auch Ausleitung. Ansonsten wirkt die Prohesteroncreme oft nicht durchgreifend.

Er sucht insgesamt nach Ursachen für Migräne statt der herkömmlichen Symptombehandlung, die wir ja von Schulmdizinern kennen. Amalgan, d.h. Neben anderen Quecksilber wird auch als Ursache für Fybromyalgie, MS u Hashimoto vermutet.

Hat diverse Blutuntersuchungen gemacht (Nährstoffe, kleines Blutbilf, Leberwerte...). Bei mir ist neben Eisen, Kupfer, Mangan u Vit D (obwohl im letzten Jahr bereits hochdosiert behandelt) erniedrigt. Was das bedeutet, weiß ich noch nicht.
Auch erhöhtes Cholesterin kann mit Progesteronmangel zusammen fallen; als Versuch des Körpers über Cholesterin Mangel auszugleichen. Hab das nicht so ganz verstanden.
P-Mangel kann auch nach den Wechseljahren vorliegen.

Viele Grüße
Josefa


  
Josefa
11 Beiträge

Fr, 28 Okt 2016 15:05
 re: Chronischer Erschöfpung

Liebe Jewel,

hat Dir die Therapie geholfen? Was war das für eine Richtung?

Traumata haben (wie alle psychischen emotionalen Erfahrungen) auch einen Niederschlag, Spuren, Repräsentanz im Körper. Peter Levine hat dazu einige gute Bücher, auch für Laien, geschrieben.

Traumatherapien und Körper- ressourcenorientierte Therapien, die den Körper einbeziehen können sehr hilfreich sein.

Viele Grüße
Josefa


  

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