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Ernährung: Diskussionsthema, Flache Ansicht
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THEMA
annigri
1.115 Beiträge

Di, 21 Nov 2017 09:47
 viele "neue" Nahrungsmittelunverträglichkeiten

hallo ihr lieben,

ich bin ja schon einige jahre hier, aber hab oft nicht durchgehalten, weil ich keine migränebesserung hatte.

nach einem darmaufbau im letzten jahr, der keinerlei Besserung brachte, testete mein Arzt auf nahrungsmittel-uv´s.

es soll für 1/2 jahr folgendes meiden: gluten, kasein (alles von kuh, ziege, schaf), ei, mandeln, cashew.

ich hatte durch die Umstellung 2 Wochen täglich Migräne (so besch... gings mir noch nie, obwohl ich shcon öfter Umstellungen hatte, weil ich ja jahrelang alles mögiche durchgetestet habe). jetzt hab ich immer noch einen sehr empfindlichen kopf und leicht Kopfweh, vom nacken aus. also mir geht's grad beschissener, als vorher. allerdings bin ich grad erst in der 3. Woche der Umstellung.

ich esse allerdings reis, weil ich schon so viele Einschränkungen habe (milch und eier fehlen ja leider. das ist echt blöd :().

ist diese lange umstellungsphase "normal"? ich kenne das nicht so lange und intensiv.


Editiert: Di, 21 Nov 2017 09:53 von annigri
Editiert: Mi, 22 Nov 2017 09:02 von annigri

  
Arty
58 Beiträge

Mi, 22 Nov 2017 14:01
 re: viele "neue" Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Hallo annigri,

tut mir leid zu lesen, wie bei dir der Versuch eine Besserung zu erzielen ins Gegenteil umgeschlagen hat.

Ich habe keine wirklichen Kenntnisse zum Thema Migräne oder Kopfschmerzen nach Auslassen von unverträglichen Nahrungsmitteln. Bzgl. Kohlenhydratreduktion und Migräne ist das einzige was ich lese, dass evtl. das Weglassen von glutenhaltigen Nahrungsmittel bei dir zu energetischen Engpässen führen könnte (wobei ich nicht weiß, wie sehr du auf Getreidehaltiges vorher schon verzichtet hast. Evtl. könnte auch eine erhöhte Kohlenhydratzufuhr durch den Reis eine Rolle spielen - weiß nicht wieviel du vorher davon gegessen hast.
Kannst du noch was schreiben, welche Test bei dir gemacht wurden (IgG oder IgG4, IgE...) oder welches Labor den Test vorgenommen hat. Denn die IgG-Tests sind ja sehr umstritten - außer in der alternativmedizinischen Szene. Es soll sogar so sein, dass ein hohes Ausschlagen von IgG-Tests bei besonders gut verträglichen Nahrungsmitteln auftritt - so sehen das jedenfalls manche.

Ich hab so einen IgG Test vor einigen Wochen gemacht. Bin demnach auf alles mögliche unverträglich und von daher essenstechnisch sehr eingeschränkt. Hab dann wieder mit Keto begonnen - dachte mir: ist ja eh dann egal, wenn ich fast nix mehr essen darf (gluten, ei, milch/casein, Reis und unzählige andere Dinge - über 80), dann ess ich zu dem wenigen was noch verbleibt halt zusätzlich viel Fett. Meinem Bauch gings vorher sogar besser (da aß ich low carb mit viel Joghurt und ein bisschen Obst). Durch das viele Fett hab ich wieder mehr Blähbauch als bei low carb. Seit ich MCT weglasse ist das aber auch wieder etwas besser. So hat wohl jeder seine eigenen Schwierigkeiten und Verträglichkeiten.

Weil du von "Umstellungsphase" gesprochen hast: Ich wusste gar nicht, dass es eine Umstellungsphase geben soll (außer das wäre jetzt was, das den Blutzucker/Engeriehaushalt gemäß Peters Theorie durcheinanderschmeißt, ansonsten dachte ich, sollte der Körper gleich von der Umstellung profitieren, weil das Immunsystem weniger "entzündungsaktiv", weil mit weniger Antikörpern, auf die besser verträglichen Nahrungsmittel reagiert.
Ansonsten kenn ich das von meinem Test so, dass Zeitspannen angegeben werden, wie lange man auf die unverträglichen Nahrungsmittel verzichten soll - bei hoher Antikörperzahl bis zu 12 Monaten!

Da Migräne ja auch allg. durch Stress moduliert ist, könnte ich mir vorstellen, dass dieses restriktive Essverhalten auch ganz schön Stress macht (mir jedenfalls macht es das - so vieles was ich gerne esse, ist auf "der roten Liste" und das evtl. für lange Zeit).

Wünsch dir, dass es bald wieder besser wird.

Viele Grüße,
arty


Editiert: Mi, 22 Nov 2017 14:03 von Arty
Editiert: Mi, 22 Nov 2017 14:08 von Arty

  
annigri
1.115 Beiträge

Fr, 24 Nov 2017 10:35
 re: viele "neue" Nahrungsmittelunverträglichkeiten

hallo arty, vielen dank für deine antwort.

ich habe den igg4 test machen lassen. sie sind umstritten, las ich auch. grad weil es keine Studien gibt. aber die, die es anwenden, haben gute Ergebnisse. (das las ich auch)

gluten und kasein wird ja eh oft von vielen nicht gut vertragen, da ich körperlich sehr sensibel bin (auch mein darm), sehe ich da von der Logik her schon einen zusammenhang. (wenn der darm nicht alles gut verdauen kann ist das auch stress für den körper).

ich sollte es 1/2 jahr streng testen und dann kann ich langsam wieder "verbotenes" probieren. da ich ja schon sehr lange sowas in der art vermute, weil ich auf vieles mit schmerzen reagiere, ich aber nie weiter kam in meinen Recherchen (ich vertraue da meinem gefühl auch nicht immer so)kam, bin ich jetzt eigentlich recht zuversichtlich.

die Umstellung dauerte 2 Wochen. ich fragte bei meinem Arzt und googelte auch wegen "entzug". es gibt dazu tatsächlich viele Beschreibungen im netz (Kopfweh,kreislaufbeschw, Depressionen, mehr Hungergefühl). war interssant zu lesen. und beruhigend :D.

ich las auch, dass man bei glutenentzug nicht immer sofort eine Besserung spürt, weil sich der darm erst erholen muss. wenn länger keine Reizstoffe mehr einwirken, kann er das.

auf alle fälle geht's mir wieder gut. puuuuuuuuuuuuuhhh, dass waren 2 scheißwochen!!!! braucht kein mensch.

aber da hast du ja auch einiges am laufen, laut dem test. hälst du es strikt durch? meins geht zu hause eigentlich. unterwegs halt keine Fertigprodukte. ach da hab ich schon schlimmere Einschränkungen damals getestet :D.


Editiert: Fr, 24 Nov 2017 10:43 von annigri
Editiert: Fr, 24 Nov 2017 10:45 von annigri
Editiert: Fr, 24 Nov 2017 10:46 von annigri

  
Arty
58 Beiträge

Do, 30 Nov 2017 14:08
 re: viele "neue" Nahrungsmittelunverträglichkeiten


auf alle fälle geht's mir wieder gut. puuuuuuuuuuuuuhhh, dass waren 2 scheißwochen!!!! braucht kein mensch.

aber da hast du ja auch einiges am laufen, laut dem test. hälst du es strikt durch? meins geht zu hause eigentlich. unterwegs halt keine Fertigprodukte. ach da hab ich schon schlimmere Einschränkungen damals getestet :D.


Na, das ist doch eine schöne Entwicklung. Toll, dass es dir wieder gut geht.
Ich halt mich grad ziemlich strikt dran und kombiniere meine Verträglichkeiten mit ketogener Ernäherung. Bin seit ca. 2,5 in Ketose und esse hauptsächlich Kokosfett, Olivenöl, Gemüse/Grünzeug, etwas Soja und Fleisch (ein paar Erdbeeren zwischendurch - absolutes Highlight).
Leider geht es mir nicht gut. Mein Körper hat mit keto große Probleme. An Sport ist leider nicht zu denken in dem Zustand, bin froh, wenn ich die paar Schritte, die es im Alltag braucht schaffe.

Du hast von einem halben Jahr Auslasszeit gesprochen bevor du langsam wieder beginnst mit "Verbotenem".
Meine Erfahrung dazu: Ich habe auf das Weglassen von Verbotenem keine Besserung auch keine Verschlechertung verspürt. Aber das ist evtl. von der Keto-Ernäherung überlagert, die mir, was Kraft und Kondition anbelangt, eben leider gar nicht gut bekommt. Es ging damals bei mir bergab wegen keto - nicht wegen dem Weglassen von Eier, Milch, Mandeln und unzähligen anderen Dingen, das spüre ich - dieses für mich typisch kraftlose, elendige Keto-Körpergefühl, das ist keine Reaktion auf Eier, Milch... auslassen.
Auf was ich eigentlich hinweisen wollte: Ich habe Gluten schon ca. 1/2 Jahr vor dem IgG Test weg gelassen und hatte immer noch einen hohen IgG-Ausschlag im Test. Interessanterweise war das Weglassen von Weizen für mich subjektiv hilfreich (entsprechend war mein Befinden nach Weizenkonsum auch immer schlecht: schlapp, müde, Völlegefühl und dennoch nicht richtig satt). Will sagen, ein halbes Jahr Karenzzeit mag schon nicht schlecht sein, bei starker Immunreaktion aber brauchts evtl. viel länger (wie bei mir).

Weiterhin alles Gute!
arty


  
annigri
1.115 Beiträge

Fr, 01 Dez 2017 08:47
 re: viele "neue" Nahrungsmittelunverträglichkeiten

hallo arty,

ich denke auch, dass ich die Diät länger oder immer machen muss. davon geh ich auch aus. ich werde auch nur die dinge testen, die ich vermisse (evtl butter oder mal sahne). das ist aber sehr interessant, dass du nach einem halben jahr immer noch so einen hohen wert hattest.

also bei keto bin ich auch extrem schlapp. ich hab es länger getestet. aber ich bin kaum noch die treppe hoch gekommen und musste jeden tag mindestens 1 stunden nachmittags schlafen!!!! es war unangenehm. lchf geht bei mir ganz gut, obwohl ich da auch schlapper bin. bei anderen lese ich, wie fit sie sich nach der eingewöhnungsphase fühlen ... ich war eine Schlaftablette. allerdings auch innerlich extrem entspannt, als ob ich gras geraucht hätte :DDDDD. naja, ich mach kein keto mehr. diese extreme Schlappheit war belastend für mich.

lg anja

Edit: hast du garkeine körperl Verbesserung durch das Einhalten der Diät des Testes? Also auch keine Migränebessrrung?


Editiert: Fr, 01 Dez 2017 21:33 von annigri

  
Juli
720 Beiträge

So, 03 Dez 2017 10:16
 re: viele "neue" Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Mir kommt das alles sehr bekannt vor - und: was ich hier nun schreibe, hat sicherlich nicht die Weisheit gepachtet, sonst ginge es mir besser.
Ich habe (bei mir) den verdacht, dass sich zwei Ebenen vermischen:
wenn ich KH vermeide und viel Eiweiß esse (was mir sehr fehlt, wenn ich es reduziere), kommen - glaube ich - unverträgliche Sachen dazu, oder es ist dann einfach die Menge. ich esse zB sehr viel Joghurt. Andere Milchprodukte (Quark, Käse) führen ganz sicher zu Migräne, so dass ich darauf ausgewichen bin.

Das Schwierige ist, dass Histamin oder andere Biogene Amine AUCH diese Schlaf-Zustände hervorrufen können. Und auch Migräne. Also lässt sich nicht immer ganz genau unterscheiden, ob es nun eine Reaktion des Körpers auf "fehlende" KH ist, oder ob es durch eben diese Amine kommt.
Bei mir äußert es sich wirklich sehr ähnlich.

Wenn durch Unverträglichkeiten die Auswahl sehr gering ist, isst man immer dasselbe. ich jedenfalls. Und sehr viel von diesem. Rotationsdiät benötigt ja immer den Luxus einer Auswahl und bei mir ist das nicht möglich, ich kriege es einfach nicht hin.

Ich wollte nur dafür aufmerksam machen, dass man manchmal beim Interpretieren scheußlicher Zustände versehentlich falsch zuordnet.
Wenn das Weglassen von (meist histaminfreien....) KH auf Folge hat, dass man (Histamin- oder Amin-reiche) ketogene oder zumindest KH-arme Nahrungsmittel isst, kann das Ergebnis irreführend sein.

Das Dumme ist, dass diese Folgen einen so schwächen und demoralisieren. Bei mir ist zB momentan die Schwachstelle, dass ich es nicht schaffe, nochmal einen Ansatz zu versuchen, verträglichen TK-Fisch oder irgendwelches "ideales" Fleisch zu versuchen. Manchmal geht einem die Kraft aus und dann isst man immer das Gleiche und vielleicht nicht ganz Gute (für einen).

Ich lebe zB momentan in einer 1ZW und mag nicht den Brat-Dunst von Fisch oder Fleisch da drin haben. Dann mache ich Rühreier mit Salat oder selbstgebackene Leinsamenbrötchen mit Salat und viel Joghurt. Ketogen ist das sicherlich nicht, wegen der KH im Joghurt. Also wird meine Migräne sicherlich nicht durch Ketose hervorgerufen. Oft hätte ich Lust, gut gebratenes Fleisch zu essen, aber ich mag es zu Hause nicht machen, aus den besagten Gründen. Und es ist so schlimm, Fleisch wegwerfen zu müssen, wenn man es nicht verträgt. Das ist mir so oft passiert. Es tut mir dann so leid darum.

Das waren jetzt mehrere Themen vermischt, aber vielleicht ist der Gedanke dieser "Zuordnungen" für jemanden hilfreich. Die problematik bzgl. Fleisch hatte annigri ja auch immer wieder.
manches wär einfacher, wenn man zusammen kochen könnte. Sowas wünsche ich mir manchmal. Unverträglichkeiten machen irgendwie einsam, und Migräne auch.


  
Arty
58 Beiträge

So, 03 Dez 2017 10:41
 re: viele "neue" Nahrungsmittelunverträglichkeiten

hallo arty,

Edit: hast du garkeine körperl Verbesserung durch das Einhalten der Diät des Testes? Also auch keine Migränebessrrung?


Ich kann es noch nicht wirklich sagen, im Moment sieht die Entwicklung bzgl. Migräne eher gut aus. Aber es ist noch zu früh um das beurteilen zu können. Jedoch hatte ich auch schon eine Phase wo ich sehr viel von den Dingen gegessen hab, die auf meiner Verbotsliste sind (Mandeln, Milchprodukte, Eier) und kaum kaum mit Migräne zu tun hatte. Dann änderte sich das auch wieder. Es sind gerade zu viele Variablen im Spiel als dass ich eine Besserung auf nur einen Faktor schieben könnte (viele NEMs, Bewegung oder nicht, Muskeltraining oder nicht, Ernäherung, Virusinfektionen...)

Eine Sache ist jedoch klar: Viel Zucker/Kohlenhydrate und ich bekomm einen aufgeblähte Bauch. Fleisch und Gemüse - kein Blähbauch.


  
annigri
1.115 Beiträge

Mo, 04 Dez 2017 17:03
 re: viele "neue" Nahrungsmittelunverträglichkeiten

das mit dem bauch ist bei mir genauso. zucker ist gift für meinen bauch. lasse ich ihn konsequent weg, ist er viel besser. auch dem kopf geht's besser. aber nicht gut. hab dafür zu viel Migräne, um es GUT zu nennen ;-).

ich bin grad ratlos. mache die Diät jetzt über 4 Wochen und habe bis jetzt 3 Wochen davon Migräne. viel mehr als vorher. ich merke auch, dass ich extrem angespannt bin. dann kommt noch hinzu, dass ich nochmal genauer im netz nachlas und diese igg4 tests bei ärzten und Allergologen nicht anerkannt sind, sogar irreführend für den Patienten sind. weil die These, die dahinter steht, schlichtweg falsch ist. mannnnoooooooooooo ...

liebe juli, das einseitige essen kann ich nur, wenn ich auch eine verbesserung spüre. dann bin ich motiviert. aber wenn es null verbesserung gibt, könnt ich garnicht so weiteressen. da esse ich zu gerne. aber du bekommst dann 100%ig mehr Migräne, oder? konntest du schon eine Besserung spüren?


  



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