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Buntspecht
19 Beiträge

Mo, 08 Okt 2018 13:39
 Milchprodukte weglassen

Ich habe irgendwann mal den Tipp von Peter gelesen, dass man probieren könnte, sämtliche Milchprodukte wegzulassen, um die Migräneattacken zu reduzieren. Worum geht es dabei genau, außer ums Histamin?

Käse z. B. vetrage ich sehr gut, will aber trotzdem mal probieren, alle Milchprodukte wegzulassen, nicht nur Käse. Wenn ich wüsste, warum ich mir den Verzicht antue, würde es mir allerdings leichter fallen.


  
Juli
667 Beiträge

Mo, 08 Okt 2018 14:24
 re: Milchprodukte weglassen

Molkeneiweiß und Milcheiweiß sind bei empfindlichen Personen relevant bzgl. Insulin, so dass dies im Hinblick auf die Blutzuckerstabilisierung wichtig sein kann.
ZB führt das dazu, dass man nach einem Eiweißshake Heißhunger kriegen kann und dann auch Migräne, wenn dies der Grund für die Migräne ist.

Wenn man aber das EW-Pulver mit Wasser und Sahne anrührt oder einen Pfannkuchen damit backt - in viel Butterschmalz oder Kokosöl und mit fettem Quark dazu, dann lässt sich der BZ-triggernde Effekt mindern. Also Fett dazu, das stabilisiert den BZ.


Ein anderer Zusammenhang bzgl. "Milch" besteht darin, dass in gesäuerten und/oder fermentierten Milchprodukten sowohl Histamin als auch Tyramin enthalten ist. Wenn man diesbezüglich empfindlich ist (was hier bedeutet: wenn man Histamin und Tyramin nicht so gut abbauen kann - hierfür sind spezielle Enzyme nötig), dann kann dies durchaus ein Ansatz sein, um die Migränehäufigkeit zu reduzieren.

Eine andere Sichtweise bzgl. Glutamat scheint mir auch noch wichtig zu sein: bei der industriellen Verarbeitung von Milch entsteht freies Glutamat, das bekanntermaßen zu Migräne führen kann. ZB in Milchpulver oder ultrahocherhitzten Produkten und somit auch in Eiweißpulver; auch Magerquark hat viel freies Glutamat. Weniger ist in fettem Quark enthalten. Es ist nicht zugesetzt, sondern entsteht durch die Herstellung aus den vorhandenen Aminosäuren, zB durch Erhitzen/Gefriertocknen/ usw.

Noch ein anderer Betrachtungsansatz wäre, Milch als potenziell entzündungsfördernd / unverträglich einzustufen, auch aufgrund der modernen Kuh-Haltungs-Bedingungen, die sich auf die Zusammensetzung auswirkt, Stichwort A1/A2-Milch.

Ich selbst vertrage zB absolut keinen Käse und keinen Quark, ich kriege davon leider wirklich ganz schlimme Migräne. Bei Joghurt ist es unterschiedlich, ich kaufe immer die selbe Sorte, die einigermaßen geht. Hüttenkäse und Quark und Frischkäse dürften wenig Histamin haben, aber der Tyramingehalt ist nicht sicher einzuschätzen und das freie Glutamat kann ich nicht beurteilen,
ich erzähle es jetzt einfach nur so, weil es Dir evtl. hilft beim Beobachten und Zuordnen möglicher Auslöser und Trigger.


Editiert: Mo, 08 Okt 2018 14:29 von Juli

  
Buntspecht
19 Beiträge

Mi, 13 Mär 2019 20:23
 re: Milchprodukte weglassen

Hallo Juli,

ich habe ja noch gar nicht auf deinen Beitrag geantwortet, der ging leider irgendwie unter bei mir. Trotzdem nachträglich danke schön für deine ausführlichen Infos.

Auf Milchprodukte reagiere ich nicht einheitlich und ich habe noch keine einleuchtende Erklärung dafür gefunden. Am Insulin/Blutzuckerspiegel kann es nicht liegen.

Vielleicht kann ich mich doch irgendwann dazu motivieren, einige Wochen komplett auf ALLE Milchprodukte zu verzichten, und sehen, was passiert.

Liebe Grüße
Buntspecht


  



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