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THEMA
Buntspecht
19 Beiträge

Mo, 11 Mär 2019 10:16
 Flunarizin

Da bei mir die Mittel, die ich bisher zur Prophylaxe probiert habe, nicht ausreichend wirken, hat der Arzt mir Flunarizin vorgeschlagen. Ich habe mich über die Nebenwirkungen erkundigt und gelesen, dass man zunimmt, auch wenn man genauso viel oder sogar weniger isst als bisher.

Was macht diese Medikament denn mit dem Stoffwechsel, wie kann man dem entgegenwirken, weiß das jemand? Ich habe nämlich keine Lust, zig Kilo zuzunehmen und die Leidensart nur zu ändern, statt die Lebensqualität zu verbessern.


  
Anna
34 Beiträge

Di, 12 Mär 2019 15:54
 re: Flunarizin

Hi Buntspecht,

was genau die Gewichtszunahme verursacht weiß ich leider auch nicht.

Meine Erfahrung ist, dass das Medikament echt auch Appetit macht. Ich stand im Supermarkt und wußte gar nicht, was ich als erstes essen wollte. Was Süßes? Was Salziges? Was Saures? Was Herzhaftes? Egal, habe mich einfach für Alles entschieden.

Mich zusammen zu reißen hat aber auch nichts gebracht. Weniger essen und mehr wiegen war normal.
Auch habe ich das Gefühl, dass mein Stoffwechsel sich Jahre nicht von dem Scheiß erholt hat.

Mein Gewicht bekam ich erst mit der ketogenen Ernährung wieder in den Griff.
Ärzte haben mir danach auch noch andere Prophylaxen verschrieben. Meine erste Frage war dann:

Nehme ich davon zu?

Die Antwort war:

Dann müssen Sie Sport machen, dann geht das.

Ich habe mir dann diese Medikamente verschreiben lassen, habe sie aber nicht genommen.
Ich hatte für mich entschieden, dass ich entscheide was ich einnehme.

Und da die Ärzte meine Bedenken nicht ernst nahmen und irgendwie auf eine Art einfach Betriebsblind sind, nahm ich die Mittel nicht.

Und ich habe eine Menge Leute getroffen, die alles gaben, um nicht zu zunehmen während sie Flunarizin nahmen und es war sinnlos.

Viele Grüße

Anna


Editiert: Mo, 18 Mär 2019 15:46 von Anna

  
Buntspecht
19 Beiträge

Mi, 13 Mär 2019 19:53
 re: Flunarizin

Danke, Anna, für diese Infos.

Das ist ja interessant, dass du auch die Erfahrung gemacht hast, dass dein Arzt oder deine Ärzte dich nicht ernst genommen haben. Genau so erging es mir nämlich auch. Ich bin dann nicht mehr hingegangen zu diesem Arzt und habe mir einen neuen gesucht (ist aber nicht einfach gewesen, man kriegt fast nirgendwo einen Termin, überall Aufnahmestopp).

Ich habe aber lange gebraucht und mich immer wieder bequatschen bzw. unter Druck setzen lassen, bis ich an den Punkt kam, dass nur noch mein Bauchgefühl entscheidet, was ich nehme oder nicht nehme. Flunarizin werde ich allenfalls testen und ggf. sofort wieder absetzen. Leider spreche ich auf Appetitanreger sehr gut an. Augen rollen

Momentan meditiere ich fast jeden Tag, das scheint zu helfen, da ich oft bei Stress anschließend Migräne bekomme. Man kriegt nach einigen Wochen seltsamerweise mehr Abstand zu dem, was einen sonst aufwühlt oder aufregt. Hätte ich nicht gedacht.

Hast du eigentlich schon mal Topiramat/Topamax ausprobiert? Davon nimmt man im Allgemeinen nicht zu, sondern eher ab. Es kann aber andere Nebenwirkungen haben. Bei mir wirkt es gut gegen Migräne, aber in höherer Dosis kann ich wegen diverser Nebenwirkungen leider nicht ausreichend davon nehmen.

Liebe Grüße
Buntspecht


  
Lynn
360 Beiträge

Mo, 18 Mär 2019 14:51
 re: Flunarizin

Das ist etwas , was mich so ärgert, was ich so unfair finde.

Kürzlich war ich auf einem Vortrag, da ging es um Psychopharmaka und natürlich kam das Problem zur Sprache, dass mansche zum Beispiel Neuroleptiker eine unbezwingbare Lust auf Süsses verursachen und damit einen enorme Gewichtszunahme.
Und der "Arzt" meinete, dass man eben nur mehr Willenstärke aufbringen müsste, und statt Süssigkeiten Gemüsesicks essen sollte. Boah, da hab ich mich so aufgeregt über diese Aussage, man kann leicht reden , wenn man dieses Gefühl selber nicht hat.
Und warum hat man es notwendig, derart verharmolend über Medikamente zu sprechen?

Wenn man selber nicht in der Haut einen Menschen steckt, der diese Medikamente nimmt, oder aus anderen Gründen einen unbezwingbare Lust aufs Essen , insbesondere auf Süsses hat, kann man leicht reden.


  
Anna
34 Beiträge

Mo, 18 Mär 2019 15:37
 re: Flunarizin

Hi buntspecht,

hatte deine Antwort leider überlesen und jetzt erst entdeckt.

Topiramat habe ich auch genommen.
Viel Verbesserung hatte ich dadurch nicht, vielleicht 3-4 Migränetage weniger, blieben immer noch ca. 10 im Monat.

Die Nebenwirkungen waren dafür schon immens. Ich war unendlich müde und sehr verlangsamt in meiner Wahrnehmung.
Wir waren zu der Zeit auch für 14 Tage in Urlaub auf Norderney. In diesem Urlaub stand ich morgens auf setzte mich auf Rad und war den ganzen Tag nur am gähnen.

Ich hatte ein Vorstellungsgespräch in der Topamax Zeit und war garnicht in der Lage pfiffig und gut rüber zu kommen.
Meine Höchstdosis waren 75 mg, ich habe es dann alleine abgesetzt. Mein Neurologe fand das nicht so gut, aber war auch nicht böse.

Appetit hemmend war es auch immens. Ich habe wirklich nur einen Löffel vom Essen gegessen und war satt.
Hinzu kam ein Kribbeln in den Händen. Aber ich glaube dagegen half Kalium oder Bananen essen.

Topamax habe ich 2 Mal versucht. Beim 2. Mal war zumindest die Appetit hemmende Wirkung weg, der Rest blieb.

Oh Mann, was wir alles so erleben und versuchen ist echt schräg.

Ich drücke dir die Daumen, dass du nicht zunimmst und es wirkt.

Halt uns auf dem Laufenden.
:o)))

Gruß

Anna


Editiert: Mo, 18 Mär 2019 15:48 von Anna

  
Anna
34 Beiträge

Mo, 18 Mär 2019 15:44
 re: Flunarizin

Hi Lynn,

da stimme ich dir zu.

Ich empfinde die Mediziner häufig als irgendwie "betriebsblind".
Sicherlich kennen sie sich aus und wollen helfen, aber irgendwie vergessen sie den Patienten als "Experten für sich selbst " dabei.

Und wenn es nur an der Willenskraft hängen würde, wären wir alle gesund und munter.

Lynn, wie gehts dir denn zurzeit? Zuletzt war es auch nicht so rosig bei dir, richtig?

Viele Grüße

Anna


  
Buntspecht
19 Beiträge

Di, 19 Mär 2019 13:21
 re: Flunarizin

Das ist etwas , was mich so ärgert, was ich so unfair finde.

Kürzlich war ich auf einem Vortrag, da ging es um Psychopharmaka und natürlich kam das Problem zur Sprache, dass mansche zum Beispiel Neuroleptiker eine unbezwingbare Lust auf Süsses verursachen und damit einen enorme Gewichtszunahme.
Und der "Arzt" meinete, dass man eben nur mehr Willenstärke aufbringen müsste, und statt Süssigkeiten Gemüsesicks essen sollte. Boah, da hab ich mich so aufgeregt über diese Aussage, man kann leicht reden , wenn man dieses Gefühl selber nicht hat.
Und warum hat man es notwendig, derart verharmolend über Medikamente zu sprechen?

Wenn man selber nicht in der Haut einen Menschen steckt, der diese Medikamente nimmt, oder aus anderen Gründen einen unbezwingbare Lust aufs Essen , insbesondere auf Süsses hat, kann man leicht reden.


Ich kann mich bei genau diesem Thema ebenfalls endlos aufregen. Eine meiner besten Freundinnen hatte eine bipolare Störung und bekam leider Medikamente, die sie unglaublich haben zunehmen lassen. Das hat sie noch weiter unglücklich und tief depressiv gemacht. Sie hat sich nicht mehr attraktiv gefühlt und überhaupt nicht mehr wohl in ihrer Haut. Tanzen und schwimmen gehen, was sie sonst gerne gemacht hat, wollte sie nicht mehr. Ich war so wütend auf ihre Ärzte, die ihre Proteste nicht ernst genommen haben. Sie war in einer Klinik, aber einige Monate nach der Entlassung hat sie sich das Leben genommen. Natürlich nicht bloß wegen ihrer Figur, aber es macht mich trotzdem fassungslos.

Wie man sich fühlt in seiner Haut, in seinem Körper, das ist doch so wichtig für die Psyche, für das ganze momentane Dasein - umgekehrt natürlich genauso.


  
Lynn
360 Beiträge

Do, 04 Apr 2019 15:41
 re: Flunarizin

Danke für die Nachfrage, Anna. Ich hoffe , es ist überstanden


  
Lynn
360 Beiträge

Mo, 03 Jun 2019 12:56
 re: Flunarizin

es ist nicht überstanden.

Bei mir wurde ein Tumor festgestellt, den ich vermutlich schon ziemlich lange habe, aber jetzt erst bemerkt.

Und offensichtlich ist es der Tumor, der so eine schlimme Unterzuckerung verursacht. Und das ist ein ziemliches Dilemma. Denn von Zucker ernährt sich ja der Krebs.
Deswegen bleibt mir die Möglichkeit mit dem "Aushungern" durch ketogene Diät verwehrt. Sonst wäre ja eine fettreiche und kohlenhydrat/eiweißarme ernährung bei Krebs gut, oder auch nicht, denn wenn sich der Krebs durch Zucker ernährt, dann nützt die Ketogene Diät auch gar nichts, denn der Blutzuckerspiegel steigt auch bei Stress. Und wenn man dann von Kuchen und so absieht, dann bekommt der Krebs eben den Zucker der durch Stress verursacht ist.


  
Juli
667 Beiträge

Fr, 07 Jun 2019 15:47
 re: Flunarizin

Hallo Lynn,
das tut mir leid, dass Du Dich mit solchen Diagnosen herumschlagen musst. Haben die Ärzte Dir denn Ratschläge zur Ernährung gegeben? Und können sie Dir helfen?


  



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