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carmen0307
8 Beiträge

Di, 10 Sep 2019 15:09
 Carmens Erfolg seit 12 Jahren

Hallo,
ich klinke mich hier jetzt einfach ein. Ich war bisher 12 Jahre lang nur Leserin des Forums.
Nun meine ich ,dass es vielleicht doch hilfreich wäre, wenn ich meine Erfahrungen mitteile.
Vor 12 Jahren, nach einem Migräne "Martyrium" seit ich 19 war, bin ich auf diese Seite gestoßen. Ich hatte wieder einmal einen sehr heftigen Migräneanfall mit starken Schmerzen und mehrmaligem Erbrechen. Dazu kommen ja meistens Kreislaufbeschwerden und totale Schlappheit. Ich konnte immer 2 Tage nichts essen und einen Tag lang noch nicht mal ein paar Schlucke Wasser trinken. Am frühen Morgen nachdem ich das Schlimmste überstanden hatte, habe ich im Netz nachgeforscht. Ich hoffte einfach, dass es noch irgendetwas gibt, das mir helfen kann. Triptane hatten mir nur am Anfang geholfen, die Wirkung ließ aber nach einigen Monaten rapide nach. Ansonsten habe ich von Entspannungstherapien über verschiedenste Schmerzmittel Vieles ausprobiert. Am Anfang immer mit dem Enthusiasmus der behandelden Ärzte "gegen Migräne kann man doch so gut etwas machen".
Nachdem ich an diesem Morgen die Infos der Seite gelesen hatte, fing ich sofort mit der ketogenen Diät an. Ich war ein Kohlenhydrat "Junkie" und verzichtete von einem Tag auf den anderen weitgehend darauf. Am nächsten Tag hatte ich das Gefühl, dass mein Kopf so frei wie seit ewigen Zeiten nicht mehr war. Deshalb habe ich die Diät weitergeführt und mit Ketostix kontrolliert. Am Anfang dauerte es 3-4 Tage ehe überhaupt Ketonkörper produziert wurden. Und dann ging es mir besser. Man hat aber lange Zeit das Problem, dass der Körper sehr schnell auf die leichter verfügbaren KH zurückgreifen will. Ich habe nach 2-3 Jahren eine deutliche Stabilisierung des Fettstoffwechsels bemerkt. Es ist als ob viele "Stellschrauben" des Stoffwechsels erst wieder zurückgedreht wurden.
Wenn ich Heißhunger auf Süßes hatte, habe ich mir einen Topf Schlagsahne geschlagen und habe eben viele fette Milchprodukte zu mir genommen. Zum Glück geht das bei mir. Ganz nebenbei habe ich in einem Jahr 10kg abgenommen ohne zu hungern. Probleme hatte ich nur mit alten Käsesorten, Eingelegtem, Tomaten usw., was sich als Histaminunverträglichkeit herausstellte. Schlechte Erfahrungen hatte ich auch mit Sojaprodukten und Avocados gemacht. Sojamilch hat weniger KH als Kuhmilch und ich hatte mich darauf "gestürzt". Und Avocados haben bekanntlich viel gutes Fett. Bei mir sind dadurch die Migräneattacken wieder deutlich schlechter geworden. Und was musste ich feststellen, beides ist sehr ungünstig bei Histaminunverträglichkeit. Deshalb denke ich, wenn die Diät nicht funktioniert, sollten solche Punkte auch überprüft werden.
Nach 3-4 Jahren konnte ich auch schon wieder mal ein Stück Torte essen, wenn ich am Tag davor oder danach kohlenhydratarm gegessen habe. Und so ist es bis heute. Ich habe keine starken bzw. beinahe gar keine Migräneanfälle mehr. Und wenn, dann eher einen Kopfdruck. Und das, wenn ich mal "gesündigt" habe. Zu Ostern sind es die Eierlikör Schoko-Eier und zu Weihnachten Krokant-Schokokugeln. Wobei ich in Bezug auf Histamin bei Schokolade sowieso aufpassen muss.
Nachdem ich vor 12 Jahren sehr verzweifelt war und beinahe dachte, wenn ich die Anfälle noch jahrelang ertragen muss, möchte ich fast lieber einfach sterben, sieht es nun ganz anders aus.
Mir hat die inzwischen nur noch kohlenhydratarme Diät (nicht mehr ketogen) meine Lebensqualität zurückgegeben. Ich weiß nicht wo ich heute wäre, wenn ich diese Ernährungsweise nicht angefangen hätte.
Liebe Grüße und viel Mut für alle, die auch mit starker Migräne zu kämpfen haben. Es ist ein langer Weg, der sich aber lohnt.


  



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