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Ernährung: Diskussionsthema, Flache Ansicht
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AUTOR
THEMA
Juli
702 Beiträge

Sa, 12 Okt 2019 23:07
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Klar bringt Zucker Energie. Aber eben nur kurz.
Falls Du noch etwas lesen magst: hier noch ein Link für Dich.
https://www.strunz.com/de/news/carbo-junkies.html


  
Lynn
392 Beiträge

Do, 14 Nov 2019 14:32
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Am besten mal die Blutzuckerergebnisse sprechen lassen.
Ich bin jetzt so gespannt wie meine Blutzuckerwerte sind bei einer sehr sehr hohen Kohlenhydratzufur. Ob sie niedriger sind als unter streng ketogener Diät, bzw wenn höher dann ist interessant um wieviel höher.

Ich hab ja geschrieben, aber das ist wahrscheinlich untergegangen, dass ich unter sehr strenger Ketogener Diät, also wirklich so gut wie keine KH und auch streng limitiert Eiweiß und das über lange Zeit hindurch meine
Blutuzuckerwerte so sehr hoch waren,für Ketogener Diät besondersUnd vonirgendwo muss ja der Zucker der im Blut ist herkommen. Und das kann nur Cortisol sein. Also jenes Hormon, dass bewirkt dass sich körpereigene Muskelmasse in Zucker umwandelt. Und damit hab ich halt sehr schädlich gelebt. Mein Langzeitzucker war unter sehr massiver ketoger Diät bei 5,9. Das ist zwar nicht sooo viel, aber bei einer Ketogener Diät sollte der Langzeitzucker niedere liegen. Und das bedeutet, dass ich sehr hohe Cortisolspiegel hatte.


  
olive
949 Beiträge

Do, 21 Nov 2019 08:06


olive
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

@Juli

solche Zustände wie hier von Morschitzky beschrieben hatte ich sehr oft, ohne zu wissen, warum. ( Obwohl Pflegefachfrau mit einigen Kenntnissen über die Anatomie und Physiologie ) Fündig erstmalig in einem Buch über Angst, dort wurde empfohlen, den BZ stabil zu halten mit Sonnenblumenkernen. Leider erst viel später in Kenntnis gelangt mit den Büchern "Leben ohne Brot, Migräne ist heilbar durch die Suche nach Erleichterung für die Migräne.


  
olive
949 Beiträge

Do, 21 Nov 2019 08:21


olive
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Dass der Konsum von Kohlehydraten das Krebs-und Diabetesrisiko senkt, kann man wohl guten Gewissens ausschliessen.
( Wobei es doch sehr darauf ankommt, wieviele KH und vor allem auch welche.

Nachdem jahrzehntelang das Fett verteufelt und die KH-reiche Ernährung empfohlen wurde , sind z.B. in den USA die Diabeteserkrankungen rapide gestiegen.
Dass Krebserkrankungen weniger werden wurde auch nicht beobachtet.
Die Empfehlungen für weniger KH auch in Magazinen und Medizinsendungen sind ja eher neueren Datums.
Dann sind ja die Aussagen von Wolfgang Lutz, ebenso die von Peter Mersch sehr differenziert und die Empfehlungen sind: eher langsam umstellen wegen des Cortisolspiegels und herauszufinden, wieviele KH man braucht, um sich gut zu fühlen, nicht dauerhaft ketogen.

Eine sehr gute Anleitung für eine Umstellung, so finde ich, ist der "Keto-Kompass" von Ulrike Gonder und anderen Autorinnen. Hochinteressant.


  
Lynn
392 Beiträge

Do, 28 Nov 2019 18:51
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Eben nicht, wie ich anhand von mir selber geschildert habe!


Dass eine extrem kohlenhydratreiche Ernährung, die sowohl Zucker als auch resistente Stärke miteinbezieht das Diabetesrisiko, Krebsrisiko, Herzinfarktrisiko senken kann, ist somit bestätigt.
Schade dass das was ich schreibe so untern Tisch gekehrt wird. Aber das ist halt so ein Phänomen. Wenn man von was so überzeugt ist, lässt man sich schwerlich was anderes sagen, selbst wenn es noch so logisch und plausibel ist.

Wahnsinn, ich finde das echt komisch, ich hab doch geschrieben dass ich so hohe Blutzuckerspiegel bekam als ich schon jahrelang mich ketogen ernährt habe, sehr ketogen sogar. Trotzdem wird einfach nachgebetet, was Mersch, Gonder, Lutz da für Weisheiten von sich geben


Editiert: Do, 28 Nov 2019 18:53 von Lynn
Editiert: Do, 28 Nov 2019 18:55 von Lynn
Editiert: Do, 28 Nov 2019 18:59 von Lynn
Editiert: Do, 28 Nov 2019 19:07 von Lynn

  
olive
949 Beiträge

Do, 28 Nov 2019 19:16


olive
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Hallo Lynn

Natürlich habe ich gelesen, was du sagst, sonst hätte ich ja nicht geantwortet.
Du kannst doch nicht aus deinen Erfahrungen ableiten, es verhalte sich in Realität bei allen Menschen so, also quasi einen wissenschaftlichen Anspruch daraus ableiten, aber das tust du hier:

"Dass eine extrem kohlenhydratreiche Ernährung, die sowohl Zucker als auch resistente Stärke miteinbezieht das Diabetesrisiko, Krebsrisiko, Herzinfarktrisiko senken kann, ist somit bestätigt. "
Hast du irgendwo eine Quelle für diese Behauptung?

Du sagst:

" Aber das ist halt so ein Phänomen. Wenn man von was so überzeugt ist, lässt man sich schwerlich was anderes sagen, selbst wenn es noch so logisch und plausibel ist."

Na, das könnte man dir auch vorwerfen. ;)

Aber wenn dir "eine "extrem KH-reiche Ernährung" gut tut, ist es ja für dich okay.


  
Lynn
392 Beiträge

Mo, 16 Dez 2019 17:46
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

ja, aus dem einen oder anderen Grund setzen wir unser Weltbild zusammen.

Mich interessiert das Thema sehr. ich habe auch noch lange darüber nachgedacht. Ich muss mich korrigieren, unter Umständen kann eine kohlenhydratreiche Ernährung möglicherweise sinnvoll sein, die zugleich fettarm ist, denn Fett verzögert die Insulinausschüttung und durch Insulin bekommt ja der Körper die Energie, die machmal vielleicht in grossen Mengen erforderlich ist. Aber den Umkehrschluss zu ziehen, die Ernährung soll auf jeden Fall fettarm und kohlenhydratreich sein ist ein Unsinn, denn offensichtlich profitieren viele Leute gerade davon auch nicht, so wie du geschrieben hast.

Aber zurück zu mir, was bei mir zutrifft mag bei vielen Menschen nicht zutreffen, oder auch schon, das sind reine Mutmassungen, aber halten wir mal fest, was bei mir zutrifft kann auch bei anderen Menschen so sein.

Und jedenfalls bei mir lässt sich leicht feststellen, dass unter kohlenhydratreicher Kost das Stresshormon Cortisol sehr zurückgegangen ist


  
Lynn
392 Beiträge

Mo, 23 Dez 2019 12:13
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Jetzt bin ich mit meinen Reccerchen ein Stück weiter gekommen, habe jetzt intensiv nach Literatur zu diesem Thema gesucht und bin auch das Buch "Fit mit Zucker" von Dr.rer.nat.Johannes F.Coy gestossen. ich muss es noch genauer lesen.
Er ist Biologe mit dem Forschungsschwerpunkt Diagnose und Therapie von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen. Er ist Expewrte für Biochemie (so steht es im Klappentext) Stoffwechsel und Ernährung. Johannes F. Coy entdeckte das TKTL1-Gen sowie den damit verbundenen Zuckerstoffwechsel.

Also wie gesagt ich muss das Buch noch genauer durchstudieren. Das ist kein Plädoye für Zucker im üblichen Sinne im gegenteil sondern für Erythit und so weiter. Also er schreibt dass Zucker schon so gesehen sehr schädlich ist und begründet das auch auf vielfältige Weise. Dass es den Insulinstoffwechsel durcheinanderhaut ist eine Sache , aber auch in den Zellen direkt ist Zucker schädlich.
Er schreibt eben sehr viel und genau über den Zuckerstoffwechsel.
Alles hat auch zwei Seiten und so wie ein Medikament objektiv absolut genommen schädlich ist, ist es wenn man eine bestimmte Krankheit hat oft hilfreich.
Und genau so ist es mit Zuckerkonsum bei Stress.
Er schreibt, eben dass Zucker in Stresssituationen den Cortisolspiegel senkt , Stress führt ja dazu dass das Gehirn viel Energie braucht und verbraucht Dafür benötigt das Gehirn sehr viel Energie. Führt man dem Organismus in einer Stresssituation Zuckerwasser zu , sinkt der Cortisolspiegel sofort. Trinkt man dagegen Wasser pur oder Tee mit Süssstoff tut sich nichts.
Damit die hohe Energieanforderung gewährleistet ist, die das Gehirn in einer Stresssituation braucht, verändert Cortisol die Geschmacksrezeptoren im Mund. Dadurch steigt der Appetit auf Süsses. Das ist die Erklärung warum wir in stressigen Situationen so gerne Süsses essen und das ist auch nützlich denn ein dauerhaft hoher Cortisolspiegel ist sehr ungesund.
Genau das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen.
Als ich mal bei der Arbeit schlechte Nachrichten bekam hatte ich von einer Minute auf die andere Lust auf Süsses. Und das kann nicht mit einer Überreaktion auf kohlenhydratreiches Essen zusammenhängen, denn ich hatte vorher nichts gegessen und vorher auch keine Lust auf Süsses.Und in ähnlichen Situationen hab ich ähnliches erlebt.
Allerdings gibt es auch noch andere Lösungen als auf den ungesunden Zucker als Abhilfe zurückzukommen. Natürlich sind viele andere Lösungen zum stressabbau gesünder, wie zum Beispiel autogenes Training, Qigong, progressive Muskelentspannung, so das hilft.
Und anscheinend, so wie es in dem Buch steht,ist ein Extrakt in der Rosenwurzpflanze in der Lage den Cortisolspiegel zu senken.
Fazit: Haushaltszucker ist ungesund, aber in Stresssituationen, bzw bei Dauerstress halt dann dauernd , die nicht ernährungsbedingt sind, ist es gesünder Zucker zu nehmen als keinen. Noch besser aber entspannungsmethoden, so sie helfen, oder Rosenwurzextrakt.


  
olive
949 Beiträge

Fr, 27 Dez 2019 14:57


olive
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

@Lynn

das ist jetzt ein ziemliches Durcheinander. Ist jetzt "Zucker schon so gesehen sehr schädlich" oder ist er gesund? Soll man Ersatzstoffe nehmen oder Zucker?
Was mich noch brennend interessieren würde: was sagt dein Arzt dazu, dass du , wie du sagst, bei ketogener Ernährung einen so hohen BZ hattest? Wie erklärt sich das physiologisch?

Was den Stress und den hohen Cortisolspiegel anbelangt; wenn ich Zucker zu mir nehme bei Stress, provoziere ich einen hohen Insulinausstoss mit massivem BZ-Abfall danach und dann habe ich wirklich Stress!
Das ist es ja, was die kh-arme Ernährung bewirkt, weniger Blutzuckerschwankungen.


  
Lynn
392 Beiträge

Fr, 27 Dez 2019 15:44
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Ja, also das muss man differenziert sehen, deswegen habe ich geschrieben, dass diese Ausführunge nur gelten wenn der hohen Cortisolspiegel ernährungsunabhängig ist. So wie zum Beispiel ich es erlebt habe, wo plötzlich eine schlimme Nachricht und man hat auf einmal Lust auf Süsses. Weil so die Vermutung, Zucker , so schädlich er sein mag ist noch immer besser als der hohe Cortisolspiegel.

Wenn der hohe Cortisolspiegel eine Reaktion ist um eine durch kohlenhydratreiche Ernährung verursachte Unterzuckerung auszugleichen, die Folge einer Insulinüberreaktion ist, dann ist es auf jeden Fall angeraten keinen Zucker zu essen und wenig Kohlenhydrate.


  
Juli
702 Beiträge

Di, 31 Dez 2019 07:59
 Kohlehydratmenge - daily uptake

Wieviel KH esst ihr so zur Zeit?
Ich schaffe es nicht gut, unter 20g zu kommen. Unter 30 bin ich aber konsequent. bei mir ist die Salatmenge noch zu groß. Manchmal kontrolliere ich mit ketostix, die werden aber nur leicht verfärbt.


  
olive
949 Beiträge

Di, 31 Dez 2019 09:34


olive
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Aber Lynn

wenn du viel Khs nimmst, weil du "ernährungsunabhängig hohe Cortisolspiegel" hast, bringst du ja deinen Insulinhaushalt wieder durcheinander.
Wenn jemand Erfolg hat mit low carb Ernährung ( lies mal im "low carb-high fat"-Forum ) weil er Migräne hat, weil er hohen Blutdruck und Diabetes hatte und dies nun im Griff-
warum sollte er dann zu den alten Gewohnheiten zurück kehren?

Peter Mersch beschreibt ja in seinem Buch, dass sich das ganze System beruhigen kann, wenn der Blutzuckerspiegel konstant ist.


  
Kelinci
3 Beiträge

Sa, 04 Jan 2020 05:31
 re: Kohlehydratmenge - daily uptake

Wieviel KH esst ihr so zur Zeit?
Ich schaffe es nicht gut, unter 20g zu kommen. Unter 30 bin ich aber konsequent. bei mir ist die Salatmenge noch zu groß. Manchmal kontrolliere ich mit ketostix, die werden aber nur leicht verfärbt.


Hatte ne Zeit mal unter 10g am Tag gegessen.

Mittlerweile sind es aber wieder mehr und ich komme damit auch gut klar.


  
Lynn
392 Beiträge

Di, 07 Jan 2020 18:39
 re: Kohlehydratmenge - daily uptake

Hallo olive,

Ja genau darum geht es, es gibt eben auch, wie es Peter beschreibt einen ernährungsbedingt hohen Cortisolspiegel und eben einen hohen Cortisolspiegel , der unabhängig von der Ernährung ist. Das ist sehr wichtig auseinanderzuhalten.
Bei ersteren würde man mit einer kohlenhydratreichen Ernährung das Kind mit dem Bade ausschütten, oder es gibt noch ein treffenderes Sprichwort.

Ich wollte aber auch den ernährungsunabhängig hohen Cortisolspiegel "erforschen"


Editiert: Di, 07 Jan 2020 18:40 von Lynn

  
Lynn
392 Beiträge

Di, 07 Jan 2020 18:46
 re: Kohlehydratmenge - daily uptake

Eben genau auf diesen Aspekt wollte ich mal die Aufmerksamkeit richten, denn das andere ist ja sowieso schon klar und uns allen hinlänglich bekannt und da herrscht eh Einigkeit.
Und natürlich, wenn man mit Merschdiät oder Ketogener Diät gut klar kommt, dann heisst es natürlich , dabei bleiben!! Ich finde die KD super, wollte aber einen Hindernisspunkt näher unter die Lupe nehmen.

Ja, also wie gesagt, in diesem Buch von dem Biologen wird eben erwähnt, dass Menschen die Zuckerwasser tranken einen niederen Cortisolspiegel hatten, denn der Zucker senkt offensichtlich das Cortisol.
Denn , und das steht ja auch im Buch von Peter, bei sehr grosser Anstrengung kann der Köerper nur Zucker verbrennen, darum produziert der Körper Cortisol bei Stress, denn bei stress hat der Körper einen hohen Energiebedarf


  
Lynn
392 Beiträge

Fr, 10 Jan 2020 12:34
 Zucker schädlich, aber das kleinere Übel

Liebe Olive, Leider hast du recht, was du schreibst. Dass ein sehr hoher Kohlenhydrat und noch schlimmer Zuckerkonsum über längerer Zeit hinweg den Insulinspiegel durcheinanderbringt.
Zucker ist an sich auf anderer Weise auch total schädlich, Joy schreibt das in seinen Büchern, das darf man gar nicht lesen, da wird einen schlecht.

Najs das ist eben das Tribut, dass es fordert.


  
Lynn
392 Beiträge

Sa, 11 Jan 2020 14:45
 re: Zucker schädlich, aber das kleinere Übel

Jetzt nachdem ich noch weiter zu dem Thema gelesen habe, stellt sich die Frage ob auch Fett den Cortisolspiegel senkt. Denn jetzt habe ich gelesen, also natürlich es muss nicht immer alles stimmen was man so liest, aber immer noch besser als Informationen von Internetseiten, dass auch der Konsum von (viel) Fett den Dopaminspiegel anhebt der wiederum den Cortisolspiegel senkt.
Rein biologisch gesehen wäre es eher plausibel, wenn ein hoher Zuckerkonsum den Cortisolspiegel mehr senkt als Fett, denn das Gehirn bezieht ja seine Energie bei der Ketogenen Diät aus Ketonkörper und es gibt eine Obergrenze dafür, der Körper kann nicht mehr als eine gewissen Menge herstellen. Und Zucker kann man beliebig viel essen. Und bei hoher Leistungsanforderung greift der Körper auf Zuckerstoffwechsel hin und biologisch gesehen ist ja psychischer Stress eine hohe Leistungsanforderung an das Gehirn.
Aber aller long gesehen, wäre es vielleicht besser man würde einen hohen Cortisolspiegel eher mit viel Fett bekämpfen, allein schon deswegen damit der Blutzuckerspiegel nicht so hoch ist und wie olive auch sagt, dass man den Insulinspiegel nicht durcheinander bringt


  
Lynn
392 Beiträge

Mo, 13 Jan 2020 18:28
 re: Zucker schädlich, aber das kleinere Übel

Wahrscheinlich ist es so, dass es meistens negative Folgen hat auf die Gesundheit, wenn man sich essensmässig irgendwie einschränkt oder halt nicht so isst wie man gerade Lust hat, sei es weniger Fett oder weniger Kohlenhydrate oder noch schlimmer weniger Kalorien insgesamt, insofern wundert es nicht, dass die Diabetesrate gestiegen ist nach dem man den Leuten gepredigt hat, sie sollen wenig Fett essen.
Deswegen ist ja die Ketogene Diät nicht als Ideologie zu betrachen, sondern als medizinische Massnahme, mit Risiken und Nebenwirkungen, so wie man halt auch ein Medikament nicht aus Ideologie heraus nimmt, sondern um eine Krankheit zu bekämpfen oder zu lindern. Das ist sehr problematisch , dass die Ketogene Diät so als Lifestye sich hervorgehoben hat, zum Leidwesen der Menschen, sie diese Diät brauchen, als medizinische Massnahme.


  

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