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Ernährung: Diskussionsthema, Flache Ansicht
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THEMA
Lynn
375 Beiträge

Do, 19 Sep 2019 16:20
 Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Hallo allerseits,

Ich überlege seit längerem wie das genau ist mit dem Stoffwechsel und so. Wie das wirklich ist, darauf kann keiner eine Antwort geben, ausser der liebe Gott.
Nachdem ich die Theorie von Peter Mersch mir genau zur Gemüte geführt habe, und das Buch "Migräne Heilung ist möglich immer wieder und immer wieder gelesen habe" gibt es noch andere Aspekte die es zu bedenken gibt.
Und zwar allen voran Stress. Cortisol, das Hormon das bei stress produziert und freigesetzt wird erhöht das Diabetesrisiko weil es die Insulinsensivität senkt. Jedoch kann es sein, dass der Konsum von Zucker bei Stress die Cortisolausschüttung einbremst. denn der Körper produziert ja bei Stress Cortisol um Zucker für das Gehirn zur Verfügung zu stellen. Wenn man aber eben diesen Zucker sozusagen oral zuführt könnte es doch sein, das ist ja die grosse Frage, dass der Körper dementsprechend weniger Cortisol produziert und freisetzt, weil er das dann nicht mehr nötig hätte. Dass dem so wäre habe ich jetzt schon öfter wo gelesen und es klingt auch logisch. Dafür spricht auch , dass man bei Stress ja oft Heishunger auf Süsses hat. Und dann wäre der Konsum von Zucker nicht nur aufgrund eines geringerem Diabetesrisikos vorteilhaft sondern generell gesund, da ja Cortisol sehr schädlich ist. Wobei Peter Mersch sagt, dass der Konsum von leicht verfügbaren Kohlenhydraten ansich zu einer Cortisolausschüttung führen kann, da die leicht verfügbaren Kohnehydraten eine Unterzuckerung bewirken können,aufgrund einer Insulinüberreaktion, die durch das Cortisol ausgeglichen werden muss.
Wenn bei Migräne die Ketogene Diät nicht oder nicht sehr viel hift könnte man ja auch versuchten Kohlenhydrte am laufendem Band oder alternativ, Kohlenhydrate mit geringem glykämischen Index. Dazu sehe ich jetzt zwar zu dem oben genannten keinen Zusammenhang , aber man kann es ja versuchen, kommt eh nur darauf an was hilft und was hilft nicht.


Editiert: Do, 19 Sep 2019 16:25 von Lynn
Editiert: Do, 19 Sep 2019 16:29 von Lynn

  
Juli
682 Beiträge

Do, 19 Sep 2019 22:18
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Wobei Peter Mersch sagt, dass der Konsum von leicht verfügbaren Kohlenhydraten ansich zu einer Cortisolausschüttung führen kann, da die leicht verfügbaren Kohnehydraten eine Unterzuckerung bewirken können,aufgrund einer Insulinüberreaktion, die durch das Cortisol ausgeglichen werden muss.

Also bei mir ist es exakt so, wie Du es hier zitierst - die Zufuhr von schnellen KH führt zu kurzfristiger Hilfe/Enbergie und dann zu extremen Blutzuckerschwankungen und infolgedessen noch mehr Stress und noch mehr Migräne.
Dass man in diesem Zustand Heißhunger auf KH hat, ist ja durch die Blutzuckerschwankungen bedingt.
Ich sehe den einzig sinnvollen Ausweg in der Minimierung der KH und statt dessen eine gute und individuell verträgliche ketogene Ernährung, so wie Peter Mersch es ja auch beschreibt/vorschlägt - wobei, wenn der Stoffwechsel "geheilt" ist, so wie es z.B. bei Harry Hirsch geglückt ist, dann kann man irgendwann wieder etwas mehr KH essen. Aber nicht vorher.


Editiert: Do, 19 Sep 2019 22:18 von Juli
Editiert: Do, 19 Sep 2019 22:19 von Juli

  
carmen0307
8 Beiträge

Fr, 20 Sep 2019 14:20
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Da kann ich auch nur beipflichten. Bei mir war es so, wenn ich z.B. eine Banane (für Obst relativ viel Zuckergehalt) als Snack gegessen habe, wurde der Blutzuckerspiegel kurzzeitig hochgepuscht und durch eine hohe Insulinreaktion schnell wieder zu stark herabgesetzt. Ein halbe Stunde später hatte ich wieder Heißhunger.


  
Lynn
375 Beiträge

Di, 24 Sep 2019 13:45
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Ja, das mit der Insulinreaktion ist eine Sache, das mit dem Cortisol bei Stress eine andere Sache. Schliesslich gibt es ja noch viele andere Ursacheen für Stress als Unterzuckerung. Die grosse Frage war ja, ob der Konsum von Kohlenhydraten den Cortisolspiegel senkt und wenn dem so ist, wäre dann wiederum der Konsum von Kohlenhydraten gesund und senkt das Diabetesrisiko und das Krebsrisiko, denn Cortisol schwächt ja das Immunsystem.
Das ist die eine Sache.
Die andere ist, das was ihr geschrieben habt und das was ich auch aus Peters Buch vernommen habe.Nämlich die übersteigerte Insulinreaktion. Bei zu starker Insulinreaktion ist es tatsächlich so wie es aussieht vorteilhaft entweder Low Carb oder Ketogen zu essen oder nur Kohlenhydrate mit einem niedern glykämischen Index. Wobei zweiteres die einzige Alternative ist, um trotzdem in den grossen gesundheitlichen Vorteil einer stark kohlenhydratreichen Ernährung zu kommen. Wobie es natürlich auch wirklich sein kann, dass trotzdem Ketogen sinnvoll ist. Das kann ich natürlich nicht sagen, nur überlegen.
Wobei man das vielleicht leicht herausfinden könnte indem man den Langzeitzucker sich messen lässt. Und zwar bei Kohlenhydratreicher Ernährung und bei sehr kohlenhydratarmer Ernährung. Wenn es dabei keine sehr grossen Unterschiede gibt, wäre eine kohlenhydratreiche Ernährung sehr anzuraten.

Das mit dem Cortisol und Zucker das war ja immer die grosse Frage, aber erst jetzt bin ich auf die Idee gekomen danach die Suchmaschine zu fragen und bin auf folgendes gestossen
https://www.deutschlandfunkkultur.de/mit-zucker-gegen-cortis..._id=310903


Editiert: Di, 24 Sep 2019 13:50 von Lynn
Editiert: Di, 24 Sep 2019 13:55 von Lynn

  
carmen0307
8 Beiträge

Sa, 28 Sep 2019 10:20
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

ZITAT:


Da bin ich, wenn es um Migräne geht, eher vom Gegenteil überzeugt. Vor allem, weil ich aus meiner Erfahrung sagen kann, dass das mit dem ständigen Kohlehydratkonsum auf Dauer nicht funktioniert. Zum einen muss man ständig etwas mehr an Kohlenhydrate zu sich nehmen, damit keine Mangelsituation entsteht, zum anderen entstand bei mir eine wechselseitige Wirkung. Ich musste Kohlenhydrate in immer kürzeren Abständen essen und die Insulinwirkung wurde anscheinend immer intensiver. Außerdem werden die zu viel gegessenen Kohlenhydrate immer als Fett eingelagert, was bedeutet, dass man nach und nach immer ein bisschen zunimmt. Das kann auf Dauer nicht gut sein.
Durch Low Carb Ernährung entwickelt sich eine Stabilisierung der Stoffwechselsituation. Wobei die Cortisolausschüttung wohl nur in der Übergangsphase größer wird. Deshalb nimmt man bei allen Diäten an den ersten Tagen nicht wirklich ab, sondern es wird erst versucht, die Situation zu stützen bis man im Fettstoffwechsel ist. Allein diese "Stützfunktion" scheint bei vielen Migränikern gar nicht (mehr) richtig zu funktionieren. Denn sobald man zwischendurch mal keine Kohlenhydrate zu sich nehmen kann, entsteht die Mangelsituation und man bekommt Migräne.
Die Kohlenhydratarme Diät wurde übrigens zu DDR Zeiten noch als Behandlungsmethode bei Diabetis genutzt. Heutzutage möchte sich niemand beim Essen einschränken müssen und spritzt sich dann lieber hinterher Insulin.
Es gibt noch eine Buch von Wofgang Lutz "Leben ohne Brot", das Peter Mersch auch bei der Behandlungsmethode für Migräne nutzte. Da geht es zwar hauptsächlich um Magen/ Darm Erkrankungen, es wird aber Vieles erklärt, was allgemein mit dem Stoffwechsel zu tun hat. Wolfgang Lutz ist übrigens nach 50 Jahren Low Carb mit 94 vor einigen Jahren gestorben.


  
Lynn
375 Beiträge

Di, 01 Okt 2019 16:15
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Liebe Carmen

Du darfst nicht vergessen, bei jedem ist es anders. Was bei dir geholfen hat muss lange nicht für andere Leute passen oder stimmen.

Dass Cortisol nur in der Übergangsphase hoch ist, stimmt nicht bei jedem Menschen, im Prinzip so wie es aussieht bei fast niemanden. Denn Cortisol wird ja bei Stress ausgeschüttet! Und es gibt ja viele Ursachen für Stress, nicht nur die Ernährung.
Bei mir war es auch nicht so zum Beispiel. Bei mir war der Cortisolspiegel nach jahrelanger sehr streng ketogenen Ernährung sehr sehr hoch. Und mein Blutzucker war immer sehr hoch, trotz langjähriger sehr streng ketoger Ernährung. Es wäre viel besser für mich gewesen, hätte ich damit aufgehört.

Dass eine sehr kohlenhydrate Ernährung immer eine gute Prävention gegen Diabetes, Krebs und Herzinfarkt ist, ist sicher nicht immer der Fall. Aber halt oft, denn fast jeder Mensch leidet sehr unter Stress. Siehe dem was ich oben angeführt habe.
Aber was für wen gut oder schlecht ist, spürt man eh selber am besten, wenn man starke Lust auf Süsses hat, heisst das zumindest laut dem oberen Ausführungen dass süssigkeiten oder andere Kohlenhydrate gesund dann für diesen betreffenden Menschen sind. Oder wie ich eh schon sagte mit Hilfe der Bestimmung des Langzeitzuckers


Editiert: Di, 01 Okt 2019 16:17 von Lynn
Editiert: Di, 01 Okt 2019 16:25 von Lynn

  
Lynn
375 Beiträge

Di, 01 Okt 2019 16:22
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Übrigens hast du geschrieben von der Behandlung von Diabeites. Ich habe vom Senken des Diabetesrisikos geredet.

Wenn man schon Diabetes hat, kann eine kohlenhydratarme Ernährung tatsächlich sinnvoll sein.
Aber als Prävention scheint eben aus den oben genannten Gründen eine sehr kohlenhydratreiche ernährung tatsächlich sehr hilfreich zu sein, eben weil Zucker möglicherweise die Ausschüttung von Cortisol senkt. Das ist ja die grosse Frage die im Raum steht. Und so wie es aussieht ist es so.


  
Lynn
375 Beiträge

Di, 01 Okt 2019 16:30
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Natürlich kann es sein, dass man durch den hohen Zuckerkonsum zunimmt. Das ist in der Regel auch so. Aber das Gesundheitsrisiko, dass durch das "Übergewicht" entsteht, ist wahrscheinlich viel geringer, als das Gesundheitsrisiko eines hohen Cortisolspiegels.


  
Juli
682 Beiträge

Di, 01 Okt 2019 23:01
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

wenn man starke Lust auf Süsses hat, heisst das zumindest laut dem oberen Ausführungen dass süssigkeiten oder andere Kohlenhydrate gesund dann für diesen betreffenden Menschen sind


das sehe ich anders. Die "starke Lust auf Süßes" deutet auf Hypoglykämien hin - und auf starke Schwankungen/Instabilität des Blutzuckerspiegels. Der BZ-Spiegel wird stabilisiert, indem die KH minimiert werden und statt dessen Fett und Eiweiß bereitgestellt werden: für die Verstoffwechselung von Fett und Eiweiß werden nicht so viele Stresshomone ausgeschüttet und der Organismus beruhigt sich nach und nach.

Kann, selbstverständlich kannst Du das alles anders machen - es schreibt Dir ja niemand vor, was Du zu tun hast. Aber da hier immer wieder auch neue Leute mit lesen, wäre es wichtig, die Benefits der KH-reduzierten/ketogenen Ernährung bei Migräne oder Epilepsie aufzuzeigen.

Ich habe den Eindruck, dass Du selbst gegenwärtig eher wieder mehr KH isst und dass dadurch dieser Hunger auf noch mehr KH entsteht, inkl. Stress, der durch die ständigen BZ-Schwankungen hervorgerufen wird.


  
Lynn
375 Beiträge

Fr, 04 Okt 2019 15:13
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Man muss unterscheiden.

Das sag ich ja immer wieder, am besten mal ordentlich lesen was in den Beiträgen steht, anstatt immer das zu wiederholen was Peter geschrieben hat, denn wie gesagt das mit den Blutzuckerschwankungen ist EIN Aspekt, aber es gibt eben mehrere Aspekte.

Und wie gesagt, Stress kann ja auch unabhängig von der Ernährung sein. Und ist es in den meisten Fällen auch.

Nichtsdestotrotz finde ich deine Ausführungen und die von Carmen interessant. Weil das beleuchtet eben auch einen Aspekt, den man im Auge behalten sollte.

ich hab eben geschrieben , dass ich unter langjähriger strengen ketogenen Diät einen sehr hohen Blutzuckerspiegel hatte und das gibt eben zu denken, dass in diesem Falle jedenfalls wahrscheinlich besser gewesen wäre, mit der ketogenen Diät wieder aufzuhören.
Das hatte ich aber nicht, da mir die Zusammenhängen noch nicht so klar waren und ich dachte bei so hohen Blutzuckerwerten müsste ich gerade erst recht fortführen. Aber ich ernährte mich ja bereits schon so ketogen , dass es mehr gar nicht mehr möglich war.

Also eine starke Lust auf Süsses kann auf eine Hypoglykämie hinweisen ,muss aber nicht.

Das Probelem was ich jetzt habe aktuell, ist dass ich sehr starke Schmerzen habe und da könnte natürlich eine stark kohlenhydratreiche Ernährung sinnvoll sein, da ja Schmerzen auch eine Stresssituation ist.
Dasselbe wie wenn man grosse psychische Probleme hat oder gerade in einer , von der Ernährung unabhängigen Stresssituation. Das hatte ich ja bereits durchgekaut.

Und bzgl. Benefits eine Ketogenen Diät bei Migräen oder Epileppsie, wie schon sehr oft angedeutet, man kann von einer ketogenen/kohlenhydratarmen Diät profitieren, es kann aber auch sein, dass es nichts bringt.


  
carmen0307
8 Beiträge

Sa, 05 Okt 2019 11:07
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Hallo Lynn,
es hat hier niemand behauptet, dass bei jedem ein positiver Effekt eintreten muss. Darauf hat auch Peter Mersch hingewiesen. Es gibt schließlich Menschen, die Nahrungsmittel bestimmter Kategorien gar nicht richtig verstoffwechseln können.

ZITAT: "Das sag ich ja immer wieder, am besten mal ordentlich lesen was in den Beiträgen steht, anstatt immer das zu wiederholen was Peter geschrieben hat"

Ich habe hier dargestellt, was ich am eigenen Körper erfahren habe und kann mich deshalb mit den Aussagen Peter Merschs identifizieren. Und wenn ich Deine Beschreibungen lese, bin ich froh, dass es bei mir so gut funktioniert hat.
Du musst selbst wissen, was Dir gut tut und wenn es bei Dir nicht funktioniert, dann solltest Du einen anderen Weg wählen. Ich kann Dir hier leider keine Diagnose zu Deinen gesundheitlichen Problemen geben, sondern nur im Rahmen meiner eigenen Erfahrungen weiterhelfen.

Übrigens habe ich nach einigen Wochen gar nicht mehr streng ketogen gegessen, sondern mich an ungefähr 60gr. Kohlenhydrate gehalten.
Ich wünsche Dir sehr, dass Du für Dich das Richtige findest.
Ich weiß, wie sehr es das Leben beeinflusst, wenn man oft Migräne mit mehrmaligem Erbrechen, schweren Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen usw. hat.
Also, alles Gute für Dich!


  
Lynn
375 Beiträge

Mi, 09 Okt 2019 15:49
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Im Prinzip wollte ich nur mal einen anderen Aspekt beleuten und der Frage nachgehen, ob eine kohlenhydratreiche Ernährung das Krebsrisiko un das Diabetesrisiko senken kann , wobei diese Fragestellungen in diesem Forum vielleicht etwas daneben sind. Aber auch wiederum nicht, denn wenn man zum Beispiel sich jetzt KH arm ernährt, dann könnte es dann auch diese Nebenwirkungen haben, also ein erhöhtes Diabetesrisiko und Krebsrisiko. Dieser Aspekt mit dem Cortisol finde ich sehr wichtig. Ohne jetzt alles noch mal aufzurollen.
Der Kernpunkt der Fragestellung ist und war, senkt eine KH reiche Kost unter Umständen den Cortisolspiegel. Das ist es worum es geht. Und wenn das der Fall ist, ist eben eine kohlenhydratreiche Ernährung gesund. Und bezüglich Migräne, also im Moment komme eine KH arme Ernährung oder Ketogene Ernährung nicht in Frage für mich, wegen der schmerzen halt. Aber wenn das Problem gelöst ist, und mir zum Beispiel eine Ketogen Diät helfen könnte, und das kann durchaus der Fall sein, weil mir hat es ja schon mal geholfen, ob es dann nicht doch besser wäre, statt Ketogen oder Kohlenhydratarm massiv viele KH. Dafür werde ich, wenn das Problem mit dem Schmerz gelöst ist, eine GTT machen und Langzeitzucker.

Habt ihr einen Langzeitzucker unter KH armer Diät? Oder einen Aktuellwert. Das würde mich sehr interessieren


  
Lynn
375 Beiträge

Mi, 09 Okt 2019 15:56
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Zu was man aber generell raten kann, falls man im Leben in einer Stresssituation ist, dann ist es besser eher kohlenhydratreich zu essen und so wie zum beispiel bei Susa, man dann auch automatisch eher dazu über geht, was auch gut ist, höchstwahrscheinlich


  
Juli
682 Beiträge

Fr, 11 Okt 2019 07:39
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

also im Moment komme eine KH arme Ernährung oder Ketogene Ernährung nicht in Frage für mich, wegen der schmerzen halt. Aber wenn das Problem gelöst ist, und mir zum Beispiel eine Ketogen Diät helfen könnte, und das kann durchaus der Fall sein, weil mir hat es ja schon mal geholfen....

Hallo Lynn, was für Schmerzen hast Du denn? Es klingt so, als ob Du keine Migräne hast, sondern anders bedingte Schmerzen - und Du erzählst immer wieder von Deinem großen Hunger auf Kohlenhydrate.
Niemand hier will Dir Dein Essen "mies machen", also Du brauchst Dich nicht zu verteidigen oder angegriffen zu fühlen.
Du hast Epilepsie und da ist keto ja sogar eine anerkannte Methode, um keine Anfälle mehr zu haben.
Ich kenne zwei Frauen, die Epilepsie haben und mit ketogener Ernährung anfallsfrei sind, ohne Medikamente. Beide bleiben ganz konsequent bei der ketogenen Ernährung.
Dass der Hunger auf KH bei Stress und auch bei Schmerzen steigen kann, das kenne ich und das ist allseits bekannt. Der Hunger speziell auf KH wird bedingt durch Blutzcukerschwankungen - dann muss man immer "nachfüllen", das macht diese Gelüste aus.
Bei mir ist es so, dass der Hunger und die Gier auf KH nur weggeht, wenn ich die KH senke/so gut es geht weglasse, am schlimmsten ist "schneller Zucker", Süßes, Obst etc.- das ist manchmal schwer, auch bei beginnender Migräne oder wenn es einem nicht gut geht.
Im Stress kann man sich auch mit ketogener Ernährung gut stabilisieren; mit guten Fetten, genügend Salz, Gemüse, Gewürzen, Fleisch/Fisch/Eiern. Zucker ist nicht nötig oder not-wendig.

Stress ENTSTEHT auch durch die Blutzuckerschwankungen. Da muss man aufpassen, die Ursache nicht mit dem (vermeintlichen) Notnagel zu verwechseln. Wenn der BZ ständig schwankt, wird Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet und man will sofort Zucker & Co - aber dann geht alles wieder von vorne los.
Die Stabilisierung des BZ ist eine gute Möglichkeit, den Stress zu lindern. Der BZ wird stabilisiert, wenn man so isst, dass die Insulinausschüttung nicht ständig gepusht wird. Dann beruhigen sich die Stresshormone.

Ein Zitat hier noch dazu, das habe ich von dieser Website:
____________________________________________________________________------

Zu Unterzuckerung und Angst bzw. Stress schreibt der Psychologe Dr. Hans Morschitzky:

"Bei Angst, Aufregung und Stress wird schnell viel Insulin produziert, was zur Folge hat, dass mehr Insulin ausgeschüttet wird als der Körper benötigt. Dies wiederum führt dazu, dass die verfügbare Glukose schnell aufgebraucht wird und der Blutzuckerspiegel drastisch sinkt. Ein erniedrigter Blutzuckerspiegel trägt dazu bei, dass schon kleine Veränderungen in der Atmung, wie sie in Angstsituationen immer auftreten, körperliche Symptome produzieren. Es treten die typischen Hypoglykämiesymptome auf, die der Körper durch einen massiven Adrenalinschub zu bewältigen versucht.

Der Verzehr von Süßigkeiten (z.B. Pralinen) bei Stress und Traurigkeit erhöht nachweislich den Serotoninspiegel, was die subjektiv angenehmen Zustände begründet, führt jedoch bei zu großen Mengen zu einem Blutzuckerabfall und infolgedessen zu einem erhöhten Adrenalinschub mit umfassender sympathischer Überaktivierung, was als Auslöser für Panikattacken dienen kann.

Bei Angst, Aufregung und Stress besteht oft eine Appetitlosigkeit, die zu einer zeitweiligen Unterzuckerung führt, so dass Angst- und Stresssituationen eine noch größere Unterzuckerung bewirken. Es treten dann die Symptome von Hypoglykämie auf, die der Körper durch einen massiven Adrenalinschub zu bewältigen versucht und damit eine massive körperliche Aktivierung auslöst.

Hypoglykämie (Unterzucker) führt zu folgenden Symptomen: Herzklopfen und Herzrasen, Blutdrucksenkung, Schwindel bis hin zur Ohnmacht, dumpfe Kopfschmerzen, Schweißausbruch (kalter Schweiß), Zittern (meistens inneres Zittern ohne entsprechende äußere Anzeichen), Blässe der Haut, kalte Hände und Füße, Übelkeit, Magenkrämpfe, innere Unruhe, Angstzustände (Panik), plötzliche Traurigkeit, Schlaflosigkeit zwischen zwei und drei Uhr morgens (wegen Blutleere im Gehirn), Müdigkeit am Vormittag und am Nachmittag, Koordinationsstörungen, Zucken der Augenlider, Sehstörungen (Doppelbilder), Ataxie, Bewusstseinsstörungen, Heißhunger (Hunger auf Süßes), Hungergefühl eine Stunde nach der Mahlzeit.

Bei Angst- und Panikpatienten ist das Phänomen der Unterzuckerung mit anschließender Ankurbelung des Sympathikus eine Erklärung dafür, dass nach einer längeren Konfrontationstherapie keine Gewöhnung (Habituation) an die angstmachenden Situationen eintritt."

Dies besagt u. a. das Folgende:

Stresssituationen begünstigen Unterzuckerungssituationen
Der Verzehr von kohlenhydratreichen Speisen (insbesondere Süßigkeiten) wirkt zwar unmittelbar beruhigend (via Serotonin), führt aber anschließend zu noch stärkeren Unterzuckerungen. Diese Unterzuckerungen bewirken einen massiven Adrenalin-Schub und andere körperliche Aktivierungen (häufig zusätzlich via Nebennieren, Schilddrüse).
Man könnte es auch so ausdrücken: Die zur Abwehr von Stress eingesetzten Süßigkeiten und anderen Kohlenhydrate versetzen den Körper mittelbar selbst in einen Stresszustand, ohne dass notwendigerweise ein Stressgrund aktuell vorliegen muss. Gehirn und Körper sind in der Folge übererregt, und das alles ohne äußeren Anlass."


Editiert: Fr, 11 Okt 2019 07:43 von Juli
Editiert: Fr, 11 Okt 2019 07:50 von Juli
Editiert: Fr, 11 Okt 2019 07:51 von Juli

  
Lynn
375 Beiträge

Fr, 11 Okt 2019 14:55
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Liebe Juli, danke für dein Antwort.
Ich kenne die Ausführungen von Morschitsky und halte auch sehr viel von seinen Überlegungen.
Man weiß aber gar nicht, ob tatsächlich Serotonin für ein angenehmes Gefühl verantwortlich ist, die Rolle des Serotoniens ist nicht wirklcih gesichert. Aber natürlich ist es eine mögliche Erklärung.
Die andere Erklärung war aber folgende wie in diesem link,https://www.deutschlandfunkkultur.de/mit-zucker-gegen-cortis..._id=310903 nämlich dass Stress automatisch die Rezeptoren für Süsses im Mund erhöhe und der Schlüssel dafür sei das Cortisol. Denn unter Stress steigt mit dem Cortisol der Energieverbrauch vor allem im Gehirn.
Meine Überlegung dazu ist, und das ist jetzt meine ganz persönliche eigene Überlegung, ob in diesem Fall nicht Zucker besser ist, als die Verwertung von Ketonen, denn Zucker steht ja dann als unmittelbare Energiequelle quasi unbegrenzt zur Verfügung, also so viel man halt davon isst.
Und mit der Verwertung der Ketone sind ja , nehme ich an, Grenzen gesetzt, also so genau weiß ich das nicht, das ist ja auch eine Fragestellung


  
Lynn
375 Beiträge

Fr, 11 Okt 2019 15:16
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Und die grundlegende Fragestellung ist, wie das genau mit dem Cortsiol ist.


Editiert: Fr, 11 Okt 2019 15:25 von Lynn

  
Juli
682 Beiträge

Fr, 11 Okt 2019 22:38
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Und die grundlegende Fragestellung ist, wie das genau mit dem Cortsiol ist.

Hallo Lynn,
eben habe ich einen sehr ausführlichen Artikel über Cortisol und Zusammenhänge zu Insulin, Energie, Stress, Ernährung etc. gefunden, vielleicht hast Du Lust, ihn zu lesen - vielleicht hilft er Dir bei deinen Überlegungen.
https://ketoseportal.de/zu-viel-cortisol/

Hier noch was zum Lesen, was ich gefunden habe zum Zusammenhang bzgl. Schmerzen/Kohlenhydrate:
https://www.strunz.com/de/news/die-anti-schmerz-diaet.html
https://www.evidero.de/ernaehrung-gegen-schmerzen
http://www.guter-rat.de/gesund-bleiben/gesundheit/kohlenhydr...gesundheit
hier finde ich den ersten Beitrag sehr interessant:
https://forum.nicolai-worm.de/index.php/Thread/20649-Kohlenh...Schmerzen/

vielleicht ist etwas für Dich dabei. Ich habe manchmal das Gefühl, dass Du durch den Verzehr von Zucker in eine Spirale hineingeraten bist, die es Dir sehr schwer macht, Dir vorzustellen, den Zucker wieder wegzulassen - das ist eine physiologische Reaktion, so ähnlich wie "Sucht", weil der Blutzuckerspiegel immer nach neuem Zucker schreit.
bei mir wäre das auch so, schon nach einem Apfel oder ähnlichem. Für mich ist der einzige Weg, dieser Zuckersucht zu entkommen, ihn wegzulassen, komplett, und die anderen KH auch zu minimieren.
Aber es liegt mir fern, Dich zu missionieren - es ging mir nur darum, Dich mit Deinen Fragen nicht stehenzulassen.

(Wichtig auch: Die Empfindlichkeit ist unterschiedlich, also manche können nach ein paar Monaten Karenz, in der die Ketolysefähigkeit trainiert wird (in Ketose leben - und lernen, aus den Ketonen Energie zu ziehen) dann nach und nach wieder etwas mehr KH zuführen, Stichwort "slow carbs", also das ist wirklich sehr individuell - bei mir selbst ist die Toleranz da leider sehr gering. Das muss man für sich selbst testen, also zB Gemüse mit mehr KH oder Hülsenfrüchte sind ja nicht vergleichbar mit Zucker und Süßigkeiten, Obst und Brot.)

Falls Du Bedenken hast, dass das Gehirn in stressigen Zeiten "verhungert", wenn man die KH wegnimmt: Deshalb muss man ja gleichzeitig Protein und Fett hochfahren und dann braucht das Gehirn eine Weile, bis es das Fett wieder verwenden lernt. Damit schlagen sich ja viele hier im Forum herum (Keto-Adaption), also das geht nicht sofort, aber ermöglicht eine Energieversorgung ohne Blutzuckerschwankungen, weil Fett als Treibstoff OHNE Beteiligung der Stresshormone funktioniert. Sehr hilfreich bei Schmerzen/Migräne.

Ich weiß nicht, unter welcher Art Schmerzen Du leidest, aber mir ist keine Schmerzsituation bekannt, bei der der Körper die KH braucht. Es ist eher die psychologische Ebene, sich dann durch das Süße trösten zu wollen - wenn ich schon Schmerzen habe, dann brauche ich jetzt wenigstens xy - das kenne ich auch, Stichwort Äpfel. sehr menschlich. Aber da Du so viel überlegst - und auch noch die Epilepsie im Rucksack hast - finde ich es eine Überlegung wert, ob Dir dieses Haben-Wollen-Bedürfnis nach Zucker evtl. einen Streich spielt.

Ich hoffe, Dir nicht zu nahe getreten zu sein- Du wirst es ja alles für Dich prüfen.
liebe Grüße!


Editiert: Sa, 12 Okt 2019 07:55 von Juli
Editiert: Sa, 12 Okt 2019 07:59 von Juli
Editiert: Sa, 12 Okt 2019 08:03 von Juli

  
Lynn
375 Beiträge

Sa, 12 Okt 2019 13:43
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Ich habe Tumorschmerzen, aber ich muss halt schauen, dass da unbedingt was getan wird. Also ohne KH oder mit weniger wäre meine Situation absolut untragbar. Ohne den vilen KH wäre ich schon völlig ein Nervenbündel.

In den links steht ja die schädlche Wirkung von Cortisol, also wäre wahrscheinlich eine KH reiche ernährung doch sehr günsitig in sehr vielen Fällen. Möglich.


Aber natürlcih, mal etwas gegen die Tumorschmerzen zu tun, halt eine Behandlung wäre natürlich jetzt vorrangig.

Dass ich in eine KH Spirale geraten bin, das kann nicht sein, denn ich bin ja ganz verzweifelt, nach einer langen streng ketogenen Diät wieder zu den KH gekommen.

Aber was bei mir neben den Schmerzen dazukommt ist, dass der Tumor in der Nähe der HWS liegt und das den Energiestoffwechsel stört. Somit kann vielleicht auch speziell in meinem Fall etwas anderes geraten sein. Ich merke auch beim Radfahren, dass meine Beine so schwach sind. Gerade bei Probleme der HWS hilft oft eine Ketogene Diät, aber kann vielleicht auch das Gegenteil sein.

Aber danke , dass du dir so Gedanken machst, Mitgefühl kann ich gut gebrauchen.


  
Juli
682 Beiträge

Sa, 12 Okt 2019 14:07
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Kennst Du einen guten und netten (!!) Neurochirurgen, den Du mal konsultieren könntest wegen des Tumors?
Du hattest glaub ich mal geschrieben, dass er gutartig ist und also kein Krebs, aber wenn ER die Schmerzen verursacht, dann ist es doch an der Zeit, dass Du Hilfe bekommst.

bei Neurochirurgie denken viele, dass die sofort operieren, aber das ist nicht so. man muss gut aussuchen, zu wem man geht. Wo wohnst Du?


  
Lynn
375 Beiträge

Sa, 12 Okt 2019 14:16
 re: Konsum von Kohnehydraten senkt Diabetesrisiko!?

Genau in diesem link vom Ketoseportal steht aber dass kohlenhydrate die für einen raketenschnellen energieschub sorgen. Genau das könnte aber von Not sein.

In diesem Link steht auch dass eine Ketogene Diät den Cortisolspiegel senken würde, aber es steht keinerlei Erklärung warum. Und ich finde auch sonst keinerlei Anhaltspunkte warum das so sein sollte, bis auf den einen Grund , eine Unterzuckerung auszugleichen, aber das ist ja nur ein Grund für Stress.
Und die Gegenteilige Behauptung, die eben auch vertreten wird finde ich logisch viel nachvollziehbarer, da ja bei Zuckerkonsum der Köerper sich nicht genötigt sehen muss extra Zucker zu produzieren und genau das würde das Stresshormon Cortisol ja tun.


Editiert: Sa, 12 Okt 2019 14:17 von Lynn

  

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