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AUTOR
THEMA
GemüseHuhn
6 Beiträge

Mo, 12 Okt 2015 16:03
 re: Migräne nach Sport

Hallo Cäcilie,

ich habe auch Probleme mit menstueller Migräne.

Hatte kurzen Mailkontakt mit Frau Barkawi, die mir empfohlen hat es mit Omega3 Kapseln zu versuchen.

Mehr Infos auf ihrer Buchseite:

http://www.stop-migraene.com/der-omega-3-trick/

Sie sagte, dass menstruelle Migräne die gleiche Ursache, wie die dem Barkawikonzept zugrundeliegende Migräne hat, den Unterzucker. In diesem Fall aber ausgelöst durch Östrogen, bzw. eine sogenannte Östrogen Dominanz.

Ich habe dann die Fragen und Antworten auf hrer Seite gelsen, da war das Thema "Migräne vor den Tagen " zu finden.

Ich hae die Omega 3 Kapseln genommen, aber zu kurz, um eine Aussage treffen zu können. Ich musste sie absetzen, weil ich gerade den 21 Tage Entzug mache. Danach werde ich sie wieder nehmen.

Was hat du denn als Vegetarien während des 21 Tage Entzuges statt Hähnchen gegessen?

Viele Grüße

Anna


  
Aprikose
1.037 Beiträge

So, 18 Okt 2015 10:41
 re: Migräne nach Sport

Liebe Anna,

ich bin sehr gespannt, was Deine Gemüse-Huhn-Kur für eine Wirkung bei Dir hat und drücke alle Daumen. Ab morgen oder übermorgen kommt die nächste Stufe, oder? Ich traue mir das nicht zu, erstmal die ständige Kocherei und dann das Hungern. Mir scheint das nicht alltagskompatibel. Aber ich habe es als allerletzten Notanker im Hinterkopf.

Nach Deinem Hinweis auf den Omega 3-Kapsel-Tipp von Frau Barkawi habe ich recherchiert. Das Ergebnis: ich würde das nicht einfach so machen, sondern mich ausführlich damit beschäftigen, jedenfalls bei einer geplanten Dauereinnahme. Der Nutzen von Omega 3 ist umstritten bzw. offenbar sehr widersprüchlich, guck mal hier: klick. Ich kann nicht beurteilen, wie seriös die Quelle ist, aber die Argumente sollte man schon bedenken. In meinem Absetzforum wurde außerdem über die Beimischung von Vitamin E diskutiert. Mit mehr Kapseln als üblich bewirkt man natürlich auch eine erhöhte Vitamin E-Aufnahme (klick).

Diese Hinweise bin ich meinem guten Ruf als NEM-Skeptikerin schuldig Großes Grinsen .

Liebe Grüße,
Aprikose


  
Cäcilie
24 Beiträge

Fr, 23 Okt 2015 19:39
 re: Migräne nach Sport

Liebe Anna, liebe Aprikose,

danke für eure Hinweise. Ich werde mich mit Omega 3 mal in Ruhe beschäftigen. Dass das ganze mit Hormonen zu tun hat, ist ja ziemlich offensichtlich. Ich glaube ja, dass jeden Monat die Hormonumstellung so ein Stress für den Körper ist, das man Schwupps aus dem Fettstoffwechsel fällt und der Körper Alarm meldet, wenn er keine Kohlenhydrate bekommt. Tja und dann heisst es viel Geduld, bis der Körper akzeptiert, dass es gar nicht schlimm ist, wenn da keine Kohlenhydrate sind. Aber wie gesagt, das ist nur eine Vermutung. Vielleicht mache ich es mir auch zu einfach und liege total falsch. Aber es ist schon merkwürdig, dass Menstruation und Sport bei mir körperlichen Stress auslösen.

Ich habe die 21 Tage mit Eiweiss vom Ei gemacht. Ätzend, aber machbar. Pro Tag waren das 9 Eiweisse auf 3 "Mahlzeiten" verteilt) Ich habe die Menge einfach abgewogen und bin so auf je 3 gekommen. Für den Rest der Familie gab es dann viel Rührei aus Eigelb oder Kaiserschmarrn... . Wenn ich ein Eigelb wegwerfen musste, habe ich mich innerlich bei dem Huhn entschuldigt. Gott sei Dank gingen diese endlosen 21 Tage rum.Immerhin war ich durch das Eiweiss nur mässig hungrig. Hinterher musste ich erst mal Natron gegen die Übersäuerung einnehmen, daher wohl auch meine Beinkrämpfe. Dazu gab es bei mir Zuccini.(Kann ich bis heute nicht mehr essen, Bähh). Was Veganer machen ist mir schleierhaft, da bleibt vermutlich nur fasten.

Danke für eure Hinweise, und alles Gute für euch. Dir Anna, ganz viel Erfolg. Bei mir hat es super geholfen, war sozusagen der Einstig ins Kohlenhydratarme Leben, mit deutlich weniger Migräne. Ich drücke dir die Daumen.

Viele Grüße,
Cäcilie


  
Cäcilie
24 Beiträge

Fr, 23 Okt 2015 19:48
 re: Migräne nach Sport

Noch ein Nachtrag an Aprikose,

du schreibst die 21 Tage wären wegen der Kocherei nicht alltagstauglich. Also ich habe immer für 1 bis 3 Tage vorgekocht. Einfach alles gewogen, in Schüsseln abgefüllt und dann nur noch warm gemacht. Das Kochen ging bei mir auch schnell. Das Eiweiss ist ruckzuck fest oder ich habe gleich fertig hartgekochte Eier gekauft. Für unterwegs hatte ich meine Tupperschüssel dabei. Dann habe ich alles á la Jürgen Schilling möglichst langsam gegessen und gut gekaut und war dann wirklich einige Stunden "gesättigt". Von gut schmecken war natürlich nicht die Rede und ich habe die Tage runtergezählt, aber es ist durchaus machbar. Allerdings hatte und habe ich viele Fett-Reserven, vielleicht ist das für einen ohnehin schon schlanken Menschen schwieriger, das kann ich schlecht beurteilen.

So, sorry das ist mir nur noch eingefallen,
bis dann,

Cäcilie


  
Aprikose
1.037 Beiträge

Fr, 30 Okt 2015 19:59
 re: Migräne nach Sport

Liebe Cäcilie,

Du hast 21 Tage Eiweiß gegessen??? Bei der Vorstellung bekomme ich einen Würgereiz! Gratuliere, dass Du das durchgehalten hast.

Wie ist es jetzt? Kannst Du das mal ein bisschen genauer beschreiben?

Liebe Grüße,
Aprikose


  
Cäcilie
24 Beiträge

Mo, 02 Nov 2015 17:45
 re: Migräne nach Sport

Liebe Aprikose,

Ja, mit dem Eiweiss das ist nicht lecker, aber machbar. Dafür kann ich mir Hähnchenbrust nicht vorstellen (Bäääähh!!).Hauptsache ich musste nicht hungern, das geht bei mir gar nicht. Nach den ersten 3 schrecklichen Tagen war ich die restlichen Tage Migränefrei, für mich ein Wunder! Danach ging es bei mir wirklich wochen- und monatelang viel besser und stetig bergauf. Nur mit dem Sport und der Menstruation, am besten noch in Kombination das war bis jetzt ein no-go. Dafür ging schon mal wieder Essengehen. Ich gehe gern mit meiner Familie in die Berge und das hat mich fast jedesmal rausgehauen.

Dann hatte ich letzte Woche voll den Einbruch bzw. Rückschlag. Ich hatte wieder meine Periode und gleich am ersten Tag Migräne und bin am letzten Tag, als es mir wieder gut ging, ins Fitnessstudio. War wohl ein Fehler. Ich hatte 5 Tage am Stück Migräne und kam und kam nicht mehr in die Ketose, ganz egal wie wenig Kohlenhydrate ich gegessen habe. Ich nehme mal an, dass mein Körpter das Fett verwandelt hat(?), eine andere Erklärung habe ich nicht. Am 5. Tag habe ich dann wieder Eier gekauft und mache jetzt wieder den 4. Tag Eiweiss mit Zuccini und Pilzen.(Und Natron wegen der Übersäuerung). Es "schmeckt" gar nicht, aber es macht satt und ich bin jetzt ENDLICH wieder in Ketose und mein Kopf ist wieder klar. Also das scheint bei mir zu funktionieren. Wie das bei anderen ist, weiss ich nicht. Morgen höre ich damit dann wieder auf, und steige wieder auf mein "normal" mit Fett um.

Alternativ zu Eiern hatte ich mir noch Tofu überlegt, aber auch da sind noch KH drin und ausserdem mag ich kein Tofu. Sonst ist mir nur noch Fasten eingefallen als Vegetarier. Und ich kann wirklich kein Fleisch oder Fisch in den Mund nehmen (Schüttel).
Also ob dir das jetzt weiterhilft? Ich bin überzeugt auf dem richtigen Weg zu sein, allerdings brauche ich doch mehr Geduld als ich dachte und war und bin immer noch ganz schön naiv. Ich wünsche dir, dass du deinen Weg findest.

Viele liebe Grüße,

Cäcilie


  
Cäcilie
24 Beiträge

Di, 22 Dez 2015 12:14
 re: Migräne nach Sport

Liebe Anna, und an alle,

hast du die 21 Tage hinter dich gebracht? Wie geht es dir?

Ich bekomme immer mehr Stabilität, wobei wenn ich jetzt an die Weihnachtsausnahmetage denke, werde ich mal wieder sehen, wo ich wirklich stehe...
Sport klappt mit dem Ausdauertraining ganz prima. Ich habe das Gefühl, es kommt "Ruhe" in meinen Körper. Und das tut gut.
ABER, während Eisprung und Menstruation hat sich nichts verändert. Da muss ich eigentlich immer an 2-3 Tagen Triptane nehmen. Ich habe mir nochmal alle Einträge über Migräne während der Periode durchgelesen, aber ich komme da nicht weiter. Ich habe schon mehrfach mein Östrogen und Progesteron checken lassen - immer alles in Ordnung, trotz beginnender Wechseljahre. Probehalber habe ich bereits zweimal Progesteroncreme benutzt. Aber der Effekt war gleich null.

Jetzt habe ich noch einen ganz anderen Ansatz. Ich beginne Mitte Januar eine Traumatherapie, um meine verkorkste Kindheit aufzuarbeiten. Vielleicht hängt das ja auch alles irgendwie zusammen.... wer weiß! Ich muss das jedenfalls jetzt machen und bin sehr gespannt, ob sich da auch was mit der Migräne tut!

bis dann, alles Liebe und Frohe Weihnachten,

Cäcilie


  
Cäcilie
24 Beiträge

Fr, 27 Mai 2016 14:27
 re: Migräne nach Sport

Hallo alle zusammen,

ich habe eine Weile nichts von mir hören lassen und das hatte seinen Grund. Aber jetzt erzähle ich der Reihe nach und versuche mich kurz und knapp zu fassen:

Im Januar habe ich es endlich geschafft und begonnen, mich mit meiner verkorksten Kindheit auseinanderzusetzen. Ich war einige Male in Hypnose und heraus kam das Schlimmstmögliche - Sexueller Missbrauch als Kleinstkind über mehrere Jahre. Seit dem bin ich in Traumatherapie und versuche das zu verarbeiten.

Aber - und jetzt komme ich auf die Migräne - ich habe in einem Migränebuch einen Satz gelesen, dass Traumata Nebennierenschwächen auslösen können und die dann Migräne. Also bin ich in die Spur, habe ein Buch zum Thema gelesen und einen Speichelhormontest gemacht. Das war sowiso fällig, da ich jetzt in den Wechseljahren bin. Vor allem habe ich das Cortisol getestet. Heraus kam, dass meine Nebennieren ziemlich erschöpft sind. Seither nehme ich seit ca. 6 Wochen ein Homöpathisches Aufbaumittel (Phytocortal N) Und es wirkt total gut. Mir geht es soooo viel besser. Ich hatte noch einen Totalabsturz als ich mal wieder meine Periode bekommen habe. Daraufhin bin ich nochmal in Hypnose und habe das speziell mit meiner Therapeutin herausgearbeitet. Fazit: Nicht annehmenkönnen meiner Weiblichkeit. Aber ich konnte jetzt schon ganz viel lösen und ich hoffe, dass es beim nächsten Zyklus alles viel einfacher wird. Das und die Nebennieren scheinen bei mir der Knackpunkt zu sein. Ich habe seit dem nicht einen Migräneanfall mehr gehabt!!!!

Ich verstehe jetzt viel besser warum mein Körper alles als Stress interpretiert hat: Sport, Kohlenhydrate oder auch zu wenig Schlaf.Es war einfach immer alles zuviel. Das ist jetzt alles weg. Ich habe wieder mit Sport angefangen und keine Migräne bekommen. Ich habe mal wieder etwas Kohlenhydrate gegessen und ebenfalls nichts. Ich bin natürlich noch sehr vorsichtig und horche ständig in mich rein. Es ist unglaublich! Ich bleibe weitgehend bei der Ernährung, weil es mir so gut tut, und ich so hoffentlich mein Gewicht im Griff behalte, aber vielleicht sind mal ein paar Ausnahmen drin.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie tonnenerleichtert ich bin. Da liegt psychisch sicher noch ein langer Weg vor mir, aber ich habe das Gefühl, das Schlimmste liegt bereits hinter mir und hoffentlich auch die Migräne!!!!!!!

Ich schreibe hier so ausführlich, weil vielleicht noch andere ebenfalls in dieser Falle stecken? Wen es interessiert das Buch heisst: Sonja Schoch, Nebennierenschwäche die "unbekannte" Krankheit.
Darin wird auch der Zusammenhang zwischen der Nebennieren und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschrieben. Und auch der Zusammenhang zu dem Salzstoffwechsel. Beides Themen, die ja hier immer wieder diskutiert werden.

Ich drücke euch allen weiterhin die Daumen und werde mich in einigen Wochen nochmal melden, ob es tatsächlich so gut weitergeht oder wie auch immer.

Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende,

Cäcilie


  
gomera47
896 Beiträge

So, 29 Mai 2016 09:03


gomera47
 Nebennierenschwäche und Migräne

AUTOR BEITRAG
Peter
1.614 Beiträge

Di, 22 Aug 2006 01:01


Peter re: Cortison-Nebenniere--Migräne??

ich bin neu in diesem Forum--und hoffe-meine nunmehr sehr lange Karriere mit der Migräne endlich mal in den Griff zu bekommen.
Da ich ein leidenschaftlicher googler bin-und immer die Ursachen und Zusammenhänge wissen möchte--habe ich nun nach den Ursachen der Unterzuckerung etc.gefahndet.
Ich leide auch noch an Hashimoto-ist eine SD Erkrankungen--Rheuma-und Migräne mit Aura.
Nun hat mich das Cortison welches ich laut Blutwerten viel zu wenig habe--auf den Weg gebracht.
Sprich--meine Nebennieren funktionieren nicht mehr so gut--entweder weil ich die Migräne habe--und diese heftigen Anfälle meine hypophyse gleich mit geschädigt hat--oder ich bekomme halt die Migräne weil von Anfang an--eine Nebennierenschwäche hatte.
Wie auch immer--befinden sich in diesem Forum auch leute-welche evtl.schon wissen,dass sie zuwenig Corti haben-und da dann ein Zusammenhang besteht??


Hallo Elfe, zu wenig Cortisol kann eindeutig Migräne begünstigen, weil Cortisol ganz maßgeblich dafür verantwortlich ist, den Blutzuckerspiegel bei Stress und auch außerhalb von Nahrungsaufnahmen zu stabilisieren. Bei wirklich hartnäckigen und sich täglich wiederholenden schwersten Migräneattacken bzw. bei Status migraenosus gehören Kortisonbehandlungen zu den Standardtherapien.

Ansonsten werde ich dir da weiter kaum Rat geben können, denn die Liste deiner Schäden im Hormonsystem (Schilddrüse, Nebenniere, Hypophyse) ist beträchtlich.

Eventuell könnte eine ganz ganz ganz langsam begonnene Umstellung auf eine kohlenhydratarme Diät irgendwann mal was bringen, aber dafür bräuchtest du auf jeden Fall einen Arzt, der dies unterstützen würde. Meines Erachtens kann es Sinn machen, sich von dem reinen Glucose-Stoffwechsel zu lösen, aber das geht in deinem Fall weit über das hinaus, was man in einem Internetforum unterstützen kann.

LG Peter

Hallo Cäcil,
Ich füge hier mal einen alten Beitrag zur Nebennierenschwäche von Peter dazu.
Genau an dem Punkt bin ich jetzt auch, nach 35 Jahren Migräne und aller erfolgloser Versuche(zeitweise Verbesserungen) zu wissen, es kommt daher!
Bin aber noch in umfangreichen Untersuchungen.
Werde berichten, wenn ich Erfolg haben sollte.
Alles Gute für Dich und danke für den Beitrag, der auch ein Denkanstoß für die Leute sein könnte, die nicht weiterwissen.
Frage: Bist Du da bei einem Heilpraktiker?
Ich bin derzeit beim Endokrinologen.
Liebe Grüße Gomera


Editiert: So, 29 Mai 2016 09:04 von gomera47

  
Peter
1.646 Beiträge

Fr, 03 Jun 2016 11:06


Peter
 re: Nebennierenschwäche und Migräne

Ich füge hier mal einen alten Beitrag zur Nebennierenschwäche von Peter dazu.
Genau an dem Punkt bin ich jetzt auch, nach 35 Jahren Migräne und aller erfolgloser Versuche(zeitweise Verbesserungen) zu wissen, es kommt daher!


Auch wenn es vielleicht etwas spekulativ ist, aber meiner Meinung sind ausgesprochen ketogene Strategien (damit meine ich: ganz viel Fett, aber eher wenige Proteine) in solchen Fällen nicht die besten Strategien. Nicht alle Migräniker haben die gleiche Ausgangslage. Bei manchen besteht bereits eine chronische Migräne mit diversen "Hormonerschöpfungen" (z. B. einer Erschöpfung der Nebenniere). Es kann dann sinnvoll sein, mehr Proteine aufzunehmen, z. B. Fleisch.

LG Peter


"Obwohl die Ärzte ihn behandelten, wurde er gesund." (Leo Tolstoi)

  
Cäcilie
24 Beiträge

Mo, 06 Jun 2016 10:16
 re: Nebennierenschwäche und Migräne

Liebe Gomera,

ja, ich bin bei einer Heilpraktikerin. Hätte ich keinen Erfolg mit dem Homöopathischen Komplexmittel gehabt, wäre der Endokrinologe meine nächste Anlaufstelle gewesen. Oder auch ein klassischer Homöopath.
Was sich aber immer mehr bei mir persönlich herausschält, ist die Tatsache, dass die Migräne während der Periode tatsächlich mit dem "nichtannehmen können meiner Weiblichkeit" zusammenhängt. Dies wurde ausgelöst durch den Missbrauch in meiner Kindheit. Durch die Traumatherapie bin ich da jetzt dran uns sehr gespannt wie die nächste Periode daherkommt. Aber das ist natürlich ein individueller Weg, den man nicht pauschalisieren kann. Trotzdem sind die Nebennieren der körperliche Ausdruck gewesen, dass das Symptom "Migräne" hervorgebracht hat. Berauschend finde ich wie schnell das jetzt aufwärts geht. Nach 41 Jahren Migräne habe ich nicht erwartet, dass eine Verbesserung so schnell passiert.

Der Eintrag von Peter ist sehr hilfreich. Herzlichen Dank! Auch das bringt mich im Verstehen wieder einen Schritt weiter.
Viel Erfolg auf deinem Weg Gomera und ich melde mich wieder sobald ich noch etwas stabiler bin und eben weiss wie die nächste Periode gelaufen ist.

Alle Gute und viele Grüße,
Cäcilie


  
Cäcilie
24 Beiträge

Mo, 06 Jun 2016 10:27
 re: Nebennierenschwäche und Migräne

Lieber Peter,

danke für deinen Hinweis. Da ich Vegetarier bin, ist das mit dem Fleisch so eine Sache. Aber ich esse tatsächlich mehr Käse, Eier und auch wieder Quark, was mir sehr gut bekommt.

Generell möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei dir und allen anderen zu bedanken. Ihr seid ein wichtiger Schritt auf meinem Weg in Richtung Heilung. Und alles hier gesagte hat mich enorm weiter gebracht. DANKE!!!

Viele Grüße,
Cäcilie


  
Aprikose
1.037 Beiträge

Mo, 06 Jun 2016 22:02
 re: Nebennierenschwäche und Migräne

Liebe Cäcilie,

mein Schmerzarzt sagte, "man" ginge inzwischen davon aus, dass Schmerzkrankheiten, insbesondere chronische, immer mit traumatischen Erfahrungen in der frühen Kindheit zu tun haben. Das muss nicht der extreme Fall, nämlich (sexualisierte) Gewalt sein, auch Krankheit, Scheidung, Tod im Umfeld bzw. Vernachlässigung oder andere Ereignisse könnten auf ein Kleinkind solche verheerenden Folgen haben.

Ich glaube nicht, dass das seine persönliche Meinung oder dahergeredet ist, insofern nehme ich die Aussage ernst. Auf mich trifft das auch zu, in meiner Kindheit gab es mehrere traumatische Ereignisse aus dem Bereich Krankheit und Tod.

Ich wünsche Dir, dass Du auf Deinem Weg gut weiterkommst. Schön, dass es jetzt so vielversprechend aussieht!

Liebe Grüße,
Aprikose


  
Juli
720 Beiträge

Mo, 06 Jun 2016 23:24
 re: Nebennierenschwäche und Migräne

I
Auch wenn es vielleicht etwas spekulativ ist, aber meiner Meinung sind ausgesprochen ketogene Strategien (damit meine ich: ganz viel Fett, aber eher wenige Proteine) in solchen Fällen nicht die besten Strategien. Nicht alle Migräniker haben die gleiche Ausgangslage. Bei manchen besteht bereits eine chronische Migräne mit diversen "Hormonerschöpfungen" (z. B. einer Erschöpfung der Nebenniere). Es kann dann sinnvoll sein, mehr Proteine aufzunehmen, z. B. Fleisch.

LG Peter


Lieber Peter,
bitte könntest Du das noch ein bisschen erklären?
Warum braucht man evtl. mehr Proteine, wenn die Nebennieren evtl. erschöpft sind?
ich habe den Eindruck, dass es mir bei Reduktion der Proteine erheblich schlechter geht.
Und ich habe kaum migränefreie Tage. Deshalb schreibe ich selten.
Danke!


Editiert: Mo, 06 Jun 2016 23:25 von Juli

  
gomera47
896 Beiträge

Mi, 08 Jun 2016 07:47


gomera47
 re: Nebennierenschwäche und Migräne

Hallo Cäcil,
Danke für Deine Antwort.
Das ist ein interessantes Thema, welches bisher noch nicht oft Beachtung fand.

Wir bleiben in Kontakt.
Liebe Grüße und halte Dir fest beide Daumen. Gomera


  
Victoria2014
78 Beiträge

Mo, 04 Jul 2016 12:09
 re: Nebennierenschwäche, Schilddrüse und Migräne

Hallo zusammen,

ich klinke mich hier mal ein mit folgender Theorie:

Seit 30 Jahren nehme ich SD- Hormone, aktuell L- Thyroxin 112. Nach nun zwei Jahren eher LCHF und einem halben Jahr konsequentem Glutenverzicht taucht bei mit plötzlich diese extreme Müdigkeit und täglicher Schwindel auf. Blutdruck ist bei 90:60.
Ich nehme inzwischen viel Meersalz zu mir und versuche auch alle anderen Tipps bei niedrigem Blutdruck einzuhalten. Erfolg ist mäßig.
Nun die Theorie, durch Verzicht auf Gluten hat sich die Schilddrüse selbst etwas erholt und ich nehme deswegen zuviel L -Thyroxin. Dadurch kam es zu einer Nebennierenschwäche, da der Körper zuviel Cortisol wegen dem L Thyroxin verbraucht.
Wenn ich jetzt die Dosis L- Thyroxin runter fahren würde würde, könnte sich die Nebennierenschwäche rein theoretisch wieder erholen und meine Erschöpfung und Schwindel würden aufhören.

Mit dieser Theorie war ich schon beim HP. Der sieht das genauso. Nun warte ich ich auf einen Termin beim Endokrinologen, damit alle Werte nochmals überprüft werden. Ohne Arzt traue ich mich nicht und kann ich die Dosis nicht verändern.

Davor hätte ich gerne eure Meinung dazu gehabt, und auch gerne gewusst ob jemand schon diese Erfahrung gemacht hat?

Liebe Grüße

Victoria


  
EvaM
127 Beiträge

Mo, 04 Jul 2016 20:25
 re: Nebennierenschwäche, Schilddrüse und Migräne


Nun die Theorie, durch Verzicht auf Gluten hat sich die Schilddrüse selbst etwas erholt und ich nehme deswegen zuviel L -Thyroxin. Dadurch kam es zu einer Nebennierenschwäche, da der Körper zuviel Cortisol wegen dem L Thyroxin verbraucht.


Das verstehe ich nicht. Kann man von einer SD-Überfunktion wirklich eine Nebennierenschwäche bekommen?

Mein Blutdruck war die letzten Wochen auch zu niedrig und ich war total erschöpft, aber ich habe das eher dem Wetter zugeschrieben und dem reduzieren vom AD.

Gruß
Eva


  
Juli
720 Beiträge

Mo, 04 Jul 2016 22:32
 re: Nebennierenschwäche, Schilddrüse und Migräne


Wenn ich jetzt die Dosis L- Thyroxin runter fahren würde würde, könnte sich die Nebennierenschwäche rein theoretisch wieder erholen und meine Erschöpfung und Schwindel würden aufhören.


Ich würde da erst einmal so pragmatisch wie möglich rangehen:

Schilddrüsenwerte überprüfen lassen, und zwar fT3. fT4 und TSH, also die freien Werte unbedingt!
Dann musst Du nicht mit Mutmaßungen und auf Verdacht agieren, sondern kannst sehen, wie die SD-Situation ist.
Durch Reduzieren von L-Thyroxin kann man / frau nämlich NOCH mehr müde werden, logischerweise.

Es können auch andere Faktoren im Spiel sein, die Cortisol verbrauchen und müde machen, als Beispiel nenne ich einfach mal Allergien, Histamin, Unverträglichkeiten - sowas kann auch kollapsig machen und schwindlig.

Ich würde an deiner Stelle mal versuchen, zu beobachten, ob diese Schwindelzustände immer nach bestimmten Lebensmitteln kommen oder sich anderweitig zuordnen lassen.
Hast Du Dich mal bzgl. Histamin informiert?

Liebe Grüße!


Editiert: Mo, 04 Jul 2016 22:41 von Juli

  
Cäcilie
24 Beiträge

Fr, 30 Sep 2016 15:42
 re: Nebennierenschwäche, Schilddrüse und Migräne

Hallo,

sorry, dass ich so lange nichts geschrieben habe. Aber ich wollte mal sehen, wie es so im Sommer in meinem Urlaub läuft und Erfahrungen sammeln:
Ich war eine Woche in den Bergen und habe es mit drei Triptanen geschafft. Ok, drei zuviel, aber ich wollte auch kein Risiko eingehen und habe sofort bei den ersten Anzeichen eines eingeworfen. Fazit: Bei hoher körperlicher Anstrengung sind meine Nebennieren noch nicht stabil genug.

Dann habe ich mehrfach versucht professionelle Unterstützung in der Nebennierentherapie zu bekommen. Bisher ohne Erfolg. Keiner kennt sich aus, es ist echt traurig. Also falls jemand einen Arzt oder HP kennt im Raum München? Ich habe alle verfügbaren Bücher zum Thema gelesen und therapiere mich jetzt selbst. Mal sehen wohin es mich führt. Aber was bleibt mir auch übrig.

Ich bin in eine Art KH-Rausch gefallen und habe gemerkt, dass es bis auf mein Gewicht, keinen Einfluss auf die Migräne hatte. Nach wie vor leide ich mit meiner Periode und bei körperlicher Anstrengung, das wars. Also wenn ich diesen beiden Faktoren aus dem Weg gehe, habe ich auch keine Migräne. Trotzdem versuche ich mich ketogen zu ernähren, wegen meines Übergewichts, aber es fällt mir schwer, weil der Druck weg ist. Nach wie vor glaube ich, dass das wirklch für viele DER Weg ist. Bei mir selbst ist es wohl eher ein Weg zu anderem hin.

Meine Traumatherapie schlägt gut an und ich mache große Fortschritte, die sich hoffentlich auch in meinen Nebennieren langfristig zeigen. Mir ist allerdings noch etwas klargeworden. Neben der Psyche ist auch in den Muskeln und Zellen ganz viel Anspannung seit Jahrzehnten gespeichert. Da gehe ich jetzt auch dran: Durch neurogenes Zittern kann man hier wohl von Übung zu Übung diese Verspannungen langsam lösen und hoffentlich damit auch den Stress und den Druck der Nebennieren.
Sorry, wenn das ein langer Eintrag wird, aber ich habe für mich kapiert, dass es diese Achse in meinem Leben gibt:

Sexueller Missbrauch - Trauma- Nebennierenschwäche - Verspannung/Verkrampfung - Migräne.
Und ich hoffe, dass wenn ich das Trauma bewältigt habe, psychisch und physisch, dann auch der Rest heilen darf.
Mir ist schon klar, dass das nicht so viel mit Peters Erfahrungen und der ketogenen Ernährung zu tun hat. Trotzdem möchte ich meine Erfahrungen darlegen, falls es doch noch jemanden gibt, der ähnliche Wege wie ich gehen muss.

Ich denke an euch alle und wünsche uns allen Heilung, egal auf welchem Weg.

Cäcilie


  
EvaM
127 Beiträge

Fr, 30 Sep 2016 17:21
 re: Nebennierenschwäche, Schilddrüse und Migräne

Hallo Cäcilie,

ich finde es gut, das auch über Sachen schreibst die -auf den ersten Blick- nichts mit Migräne und der Ernährung zu haben. Ich bin da nämlich auch noch am rumprobieren, weil ich neben der Migräne auch mit Depressionen und chronischer Erschöpfung zu kämpfen habe. Und so langsam bin ich auch mit meinem Latein am Ende. Ich schaue im Moment auch gerade nach tiefenpsychologischer und/oder Traumatherapie. Ich habe wohl mehrere kleine Traumata statt ein großes, aber die wollen ja auch bearbeitet werden.

Zum Thema Hormone: du kennst sicher das Buch "Die Hormonrevolution" von Michael Platt. Da gab es beim VAK Verlag mal eine Liste mit Ärzten die nach dieser Mehtode behandeln. Und zwar unter: vakverlag.de - Service - Downloads
Wenn da nix mehr zu finden ist, vllt einfach mal anrufen und fragen ob noch Listen mit Ärzten/Therapeuten/Heilpraktikern führen.

Viele Grüße
Eva


  

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