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Migräne gehört zu den zerebralen Anfallsleiden und ist durch Serotonin-wirksame Medikamente sowohl in akuten Situationen als auch in der Prophylaxe beeinflussbar.

Im Folgenden werden einige Vergleiche mit anderen Erkrankungen angestellt, die über charakteristische Ähnlichkeiten mit Migräne verfügen:




Epilepsie

Clusterkopfschmerz

ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom)

Morbus Raynaud

Fibromyalgie

Restless-Leg-Syndrom (RLS)

Bulimie

Angina Pectoris


Epilepsie


Migräne weist sehr große Ähnlichkeiten mit Epilepsie auf, speziell dann, wenn es sich um Migräne mit Aura handelt. Deshalb soll die Epilepsie im Folgenden etwas genauer beleuchtet werden.

Bezüglich des Verhältnisses von Migräne und Epilepsie fällt auf:

  • Nicht wenige Migränepatienten leiden gleichzeitig auch unter Epilepsie.
  • Migräne und Epilepsie besitzen gleiche genetische Ursachen.
  • Beide Erkrankungen beginnen häufig mit einer Aura.
  • Eine ganze Reihe von Epilepsie-Medikamenten ist offenkundig auch bei Migräne wirksam, das Antikonvulsivum Valproinsäure sowohl in der Prophylaxe als auch in der Akutbehandlung. Alle ärztlichen Empfehlungen (z. B.: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie zur Therapie der Migräne) kommen zum Ergebnis, dass Valproinsäure bezüglich der Wirksamkeit in der Migräneprophylaxe ein Mittel der 1. Wahl ist. Unterschiedliche Beurteilungen bestehen lediglich bzgl. der Bewertung der Nebenwirkungen.
  • Einige Forscher halten Migräne für eine spezielle Form der Epilepsie.

Zum letzten Punkt schreibt Oliver Sacks in Migräne, S. 148:

"Die Crux liegt, wie Hughlings Jackson mehrfach betont hat, in der Unterscheidung zwischen zwei Bezugsrahmen, grob gesagt: zwischen Theorie und Praxis. Jackson schreibt:

'Während man Migräne, wie ich glaube, wissenschaftlich den Epilepsien zuordnen muß ... wäre es absurd, sie auch in der Praxis herkömmlichen Fällen von Epilepsie einzugliedern, so wie es auch absurd wäre, Wale und andere Säugetiere im Hinblick auf die praktischen Erkenntnisse des Lebens als eine Kategorie zu sehen. Vor dem Gesetz ist der Wal ein Fisch, in der Zoologie ein Säugetier.'

In der Praxis ist es in den meisten Fällen kein Problem, Migräne von Epilepsien zu unterscheiden."

Salopp ausgedrückt heißt dies nichts anderes als:

  • Wissenschaftlich betrachtet sind Migräne und Epilepsie beides zerebrale Anfallsleiden mit möglicherweise ähnlichen Ursachen. Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich möglicherweise um die gleiche Krankheit.
  • In der Praxis stellt sich Migräne in der Regel als ein grauenvoller Kopfschmerz dar, während Epilepsie eher mit Ohnmacht, Zittern, Sprechstörungen, Krämpfen, Schaum vor dem Mund in Verbindung gebracht wird.

Zu ganz ähnlichen Resultaten kommt M. Mumenthaler in Epilepsie und Migräne. Seine Studie zeigt auf, dass Migräne und Epilepsie große Ähnlichkeiten aufweisen, dass sie gehäuft gleichzeitig bei ein und derselben Person auftreten, und dass gleiche genetische Dispositionen vorliegen. Auch andere Ähnlichkeiten wie z. B. ein Zusammenhang mit Östrogen und einem gehäuften Auftreten bei der Menstruation sind gegeben. Des Weiteren wird erwähnt, dass z. T. die gleichen Medikamente wirksam sind. Er kommt zu dem Schluss: "Migräne und Epilepsie sind 2 Krankheiten, deren gegenseitige Beziehung jeder Arzt immer sorgfältig beachten sollte. Daraus können in manchen Fällen auch nützliche therapeutische Folgerungen abgeleitet werden."

Die unterschiedliche Symptomatik bei wissenschaftlich betrachtet ähnlichem/gleichem Grundleiden hat aber leider dazu geführt, dass Migräne - anders als es M. Mumenthaler empfiehlt - in aller Regel völlig anders behandelt wird als Epilepsie. Zwar haben wir oben gesehen, dass einige Studien die Wirksamkeit einer ganzen Reihe von Epilepsie-Medikamenten auch bei Migräne nachgewiesen haben, die Akutbehandlung der Migräne betont aber dennoch weiterhin fast ausschließlich das bekannteste Symptom der Migräne: den Kopfschmerz (Triptane wirken z. B. nur gegen den Schmerz, nicht aber gegen Aura-Symptome).

Noch gravierender wird der Unterschied, wenn wir das Feld der medikamentösen schulmedizinischen Behandlung verlassen:

  • Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass die sog. ketogene Diät auch bei schwersten Fällen von Epilepsie wirksam sein kann (siehe z. B. Deutscher Ketarier & Selbsthilfeverein e. V.).

  • Darüber hinaus wurde in Studien gezeigt, dass eine fettreiche Nahrung gegen Epilepsie grundsätzlich Erfolg versprechend zu sein scheint, so dass mittlerweile schon vermutet wird, dass Fett vor Epilepsie schützen kann. In anderen Studien konnte gezeigt werden, dass offenbar auch die kohlenhydratarme und fettreiche Atkins-Diät Erfolge bei Epilepsie aufweisen kann, gleichfalls scheint eine Beschränkung auf Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischen Index hilfreich zu sein (Pfeifer HH, Thiele EA: Low-glycemic-index treatment: a liberalized ketogenic diet for treatment of intractable epilepsy. Neurology. 2005 Dec 13;65(11):1810-2).

Ungeachtet dessen empfiehlt die Schulmedizin bei Migräne in der Regel genau die umgekehrte Vorgehensweise, nämlich eine eher kohlenhydratreiche und fettarme Ernährung.

Dabei wird zum Teil irrtümlich davon ausgegangen, dass das menschliche Gehirn nur Glukose als Energie verbrennen kann und dass eine kohlenhydratarme Diät gar zur Verdummung führen könne. Hartmut Göbel dazu:

"Das Gehirn verbrennt ausschließlich Kohlenhydrate, es braucht Kohlenhydrate, um einwandfrei arbeiten zu können. Fett und Eiweiße können im Gehirn nicht in Energie umgewandelt werden, sie werden dort gar nicht aufgenommen, sie sind durch die Blut-Hirnschranke ausgesperrt. Das Gehirn benötigt für die geregelte Tätigkeit Kohlenhydrate, Sauerstoff und Wasser. Ohne Zucker verdummen Sie. Biochemisch kann außerdem der Körper aus Kohlenhydraten problemlos Fett herstellen, nicht jedoch aus Fett Kohlenhydrate."

In der Tat kann Glukose durch den Insulin-Mechanismus als Körperfett abgespeichert werden, und tatsächlich kann dieses Fett nicht wieder in Glukose zurückverwandelt werden. Gemäß der obigen Aussage von Hartmut Göbel hätte das zur Konsequenz, dass die mehr als 100.000 Kcal Energie des Körperfetts für das Gehirn nicht genutzt werden könnten, was die Überlebensfähigkeit des menschlichen Gehirns stark einschränken würde. Genauere Analysen der Vorgänge im so genannten Hungerstoffwechsel zeigen aber, dass dem nicht so ist, sondern dass das Gehirn bevorzugt (nach 5 Fastentagen bereits bis zu 80%) von Ketonkörpern leben kann, bei denen es sich um Stoffwechselprodukte des Fetts handelt.

Beinahe hätte die ketogene Diät bzgl. der Behandlung von Epilepsie das gleiche Schicksal erlitten wie die kohlenhydratarme Diät bei Migräne. In beiden Fällen lagen seit Anfang des 20. Jahrhunderts Erkenntnisse darüber vor, dass solche Diäten hochwirksam sein können (Minot GR: The role of a low carbohydrate diet in the treatment of migraine and headache. Med Clin N Am 1923; 7: 715, Dexter JD, Roberts J, Byer JA. The five hour glucose tolerance test and effect of low sucrose diet in migraine. Headache 1978;18:91-4). Doch jeweils verlor die Medizin vollständig das Interesse daran und wandte sich mit Priorität der medikamentösen Behandlung zu. Die ketogene Diät wurde in den USA erst wieder Anfang der 90er Jahre durch den Fall des Sohns Charlie des Regisseurs Jim Abrahams bekannt, der unter unbehandelbarer Epilepsie litt und durch eine ketogene Diät geheilt wurde, auf deren Möglichkeit der Vater durch Eigenstudium stieß (Platte, Petra und Korenke, Christoph: Epilepsie: Neue Chancen mit der ketogenen Diät, 2005, Seite 18 f).

Aber es gibt noch weitere Parallelen:

Ein wesentliches Prinzip fettreicher und kohlenhydratarmer Diäten ist, dass die Energieversorgung des Körpers und des Gehirns z. T. von Glukose bzw. Laktat auf sog. Ketonkörper (und im Körper zusätzlich auf freie Fettsäuren) umgestellt wird. Aus genau diesem Grund nennt man die bei Epilepsie häufig angewendete extrem kohlenhydratarme und sehr fettreiche Diät "Ketogene Diät". Ist der Stoffwechsel an diese zweite Energieversorgung gewöhnt, kann er sehr leicht fehlende Glukose durch Ketonkörper ausgleichen, zumal die Leber bei der Ketonkörper-Synthese auch Energie für die Glukoneogenese (Neubildung von Glukose aus bestimmten Aminosäuren) gewinnt.

Nun ist aber längst bekannt, dass bei der Anwendung von Valproinsäure gleichfalls verstärkt Ketonkörper nachgewiesen werden können, weshalb speziell Diabetiker darauf hingewiesen werden, dass es zu falsch-positiven Ergebnissen bei Tests auf Ketosen kommen kann. Es ist deshalb durchaus denkbar, dass ein Teil der positiven Wirkung von Valproinsäure auf Epilepsien und Migräne auf diese veränderte Stoffwechsellage und zusätzliche Bildung von Ketonkörpern zurückzuführen ist.

All dies lässt den Verdacht aufkommen, dass es sich bei Migräne in vielen Fällen um Epilepsien handeln könnte, die lediglich vom Gehirn anders abgearbeitet werden: Die Symptome von Epileptikern und Migränikern unterscheiden sich, nicht deren Grunderkrankung.

Interessant mag in diesem Zusammenhang auch sein, dass sich Epilepsie nicht nur beim Menschen, sondern auch bei dessen Haustieren - namentlich Hunden und Katzen - ausbreitet. Immerhin dort scheint man den häufigsten Grund zu kennen: Hypoglykämie - Unterzuckerung. Dies wundert nicht, ist doch bei Schoßtieren eine ähnlich drastische Abweichung von der artgerechten - sehr fleischbetonten - Ernährung wie beim Menschen festzustellen.



Clusterkopfschmerz


Clusterkopfschmerz gehört wie Migräne zu den primären Kopfschmerzarten, unterscheidet sich aber von dieser in Verlauf und Symptomatik.

Clusterattacken haben typischerweise eine Dauer von 15 bis 180 Minuten. Am häufigsten sind die Attacken nachts wenige Stunden nach dem Einschlafen zu beobachten. Bei vielen Betroffenen ist die Zeit immer gleich. Meist handelt es sich um 1-3 Attacken pro Tag über einen Zeitraum von wenigen Wochen oder Monaten (der sog. Episode bzw. dem Cluster), gefolgt von einer symptomfreien Zeit. Nach mehreren Episoden gibt es dann leider manchmal einen Übergang in die chronische Form.

Bei über 50 % der Betroffenen beginnen die Attacken aus dem Schlaf heraus. Bei über 90 % der Patienten beginnt der Schmerz in der Augenregion. Der Schmerz kann auch zur Stirn, zum Kiefer, zum Rachen, zum Ohr, zum Hinterhaupt oder in seltenen Fällen auch zum Nacken und zur Schulter ausstrahlen. Der Anstieg der Schmerzintensität ist meist sehr schnell. Aus der Schmerzfreiheit heraus kann es innerhalb von zehn Minuten zu extrem schweren, kaum aushaltbaren Schmerzen kommen. Clusterkopfschmerz gehört zu den schwersten bekannten Schmerzen.

Clusterkopfschmerz tritt üblicherweise streng einseitig auf. Die Begleitstörungen treten ausschließlich auf der vom Schmerz betroffenen Seite auf. Am häufigsten findet sich mit einer Häufigkeit von ca. 80 % ein Tränenfluss am betroffenen Auge. Bindehautrötung zeigt sich als zweithäufigstes Begleitsymptom mit einer Häufigkeit zwischen 50 und 80 %. Ein hängendes Augenlied mit Pupillenverengung während der Attacke kann bei nahezu 70 % der Patienten beobachtet werden. Dieses kann nach sehr vielen Attacken auch als Dauerzustand bleiben.

Clusterkopfschmerzen sind eher selten (die Prävalenzangaben schwanken zwischen 0,3 bis 1,0%). Die Seltenheit führt häufig zu einer verspäteten korrekten Diagnose.

Clusterkopfschmerzen unterscheiden sich in vieler Hinsicht von Migräne, auf der anderen Seite gibt es deutliche Gemeinsamkeiten. Der Betablocker Propranolol hilft in der Vorbeugung von Migräne, ist aber bei Clusterkopfschmerzen wirkungslos. Lithium hilft bei Clusterkopfschmerzen, nicht aber bei Migräne, das gleiche gilt für das Einatmen von Sauerstoff.

Triptane und Ergotamine sind aber in der akuten Attacke bei beiden Kopfschmerztypen hilfreich. Einige bei Migräne prophylaktisch wirkende Antikonvulsiva (Antiepileptika) kommen auch bei Clusterkopfschmerz zum Einsatz. Ferner gibt es Betroffene, die unter beiden Kopfschmerzformen leiden, was auch auf eine gewisse Ähnlichkeit hinweist.

Männer sind 6-mal häufiger von Clusterkopfschmerz betroffen als Frauen. Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr. Bei Frauen ist der Beginn meist später als bei Männern.

Die Kopfschmerzen treten im Gegensatz zur Migräne nicht gehäuft rund um die Menstruation auf. Wie bei Migräne verschwinden sie aber meist während der Schwangerschaft.

Die Schmerzen gehen gemäß verschiedenen Untersuchungen vom Hypothalamus aus. Dabei scheinen Störungen beim Schrittmacher der inneren Uhr von Bedeutung zu sein. Die "innere Uhr" wird durch Serotonin moduliert und ist anatomisch mit dem Auge verbunden. PET-Untersuchung belegen, dass bestimmte Strukturen im Hypothalamus bei Cluster-Patienten während einer Attacke besonders aktiv sind.

Die Medikamente, die bei Clusterkopfschmerzen helfen, greifen ähnlich wie bei der Migräne in die serotoninerge Neurotransmission ein. Daraus wird auf eine instabile serotoninerge Neurotransmission bei beiden Erkrankungen geschlossen.

Bei Migränepatienten werden bei einer Attacke Strukturen im oberen Hirnstamm ("Migräne-Generator") aktiviert, bei Clusterpatienten dagegen im Hypothalamus.

Kontrollexperimente mit gesunden Probanden und den jeweils Betroffenen zeigen, dass die Gefäßerweiterung sowohl für Migräne als auch für Clusterkopfschmerzen typisch ist. Dies könnte erklären, warum gefäßverengende Substanzen wie Ergotamine und Triptane sowohl beim Clusterkopfschmerz als auch bei der Migräne wirksam sind.

Sorgfältig durchgeführte Untersuchungen konnten zeigen, dass zwischen Clusterkopfschmerz-Patienten, gesunden Kontrollen und Personen mit anderen Schmerzen (Rückenschmerzen) z. T. auffallende hormonelle Unterschiede bestehen, die folglich nicht auf das Schmerzgeschehen reduziert werden können.

Die Untersuchungen zeigen u. a., dass bei Cluster-Betroffenen die Adrenalin-Sympathicus-Achse überaktiviert ist und dies offenkundig auch außerhalb der Cluster-Episoden. Eine solche Überaktivierung konnte allerdings auch bei Betroffenen mit chronischer Migräne nachgewiesen werden. Bemerkenswert ist, dass auch bei Cluster-Patienten eine im Vergleich zu anderen Schmerzpatienten veränderte hormonelle Reaktion beim Glukose-Toleranz-Test festgestellt werden konnte. Ferner wurde bei den Cluster-Patienten nach einer durch Insulin provozierten Hypoglykämie eine geringere ACTH- und damit Cortisol-Reaktion festgestellt, wodurch die Fähigkeit des Körpers, auf eine Hypoglykämie angemessen zu reagieren, beeinträchtigt ist. Gleichfalls konnte bei Cluster-Patienten eine ungewöhnlich schwache Noradrenalin-Reaktion beobachtet werden.

Untersuchungen zum Thema finden sich z. B. hier oder hier. Auf Grund der Unterschiede zu anderen Schmerzerkrankungen folgern die Autoren, dass die hormonellen Ungleichgewichte wahrscheinlich Ursache und nicht Folge des Geschehens sind.

Weil diese hormonellen Auffälligkeiten ganz ähnlich bei chronischer Migräne nachzuweisen sind und sie relativ zwanglos auch durch eine chronisch gestörte Glukose-Toleranz erklärt werden können, ist es denkbar, dass die "Ursachen der Ursachen" bei Clusterkopfschmerz und Migräne letztendlich recht ähnlich sind, sich beide Erkrankungen aber in der Reaktionsweise des Gehirns und damit der Symptomatik signifikant unterscheiden.

Bei Clusterkopfschmerz konnte darüber hinaus gezeigt werden, dass die nächtliche Lipolyse beeinträchtigt ist.

Die Lipolyse ist die Fettmobilisierung im menschlichen Organismus. Die Oxidation von Fettsäuren liefert fast viermal so viel Energie wie die Verbrennung von Kohlenhydraten. Da Fett im Citratzyclus verstoffwechselt wird, ist für diese Reaktion Sauerstoff notwendig. Für die Oxidation von Fettsäuren ist mehr Sauerstoff erforder-lich als bei Kohlenhydraten. Da die Sauerstoffaufnahme durch die Lungen begrenzt ist, ist die Fettoxidation bei maximaler Belastung weniger effektiv als die Kohlenhydratoxidation.

Eine beeinträchtigte nächtliche Lipolyse hat zwangsläufig eine verschlechterte Energieversorgung zur Folge, da dann alle körperlichen Organe verstärkt auf den Kohlenhydratstoffwechsel angewiesen sind. Dies könnte Clusterkopfschmerzen als Energiemangelzustände im Gehirn erklären. Dies könnte auch erklären, warum das Einatmen von reinem Sauerstoff - der für eine effiziente Fettverbrennung erforderlich ist - akute Schmerzattacken lindern kann.

Von Cluster-Patienten wird gelegentlich berichtet, dass sie problematisch auf bestimmte Lebensmittel (ebenfalls Trigger genannt) reagieren. Dabei ist auffällig, dass die gleichen Lebensmittel genannt werden, die auch von Migränikern häufig als problematisch hervorgehoben werden.

Von manchen Cluster-Betroffenen wird ein Zusammenhang zwischen Cluster-Attacke und Harnsäure-Bildung der Nahrung vermutet. Gleichfalls wird behauptet, dass ein Bezug zur Gicht-Krankheit bestehe. Eine dafür optimierte Diät kursiert unter dem Namen „Renneberg-Diät“ . Allerdings ist dabei zu bedenken, dass der Harnsäure-Spiegel physiologisch geregelt wird und nicht direkt von der jeweiligen Harnsäurezufuhr der Nahrung abhängt. Wolfgang Lutz weist in „Leben ohne Brot“ darauf hin, dass selbst beim Heilfasten mitunter hohe Blutharnsäurespiegel festgestellt werden können, und dass unter seiner kohlenhydratarmen, aber harnsäurereichen Diät zu hohe Blutharnsäurespiegel in der Regel sinken, weshalb er diese Diät auch Gichtpatienten verordnete.

Es ist vorstellbar, dass auch für Cluster-Patienten in erster Linie kohlenhydratarme Diäten anzuraten sind.


ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom)


Bei ADS handelt es sich um eine vorwiegend bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen auftretende Gehirnstörung, deren Ausbreitung in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen hat.

Barbara Simonsohn schreibt in Das ADS-Syndrom:

"Das 'Hyperkinetische Syndrom', früher 'Minimale zerebrale Dysfunktion' genannt, wird zunehmend als Folge eines Energiemangels im Gehirn diskutiert und mit einem Mangel an Neurotransmittern wie Dopamin und Serotonin in Zusammenhang gebracht. Allerdings wird nur selten die 'Frage nach den Ursachen der Ursachen' gestellt. Wie kommt es, dass ein Syndrom, das früher selten war, heute so verbreitet ist, dass Kinder mit ADS in jeder Kindergartengruppe und Schulklasse zu finden sind? Als Ursache der Störung gilt ein neurobiologisches Defizit im Gehirn-Stoffwechsel. Durch einen Mangel an Neurotransmittern werden Informationsverarbeitung, Weiterleitung von Nervenimpulsen und die damit zusammenhängende Fähigkeit zur Aufmerksamkeit geschwächt. Die Frustrationstoleranz ist niedriger als normal und die Gewaltbereitschaft höher.

Die Ursachen des hyperkinetischen Syndroms oder von ADS sind vermutlich multikausal. Offenbar wird ADS durch zu viel Fernsehen, zu viele Computerspiele und eine Laissez-Faire-Erziehung verstärkt, darüber hinaus auch durch bestimmte Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Weißmehlprodukte und Süßigkeiten. Die Disposition dafür scheint erblich zu sein. Mehr als 6000 wissenschaftliche Publikationen sind bisher zu diesem Thema erschienen.

Untersuchungen an betroffenen Kindern und Erwachsenen zeigen, dass der Zuckerstoffwechsel verlangsamt ist und Teile des Gehirns, die für Aufmerksamkeit zuständig sind, mit zu wenig Glukose versorgt werden. Einige Forscher machen dafür Schwermetalle wie Blei und PCBs verantwortlich, andere Hypoglykämie durch den Verzehr von Zucker und anderen einfachen Kohlenhydraten."

Als ADS-Ursachen werden also die gleichen Neurotransmitter diskutiert, die auch bei Migräne eine entscheidende Rolle spielen.

Wichtig scheinen daneben die Verlangsamung des Zuckerstoffwechsels und die schwächere Versorgung von Teilen des Gehirns mit Glukose zu sein. Denn wie wir im Abschnitt Unterzuckerung und Angst sehen werden, ist die natürliche Reaktion des autonomen Nervensystems auf Unterzuckerungen und Energiemängel im Gehirn die massive sympathische Reaktion: Die Aktivierung des gesamten Körpers in einen Stresszustand wie zur äußeren Gefahrenabwehr.

Dies könnte erklären, warum von ADS betroffene Kinder häufig nicht nur unruhig und unaufmerksam ("zappelig"), sondern eben auch aggressiv werden.



Morbus Raynaud


Das Raynaud-Syndrom ist eine Gefäßerkrankung, die durch Gefäßkrämpfe, auch Vasospasmen genannt, hervorgerufen wird. Die Gefäßkrämpfe treten anfallsartig meist an den Fingern und Zehen auf. Dadurch wird die Blutzufuhr des betroffenen Gebietes vermindert. Auslöser sind Kälte und psychische Belastung. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Lehrbüchern zufolge sind vor allem Frauen zwischen 15 und 40 Jahren von der Erkrankung betroffen.

Allein schon die Angaben zur Epidemiologie und das anfallsartige Auftreten dieser Erkrankung lassen vermuten, dass die wirklichen Ursachen des Raynaud-Syndroms ganz ähnlich zu denen der Migräne sind. Darüber hinaus zeigen wir im Kapitel Unterzuckerung, dass die beschriebenen Symptome sehr natürlich als Folge der durch Unterzuckerungen ausgelösten umfassenden sympathischen Reaktion des Hypothalamus erklärt werden können.


Fibromyalgie


Die Fibromyalgie ist ein komplexes Schmerzsyndrom, das an verschiedenen Stellen des Körpers auftritt. Die Schmerzen können in der Muskulatur, im Bindegewebe und in den Knochen entstehen. Typisch sind Druckschmerzen an 18 bestimmten Punkten, den sog. Tender Points.

Zusätzlich zu den Schmerzen kommt es häufig zu psychischen und körperlichen Begleitstörungen wie depressiven Verstimmungen, Konzentrationsstörungen, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Migräne, Morbus Raynaud oder Menstruationsbeschwerden.

Insgesamt sind ungefähr drei Prozent der Bevölkerung Mitteleuropas betroffen. Frauen erkranken etwa achtmal so häufig wie Männer.

Symptome, Komorbidität und Epidemiologie der Erkrankung lassen ähnliche Ursachen wie bei der Migräne vermuten.

Allerdings sind nicht wenige Migräniker - zumindest in ihrer Jugendzeit - eher dünn, während der typische Fibromyalgie-Patient meist mit Übergewicht zu kämpfen hat. So schreibt etwa die Internistin Anna-Dorothea Hoeck:

"Ein spezifisches Problem von chronisch erschöpften Menschen besteht allerdings darin, dass sie instinktiv geradezu gierig nach Aufnahme von hohen Energieträgern verlangen. Sie sind insbesondere nach Süßem 'wie süchtig', einige wenige auch nach Fettem. Die geringe Energieausbeute, die dem Krankheitsbild eigen ist, erzwingt offenbar eine hohe Energieaufnahme. Schlimmer noch, es gibt Anhaltspunkte dafür, dass der Stoffwechsel in paradoxer Weise trotz Mangel an Energie zu Anbau statt zu Abbau von Fett neigt. Daher ist der durchschnittliche Patient mit Fibromyalgie eher wohlbeleibt."

Allein diese Beschreibung lässt vermuten, dass der durchschnittliche Fibromyalgie-Patient zu viele Kohlenhydrate isst. Einerseits ist er auf Grund von jahrelangen Unterzuckerungen und den davon ausgelösten Adrenalin-Reaktionen erschöpft. Auf Grund der Erschöpfung benötigt er viel Energie, und diese Energie ist im Körper in Form von Fett gespeichert. Dieses Fett kann aber nicht mobilisiert werden, da sich der Stoffwechsel ständig im Kohlenhydrat-Modus befindet befindet und speziell das Gehirn ausschließlich nach Glucose verlangt. Es ist zu vermuten, dass Fibromyalgie-Patienten genauso wie es bei Migränikern nachgewiesen wurde, über eine verringerte Insulin-Sensitivität verfügen und dabei gleichzeitig zu viel Insulin ausschütten, was eine Aktivierung des Hormon-Kontrahenten Glucagon unterbindet. Auf Grund der weiterhin bevorzugten kohlenhydratreichen Ernährung wird stets neues Fett angelagert, ohne dass die als Fett gespeicherte Energie mobilisiert werden kann. Die Energie kommt ganz wesentlich aus den schnellen Kohlenhydraten der Nahrung, und dies reicht nicht, um der Erschöpfung Herr zu werden.

Diese Vorstellung wird unterstützt durch die Arbeiten von R. Paul St. Amand, der zeigen konnte, dass ein erheblicher Teil der Fibromyalgie-Patienten unter chronischer Hypoglykämie leidet, welche nach seiner Auffassung auf einer genetisch bedingten Kohlenhydrat-Intoleranz basiert, womit gemeint ist, dass entsprechende Personen auf eine hohe Kohlenhydratzufuhr mit einer inadäquaten Insulinausschüttung reagieren. Er empfiehlt deshalb die strikte Einhaltung einer Anti-Hypoglykämie-Diät, die im Wesentlichen in einer Meidung von jeglichem Zucker, den meisten Getreideprodukten und größeren Mengen Obst besteht. Anders ausgedrückt: Er empfiehlt die Einhaltung einer strikten Low Carb-Diät.



Restless-Leg-Syndrom (RLS)


Das sog. Restless-Leg-Syndrom (RLS) ist sehr weit verbreitet. Es sollen etwa gleich viele Menschen unter RLS leiden, wie an Migräne oder Diabetes erkrankt sind (Lavigne GJ, Montplaisir JY: Restless legs syndrome and sleep bruxism: prevalence and association among Canadians, Sleep. 1994 Dec;17(8):739-43). Allerdings weichen die Angaben zur Prävalenz zum Teil erheblich voneinander ab.

Das RLS ist eine der häufigsten Ursachen für Schlafstörungen. Etwa 80% der Patienten mit RLS leiden an quälenden Durchschlafstörungen.

Charakteristisch sind in Ruhe, hauptsächlich nachts, auftretende, kribbelnde, ziehende oder als Spannung empfundene Missempfindungen in den Beinen und in manchen Fällen auch in den Armen, die von einem starken Bewegungsdrang begleitet werden. Die Missempfindungen werden in den meisten Fällen nicht oberflächlich, sondern eher tief in den Muskeln, im Gewebe oder den Knochen wahrgenommen. Solange diese Missempfindungen anhalten, ist es für die Betroffenen praktisch unmöglich, die Beine ruhig zu halten, wobei dieser Zustand als äußerst unangenehm empfunden wird.

Typisch ist, dass die Symptome ausschließlich in Ruhe und im entspannten Zustand auftreten, besonders abends und nachts, während am Tag völlige Beschwerdefreiheit bestehen kann. Häufig treten die Beschwerden aber auch am Tage bei entspanntem Sitzen oder Liegen auf.

Charakteristisch ist, dass die Missempfindungen kurze Zeit nach dem Zubettgehen auftreten. Sie können einige Stunden, aber auch bis zum nächsten Morgen anhalten.

Untersuchungen haben gezeigt, dass das RLS häufig zusammen mit chronischer Hypoglykämie auftritt.



Bulimie


Bulimie wird heute von den meisten Experten - wie Migräne noch vor ca. 20 Jahren - als psychosomatische Erkrankung definiert und entsprechend behandelt.

Dabei ist auffällig, dass Bulimie-Erkrankte über kaum psychische Gemeinsamkeiten verfügen. Stattdessen haben sie praktisch alle eine gemeinsame Vorgeschichte: Irgendwann (meistens beginnend in der Pubertät, wenn das Interesse am anderen Geschlecht und die Sorge um die eigene Attraktivität erwacht) haben sie einige erfolglose fett- und kalorienarme Diäten, bei welchen immer wieder Heißhungeranfälle aufgetreten sind, durchgeführt.

Die Therapeutin Inke Jochims weist in Zucker und Bulimie eindrucksvoll nach, dass es sich bei Bulimie ("Ess-Brech-Sucht") in der Tat um einen körperlichen Suchtmechanismus handelt, und diese Sucht wird maßgeblich durch stark kohlenhydrathaltige Nahrung angetrieben.

Es ist deshalb durchaus denkbar, dass Bulimie als Erkrankung eine ähnliche Entwicklung durchmachen wird wie Migräne: von einem psychosomatischen Leiden, welches in erster Linie Frauen (und zwar ab der Pubertät) befällt, hin zu einer körperlichen Erkrankung.

In der ärztlichen Praxis wird Bulimie häufig mit Serotonin-wirksamen Medikamenten behandelt.



Angina Pectoris


Angina Pectoris hat eigentlich wenig mit Migräne zu tun. Wir haben die Krankheit nur deshalb hier aufgeführt, weil es einige auffällige Parallelen und andere Zusammenhänge zwischen den beiden Leiden gibt, z. B.:

  • In beiden Fällen handelt es sich um Anfallsleiden.
  • Bei beiden Krankheiten werden in der Prophylaxe sehr häufig Beta-Blocker eingesetzt, d. h. Adrenalin und möglicherweise auch Hypoglykämie scheinen eine wichtige Rolle bei der Entstehung eines Anfalls zu spielen.
  • In beiden Fällen werden in der Prophylaxe häufig Calcium-Antagonisten wie Flunarizin, Cinnarizin oder Verapamil verschrieben.
  • In beiden Fällen werden als Akutmaßnahmen gelegentlich Nitro-Präparate (bei Migräne u. a. bei der Aura-Behandlung) eingesetzt.
  • In beiden Fällen scheinen die Anfälle durch eine energetische Unterversorgung (Glukose, Sauerstoff) ausgelöst zu werden.
  • Probleme am Herzen (PFO) scheinen sich auch auf das Gehirn auswirken und dort eine Migräne triggern zu können.

GesundheitPro.de beschreibt die Krankheit wie folgt:

"Angina pectoris ist ein anfallsartig auftretender Brustschmerz als Symptom einer Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße. Zum Schmerz kommt es vor allem bei Anstrengungen, wenn das Herz nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt wird.

Angina pectoris tritt in verschiedenen Formen auf, das Risiko hängt mit Alter und Lebensstil zusammen, vor allem Raucher sind betroffen."

Unter den Formen der Angina Pectoris wird auf GesundheitPro.de u. a. ausgeführt:

  • Chronische stabile Angina pectoris.
    Sie ist belastungsabhängig, mit in ihrer Intensität über Monate und Jahre vergleichbaren Schmerzen, die bei Anstrengungen und bei Angstzuständen wiederholt auftreten, wobei sich der plötzliche, meist mit Atemnot verbundene Schmerz durch Ruhigstellung und Medikamente lindern lässt.
  • Instabile Angina pectoris,
    bei der Häufigkeit, auslösende Ursache und Intensität der Beschwerden innerhalb weniger Tage oder Wochen neu auftreten oder ihren Charakter verschlimmern; sie tritt aufgrund schwerer Schädigungen der Herzkranzgefäße auf.
  • Prinzmetal Angina (vasospastische Angina),
    eine ungewöhnliche Form der instabilen Angina pectoris, die in Ruhe, manchmal erst nach den Anstrengungen oder während der Nachtruhe durch Gefäßkrämpfe, die so genannten Koronarspasmen, auftritt; sie ist lang anhaltend (der Schmerz kann Stunden dauern) und kommt auch bei sonst guter Leistungsfähigkeit vor.

Die Ähnlichkeit – speziell der Prinzmetal Angina – mit dem Anfallsgeschehen bei Migräne bei beiderseitig starker Ausrichtung auf Schmerzen und Gefäßreaktionen ist auffällig. Der Unterschied ist vor allem: Bei Migräne sind die Gefäße im Gehirn betroffen, bei Angina Pectoris im Herzen. Behandlungsseitig hat dies zur Folge, dass die Krankheit verschiedenen Organspezialisten zugeordnet wird, bei Angina Pectoris dem Internisten bzw. Kardiologen, bei Migräne dem Neurologen, obwohl in beiden Fällen - sofern nicht bereits klare Schädigungen der Gefäße vorliegen - vegetative/hormonelle Vorgänge eine wesentliche gemeinsame Rolle zu spielen scheinen.



 




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