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migraeneinformation.deProphylaxeHormonelle Therapien

Hormonelle Therapien.

 


Inhaltsübersicht

Auf dieser Seite werden die folgenden Themen behandelt:


Hormone und Ernährung

Die Natürlichkeit der weiblichen Menstruation

Migräne und Menstruation

Maßnahmen

Umfassende hormonelle Therapien


Hormone und Ernährung


Wie Barry Sears in seinem Buch "Das Optimum - die Sears-Diät" eindrucksvoll beschreibt, wirken fundamentale Ernährungsumstellungen in erster Linie hormonell, und zwar über die sog. Eicosanoide. Dabei ist das Verhältnis der aufgenommenen Kohlenhydrate, Fette und Proteine zueinander entscheidend.

Als erste wichtige hormonelle Maßnahme sollte deshalb stets eine Ernährungsumstellung in Betracht gezogen werden, speziell solche, die eine möglichst geringe Insulin-Ausschüttung nach sich ziehen.

Auch ist längst ein Zusammenhang zwischen Ernährung und dem weiblichen Hormonzyklus offenkundig. In diversen Studien konnte gezeigt werden, dass Frauen dann viel häufiger unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS) leiden, wenn sie verstärkt Bäckereiprodukte und Süßigkeiten zu sich nehmen. Es darf aber vermutet werden, dass PMS lediglich eine andere Form der menstruellen Migräne ist.

Frauen die unter dem PCOS-Syndrom leiden sind sehr häufig gleichzeitig Insulin-resistent. Auch das zeigt den Zusammenhang zwischen Insulin und den weiblichen Sexualhormonen.



Die Natürlichkeit der weiblichen Menstruation


Wird über die optimale bzw. artgerechte menschliche Ernährung diskutiert, dann werden meist Rückgriffe auf die Art der Ernährung gemacht, an die sich der Mensch über die letzten 2 Millionen im Wesentlichen gehalten hat. Es wird argumentiert, dass der Mensch vermutlich an diese Art der Ernährung genetisch optimal angepasst ist.

Dabei sollte allerdings eins nicht übersehen werden: Der Mensch hat die letzten 2 Millionen Jahre in der Wildnis überleben müssen und Zivilisation mit völlig veränderten Rahmenbedingungen gibt es erst seit ca. 5.000 Jahren. Seit wenigen Jahren machen wir uns sogar Gedanken darüber, ob nicht die Welt längst überbevölkert ist und es werden in vielen Ländern Maßnahmen zur Verringerung der Geburtenraten diskutiert. In den Wohlstandsländern sind die Geburtenraten längst so niedrig, dass eine Erhaltung der Wirtschaftskraft und des Wohlstandes mit eigenem Nachwuchs nicht mehr möglich ist.

All das war vor beispielsweise 500.000 Jahren noch ganz anders. Da das Leben lebensgefährlich war, achtete jeder Stamm auf eine gesicherte Reproduktion. Eine gebärfähige nichtschwangere Frau - die sich ggf. sogar bewusst gegen eine weitere Fortpflanzung entschieden hatte - muss unter solchen Umständen wohl eher eine Ausnahme gewesen sein.

Mit anderen Worten: In der heutigen Zeit ist die monatliche Menstruation der Frau die Regel (und heißt deshalb auch "die Regel"), in den Millionen Jahren davor war sie wohl eher die Ausnahme, ein Ereignis was vielleicht alle 10 Monate stattfand und was möglicherweise nur als Indikator für die Bereitschaft zu einer erneuten Schwangerschaft gewertet wurde.



Migräne und Menstruation


Untersuchungen haben gezeigt, dass Jungen und Mädchen vor der Pubertät gleich häufig unter Migräne leiden. Der große Unterschied beginnt erst ab der Pubertät. Während der Schwangerschaft bleibt bei vielen Frauen die Migräne aus um dann ggf. ab der Menopause ganz zu verschwinden.

Mit anderen Worten: Den Unterschied zwischen Männern und Frauen macht die Menstruation aus.

Es könnte deshalb sein, dass hormonelle Maßnahmen, die eine Abschwächung der weiblichen Menstruation bzw. sogar das monatelange Ausbleiben dieser veranlassen, zu einer Verbesserung der Symptomatik führen.

Möglicherweise wurde bei der hormonellen Empfängnisverhütung diesbezüglich auch der falsche Weg gewählt: Die Pille gaukelt dem weiblichen Körper eine Schwangerschaft vor, deshalb kann die Frau nicht schwanger werden. Gleichzeitig hat man aber versucht den normalen Zyklus zeitlich beizubehalten. Mit anderen Worten: Man hat den weiblichen Zyklus als normal, die Schwangerschaft als Ausnahme gewertet. In der Folge muss jede Frau alle 4 Wochen durch ein Wellental der Hormone gehen.


Maßnahmen


Neben Ernährungsmaßnahmen können u. a. die folgenden hormonellen Maßnahmen sinnvoll sein:

  • Keine Pille
  • Möglichst schwache Pille (bzgl. Östrogen)
  • Pille mehrere Monate lang durchnehmen
  • 3-Monatsspritze
  • Östrogenpflaster
  • natürliche Hormone zur Unterstützung (z. B. natürliches Progesteron) - siehe z. B. bio-hormone.de


Umfassende hormonelle Therapien


Seit einiger Zeit gibt es Versuche (siehe auch hier), Migräne durch direkten Einfluss in das Hormonsystem - und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen - zu therapieren. Inwieweit solche Versuche übertragbar und erfolgversprechend sind und damit nicht möglicherweise der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben wird, muss sich erst noch herausstellen.

Leider wird es bei solchen Versuchen in der Regel versäumt zu klären, warum es zu der Hormonverschiebung beim Betroffenen gekommen ist, so dass ein solcher massiver Eingriff erforderlich ist.


 




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