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migraeneinformation.deUrsachenUnterzuckerungWoran erkennt man Hypoglykämie?

Woran erkennt man Hypoglykämie?.

 


Inhaltsübersicht

Auf dieser Seite werden die folgenden Themen behandelt:


Hypoglykämie-Symptome

Hypoglykämie in der Werbung: Du bist nicht du, wenn du unterzuckert bist

Glukose-Toleranz-Test (GTT)

Hypoglykämie ist keine offizielle Erkrankung

Wie können Sie selbst feststellen, ob Sie unter Hypoglykämie leiden?

Der Dr. Maffetone-Test

Der Dr. Heller-Test

Dr. Heller Online-Test

Der Atkins-Test

Der migraeneinformation.de-Test


Hypoglykämie-Symptome


Die folgenden Symptome können Anzeichen einer Hypoglykämie sein und treten häufig zusammen mit Hypoglykämien auf:

  • Starkes Gähnen
  • Schwächegefühl
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Zittern
  • Herzklopfen
  • Blutdruckschwankungen
  • Kalter Schweiß
  • Nasenverstopfung
  • Alpträume (während des Schlafs)
  • Unruhe
  • depressive Verstimmungen, aber auch Aggressivität
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Sprachstörungen
  • Sehstörungen
  • Krämpfe
  • Bewusstseinsstörungen, bis hin zur Bewusstlosigkeit

Weitere Infos finden sich z. B. hier.



Hypoglykämie in der Werbung: Du bist nicht du, wenn du unterzuckert bist




Glukose-Toleranz-Test (GTT)


Der Körper versucht im Rahmen der Blutzucker-Homöostase den Blutzuckerspiegel und damit die zentrale Energieversorgung in engen Grenzen zu halten.

Liegt der Blutzuckerspiegel außerhalb der vom Körper gesetzten Grenzen, kann es zu Schäden, insbesondere im Gehirn, kommen. Das ist in Ihrem Körper nicht anders als etwa bei der Energieversorgung von Elektrogeräten: Kommt es zu häufigen Überschreitungen der zugelassenen Grenzen, wird die Lebenserwartung sinken - bei Ihnen genauso wie bei z. B. bei Ihrem Fernseher. 

Wenn der Blutzucker höher als die vom Körper erlaubte Grenze ist, versucht der Körper den überschüssigen Blutzucker über die Niere auszuschütten. Man kann dann feststellen, dass der Urin Zucker enthält. Die ersten Anzeichen von Diabetes sind oft: Unstillbarer Durst und häufiges Wasserlassen.

Der Vorteil für die Medizin hierbei: Dieser Umstand lässt sich einfach messen. Deshalb ist Diabetes eine durch jeden Arzt leicht nachweisbare Erkrankung.

Anders sieht es bei Hypoglykämie aus. Hypoglykämie kann ggf. durch einen mehrstündigen erweiterten Glukose-Toleranz-Test (GTT) nachgewiesen werden, aber auch hierbei sind die Ergebnisse nicht eindeutig. Denn es scheint so zu sein, dass die Kontrollzentren im Gehirn (Hypothalamus, Hirnstamm) bei Hypoglykämie weniger auf den aktuellen Blutzuckerspiegel reagieren, als auf die Geschwindigkeit, mit der dieser fällt.

Ferner reagieren die Schaltstellen im Gehirn auf eine drohende Unterzuckerung mit einer vermehrten Ausschüttung von Adrenalin, wodurch der Blutzuckerspiegel künstlich in die Höhe gebracht wird. Auch hierdurch können Ergebnisse produziert werden, die letztendlich wenig aussagekräftig sind.

Im Abschnitt Was ist Hypoglykämie? wurde Hypoglykämie als die Unfähigkeit des Organismus, einen Blutzuckerspiegel in Ruhe ohne abnorme Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol und ohne eine zusätzliche Nahrungsaufnahme innerhalb enger Grenzen halten zu können, definiert. Es kann nicht garantiert werden, dass die sympathische Gegensteuerung bei einem erweiterten Glukose-Toleranz-Test ausreichend quantifiziert werden kann .

Eine gute Beschreibung des GTT findet sich z. B. in Martin L. Budd: "Low Blood Sugar (Hypoglycaemia)".

Ein typischer GTT-Output für einen unter Hypoglykämie leidenden Betroffenen ist die folgende Abbildung (in Anlehnung an Abb. 13 aus Wolfgang Lutz "Leben ohne Brot"´: Ein Fall für viele). Die untere Achse ist die Zeit in Stunden nach dem Konsum von 50g Traubenzucker in Tee.



Es sollte einleuchten, dass eine solche Entwicklung (unter Umständen mehrmals am Tag und das über Jahre) nicht gesund sein kann. Auch ein Elektrogerät wird es kaum verzeihen, wenn die Spannungsversorgung mehrmals am Tag zwischen 300 V und 100 V schwanken sollte.

Ganz anders sieht die Situation dagegen nach dem Konsum von 50g Protein aus magerem Rindfleisch aus (siehe dazu Nutrition & Metabolism). Die linke weiße Kurve (bzw. Gerade) zeigt den Blutzuckerspiegel von gesunden Menschen, die darüber liegende gelbe Kurve den von Typ-2-Diabetikern.




Hypoglykämie ist keine offizielle Erkrankung


Auf Grund der schwierigen Nachweisbarkeit ist Hypoglykämie - anders als Diabetes - keine offizielle Erkrankung. Sie ist nicht klar messbar und wird ähnlich wie gelegentlicher niedriger Blutdruck oder Kopfschmerzen als Unpässlichkeit abgetan. Für das Gehirn ist aber ein niedriger Blutzuckerspiegel möglicherweise kurzfristig noch bedenklicher als ein hoher Blutzuckerspiegel: Auch viele Elektrogeräte lassen sich bei höheren Spannungen durchaus noch betreiben (mit der Gefahr eines Infarktes, oder elektrotechnisch gesprochen: Überhitzung mit Durchbrennen von Komponenten), bei niedrigeren Spannungen aber ggf. gar nicht mehr.

Einfache Tests sind deshalb zurzeit wenig aussagekräftig, weil Hypoglykämie nicht etwa ein körperlicher Zustand ist, welcher sich darin ausdrückt, dass gelegentlich abnorm niedrige Blutzuckerspiegel erreicht werden, die dann ggf. auch nachgewiesen werden können. Hypoglykämie ist kein momentaner Zustand ("Heute haben Sie Hypoglykämie, gestern Abend nicht") sondern eine fehlende Anpassungsfähigkeit, genauso wie die Krankheit Migräne eine fehlende Anpassungsfähigkeit und kein momentaner Zustand ist. Eine akute Migräneattacke ist ein momentaner Zustand, nicht aber die Krankheit Migräne selbst.

Auf Grund des Fehlens aussagekräftiger Messverfahren ist es deshalb zurzeit wohl immer noch viel effizienter, Hypoglykämie an Hand üblicher Erfahrungen des Patienten zu diagnostizieren, ähnlich wie eine Diagnose der Migräne auch erfolgt. Hierzu könnte ggf. ein einfacher Fragebogen dienen.


Wie können Sie selbst feststellen, ob Sie unter Hypoglykämie leiden?


Im Folgenden werden drei Tests zitiert, die sich mit dem gleichen Phänomen jedoch mit leicht veränderlichen Begrifflichkeiten beschäftigen.

Zusätzlich haben wir einen weiteren Test beigesteuert, der stärker auf das Thema Migräne ausgerichtet ist.

Alle Tests sind selbstverständlich keine Beweise und ersetzen keine schlüssige Diagnose. Allerdings können die Ergebnisse als Anzeichen interpretiert werden, dass sie unter Hypoglykämie (bzw. Kohlenhydrat-Sucht, Kohlenhydrat-Intoleranz) leiden.


Der Dr. Maffetone-Test

Der zahlreiche Spitzensportler beratende Kinesiologe Dr. Philip Maffetone verwendet für das Unterzuckerungssymptom den Begriff "Kohlenhydrat-Intoleranz" und nennt als einfachen Test die folgenden Fragen (aus: Dr. Philp Maffetone: The Maffetone Method). Nach seinen Angaben reichen 2 - 3 Antworten mit "Ja" als Anzeichen für eine Kohlenhydrat-Intoleranz und zu hohen Kohlenhydratkonsum aus.


Werden Sie häufig nach Mahlzeiten müde?
Haben Sie nach Mahlzeiten ein Völlegefühl?
Fällt es Ihnen schwer, sich nach Mahlzeiten zu konzentrieren?
Erkrankt man in Ihrer Familie (unter Blutsverwandten) häufiger an Diabetes, Brustkrebs oder Herzleiden?
Haben Sie einen erhöhten Blutdruck, erhöhte Cholesterin- bzw. Triglyzerid-Werte?
Benötigen Sie häufige Zwischenmahlzeiten?
Leiden Sie häufig unter depressiven Verstimmungen?
Sind sie süchtig nach Süßigkeiten, Zigaretten, Koffein oder anderen Substanzen?
 
 


Der Dr. Heller-Test

Die beiden Autoren Dr. Richard F. Heller und Dr. Rachael F. Heller bezeichnen das Unterzuckerungssymptom in Ihrem Buch Die Fressbremse als Kohlenhydratsucht. Sie liefern einen einfachen bewerteten Test, der ermitteln soll, ob man nicht, unter leichter, mäßiger oder schwerer Kohlenhydratsucht leidet.

Der Test besteht u. a. aus den folgenden Fragen:

Nach einem vollständigen Frühstück bin ich eher vor dem Mittagessen hungrig, als wenn ich nichts gegessen oder nur einen Kaffee getrunken habe.
Ich werde am frühen Nachmittag müde oder hungrig.
Nach einer großen Mahlzeit fühle ich mich schlapp oder hungrig.
Ich unterlasse manchmal Tätigkeiten oder Unternehmungen, die für den Abend geplant waren, weil ich nach dem Abendessen dafür zu müde bin.
Mir fällt es schwer, mit dem Essen von kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln oder Süßigkeiten aufzuhören, und ich komme besser zurecht, wenn ich gar nichts davon esse.
Etwa 2 Stunden nach dem Essen werde ich manchmal müde, hungrig, gereizt, unkonzentriert und lustlos, oder ich bekomme Kopfschmerzen. Wenn ich dann etwas esse, fühle ich mich manchmal besser.
Stress animiert mich zum Essen, sofort oder nach dem Stress hakt irgendetwas aus.
In den meisten Nahrungsmitteln, die ich esse, sind Haushaltszucker, Fruchtzucker (Fruktose) oder künstliche Süßungsmittel enthalten.
Je älter ich werde, umso leichter nehme ich zu.
Mehr als einer meiner Blutsverwandten ist übergewichtig.
Ich bin nicht sehr aktiv.
Ich stehe häufig zu Hause oder am Arbeitsplatz unter Stress.
Ich leide unter einer oder mehreren der folgenden Gesundheitsstörungen: Bluthochdruck, hohen Blutfettwerten (hohe Werte bei Gesamtcholesterin und Triglyzeriden, niedrige HDL- und hohe LDL-Werte), Typ-II-Diabetes-mellitus (nicht-insulinabhängiger Diabetes).
Ein Elternteil leidet oder beide Eltern leiden unter einer oder mehreren der folgenden Gesundheitsstörungen: Bluthochdruck, hohen Blutfettwerten (hohe Werte bei Gesamtcholesterin und Triglyzeriden, niedrige HDL- und hohe LDL-Werte), Typ-II-Diabetes-mellitus (nicht-insulinabhängiger Diabetes), Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Gefäßerkrankungen oder hatte(n) einen Herzinfarkt.
Ich mache eine Hormonersatztherapie und/oder nehme regelmäßig Abführmittel oder verschriebene bzw. frei verkäufliche Mittel gegen eine oder mehrere der folgenden Gesundheitsstörungen: Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte (hohe Werte bei Gesamtcholesterin und Triglyzeriden, niedrige HDL- und hohe LDL-Werte), Typ-II-Diabetes-mellitus (nicht-insulinabhängiger Diabetes), Wasseransammlung, Sodbrennen oder Verdauungsstörungen.


Dr. Heller Online-Test


Ein Online-Kurztest zur Kohlenhydrat-Sucht von Richard und Rachel Heller findet sich hier.


Der Atkins-Test


Auf der Atkins-Website befindet sich ein weiterer Blutzucker-Symptom-Test, welcher bei Entscheidung für eine Atkins-Diät möglichst vor Aufnahme der Diät und nocheinmal 2 Wochen nach Diät-Beginn durchgeführt werden sollte.

Wer mehr als 50 Punkte erzielt, leidet gemäß diesem Test unter einem labilen Blutzuckerspiegel.


Der migraeneinformation.de-Test

Der migraeneinformation.de-Test ist mehr auf das Thema Migräne ausgerichtet. Und hier geht es zum Test.

Der Test kann anzeigen, ob Sie kohlenhydratsensitiv sind, und ob Hypoglykämie im Rahmen Ihrer Migräne eine Rolle spielen kann.

 


 




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Sonntag, 26. März 2017

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