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migraeneinformation.deUrsachenElektrolythaushalt

Störungen im Elektrolythaushalt (Salzhaushalt).

 


Inhaltsübersicht

Auf dieser Seite werden die folgenden Themen behandelt:


Was sind Elektrolyte?

Die Rolle des Hypothalamus

Kalzium und Magnesium

Muttermilch versus Tiermilch

Hartkäse

Hyperkalzämie

Elektrolythaushalt und kohlenhydratarme Diät


Was sind Elektrolyte?


Die für den menschlichen Körper wichtigsten Elektrolyte sind Natrium, Chlorid, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphat. Im menschlichen Körper sind Elektrolyte in der Zellflüssigkeit, in den Zellzwischenräumen und im Blutserum gelöst. Die Elektrolyte sind in diesen Bereichen sehr unterschiedlich konzentriert, werden aber stabil gehalten, indem sie aus den Zellen heraus- und hineintransportiert werden.

Die Nieren kontrollieren die Elektrolytausscheidung. Elektrolytkonzentrationen lassen sich im Labor aus Blut- oder Urinproben bestimmen. Langfristige Elektrolytkonzentrationen können auch über Haaranalysen ermittelt werden.

Statt vom Elektrolythaushalt wird häufig auch vom Salzhaushalt des Körpers gesprochen. Dies führt aber bei vielen Menschen zu Missverständnissen, da Salz nicht selten rein mit Kochsalz (NaCl = Natriumchlorid) assoziiert wird.


Die Rolle des Hypothalamus


Der Wasser- und Salzhaushalt (Elektrolythaushalt) des menschlichen Körpers wird ganz wesentlich vom Hypothalamus gesteuert. Dabei spielt vor allem das Hormon Adiuretin (ADH) eine Rolle.

Untersuchungen lassen vermuten, dass der Hypothalamus an der Entstehung von Migräneattacken entscheidend beteiligt ist.


Kalzium und Magnesium


Kalzium (chemisch = Ca, Calcium) wird bei der Blutgerinnung, dem Knochen- und Zahnaufbau benötigt und steuert die Erregbarkeit der Muskeln. Kalzium wird durch die Darmzotten aufgenommen. Die Aufnahme wird durch Hormone gesteuert. Des Weiteren ist Vitamin D entscheidend an der Kalziumaufnahme beteiligt. Überschüssiges Kalzium wird ausgeschieden. Im Blut befinden sich 100 mg/l, in einem 75 kg schweren Menschen rund 1.5 kg Kalzium.

In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass der Vitamin-D-Status für den Calcium-Haushalt wichtiger ist, als eine hohe Calcium-Aufnahme.

Magnesium (chemisch = Mg) ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt. Magnesium gilt als Antagonist (Gegenspieler) des Kalziums. Magnesium wirkt beruhigend bei Stress, dämpft die Erregbarkeit und kann so spannungs- und stressbedingte Kopfschmerzen mildern. Auf 70 kg Körpergewicht kommen ca. 20 bis 28 g Magnesium. Am Morgen ist im Blut weniger Magnesium zu finden als am Abend. Magnesium gelangt über die Darmschleimhaut ins Blut.

Magnesium spielt eine wesentliche Rolle in der Migräneprophylaxe. Verschiedene Studien haben eindeutig belegt, dass hohe Magnesiumgaben die Häufigkeit und Schwere von Migräneattacken verringern können.

Da Magnesium und Calcium als Elektrolytantagonisten gelten, kann eine tägliche hohe Magnesiumgabe auch Auswirkungen auf den Calciumhaushalt und umgekehrt haben.


Muttermilch versus Tiermilch


Ein großer Teil der Kalziumversorgung in den Industrieländern erfolgt über die Milch. Immer wieder wird von Ernährungsexperten betont, dass gerade der regelmäßige Milchkonsum wichtig für den Erhalt der Knochendichte und für die Vorbeugung gegen Osteoporose sei.

Vergleicht man aber z. B. Muttermilch mit üblicher Tiermilch (z. B. Kuh, Schaf, Ziege), dann fallen bei Kalzium (aber auch z. T. bei anderen Mineralstoffen) erhebliche Unterschiede auf:

  • 100 g Muttermilch enthält 31 mg Kalzium.
  • 100 g Kuhmilch dagegen mehr als 120 mg Kalzium.

Grundsätzlich ist übliche Tiermilch wesentlich Mineralstoff-dichter als Muttermilch. Kleinkindern wird bei fehlender Muttermilch in der Regel sog. adaptierte und deutlich verdünnte Milch verabreicht, da diese nicht ausreichend an Tiermilch angepasst (adaptiert) sind.



Hartkäse


Hartkäse ist das Kalzium-reichste Lebensmittel überhaupt, bei gleichzeitiger relativer Armut an Magnesium. Anbei einige Werte bekannter Hartkäsesorten.

  • Emmentaler: 1.033 mg Kalzium, 33 mg Magnesium
  • Gouda: 800 mg Kalzium, 28 mg Magnesium
  • Hobelkäse: 1.200 mg Kalzium, 44 mg Magnesium
  • Parmesan: 1.178 mg Kalzium, 41 mg Magnesium

Es ist bekannt, dass der häufige Genuss von Hartkäse zu einem sehr festen Stuhl bis hin zu Verstopfung führen kann. Demgegenüber ist eine Nebenwirkung einer sehr hohen Magnesiumzufuhr: Weicher Stuhl, ggf. Durchfall. Auch hier zeigt sich, dass es sich bei den beiden Elektrolyten um Gegenspieler handelt.

Hartkäse gehört zu den bekanntesten Migränetriggern. In der Regel werden dafür der Tyramin- bzw. auch Histamin-Gehalt verantwortlich gemacht. Denkbar ist aber auch, dass der Konsum von größeren Mengen Hartkäse das Gleichgewicht zwischen den Elektrolyten Kalzium und Magnesium stören kann.



Hyperkalzämie


Hyperkalzämie (zu hoher Blut-Kalzium-Spiegel) kann durch Nierenfunktionsstörungen, diverse Hormonstörungen (Hyperparathyreoidismus, Nebennierenrindeninsuffizienz, Hyperthyreose), eine sehr hohen Kalziumzufuhr oder Vitamin-D-Überdosierung oder auch andere Gründe verursacht werden.

Bei schweren und insbesondere chronischen Fällen sind u. a. die folgenden Nebenwirkungen/Langzeitwirkungen typisch:

  • Herzrhythmusstörungen
  • Bluthochdruck
  • Arteriosklerose
  • Gelenkbeschwerden
  • Verkalkung von Weichteilgeweben
  • Muskelschwäche
  • Knochenschmerzen
  • Knochenverformungen und Brüche
  • Müdigkeit
  • Durst
  • Gewichtsverlust
  • Schlafstörungen
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Darmgeschwüre
  • Bindehautentzündungen
  • Depression
  • Psychosen

Zahlreiche der obigen Nebenwirkungen treten häufig auch bei Langzeit-Migränikern auf.

Bei chronischer Hyperkalzämie ist insbesondere ein Weglassen von Milch und Milchprodukten zu empfehlen. Ferner kann die Gabe von Corticosteroiden angesagt sein. Und schließlich sollte die Ausscheidung durch Erhöhung der Salzzufuhr (NaCl) verbessert werden.

Eine Milderung kann auch durch zusätzliche Magnesiumgaben erreicht werden.

Speziell bei Frauen sind häufig Lebensstile mit den folgenden Prämissen vorzufinden:

  • Milchprodukte sind gut (je mehr, desto besser) und insbesondere für die Knochen sehr wichtig.
  • Es sollte möglichst viel mineralstoffreiches (manchmal auch mineralstoffarmes), aber natriumarmes Wasser getrunken werden.
  • Das Essen sollte möglichst salzarm genossen werden.

In dieser Kombination und vor dem Hintergrund einer sich durch häufige Migräneanfälle zunehmend erschöpfenden Nebenniere sind erhöhte Blutkalziumspiegel dann möglich bis wahrscheinlich, wodurch eine Chronifizierung der Migräne noch weiter begünstigt werden kann.



Elektrolythaushalt und kohlenhydratarme Diät


Der Elektrolythaushalt des menschlichen Körpers hängt von vielen Faktoren ab. Da er entscheidend vom Hypothalamus gesteuert wird, spielt die hormonelle Gesamtsituation eine wesentliche Rolle.

Somit hängt die Aufnahme der Elektrolyte nicht nur von der Zufuhr, sondern auch von der Aufnahmefähigkeit des Darms, von Gegenspielern, Ballaststoffen und hormonellen Faktoren ab.

Wolfgang Lutz konnte in Leben ohne Brot zeigen, dass sich zu niedrige Blut-Kalzium-Spiegel unter einer kohlenhydratarmen Diät normalisieren können, und zwar unabhängig von der Kalziumzufuhr über die Nahrung. Es ist vorstellbar, dass dies für zu hohe Blut-Kalzium-Spiegel ähnlich gilt.


 




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