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Migräne allgemein.

 


Inhaltsübersicht



Rodolfo Low: Migraine - The Breakthrough Study That Explains What Causes It and How It Can Be Completely Prevented Through Diet

Hartmud Göbel: Kursbuch Migräne

Hartmut Göbel: Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne

Hartmut Göbel: Migräne

Hartmut Göbel: Die Kopfschmerzen

Oliver Sacks: Migräne

Sigrid Oldendorf-Caspar: Migräne meistern

Konrad Taubert: Migräne ganzheitlich behandeln

Christian Neumeir: Migräne

Diane Stafford & Jennifer Shoquist: Migräne für Dummies

Anette Delbrück: Kopfschmerzen und Migräne erfolgreich behandeln

Teri Robert: Living Well with Migraine Disease and Headaches

C. Wallraven: Das Migräne-Puzzle - Stationen einer erfolgreichen Selbst-Therapie

Andreas Leitner, Do Thanh Kiem: Wie wär's ohne Migräne?

Klaus Strackharn: Nie wieder Migräne!

Hans-Christoph Diener: Migräne - Taschenatlas spezial

Charly Gaul et al.: Patientenratgeber Kopfschmerzen und Migräne

Matthias Keidel: Migräne


Rodolfo Low: Migraine - The Breakthrough Study That Explains What Causes It and How It Can Be Completely Prevented Through Diet

Was sollen wir dazu sagen? Das Buch ist aus 1987, und dennoch begründet der Biochemiker Professor Rodolfo Low die Ursache der Migräne auf praktisch identische Weise wie dies www.migraeneinformation.de tut: Häufiger Genuss von Zucker führt bei entsprechend dispositionierten Personen zu häufigen Unterzuckerungen, diese veranlassen eine Stressreaktion und damit die Ausschüttung sog. Katecholamine wie Adrenalin und Noradrenalin, diese stimulieren COX-2 und darüber die Produktion von gefäßwirksamen Schmerz- und Entzündungsbotenstoffe - den zu den Eicosanoid-Hormonen zählenden Prostaglandinen - und damit nimmt die Migräne ihren Lauf.

Rodolfo Low legt für seine Hypothese eine Fülle von Belegen vor und ergänzt sie um praktische Erfahrungen.

Die einzigen Mankos:

  • Die Argumentation erfolgt zu stark über den Zucker, anstatt die Kohlenhydrate gesamthaft zu betrachten.
  • Seine Empfehlungen bestehen aus einer kohlenhydratreichen (!) Diät mit regelmäßigen Mahlzeiten, Maßnahmen die für manchen Migräniker sinnvoll sein können, für die Mehrheit vermutlich nicht und die - wie auch der Schreiber des Vorworts F. W. Pullen durchblicken lässt - den üblichen Empfehlungen zur Überwindung chronischer Hypoglykämien widersprechen.

Auch hier stellt sich - ähnlich wie bei Wolfgang Lutz - die Frage, warum wurde diese seriöse Abhandlung seitens der Medizin ignoriert? Die Antwort ist vermutlich so einfach wie desillusionierend: Die Medizin ist kaum an Erkenntnissen interessiert, die sich nicht im Rahmen ihres Betriebes kommerzialisieren lassen.

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Hartmud Göbel: Kursbuch Migräne

Das Buch eines der bekanntesten deutschen Migräneexperten und Leiters der Schmerzklinik Kiel enthält praktisch alles, was Stand der heutigen Migräneforschung ist. Wohltuend an diesem Buch ist, dass es ein Patientenbuch ist und nicht durch wissenschaftliche Floskeln zu verwirren versucht sondern stattdessen mit einfacher, klarer Sprache glänzt.

Sehr ausführlich werden die verschiedenen Medikamentengruppen (insbesondere alle Triptane mit ihren unterschiedlichen Wirkungen und Besonderheiten), aber auch Medikamente zur Migräneprophylaxe mit genauer Beschreibung, unter welchen Bedingungen welches Medikament anzuraten oder eher kontraindiziert ist, erläutert. Dies klärt auf und kann eine wesentliche Stütze beim nächsten Arztbesuch sein.

Eine Schwäche des Buches liegt möglicherweise im Ursachenteil. Denn das Buch weist sehr wohl auf die geradezu epidemische Ausbreitung der Migräne hin, versucht aber nicht zu erläutern, woran das liegen könnte. So schreibt Hartmut Göbel zur Ursache der Migräne: "Diese besondere Empfindlichkeit ist bisher durch keine Therapie 'wegzuzaubern', genauso wenig, wie man seine Hautfarbe ändern kann." Leider wird damit nicht erklärt, warum etwa 7-jährige Schulkinder in Turku/Finnland gemäß einer auch von Hartmut Göbel zitierten Untersuchung zunehmend ihre "braune" Hautfarbe verlieren und immer "weißer" werden.

Denn Menschen benötigen neben Ratschlägen, was sie konkret bei ihrer eigenen Migräne machen können, auch Entscheidungshilfen, um z. B. ihre Kinder vor dieser Krankheit zu schützen. Und dazu benötigen Sie Aussagen, ob die zunehmende Ausbreitung der Migräne selbst unter Kindern etwa an der fehlenden Bewegung, am Fernsehen, an den Handies, am Schulstress, am Wetter, an den Autoabgasen, am Zigarettenqualm, an Zusatz- oder Giftstoffen in der Nahrung, am Fleischkonsum, an der Schokolade oder am geradezu ins Absurde angestiegenen Kohlenhydratkonsum liegen kann.

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Hartmut Göbel: Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne

Ursachen beseitigen und gezielt vorbeugen Strategien zur Selbsthilfe
Für Betroffene gilt: Kopf hoch, denn gegen Kopfschmerzen kann etwas getan werden! Verständlich und informativ erklärt der bekannte Schmerzforscher Hartmut Göbel den Betroffenen, was aktuell über Entstehung und Therapie von Kopfschmerzen und Migräne bekannt ist. Die 6. Auflage wurde auf den neuesten Stand der Wissenschaft gebracht. Plus für den Alltag: Checklisten, Fragebogen und ein Kopfschmerzkalender helfen bei der Dokumentation. So können Betroffene die Schmerzauslöser rechtzeitig erkennen und gezielt vermeiden.

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Hartmut Göbel: Migräne

Diagnostik - Therapie - Prävention
Migräne ist kein Symptom einer anderen Erkrankung, sie ist vielmehr eine der bedeutendsten Volkskrankheiten. Das erste umfassende Werk zum Thema hilft Ärzten, Migräne besser zu verstehen und individuelle Therapiekonzepte und Präventionsstrategien zu entwickeln. Der Autor erläutert Phänotypologie, Pathophysiologie sowie Triggerfaktoren der Erkrankung und beschreibt Diagnostik, Verlauf und Prognose sowie Therapie und Prophylaxe der Migräne. Dabei geht er speziell auf Migräne bei Kindern und Frauen ein. Mit Fallbeispielen sowie Tipps für Patienten.

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Hartmut Göbel: Die Kopfschmerzen

Ursachen, Mechanismen, Diagnostik und Therapie in der Praxis
Kopfschmerzen sind ein häufiges Krankheitsbild mit über 250 definierten Ausprägungen. Das Werk vermittelt den aktuellen Wissensstand zu Ursachen, Diagnostik und Therapie der verschiedenen Kopfschmerzformen und orientiert sich dabei an der internationalen Klassifikation (Headache Society). Die 3., komplett überarbeitete Auflage wurde für eine noch größere Praxistauglichkeit gestrafft. Der Band eignet sich als Nachschlagewerk oder Praxisbuch bei speziellen klinischen Fragestellungen. Mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen.

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Oliver Sacks: Migräne

Das Buch von Oliver Sacks besticht insbesondere durch die genaue Beschreibung sehr unterschiedlicher Formen von Migräne und des Versuchs einer Abgrenzung zu anderen Erkrankungen (insbesondere Epilepsie). Egal unter welcher Form der Migräne man leidet, man wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwo wiederfinden können.

Allerdings stehen die psychischen Aspekte der Migräne mehr im Vordergrund als die eigentlich dominierenden körperlichen Aspekte. Oliver Sacks schien während der Verfassung des Buches (1992) Migräne noch mehr als psychische denn als körperliche Erkrankung aufzufassen, wie es heute üblich ist. Beispielsweise schreibt er im Abschnitt 12: Migräne aus biologischer Sicht: "Die Migräne, so glaube ich, hat primär die Rolle, eines Schutzreflexes, ..., eines Rückzugs des ganzen Körpers aus dem 'Wirkungsbereich eines schädlichen oder gefährlichen Reizes', kurz, einer besonderen Form der Reaktion auf Gefahr."

So wie es formuliert ist, wird das wohl heute von keinem Migräneforscher mehr geteilt. Es erklärt auch nicht, warum sehr viele Menschen Migräne bekommen, wenn sie sich bereits zurückgezogen haben (z. B. mitten im Schlaf oder nach zu viel Schlaf).

Oliver Sacks macht hier den gleichen Denkfehler wie viele andere Psychologen auch: Das vegetative (autonome) Nervensystem hat die Funktion, wesentliche grundlegende Körperfunktionen sicherzustellen und verfolgt keinen höheren Sinn.

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Sigrid Oldendorf-Caspar: Migräne meistern

Hilfe zur Selbsthilfe - Ernährung, Entspannung, Naturheilkunde
Migräne ist die Krankheit unserer Zeit, denn letztendlich haben immer Reizüberflutung und Stress ihre Finger im Spiel, wenn der Kopf zu explodieren scheint. Wer als Betroffener lernt, mit Stress umzugehen, hat auch die Chance seine Migräne zu meistern. Das Buch diskutiert die möglichen Ursachen und Auslöser von Migräne und leitet zur Selbstbeobachtung an. Es hilft Betroffenen, ihre individuellen Migränefaktoren herauszufinden und diesen achtsam zu begegnen. Insbesondere die Bereiche Entspannung und Ernährung bieten Betroffenen vielfältige Ansatzpunkte, selbst aktiv zu werden. Ausführlich wird erläutert, wie Massagen oder bestimmte Sportarten bei Migräne helfen. Fundierte Ernährungsinformationen und 30 vegetarische Rezepte zeigen, wie eine Anti-Stress-Küche speziell bei Migräne aussehen kann. Mit diesem Wissen kann jeder Betroffene ein persönliches Stressreduktionsprogramm entwickeln und so einem Migräneanfall vorbeugen oder ihn milder verlaufen lassen. Auch Naturheilmittel und die Behandlung mit Medikamenten werden vorgestellt. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Migräne bei Kindern.

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Konrad Taubert: Migräne ganzheitlich behandeln

So finden Sie Ihren persönlichen Auslöser. Die besten Strategien, um Anfälle zu vermeiden.
Weil Medikamente allein oft nicht die ersehnte Wirkung zeigen, bleiben viele Migräne-Patienten jahrelang auf der Suche nach "ihrem" Therapiemix. Hier setzt der TRIAS Therapie Kompass an. Er gibt eine umfangreiche Übersicht über schulmedizinische und komplementäre Methoden - auch von einfacher Selbsthilfe wie Einreibungen, Dehnungen bis hin zu Kneipp-Anwendungen.

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Christian Neumeir: Migräne

Schmerzattacken vermeiden und behandeln
Ratgeber für Betroffene mit Hilfe zur Selbsthilfe und Prävention. Die Ratgeber der Reihe stellen die jeweiligen Erkrankungen vor und nennen Ursachen sowie Symptome. Sie geben dem Betroffenen zahlreiche Tipps, wie er den Krankheiten und Beschwerden vorbeugen, mit ihnen umgehen und sie lindern und auch selbst heilen kann.

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Diane Stafford & Jennifer Shoquist: Migräne für Dummies

Lernen sie den Schmerz zu überwinden
Migräne ist eine Volkskrankheit, unter der über 6 Millionen Deutsche leiden. Trotzdem herrscht bei Betroffenen und deren Umfeld viel Unwissen über dieses Leiden. Dabei geht Migräne jeden etwas an! Fast jeder kennt jemanden, der betroffen ist, sei es ein Familienmitglied, ein Partner, ein Freund oder ein Arbeitskollege. "Migräne für Dummies" erklärt, was im Körper bei einem Migräneanfall vor sich geht, wann Migräne gehäuft auftritt und wie sie sich auswirkt. Das Buch lässt die Betroffenen in ihrer Not nicht allein: Die Leser erhalten Ratschläge, wie sie den richtigen Arzt finden, welche Behandlungsmethoden erfolgversprechend sind und welche nicht weiterhelfen, welches die wirksamsten Medikamente sind und wie sie den Spagat zwischen, Familie, Job und Krankheit bewältigen können.

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Anette Delbrück: Kopfschmerzen und Migräne erfolgreich behandeln

Was wirklich hilft
Etwa 70 Prozent der Deutschen leiden unter akutem oder chronischem Kopfschmerz bzw. Migräne. Leicht nachvollziehbar beschreibt die Schmerztherapeutin Dr. Anette Delbrück mögliche Ursachen der Beschwerden. Zudem stellt sie die wichtigsten Medikamente vor, erläutert aber auch alternative Therapien wie Entspannungsübungen oder Akupunktur.

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Teri Robert: Living Well with Migraine Disease and Headaches

Teri Robert hat in den USA einen Namen als Patienten-Advokatin in Sachen Kopfschmerzen. Sie moderiert u. a. die sehr bekannte und hochfrequentierte About Headaches-Site und ihre eigene helpforheadaches.com-Site.

Das Buch hat den Untertitel "What Your Doctor Doesn't Tell You...That You Need to Know", aber leider ist es so, dass ganz wesentlich nur Inhalte zu finden sind, die man die ganze Zeit von führenden Neurologen erzählt bekommt und die in meist viel besser aufbereiteter Form z. B. in den Büchern von Prof. Hartmut Göbel zu finden sind.

Weite Teile des Buches sind sehr amerikanisch und auf die dortigen Verhältnisse zugeschnitten, das trifft insbesondere für die im Buch angegebene lange Medikamentenliste (bei der sich einige kleinere Fehler eingeschlichen haben) zu. Das trifft aber auch auf den offenkundig viel entspannteren Umgang mit solchen Medikamenten zu. Eigenmaßnahmen - insbesondere diätische Maßnahmen - fehlen dagegen entweder ganz oder sind unterrepräsentiert.

Über Migräne (das Buch geht auch über andere Kopfschmerzarten) schreibt Teri Robert u. a. "We know that Migraine is a genetic neurological disease that flares up when we encounter triggers and produces Migraine attacks." Und weiter: "When those prevalence statistics are applied to the last official U.S. census, they add up to nearly 33 million American Migraineurs."

Mit anderen Worten: Migräne ist eine genetische neurologische Erkrankung, von der 33 Millionen US-Amerikaner betroffen sind. Gläubige Menschen dürften solche Aussagen als Gotteslästerung empfinden, aber auch ohne solche Voraussetzungen muss man nur beide Teile der Aussage - genetisch - und - 33 Millionen US-Amerikaner - lange genug auf sich wirken lassen, um zu erkennen, dass die Aussage einfach nicht stimmen kann. Irgendwann sind die Verhältnisse so, dass eine satte Mehrheit der Bevölkerung unter Krankheiten wie Migräne und Diabetes leiden wird und dann hat eben angeblich eine Mehrheit der Bevölkerung ein genetisch bedingtes Leiden.

Der interessanteste Teil des Buches ist der, in der Teri Robert ihren eigenen Ansatz beschreibt, der ihr weitergeholfen hat: "My Personal Approach to My Headaches and Migraines.", ab Seite 223. Es macht immer Sinn, wenn Betroffene anderen Betroffenen zuhören, um von diesen zu lernen.

Teri Robert beschreibt ihren ganzheitlichen Ansatz, deren Maßnahmen 

  • körperlich
    Dies ist der längste Abschnitt, auf den separat eingegangen werden soll.

  • emotional
    Hier weist sie auf die Verbindung von Depressionen und Migräne hin, betont die Rolle von Antidepressivas, aber auch anderer Methoden wie Entspannungs-CDs, um die psychische Gesundheit zu stärken.

  • intellektuell
    Hier betont sie die Notwendigkeit, sich stetig weiterzubilden, u. a. auch bzgl. der Krankheit.

  • sozial
    An erster Stelle stehen hier Freunde, die auch in schwierigen Zeiten zu einem stehen.

  • spirituell
    Hierunter fallen Gebete und Meditation, aber auch ein Bemühen, sich selbst zu mögen, als Voraussetzung dafür, andere zu schätzen.

sind.

Kern der Maßnahmen sind - wie man schon an den unterschiedlichen Längen der Abschnitte entnehmen kann - die körperlichen Maßnahmen. Und hier beschreibt Teri Robert erfreulich offen sehr erstaunliche Dinge. Man erfährt u. a., dass sie unter Migräne, chronischen Spannungskopfschmerzen, Depressionen, Pseudotumor Cerebri, hohem Blutdruck und Typ2-Diabetes leidet, dass ihr Arzt sie ermuntert hat, körperlich aktiver zu werden, Gewicht zu verlieren, Sodas und Diätgetränke durch Wasser zu ersetzen und generell einen gesünderen Lebensstil einzuhalten. Medikamente gegen den hohen Blutdruck und Depressionen wurden gegen solche getauscht, die gleichzeitig eine nachgewiesene Migränewirkung besitzen, gegen die anderen Krankheiten wurden weitere Medikamente und Nahrungsergänzungen eingesetzt.

Es ist sicherlich großartig, dass die Medizin heute auch in solch schwerwiegenden Fällen noch helfen kann, wenngleich im Buch nicht klar wird, welche Auswirkungen die Medikamente und welche die doch z. T. erheblichen Lebensstiländerungen hatten, obwohl Lebensstiländerungen nicht zu den generellen Empfehlungen des Buchs zählen. Aber letztendlich geht es bei migraeneinformation.de in erster Linie darum, dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht so weit kommt, so dass am Ende 5 oder mehr Krankheiten behandelt werden müssen, die allesamt möglicherweise die gleiche Ursache haben (Insulin), aber ärztlicherseits - fern jeder vorgegebenen Ganzheitlichkeit - als unabhängige Krankheiten gelten.

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C. Wallraven: Das Migräne-Puzzle - Stationen einer erfolgreichen Selbst-Therapie

Ein sehr erfrischendes Buch, zumal die Autorin sowohl in Stil als auch Inhalt von üblichen Darstellungen deutlich abweicht. An manchen Stellen möchte man das Büchlein eher unter Literatur denn unter Sachbuch einordnen.

C. Wallraven stellt in diesem Buch den Prozess dar, wie sie sich selbst durch Eigenmaßnahmen und Eigenanalysen von ihrer Migräne befreite. Solche Darstellungen haben im Rahmen des Unheilbarkeits-Dogmas der Medizin fast ganz automatisch unsere Sympathie.

Die Autorin beschreibt ausführlich, wie sie durch Ausgleichs- und Entspannungsmaßnahmen (z. B. durch Behebung eines Beinlängenunterschieds) aber auch andere begleitende Maßnahmen ihre Migräne erfolgreich behandelte. Interessant an ihrer Darstellung ist aber, dass sie dabei nicht in esoterische oder heilpraktische Erläuterungen abgleitet, sondern die Ursache der Migräne genau dort ansiedelt, wo migraeneinformation.de das auch tut: im vegetativen/hormonellen System. Dabei beruft sie sich auf aktuelle medizinische Erkenntnisse.

Hochinteressant sind ihre Parallelen zur Seekrankheit: Auch dort führt offenbar ein erhöhter und möglicherweise nicht lösbarer Regelungsbedarf im vegetativen Nervensystem zu einem Zusammenbruch wesentlicher Körperfunktionen bis hin zu Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckschwankungen usw.. Sie vermutet dabei, dass Wirbelsäulenproblematiken wie Beckenschiefstände, Beinlängenunterschiede, Skoliosen usw. zu einem erhöhten Regelungsbedarf und damit einem erhöhten Energieverbrauch im Gehirn führen. Kommt es dabei noch zu Anspannungen der Halswirbelmuskulatur und in der Folge zu einer Verschlechterung des Blutflusses ins Gehirn, dann vermutet sie, könne dies einen Migräneanfall auslösen.

Leider nimmt sie dabei an, dass Migräne immer auf einem Ungleichgewicht in der Körperhaltung beruhen muss. Diese Ansicht wird von uns nicht geteilt. Auch glauben wir nicht, dass der erhöhte Regelungsbedarf bei Fehlhaltungen zu einem erhöhten Energieverbrauch im Gehirn führt, welcher die Migräne triggert, denn das betroffene Areal rund um Stammhirn und Hypothalamus ist bezogen auf das Gesamtgehirn denkbar klein. Ein abnormer erhöhter Energieverbrauch müsste also stets das ganze Gehirn mit einbeziehen, was bei dieser Begründung aber nicht erfolgt.

Außerdem gibt es zahlreiche Menschen, die unter Migräne leiden, während sie gleichzeitig krank und bettlägrig sind.

Ein erhöhter Regelungsbedarf und vor allem Regelungskonflikt im vegetativen Nervensystem ist aber auch in ganz anderen Situationen denkbar. Beispielsweise müsste das vegetative Nervensystem in einer Entspannungsphase (z. B. Schlaf) bei festgestellter Hypoglykämie sofort auf Anspannung (Sympathicus-Aktivierung) schalten, was mit dem Schlaf nicht vereinbar ist.

Interessant sind auch die Äußerungen der Autorin zu ihren Ernährungsmaßnahmen: sie empfiehlt Hähnchen auf Grund des hohen Tryptophan-Gehalts, welches die Bildung von Serotonin begünstigen soll - und macht ganz nebenbei keinen Hehl daraus, dass sie insbesondere die Haut bevorzugt, unter der die für Migräniker so wichtigen tierischen Fette sitzen. Damit widerspricht sie üblichen medizinischen Erkenntnissen, die behaupten, dass in erster Linie kohlenhydratreiche Mahlzeiten für einen besseren Transport von Tryptophan ins Gehirn sorgen. Wir teilen aber ihre Vorstellung in diesem Punkt, da kohlenhydratreiche Mahlzeiten lediglich kurzfristig eine solche Wirkung haben, auf lange Sicht dagegen eine ungünstige Wirkung auf den Serotoninhaushalt des Gehirns haben können.

Aber auch diese Formulierungen kommen zum Teil so literarisch daher, dass viele Leser möglicherweise kaum unterscheiden werden können, was Ratschlag/Erkenntnis und was einfach nur gute Formulierung ist.

Textprobe:
Nach längerer Abstinenz [der Migräne] gab es Hähnchen, nicht auf Rezept, sondern einfach nur so. Messer und Gabel startklar, erwartete ich mein Flügelchen, ein Stück Brust und die angestammte Extra-Portion Haut.
Flügel und Brust wurden geliefert, aber keine Haut.
Ich sendete ausgesprochen ermunternde Blicke. Mein Mann schmunzelte nur: "No, die ess' ich selbst gern'! Und Dir geht's doch besser!"
Ganz so einfach wollte ich mich nicht damit abfinden und änderte die Taktik: "Prophylaxe ...??"
Es half nichts! Dieses rehbraune, duftende, knusprige, letzte Stückchen Haut verschwand.
Wir schluckten beide, er mit Haut, ich ohne.
Ich war zwar nicht in diese Richtung gestartet, angekommen bin ich trotzdem.

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Andreas Leitner, Do Thanh Kiem: Wie wär's ohne Migräne?

Das Buch mit dem Untertitel "Ong Song - die neue ganzheitliche Therapie für Kopfschmerzpatienten" geht davon aus, dass die Ursache der Migräne in aller Regel in der Wirbelsäule begründet ist.

Die Ong Song-Therapie wurde von dem Mitautor Dr. med Do Thanh Kiem, Neurologe und Psychologe aus Hanoi, der seit 1988 an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften forscht, aus der Verknüpfung asiatischer Heilkunst mit westlicher Medizin entwickelt. Sie besteht aus einer Arbeit des Therapeuten und einer aktiven Mitarbeit des Patienten.

Im Rahmen der Therapie wirkt der Therapeut mit seinen Händen gezielt ein auf:

  • verhärtete und verspannte Muskeln und Bänder,
  • in ihrer Lage verschobene Wirbel
  • Kierfergelenke, Wirbelgelenke und Bandscheiben.

Dadurch sollen der beeinträchtigte Fluss in Blut- und Lymphgefäßen und von Nervenbahnen wieder hergestellt werden.

Für den Behandlungserfolg soll gleichzeitig die Mitarbeit des Patienten von entscheidender Bedeutung sein:

  • durch angeleitete Eigenbewegung während der Behandlung durch den Therapeuten,
  • durch regelmäßiges Ausführen der Van-dong-Grundübungen zu Hause zur Therapieunterstützung,
  • durch Fortsetzung der Grundübungen nach der Therapie zur Vorbeugung und Vermeiden von Rückfällen.

Entspannende Bewegungsübungen wie die Van-dong-Grundübungen können sicherlich, wie viele andere Techniken, zur allgemeinen Verbesserung der Gesundheit beitragen und sind deshalb in jedem Fall begrüßen. Die vorgestellten Übungen werden gut erläutert und sind einfach durchzuführen.

Die Schwäche des Buches liegen in der sehr einseitigen Ausrichtung auf die Wirbelsäule. Darin unterscheidet sich das Buch auch deutlich von ähnlich angelegten Büchern wie etwa von Klaus Strackharn: "Nie wieder Migräne!", der gleichzeitig die Bedeutung von Ernährungsmaßnahmen betont.

Die Autoren behaupten, dass 80% aller Migränen durch Probleme in der Wirbelsäule verursacht werden. Auf S. 41 werden diese Überlegungen noch durch mathematische Formeln ergänzt, die jedem mathematisch geschulten Leser ob ihrer Oberflächlichkeit den Schlaf rauben dürften. 

Vermutlich liegt die Fehleinschätzung darin begründet, dass viele Mediziner von ihrer Ausbildung her immer noch zu sehr in "Hardware" (=Körper) denken. Die Wirbelsäule ist - übertragen auf Computer - zunächst nur ein Kabelkanal, der die Informationen zwischen den Organen transportiert. Deswegen auch das eigentliche Therapieziel, den "beeinträchtigten Fluss in Blut- und Lymphgefäßen und von Nervenbahnen wieder herzustellen".

Die eigentliche Steuerung zwischen den Organen erfolgt aber im menschlichen Körper letztendlich nicht durch die Wirbelsäule sondern mittels vegetativem Nervensystem und hormonellem System (=Software).

Dass die Wirbelsäule bei Migräne häufig eine Rolle spielen kann und grundsätzlich zu beachten ist, wird kaum jemand bestreiten wollen. Es dürfte auch zutreffen, dass es eine ganze Reihe Betroffene gibt, bei denen durch Maßnahmen an der Wirbelsäule eine deutliche Verbesserung der Migräne erreichbar ist.

Aber all das erklärt letztendlich nicht, warum sich Migräne seit Jahrzehnten epidemisch ausbreitet. Natürlich nehmen viele im Beruf chronisch schlechte Haltungen ein. Aber es lässt sich ja nachweisen, dass sich Migräne auch schon bei kleinen Kindern rasant ausbreitet und das nun auch auf Probleme in der Wirbelsäule zurückzuführen, dürfte etwas weit hergeholt sein. Wie bereits ausgeführt: Bei Computern wären solche Probleme gleichzusetzen mit Problemen in den zentralen Kabelkanälen ("Bus"). Diese sind üblicherweise eher selten. Meist ist der Fehler in der Software. Es darf deshalb durchaus vermutet werden, dass das beim Menschen nicht viel anders ist, denn letztendlich erfolgt die unmittelbare Anpassung des Menschen an veränderte Lebensbedingungen auch in erster Linie über die innere Software und nicht über die Hardware, für deren Änderung die Natur ggf. Millionen Jahre benötigt.

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Klaus Strackharn: Nie wieder Migräne!

Klaus Strackharn hat in der Migräne-Szene einen umstrittenen Ruf. Das liegt einerseits daran, dass er eine andere Migränetheorie als die Mehrheit der Neurologen hat. In dem vorliegenden Buch stellt er seine Theorie vor und lässt durchblicken, dass er sie für "nobelpreisverdächtig" hält. Andererseits ist er auch bei Patienten umstritten, denn für seine keineswegs stets erfolgreiche Heilmethode fallen eine Menge Kosten an, welche von den Krankenkassen nicht erstattet werden, während es gleichzeitig Optimierungsbedarf in der Patientenkommunikation zu geben scheint.

Klaus Strackharn ist der Auffassung, dass Migräne durch eine Einklemmung des ersten Halswirbels (Atlas) in einer Dreh-Fehlstellung ausgelöst wird. Diese führt "innerhalb weniger Minuten zum kompletten Funktionsausfall des Genicks zwischen erstem Halswirbel und Schädelbasis". Diese Blockierung verursacht eine "Reizung der ersten drei Halsnerven und der mit ihnen in Verbindung stehenden Hirnnerven. Vor allem aber die Reizung des obersten Nervenknotens des sympathischen Grenzstrangs, die zur Verengung bestimmter Hirngefäße führt (selektive Vasokonstriktion)". (S. 136)

Er beschreibt dann sein Verfahren, diese Halswirbel-Blockierung aufzuheben und in Zukunft zu vermeiden. Kernstück seiner Therapie ist die sog. Cervicale Selektive Rezeptoren-Blockade, bei der verdünnte Lokalanästhetika (vermutlich Lidocain) im Halsbereich gemäß seiner eigenen Methode gespritzt werden.

Klaus Strackharn vertritt also eine durchaus ähnliche Auffassung bzgl. den Ursachen der Migräne wie der Schweizer René-Claudius Schümperli, der behauptet, dass der Atlas-Wirbel, bei praktisch allen Menschen komplett ausgerenkt (luxiert) sei. Schümperli behauptet weiter, dass dieser Umstand zu einer Reihe von körperlichen und psychischen Störungen und Erkrankungen führe, die man aber durch einmalige Behandlung vollständig rückgängig machen könne.

Auch bestehen durchaus Ähnlichkeiten in der Argumentation mit dem Buch Andreas Leitner, Do Thanh Kiem: Wie wär's ohne Migräne?

Allen diesen Auffassungen ist gemeinsam, dass für sie die Ursache der Migräne in Verspannungen oder Blockierungen der Wirbelsäule liegt.

Und darin liegt dann auch die eigentliche Schwäche des vorliegenden Buchs. Es ist sicherlich denkbar, dass Spannungskopfschmerzen und vereinzelt auch Migräne durch Verspannungen der Wirbelsäule oder auch von Gesichtsmuskeln ausgelöst werden. Als alleinige oder auch vorherrschende Ursache taugen Wirbelsäulenprobleme aber kaum, das erkennt man allein daran, dass Strackharn viele Erscheinungen der Migräne wie

  • menstruelle Migräne
  • unterschiedliche Migräneprävalenz vor und nach der Pubertät bei Jungen/Männern und Mädchen/Frauen
  • Migräne in der Entspannungsphase
  • Migräne nach Hartkäse, Rotwein, Schokolade usw.
  • Migräne bei Wetterwechsel
  • zunehmende Prävalenz bei Kindern

nicht schlüssig erklären kann.

Positiv an dem Buch ist anzumerken, dass es sich bemüht, den Betroffenen auch einige Lebensstiländerungen (z. B. Meidung von Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen) ans Herz zu legen. In diesem Punkt ist das Buch vom Ansatz her ganzheitlicher als manch rein neurologische Publikation.

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Hans-Christoph Diener: Migräne - Taschenatlas spezial

Hans-Christoph Diener gibt auf knapp 150 Seiten einen umfassenden Überblick über die Krankheit Migräne und grenzt sie gegenüber anderen Kopfschmerzerkrankungen ab.

Betroffene sollten sich dabei aber nicht zu sehr von einer fachlich orientierten Sprache abschrecken lassen.

Textprobe:
Die arteriellen Gefäße von Gehirn und Dura mater werden von Ästen des N. trgeminus und des N. facialis innerviert. Der "Migränegenerator" enthemmt schmerzmodulierende zentrale Systeme und löst damit einen efferenten Impulsstrom in parasympathischen Fasern aus, die zum Teil mit dem N. facialis verlaufen. Daraufhin dilatieren die Blutgefäße.
Aus den weitgestellten Gefäßen tritt Plasma in den extravasalen Raum über. Es entwickelt sich eine aseptische, neurgene Entzündung. Eine Vielzahl von proinflammatorischen und exzitatorisch wirksamen Mediatoren wird freigesetzt (z. B. Serotonin = 5-Hydroxytryptamin = 5-HT, CGRP = Calcitonin Gene Related Peptide).
Über die afferenten Fasern des N. trigeminus werden Schmerzsignale aus den Gefäßwänden zum Ncl. caudalis des N. trigeminus gesandt. Dort werden die Signale umgeschaltet und zum Thalamus weitergeleitet. In der Hirnrinde schließlich gelangen die Schmerzsignale ins Bewusstsein.

Der Schwerpunkt des Büchleins liegt auf der medikamentösen Behandlung der Migräne. In der Akutbehandlung wird das Triptan Relpax© in den Vordergrund gestellt und gegenüber den anderen Triptanen abgegrenzt. Beispielsweise wird behauptet, dass dieses leistungsfähiger als Imigran© sei und dass eine Triptanbehandlung der Migräne mit Relpax© kostengünstiger sei als mit anderen Triptanen. Allerdings wird dabei gleichzeitig auch sehr deutlich, wie sehr sich die Migränebehandlung durch den Einsatz der Triptane verteuert hat, denn in der uns vorliegenden Auflage aus 2002 werden die Kosten für die einmalige Behandlung mit Relpax auf ca. 11 EUR geschätzt, die gemäß des vorliegenden Buchs ähnlich gut wirksame Behandlung mit ASS auf 0,20 EUR.

Die medikamentöse Prophylaxe der Migräne wird im Vergleich zur Akutbehandlung thematisch nur gestreift. Interessent ist dabei die trockene Anmerkung:

Oft erwarten die Patienten von einer Migräneprophylaxe die völlige Befreiung von der Migräne. Realistisch ist eine Reduktion der Migränefrequenz um 50%.

Dies wird oft zu wenig sein, um eine Therapie mit solch häufig recht nebenwirkungsstarken Medikamenten zu rechtfertigen.

Prof. Diener behauptet einmal mehr, dass Migräne eine Erbkrankheit sei, ohne diesen Begriff in seiner Bedeutung näher zu erläutern und gegenüber anderen Erbkrankheiten abzugrenzen:

Zwillingsstudien belegen, dass es sich bei der Migräne um eine Erbkrankheit handelt.

Wikipedia führt dagegen aus:

Im engeren Sinne zählt man jedoch nur jene Erkrankungen und Besonderheiten zu den Erbkrankheiten, die durch von Anfang an untypisch veränderte Gene ausgelöst und durch Vererbung von den Vorfahren auf ihre Nachkommen übertragen werden.

Und:

Diverse Erkrankungen, Behinderungen und Besonderheiten sind nicht im Sinne einer klassischen Erbkrankheit erblich, sondern ihr Auftreten kann durch eine (mitunter familiäre) genetische Erkrankungsdisposition (Veranlagung, Anfälligkeit) bedingt sein.

In der dann auf Wikipedia folgenden Liste an Krankheiten mit genetischer Disposition sind praktisch alle wesentlichen chronischen Erkrankungen enthalten.

Es hätte deshalb genauer heißen müssen:
"Migräne ist eine Erkrankung, deren Auftreten durch eine (mitunter familiäre) genetische Erkrankungsdisposition (Veranlagung, Anfälligkeit) bedingt sein kann."

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Charly Gaul et al.: Patientenratgeber Kopfschmerzen und Migräne

Informationen sind mit das Wichtigste, was Patienten mit Kopfschmerzen brauchen, um zu verstehen, woran sie leiden, und um sich nicht im Dschungel von Therapieangeboten, Medikamenten und möglichen Nebenwirkungen zu verirren.

In diesem Ratgeber geben Kopfschmerzexperten, die aus der täglichen Arbeit wissen, was wichtig ist, in verständlicher Sprache die Informationen zu Migräne, Kopfschmerz vom Spannungstyp, Clusterkopfschmerz und anderen Erkrankungen, die Ihnen weiterhelfen können. Ausführlich werden Medikamente zur Schmerzbehandlung und Vorbeugung erläutert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den nichtmedikamentösen und psychologischen Verfahren, die langfristig entscheidend für den Therapieerfolg sind. Werden Sie mit diesem Buch zum Experten für Ihre Behandlung!

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Matthias Keidel: Migräne

Ursachen, Formen, Therapie
Allein in Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen an Migräne. Durch die immer wiederkehrenden Attacken führt die Erkrankung zu einer deutlichen Verringerung der Lebensqualität. Der Band gibt kompetent Auskunft über die Geschichte, die Häufigkeit, Auslösefaktoren, Formen und Phasen, die Pathogenese, Diagnostik, Akuttherapie und Prophylaxe von Migräneleiden. Er berücksichtigt spezielle Aspekte bei Frauen und Kindern und enthält im Anhang eine "Checkliste Migräne" sowie einen Kopfschmerzkalender.

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Donnerstag, 25. Mai 2017