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Spray macht Spritzen unnötig [Pharma]
15 Mai 10

Die Substanz könnte sogar bei der Therapie von Migräne Anwendung finden

Amerikanische Wissenschaftler könnten Zahnarztbhandlungen schon bald deutlich angenehmer machen: Die Forscher haben ein Mittel entwickelt, das Spritzen unnötig werden lässt. Die Substanz könnte sogar bei der Therapie von Migräne Anwendung finden.

Ein Betäubungsmittel zum Einatmen könnte in Zukunft die Nadelstiche bei vielen Zahnarztbehandlungen ersetzen. Indem ein gängiges Mittel durch die Nase verabreicht wird, wandert es in die wichtigen Nerven und betäubt so den Mund, die Zähne und den Kiefer. Über diese neue Erkenntnis berichten nun US-Forscher im Fachmagazin "Molecular Pharmaceutics".
Sie fanden heraus, dass man das Betäubungsmittel als Nasentropfen oder -spray verabreichen kann und so in vielen Fällen dieselbe Wirkung erzielen kann wie mit einer Spritze. Basierend auf der neuen Erkenntnis könnten möglicherweise neue Behandlungsansätze auch für Migräne und andere gesundheitliche Probleme entwickelt werden.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Es handelt sich um die Wirkstoffe Lidocain bzw. Xylocain.



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