migraeneinformation.de.


Bextra: Möglicherweise keine Zulassung für Migräne [Pharma]
10 Nov 04

Bedenken der Zulassungsbehörde FDA nach Vioxx-Rücknahme?

Bei der Prudential Equity Group geht man davon aus, dass Pfizer für sein vielbeachtetes Schmerzmittel Bextra keine Zulassung für die Behandlung von Migräne-Kopfschmerzen erhalten hat. Dies würden die jüngsten Anträge auf erweiterte Zulassungen nahe legen, in denen von Migräne keine Rede mehr sei. Dabei sei durchaus denkbar, dass die Zulassungsbehörde FDA Bedenken zur Sicherheit von Bextra angemeldet habe. Vor zwei Monaten war Mercks Arthritis-Medikament Vioxx, das zu einer ähnlichen Produktklasse gehört, vom Markt genommen worden. In Medienberichten war bereits gemutmaßt worden, Pfizer müsse künftig die Warnung beifügen, dass Bextra eine seltene, aber tödliche Hautreaktion herbeiführen könne.

Bextra wurde erstmals 2001 zugelassen. Das Medikament erbrachte 2003 einen Umsatz von 690 Millionen Dollar. Allgemein war erwartet worden, dass der Wirkstoff Zug um Zug zum Nachfolger von Celebrex werden könnte, mit dem Pfizer im vergangenen Jahr 1,9 Milliarden Dollar Umsatz erzielte.



Kommentare (0)