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Pfizer will Preisdifferenz für Sortis® für ein Jahr übernehmen [Pharma]
16 Nov 04

Pharmakonzern kommt Versicherten bei Festpreisregelung entgegen

Erstmals will ein Pharmaunternehmen in Deutschland von der Gesundheitsreform gebeutelte Patienten finanziell entschädigen. Das kündigte der Chef von Pfizer Deutschland, Walter Köbele, am Montag (8. 11.) in Berlin an. Hintergrund der Initiative: Ab dem 1. 1. 2005 wird das Medikament Sortis® des Herstellers Pfizer nicht mehr vollständig von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bezahlt.

Um Last sozial verträglich zu gestalten, verspricht Pfizer Deutschland jedem GKV-Versicherten, der schon die gesetzlich verankerte Zuzahlungsgrenze von ein bzw. zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens erreicht hat, für den Rest des Jahres den Aufpreis für Sortis® vollständig zu erstatten. Kleinverdiener und chronisch Kranke werden durch diesen Mechanismus besonders stark entlastet. Das genaue Procedere dieser bisher einmaligen Rückerstattungsaktion steht noch nicht fest.

Sortis® ist ein cholesterinsenkendes Mittel, welches derzeit rund 1,5 Millionen gesetzlich versicherte Patienten einnehmen. Ab dem 1. Januar 2005 übernehmen die Kassen für die Medikamentenguppe, zu der Sortis® gehört, nur noch einen begrenzten Betrag. Die Differenz zwischen dieser Obergrenze und dem tatsächlichen Apothekenpreis müssten dann die Betroffenen selber bezahlen.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Die spannende Frage für alle Migränebetroffenen ist: Wird es solche Angebote auch für Triptane wie Imigran, Maxalt, Ascotop oder Relpax geben?




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