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Greenpeace kritisiert rot-grünen Gesetzentwurf zur Patentrichtlinie [Allgemein]
29 Nov 04

Monopolrechte im Zusammenhang mit Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs, Bluthochdruck, Asthma, Allergien, Depressionen, Migräne und Parkinson befürchtet

Die rot-grünen Pläne zum Patentrecht stoßen bei Experten auf Kritik. Vor der Abstimmung über den Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Patentrichtlinie in deutsches Recht am Freitag im Bundestag, kritisierte die Umweltschutzorganisation Greenpeace, das Gesetz gehe nicht weit genug. So genannte breite Patente auf ein Gen würden dadurch nach wie vor nicht verhindert, kritisierte der Patentexperte von Greenpeace, Christoph Then, am Montag in Hamburg. Die so entstehenden Monopole behinderten die Forschung anderer Firmen oder Insititute, fügte er hinzu.

Anlass für die Kritik war ein Patent, welches das Europäische Patentamt (EPA) im April der US-Firma Human Genome Sciences genehmigt hatte. Das Patent beziehe sich auf die Verwendung eines Gens und des von ihm hergestellten Eiweißstoffes, der wichtige Lebensfunktionen für den Körper habe. Durch das Patent besitzt die Firma nach Angaben von Greenpeace für Europa Monopolrechte in Zusammenhang mit Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs, Bluthochdruck, Asthma, Allergien, Depressionen, Migräne und Parkinson.

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