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Zuckerkranke leiden weit häufiger an depressiven Symptomen als Gesunde [Allgemein]
05 Feb 05

Depression ist keine Folge der Diabetes-Diagnose sondern hat biologische Gründe

Depressive Verstimmung ist keine Reaktion auf die Diagnose Diabetes. Diese Fehlmeinung aber ist weit verbreitet, teils auch unter Ärzten. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse legen einen biologischen Zusammenhang zwischen Diabetes und Zuckerkrankheit nahe. Dabei spielt chronische Stressbelastung für das Entstehen beider Erkrankungen eine nicht zu unterschätzende Rolle, heißt es in einer Aussendung von Universimed.

Etwa jeder fünfte Typ-2-Diabetiker leidet auch an depressiven Symptomen, die der Manifestation der Zuckerkrankheit im Schnitt um acht Jahre vorausgehen. "Ein depressiver Diabetiker wird größere Probleme mit der Einstellung des Blutzuckers und der Blutfette haben und eher zu Diabeteskomplikationen neigen als ein nicht depressiver Zuckerkranker", vermerkt Univ.-Prof. Dr. Monika Lechleitner von der Universitätsklinik Innsbruck.

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