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Potenzprobleme der Männer schädigen Volkswirtschaft [Allgemein]
09 Apr 05

Studie errechnet einen jährlichen Schaden von 65 Milliarden Euro

Der Frust deutscher Männer im Bett schwächt offenbar nachhaltig die Volkswirtschaft: Einer Umfrage des Instituts für Gesundheitsaufklärung (IFGA) zufolge verursachen Potenzprobleme deutschlandweit jährlich einen Schaden in Milliardenhöhe. Sieben Millionen Deutsche leiden demnach zeitweise unter Erektionsproblemen. Wie das Institut in Köln mitteilte, wirken sich dies direkt auf die Arbeitseffizienz aus. Lustkiller Nummer eins ist laut Umfrage der Stress.

Etwa die Hälfte der befragten Männer gab an, am Tag nach einer misslungenen Liebesnacht zwischen einer und drei Stunden zu benötigen, um sich im Job wieder zu motivieren und zu konzentrieren. Die daraus resultierende Leistungsminderung von im Durchschnitt 1,06 Stunden schädige die deutsche Volkswirtschaft pro Jahr schätzungsweise um rund 65 Milliarden Euro, so das Fazit der Studie.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Es ist dann wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis weitblickende Unternehmen ihren Mitarbeitern kostenfreie Viagra-Pillen auf den Heimweg geben.

Allerdings könnten daraus weitere wirtschaftliche Probleme entstehen. Denn die genannte Studie hat nicht ermittelt, wieviel Zeit Männer im Durchschnitt benötigen, um sich nach einer besonders gelungenen Liebesnacht wieder im Job zu motivieren und zu konzentrieren.

Im Übrigen darf stark bezweifelt werden, dass Stress der Lustkiller Nr. 1 ist: Andere Untersuchungen deuten ganz klar an, dass sich insbesondere Übergewicht und Diabetes negativ auf die männliche Potenz auswirken. Solche Menschen empfinden üblicherweise selbst normale Belastungen bereits als stressreicher als Vergleichsgruppen. Die ganze Untersuchung zeigt deshalb vor allem eins: Wie problematisch solche Untersuchungen sind.




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