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Offenbar keine erhöhte Fehlbildungsrate bei Triptanen [Pharma]
14 Apr 05

Retrospektive Daten von Migräne-Patientinnen mit Kindern / Auch kein Hinweis auf Teratogenität im Tierversuch

Was tun, wenn Schwangere Migräne haben? Grundsätzlich sollten werdende Mütter so wenig Medikamente wie möglich einnehmen. Wenn sich aber eine Medikation nicht vermeiden läßt, gibt es gegen die Verschreibung von Triptanen keine besonderen Sicherheitsbedenken.

Aus dem Sumatriptan-Schwangerschaftsregister geht hervor, daß die Fehlbildungsrate bei Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft das Triptan eingenommen haben, mit 3,4 Prozent nicht erhöht ist. Die allgemeine Inzidenz von Fehlbildungen beträgt drei bis fünf Prozent. Darauf wies Dr. Claire Le Jeunne vom Hôtel Dieu Hospital in Paris bei einem Migräne-Kongreß in Mestre bei Venedig gesagt.

Weitere Infos finden sich in der Ärzte-Zeitung.



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