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Hohe Quecksilberkonzentrationen unschädlich für das Gehirn [Ernährung]
23 Apr 05

Belastung durch Fischkonsum und Umweltgifte hat keine neurologischen Nachteile

Hohe Quecksilberwerte im Blut - durch den Verzehr von Fisch und durch schadhafte Umweltenflüsse - haben keinerlei Auswirkungen auf die neurologische Gesundheit von Erwachsenen. Quecksilber ist ein Umweltgift, das über die Blutbahnen ins Gehirn gelangt und dort abgelagert wird. Trotz der gestiegenen Quecksilberkonzentration durch die Belastung durch Abgase und Giftstoffe, die in weiterer Folge auch in die Nahrung gelangen, hat sie keinerlei nachteilige Auswirkungen auf die geistige Leistungsfähigkeit. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen die Wissenschafter der Hopkins Bloomberg School of Public Health in einer Studie, die heute, Mittwoch, im Journal of the American Medical Association publiziert wurde.

Durch den gestiegenen Fischkonsum, der als neuer Wellnesstrend vor allem für ältere Menschen auf Grund seines großen Omega-3 Fettsäurengehalts eine positive Wirkung auf das Gedächtnis sowie bei Herz- und Alzheimer Erkrankungen haben soll, ist auch die Aufnahme von Methylquecksilber gestiegen. Methylquecksilber zählt zur Gruppe der Neurotoxine, welche auf das alternde Nervensystem eine schädliche Wirkung ausüben können.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Auch wenn diese Ergebnisse sicherlich eher etwas vorläufig sind, relativieren diese doch die schon länger schwelende Amalgan-Diskussion etwas. Denn auch viele Migräne-Betroffene haben in den letzten Jahr ihr Augenmerk mehr auf die Tatsache gelenkt, dass sie einige Quecksilber-haltige Amalgan-Plomben im Mund haben, anstatt der Frage nachzugehen, warum in jungen Jahren bereits etliche Zähne verplombt werden mussten.




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