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Immer mehr Heimtiere in Deutschland leiden an Übergewicht [Ernährung]
07 Jul 04

Alles für die Katz' - Immer mehr Heimtiere in Deutschland leiden an Übergewicht - Ihre Frauchen und Herrchen meist auch

Unglaubliche 18 Kilogramm wog Kater Mikesch, als er vor drei Monaten in ein Berliner Tierheim kam - gut das Dreifache des Körpergewichtes einer normalen Hauskatze. Selbst die erste Diät des völlig verfetteten Tiers, das sich aus eigener Kraft kaum noch fortbewegen konnte, sorgte für Schlagzeilen. Nach Ansicht von Veterinärexperten ist Mikesch zwar ein Extrembeispiel, aber alles andere als ein Einzelfall: «Mindestens 40 bis 50 Prozent aller Tiere, die zur Untersuchung in die Veterinärpraxis gebracht werden, sind übergewichtig - wie ihre Besitzer», sagt Tierarzt und Fachbuchautor Wolf-Dieter Schmidt im ddp-Gespräch. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine europaweite Studie des britischen Futterhersteller Hill's Pet Nutrition.

Mehr Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Es ist naheliegend, dass sich die Ernährungsgewohnheiten von Menschen auf ihre geliebten Haustiere übertragen. Und so wird dann nicht nur zu viel, sondern vor allem auch zu süß gegessen. Hinzu kommt, dass Getreide zu einem immer stärkeren Bestandteil von Hunde- oder Katzenfutter geworden ist, obwohl es hier noch offenkundiger als beim Menschen ist, dass Getreide keine artgerechte Ernährung für solche Tiere ist.

Andere Berichte zeigen, dass auch andere Krankheiten wie Epilepsie unter solchen Tieren zunehmen. Dies dürfte folglich aller Wahrscheinlichkeit auch für Migräne so sein, nur dass dies in diesem Fall vielen Tierhaltern vermutlich gar nicht richtig auffallen wird, da die Tiere sich dann, wie es Menschen in solchen Situationen tun, nur einfach ruhig halten und sich zurückziehen.

Bei Epilepsie unter Haustieren scheint Hypoglykämie eine entscheidende Rolle zu spielen, weswegen geraten wird, die Tiere nicht zu lange ohne Nahrung herumtollen zu lassen. Dass die Gründe nicht in zu wenig Nahrung sondern in falscher Nahrung zu suchen sind, wird meist übersehen.




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