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Kopfschmerz-Diagnostik: Hammer statt Bilder [Allgemein]
01 Jul 05

Resultate der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

In der Diagnostik von Kopfschmerzen sind bildgebende Verfahren unnötig, wenn die Symptomatik eindeutig ist und der Arzt keine neurologischen Auffälligkeiten feststellt: "Bei klassischen Kopfschmerzen ist der Reflexhammer daher immer noch das wichtigste Diagnoseinstrument", kommentieren Experten eine neue spanische Studie, jetzt vorgestellt in den "Kopfschmerz-News", den Mitgliederinformationen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Wenn Menschen immer wieder unter Kopfschmerzen leiden, fragen sich viele, ob ihre Beschwerden durch eine gefährliche Krankheit verursacht werden. Doch dies ist nur selten der Fall. Zumeist handelt es sich um so genannte "primäre Kopfschmerzen", etwa Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Darum halten Experten den Einsatz bildgebender Verfahren in der Diagnostik von Kopfschmerzen für überflüssig. Dieser ist nur nötig, wenn Warnsignale darauf hindeuten, dass die Schmerzen Symptom einer anderen Erkrankung oder Verletzung sind ("sekundäre Kopfschmerzen").

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