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Wiener OGH: Migräne nicht von Handymasten: Frau blitzt mit ihrer Klage gegen Sendeanlage ab [Allgemein]
19 Okt 05

Sohn klagt über Kopfschmerzen und Schlafstörungen

Eine Wienerin ist mit einer Klage gegen eine am Dach des angrenzenden Wohnhauses montierte Mobilfunk-Sendeanlage abgeblitzt. Die Frau hatte behauptet, der Handy-Masten sei an den Schlafstörungen, Migräneanfällen und Kopfschmerzen ihres Sohnes Schuld. Außerdem behauptete sie, dass auf Grund der mit der Anlage verbundenen Gesundheitsgefährdung ihre Wohnung weniger Wert sei. Sie wollte daher eine Mietzinsminderung erreichen.

Nach einem langwierigen Rechtsstreit, der sich vom Handelsgericht über das Landesgericht bis hin zum Obersten Gerichtshof (OGH) zog, scheiterte die Klage im vergangenen August endgültig. Der OGH hält im erst jetzt bekannt gewordenen Urteil fest, es könne kein Kausalzusammenhang zwischen der Sendeanlage und der behaupteten gesundheitlichen Beeinträchtigung festgestellt werden.

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