migraeneinformation.de.


Kinesio Taping: Beschwerden wegkleben! [Allgemein]
24 Okt 05

Die meisten kennen Klebebänder als Halt nach Sportunfällen. Doch bei der japanischen Methode "Kinesio-Taping" werden solche Bänder gegen viele Leiden eingesetzt

"Kinesio-Taping" findet in Deutschland immer mehr Anhänger. Denn es ist ein schonendes Verfahren, um z.B. Schmerzen schnell und völlig nebenwirkungsfrei zu lindern. Nach speziellen Regeln werden dazu bunte Pflaster (= Tapes, in Pink, Hellblau, Schwarz) auf die Haut geklebt. "Das läßt z.B. Körperflüssigkeiten wie Blut und Lymphe besser fließen, beeinflußt Muskeln und Nerven und wirkt über Akupunktur-Punkte oder Energiebahnen des Körpers", erklärt der Physiotherapeut und "Kinesio-Taping-Spezialist" Ralph- E. Gericke aus Bargteheide (bei Hamburg).

Wo die Pflaster sich schon bewährt haben "Kinesio-Taping" hilft bei vielen Arten von Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen. Beispiele: Im Kopf (auch bei Migräne), im Bauch (etwa durch die Regel), in Nacken und Schulter (durch Verspannungen), im Rücken (z.B. bei Hexenschuß, Bandscheibenvorfall), im Gelenk (bei Arthrose) oder Ellenbogen (Tennisarm). Es unterstützt auch die Selbstheilung bei Sportverletzungen, Tinnitus (Ohrgeräuschen), Blasenproblemen oder nach einem Schlaganfall. Und es verhindert Verwachsungen nach Operationen oder an Narben.

Das Kleben ist eine Wissenschaft für sich und erfordert viel Erfahrung.

Weitere Infos finden sich in Bild der Frau.



Kommentare (0)