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Alzheimer-Impfung gegen Beta-Amyloid hilft einigen Betroffenen [Pharma]
07 Dez 05

Suche nach neuem Impfstoff auf Grund schwerer Nebenwirkungen bei Einzelfällen erforderlich

Durch eine Impfung gegen Morbus Alzheimer ist es tatsächlich möglich, das Fortschreiten der Erkrankung bei einigen Patienten aufzuhalten. Dies geht aus Nachbeobachtungen einer Studie hervor, die allerdings wegen einer Meningoenzephalitis bei immerhin 6% der teilnehmenden Alzheimer-Patienten abgebrochen werden musste.

Es handelt sich bei der Studie um die erste Placebo-kontrollierte Doppelblind-Studie mit einem Impfstoff gegen das krankmachende Beta-Amyloid. Trotz des Rückschlages auf Grund der von einigen Betroffenen entwickelten Meningoenzephalitis, wurden in Nachuntersuchungen beeindruckende Besserungen bei den 59 Geimpften festgestellt, die Antikörper gegen Beta-Amyloid gebildet hatten.

Nun soll mit Hochdruck an nebenwirkungsärmeren Impfverfahren gearbeitet werden.

Weitere Infos finden sich in der Ärzte-Zeitung.



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