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Hohe Homcystein-Spiegel sollen mit schlechterem Gedächtnis korrelieren [Ernährung]
21 Dez 05

Eine populationsbasierte prospektive Studie an älteren Briten zeigt, dass das Risiko für Gedächtnisverlust im Verlauf der Zeit mit steigenden Werten für das Gesamthomozystein im Plasma und abnehmenden Folsäurewerten zunimmt.

Dr. Eha Nurk und Kollegen von der University of Oxford untersuchten 2189 Personen, die zu Beginn der Studie im Alter von 65 bis 67 Jahren waren und nicht in Heimen wohnten. Die Wissenschaftler maßen die Gesamtwerte im Plasma von Homozystein, Folsäure, Vitamin B12 und beurteilten das episodische Gedächtnis zu Beginn zwischen 1992 und 1993 und dann erneut sechs Jahre später.

Nurk berichtet, dass Teilnehmer mit einer Gedächtnisstörung – Testwerte unter 25 im Kendrick Object Learning Test (KOLT) – ein höheres Gesamthomozystein im Plasma und niedrigere Folsäurewerte bei der Kontrolluntersuchung als die Teilnehmer ohne Gedächtnisstörung aufwiesen.

Der durchschnittliche Homozysteinwert betrug 12,6 Mikromol/Liter bei den Personen mit Gedächtnisstörung im Vergleich zu 11,5 Mikromol/Liter bei denen ohne. Die Folsäurewerte betrugen im Durchschnitt 6,7 Mikromol/Liter bei jenen mit Gedächtnisstörung gegenüber 7,6 Mikromol/Liter bei jenen mit intaktem Gedächtnis.

Weitere Infos finden sich hier.



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