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27 % aller EU-Bürger erkranken im Laufe eines jeden Jahres an mindestens einer psychischen Störung [Allgemein]
25 Dez 05

Ergebnisse einer aktuellen Meta-Studie der Technischen Universität Dresden

Etwa jeder vierte EU-Bürger hat seit 1990 binnen eines beliebigen Jahres an einer psychischen Störung gelitten. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Meta-Studie der Technischen Universität Dresden.

Danach erkranken etwa 83 Millionen EU-Bürger (27 Prozent) im Laufe eines jeden Jahres an mindestens einer psychischen Störung. Jeder zweite Mensch in der EU erkrankt im Laufe seines Lebens mindestens einmal psychisch. Den Autoren der Studie zufolge handelt es sich um die größte und umfassendste Bestandsaufnahme zur psychischen Gesundheit in Europa.

Depressionen und Phobien waren mit 6,9 Prozent beziehungsweise 6,5 Prozent am weitesten verbreitet. Eine von zwei Personen litt mit hoher Wahrscheinlichkeit an mehreren Störungen. Frauen sind weit häufiger betroffen als Männer: Jede dritte Frau (33 Prozent) und knapp jeder fünfte Mann (22 Prozent) wird im Laufe eines Jahres mindestens einmal psychisch krank. Nur Leiden infolge Alkohol- und Drogenmissbrauchs und psychotische Störungen sind bei Männern weiter verbreitet als bei Frauen. Psychisch am anfälligsten waren Frauen in der Pubertät: 35 Prozent klagten über psychische Leiden.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Die Zahlen erscheinen kaum glaubhaft hoch.



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