migraeneinformation.de.


Neue Buchbesprechung: Klaus Strackharn - Nie wieder Migräne! [MigInfo]
26 Dez 05

Migräne soll durch eine Einklemmung des ersten Halswirbels (Atlas) in einer Dreh-Fehlstellung ausgelöst werden

Klaus Strackharn hat in der Migräne-Szene einen umstrittenen Ruf. Das liegt einerseits daran, dass er eine andere Migränetheorie als die Mehrheit der Neurologen hat. In dem vorliegenden Buch stellt er seine Theorie vor und lässt durchblicken, dass er sie für "nobelpreisverdächtig" hält. Andererseits ist er auch bei Patienten umstritten, denn für seine keineswegs stets erfolgreiche Heilmethode fallen eine Menge Kosten an, welche von den Krankenkassen nicht erstattet werden, während es gleichzeitig Optimierungsbedarf in der Patientenkommunikation zu geben scheint.

Klaus Strackharn ist der Auffassung, dass Migräne durch eine Einklemmung des ersten Halswirbels (Atlas) in einer Dreh-Fehlstellung ausgelöst wird. Diese führt "innerhalb weniger Minuten zum kompletten Funktionsausfall des Genicks zwischen erstem Halswirbel und Schädelbasis". Diese Blockierung verursacht eine "Reizung der ersten drei Halsnerven und der mit ihnen in Verbindung stehenden Hirnnerven. Vor allem aber die Reizung des obersten Nervenknotens des sympathischen Grenzstrangs, die zur Verengung bestimmter Hirngefäße führt (selektive Vasokonstriktion)". (S. 136)

Weitere Infos finden sich hier.




Kommentare (0)