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Apotheker starten bundesweite Aktionswoche "Kopf-Schmerz-Frei" [Allgemein]
25 Aug 04

Gemeinsame Aktion des Forum Schmerz des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK), der Migräne-Liga und der Zeitschrift "Ratgeber aus Ihrer Apotheke"

Gegen Kopfschmerzen helfen oft schon Entspannung oder ein Spaziergang im Freien. Funktioniert das nicht, darf auch mal zur Tablette gegriffen werden. Wichtig ist allerdings, dass ein wirksames Mittel in ausreichender Dosierung zum richtigen Zeitpunkt eingenommen wird. Darüber informieren Apotheker unter dem Motto «Kopf-Schmerz-Frei» vom 30. August bis 4. September während einer bundesweiten Aktionswoche. Initiiert wurde die Beratungswoche vom Forum Schmerz des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) in Zusammenarbeit mit der Migräne-Liga und der Zeitschrift «Ratgeber aus Ihrer Apotheke».

«Bevor die Betroffenen nichts tun und leiden, sollten sie zu einer Tablette greifen», rät der Schmerztherapeut bei der Stiftung Kopfschmerz in Berlin, Jan-Peter Jansen. Der Grund: Wer unnötig leidet, kann sich erst recht nicht entspannen. Auch ist es aus Sicht des Mediziners wichtig, die Schmerzentwicklung frühzeitig zu stoppen. Andernfalls verstärkt sich der Schmerz, zu dessen Bekämpfung dann mehr Schmerzmittel eingesetzt werden müssen.

Zur Behandlung sind nach Angaben der Stiftung Kopfschmerz Kombinationspräparate mit Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein geeignet. Aber auch die Einzelsubstanzen ASS, Paracetamol oder Ibuprofen sind wirksam. «Kombinationspräparate erleben derzeit eine Renaissance, weil ihre Wirkung in zahlreichen Studien gut belegt werden konnte», sagt Schmerzexperte Jansen. Durch die Kombination verschiedener Wirkstoffe ist es möglich, die Einzelsubstanzen in einer Tablette geringer zu dosieren. Trotzdem wirken sie sicher und schnell.

Kopfschmerztabletten sollten allerdings höchstens an zehn Tagen im Monat eingenommen werden. Ein häufigerer Gebrauch könnte selbst zu Kopfschmerzen führen, warnt die Migräne-Liga. Wer häufiger unter Kopfschmerzen leidet, sollte lieber vom Arzt klären lassen, ob ein ernsthafter Grund dahinter steckt.

Welche Apotheke an der Beratungswoche teilnimmt und Informationen bereithält, erfahren Interessierte unter der Telefonnummer 0 64 21/293-125 oder unter www.forum-schmerz.de im Internet.




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