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Jeder dritte MS-Patient ist nach 13jähriger Krankheitsdauer erwerbsunfähig [Allgemein]
24 Jan 06

Mehr als 2.500 Menschen in Deutschland erkranken jährlich neu an Multipler Sklerose (MS)

In einer zweijährigen Pilotphase von Januar 2002 bis Dezember 2003 haben Mediziner der Neurologischen Universitätsklinik in Würzburg mehr als 3 400 Patienten aus fünf regionalen Zentren in das neue bundesweite MS-Register aufgenommen.

Dabei bestätige sich die angenommene jährliche Neuerkrankungsrate von etwa 3 auf 100 000 Einwohner im Raum Rostock und im Raum Würzburg. Die Neuerkrankten waren im Mittel 30 Jahre alt. Zwei Drittel waren Frauen. Ein Drittel der erfaßten Patienten ist nur noch eingeschränkt gehfähig, sieben Prozent sind auf einen Rollstuhl angewiesen, und 1,6 Prozent sind bettlägerig. Etwa 64 Prozent der Betroffenen leiden an der schubförmigen, 28 Prozent an der sekundär chronisch-progredienten Verlaufsform. Sechs Prozent haben die primär chronisch-progrediente MS.

Weitere Infos finden sich hier.



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