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Vor Schulstart - Warnung vor falscher Ernährungsberatung bei Kindern [Ernährung]
31 Aug 04

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik hält fettarme Milch für vollwertig

Experten haben wenige Tage vor Schulstart vor falscher Ernährung bei ABC-Schützen gewarnt. Eine ungesunde Lebensweise im Kindesalter kann sich später böse rächen, wie die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik am Montag in Aachen mitteilte. Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die hauptsächlichen Folgeerscheinungen von ungesunder Ernährungsweise und zu wenig Bewegung.

Für einen optimalen Start in den Schultag ist das Frühstück den Angaben zufolge enorm wichtig. Eltern sollten sich die Zeit nehmen, zusammen mit ihren Kindern zu frühstücken. Fettarme Milch oder frischgepresster Saft sowie Müsli mit frischem Obst sind die idealen Muntermacher, wie es hieß.

Eltern sollten laut Gesellschaft für Ernährungsmedizin auch auf eine vollwertige Pausenmahlzeit ihrer Kinder achten. Belegte Brote mit fettarmer Wurst oder Käse sowie Salat, Gurke und Tomaten machen das Pausenbrot zu einer herzhaft knackigen Angelegenheit. Dabei sein sollte immer auch Obst und ausreichend Flüssigkeit.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Diese Verlautbarung mit der Empfehlung für vollwertige Kost und fettarmen Produkten zeigt deutlich, dass die Experten für Ernährungsmedizin und Diätetik schon mit dem Begriff "vollwertig" auf Kriegsfuß stehen: Wie der Name schon andeutet ist Vollmilch ein vollwertiges Produkt, fettarme Milch dagegen nicht. 

Da Kinder in der Regel Gemüse und Salate nicht besonders mögen, ist darauf zu achten, dass die Ernährung nicht zu sehr in wertloses Junk-Food abgleitet. Dies lässt sich u. a. mit Vollmilch, Eiern und etwa von fast jedem Kind gemochter guter fetter Fleischwurst viel besser erreichen.

Kinder sind heute in der Regel in der Lage, sich ständig selbst aus dem Kühlschrank zu bedienen und somit ihren Zuckerspiegel konstant zu halten. In der Schule werden manche Kinder zum ersten Mal mit längeren Fastenperioden konfrontiert, was sich u. a. in verstärkter Unruhe und Kopfschmerzen ausdrücken kann. Es ist deshalb vor allem wichtig, dass Kinder in einer Weise frühstücken, dass auch längere Zeiten ohne zusätzliche Nahrungsaufnahme überbrückt werden können. Mit den Empfehlungen der Gesellschaft für Enährungsmedizin und Diätetik dürfte das für eine Vielzahl von Kindern nur schwer möglich sein.




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