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Fit trotz Fett [Ernährung]
08 Feb 06

Magerkost allein ist kein Garant für Gesundheit

Gesundheitsapostel wird es irritieren. Wer schon zum Frühstück gerne Speckeier isst und auch sonst deftige Hausmannskost bevorzugt, wird sich hingegen bestätigt fühlen: Weniger Fett im Essen führt offenbar nicht zu weniger Krankheiten.

Anscheinend ist es für die Gesundheit gleichgültig, ob der gesamte Fettanteil in der Nahrung eher satte 40 oder doch nur magere 20 Prozent beträgt. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest amerikanische Mediziner und Ernährungsexperten im Journal of the American Medical Association, das diesen Mittwoch erscheint.

„Das ist schon überraschend spektakulär“, sagt Gerd Assmann, Experte für Fettstoffwechselstörungen an der Universität Münster. „Man hätte einen deutlich größeren positiven Effekt bei dieser Ernährungsumstellung erwartet.“

Immerhin haben die Wissenschaftler fast 50.000 Frauen durchschnittlich acht Jahre lang beobachtet. Demnach verringerte sich ihr Risiko, Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Brustkrebs und Dickdarmkrebs zu erleiden, nicht, wenn der Fettanteil in der Nahrung dauerhaft gesenkt wurde.

Weitere Infos finden sich in der SZ.



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