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Mütter-Kuren: Kassen lehnten 2005 54 Prozent der Anträge ab [Allgemein]
08 Mär 06

Als Grund wird die angespannte Finanzlage genannt

Die Zahl der von den Krankenkassen unterstützten Mütter-Kuren sinkt drastisch. „In Neumarkt ist die Zahl der genehmigten Kuren um gut die Hälfte rückläufig“, sagte Gudrun Eichenseer.
Eichenseer ist bei der Caritas für die Vermittlung der Kuren zuständig. Den Grund für diese Entwicklung bei den Mutter-Kind- und den Mütter-Kuren konnte sie nicht nennen. „Ich nehme an, dass das auch an der Finanzlage liegt. Gespart werden muss ja überall.“

Nach Angaben von Dorothea Göbl von der Caritas in Eichstätt ist die Anzahl der vermittelten Kuren im Bistum „drastisch“ gesunken. 603 Kuren waren es 2001, im vergangenen Jahr waren es 159. „Von den gestellten Anträgen wurden im vergangenen Jahr 54 Prozent von den Krankenkassen abgelehnt. 2002 lag diese Quote bei 33 Prozent“, beschreibt Göbl die Tendenz. Etwa 70 Prozent der Frauen hätten nach der Absage Widerspruch eingelegt, knapp die Hälfte mit Erfolg.

Der Sinn der Kuren ist nach Ansicht von Eichenseer unumstritten. „Mütter sind mit dem Haushalt, den Kindern und oft auch noch mit einem Beruf überfordert.“

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