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Niedrige Geburtenrate verstärkt Krise im Osten [Allgemein]
18 Mär 06

Historisch einmaliger Frauenmangel im Osten

Nach Angaben des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung bringt jede Frau in Deutschland statistisch gesehen nur 1,36 Kinder zur Welt. Um die Bevölkerungszahl langfristig stabil zu halten, wären 2,1 Kinder notwendig. Im Jahr 2004 wurden in Deutschland 705.000 Kinder geboren worden, im gleichen Zeitraum starben 818.000 Menschen.

Speziell viele Regionen im Osten Deutschlands - vor allem in Sachsen-Anhalt - gerieten dabei immer stärker in einen "demographisch-wirtschaftlichen Abwärtsstrudel", heißt es in der Studie. "Historisch einmalig" sei dabei der Frauenmangel im Osten.

Denn unter den seit 1991 in den Westen abgewanderten Personen waren 63 Prozent Frauen. Als Konsequenz kämen im Osten gegenwärtig auf 100 Männer nur noch 90 Frauen.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Die Situation kann nur noch als katastrophal bezeichnet werden und auch dieser Ausdruck trifft es eigentlich nicht.



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