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Migräne einfach wegoperiert [Pharma]
18 Mär 06

Stirnmuskel: Durch einen Schnitt ist der Schmerz weg

Rund acht Millionen Deutsche leiden an Migräne. Eine Berlinerin hat sie sich jetzt wegoperieren lassen.

Die Leidensgeschichte von Karin Rauch währte 35 Jahre. Geholfen hat eine Operation. "Ich habe den Muskel Corrugator auf der Stirn durchgeschnitten", sagt Dr. Friedrich-Wilhelm von Hesler (63), Chefarzt der Klinik für Ästhetische, Plastische, Mamma- und Handchirurgie am Helios Klinikum Emil von Behring ( Zehlendorf). Die Migräne der Programmiererin begann am Arbeitsplatz im kalten Zug der Klimaanlage. "Der Stirnmuskel verkrampfte. Das wurde in wenigen Wochen chronisch." Die ständigen Schmerzen ließen das Lachen der fröhlichen Karin Rauch verschwinden. "Ich war immer gereizt. Schon eine weggefahrene Straßenbahn ließ mich verzweifeln."

Mit Spritzen des Nervengiftes Botox begann die Genesung. "Es legte den verspannten Muskel lahm." Und bewies: Er war schuld an den Schmerzen. In einer 90-minütigen Operation durchschnitt Dr. von Hesler ihn schließlich ganz. Seitdem kann Karin Rauch wieder entspannt lächeln.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Das Problem an solchen Geschichten ist: Hierbei handelte es sich sicherlich um migräneartige Kopfschmerzen, aber nicht um Migräne. Denn Migräne ist gemäß den Kriterien der IHS ein primärer Kopfschmerz. In diesem Fall wurde das Leiden aber durch den Zug einer Klimaanlage ausgelöst, ist also nicht primär.



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